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Der Liga-Blog


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32. Spieltag: Schwarzer Dienstag

15.05.2009

Im Meisterschaftsentspurt der Saison 2008/2009 häufen sich die Fehlentscheidungen. So sind die Siege von Bayern München und Hertha BSC von zweifelhaften Schiedsrichterentscheidungen überschattet. Gleich vier Fehlentscheidungen in einem Spiel haben wir seit Bestehen von wahretabelle.de noch nicht registriert - so geschehen aber im von Schiedsrichter Wagner geleiteten Spiel zwischen dem VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund. Alles nachzulesen im wahretabelle.de-Sonderschicht-Report.

Im Spiel zwischen dem FC Bayern und Bayer Leverkusen hätte die Labbadia-Elf mit einem 2:0 in die Pause gehen können. Da zwei berechtigte Elfmeter nicht gegeben wurden, kam alles anders. Der FC Bayern bleibt somit im Rennen um den Titel.

Nicht gegebener Elfmeter für Bayer Leverkusen
Augusto – die Erste
6. Spielminute: Renato Augusto will vor dem Tor zum Abschluss kommen und wird von van Buyten von den Beinen geholt. Schiedsrichter Kinhöfer hätte auf Elfmeter entscheiden müssen.

Nicht gegebener Elfmeter für Bayer Leverkusen
Augusto – die Zweite
16. Spielminute: Diesmal wird Renato Augusto von Demichelis von den Beinen geholt. Schiedsrichter Kinhöfer gibt wieder keinen Elfmeter. Ebenfalls eine Fehlentscheidung.

Nicht gegebener Elfmeter für 1. FC Köln
Trotz Handspiel im Strafraum - Hertha bliebt ebenso im Meisterschaftsrennen
In der 66. Spielminute spielt Simunic den Ball mit der Hand, als er im 16 Meter Raum am Boden liegt. Die Kölner diskutieren aber lieber mit dem Schiedsrichter, als den Ball ins Tor zu schiessen. Knut Kircher hätte auf Elfmeter entscheiden müssen.

Gleich vier Fehlentscheidungen in einem Spiel haben wir seit Bestehen von wahretabelle.de noch nicht registriert. So geschehen aber im von Schiedsrichter Wagner geleiteten Spiel zwischen dem VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund. Allerdings waren seine Assistenten nicht ganz unschuldig an der Misere. Schön der Reihe nach:

Nicht gegebener Elfmeter für Bor. Dortmund
Madlung gegen Santana
In der 24. Spielminute kann Benaglio den Ball nach Blaszczykowskis Hereingabe nicht festhalten und Madlung zieht Santana zu Boden. Schiedsrichter Wagner hätte auf Elfmeter für Dortmund entscheiden müssen.

Wegen vermeintlichem Abseits nicht gegebenes Tor für VfL Wolfsburg
Grafite auf gleicher Höhe
In der 27. Spielminute spielt Riether auf Dzeko, der den Ball auf den im Zentrum lauernden Grafite spielt. Der Schiri-Assistent zeigt Abseits an. Eine Fehlentscheidung.

Nicht gegebener Elfmeter für Bor. Dortmund
Hasebe mit der Hand
In der 38. Spielminute geht der Wolfsburger Hasebes im eigenen 16er aktiv mit der Hand zum Ball. Wegen absichtlichem Handspiel hätte Schiedsrichter Wagner auf Handelfmeter entscheiden müssen.

Wegen vermeintlichem Abseits nicht gegebenes Tor für VfL Wolfsburg
Dzeko nicht im Abseits
In der 55. Spielminute trifft Grafite nach Zuspiel von Dzeko ein weiteres Mal ins Tor. Der Linienrichter erhob jedoch bereits die Fahne. Hier lag ebenso kein Abseits vor.

Keiner hats gemerkt – außer der wahretabelle.de-Community. Im Spiel zwischen dem FC Schalke 04 und dem VfB Stuttgart hätte es nach gefährlichem Spiel von Träsch gegen Rakitic eigentlich nur einen indirekten Freistoß geben dürfen. Der direkte verwandelte Ausgleich zum zwischenzeitlichen 1:1 wird hiermit annulliert. Mit einem weiteren Elfmeter in der 58. Spielminute hätten die Schwaben deutlicher gewinnen müssen.

Trotz Foulspiels gegebener Treffer für Schalke 04
Direkt oder indirekt?
39. Spielminute: Raktic führt einen Freistoss direkt aus und erzielt das 1:1. Schiedsrichter Kempter hätte jedoch aufgrund gefährlichen Spiels nur einen indirekten Freistoß geben dürfen.

Nicht gegebener Elfmeter für VfB Stuttgart
Rafinha gegen Gebhart
58. Spielminute: Gebhart gegen im Zweikampf mit Rafinha zu Boden. Schiedsrichter Kempter lässt weiterspielen - hätte stattdessen jedoch auf Elfmeter für Stuttgart entscheiden müssen.

Wegen vermeintlichem Abseits nicht gegebenes Tor für Karlsruher SC
Aktives oder Passives Abseits?
70. Spielminute. Wegen angeblichem Abseits gibt Schiedsrichter Gräfe das vermeintliche 3:3 des KSC nicht. Kennedy griff nicht eindeutig ins Spielgeschehen ein und stand nur passiv im Abseits. Bitter für den Abstiegskandidaten KSC.
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