
Balljunge
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Bis Weihnachten sind wir Erster, nicht ganz...
07.02.2010
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Vier Spieltage ist die Rückrunde nun alt und Bayern ist jetzt endlich Tabellenführer. Naja nicht ganz… Momentan trennen sie noch zwei Tore vom alleinigen Platz an der Sonne.
So ist die Prophezeiung von Uli Hoeneß vom Oktober 2009 also nicht ganz eingetreten.
Trotzdem merkt man, sie wollen Tabellenplatz 1 mit aller Macht erreichen. Und dies nicht erst am 34. Spieltag.
Wir schreiben also den 21. Spieltag der Saison 2009/2010. Ganz Fußball Deutschland fürchtet sich wieder vor den Bayern und auch Nadelstiche der Stadtrivalen oder Diskussionen um graue Unterhosen können die Münchner Mannschaft im Moment nicht aus der Ruhe bringen. So konnten sie am Samstag also ihren 8. Erfolg in Serie einheimsen und sich nun endgültig an den Leverkusenern festbeißen. Auch die „arrogante Spielweise“, wie Lous van Gaal es nach dem Spiel nannte, konnte die Euphorie bei seiner Mannschaft keineswegs stoppen. Man ist wieder die Mannschaft, die man sein will und man fühlt, dass es sich wieder um eine Mannschaft handelt, die etwas bewegen kann und dies auch will. Vor allem Arjen Robben sorgt im Moment für Furore. Sei es wegen seines „Regelverstoßes“ oder auch auf dem Platz. Er ist im Moment der Mann der Bayern und sorgte mit seinem 3. Tor im 3. Spiel am Samstag schon nach 116 Sekunde, dass man in München im Moment nur eine Richtung kennt - und zwar Aufwärts. Auf Ribéry kann man langsam aber sicher auch wieder bauen, immerhin hat er gegen Wolfsburg ja schon ein 80% Tor geschossen. Vielleicht ist es nächste Woche ja schon wieder in der Startelf und bekommt 60 Minuten Zeit, sein Können unter Beweis zu stellen.
Aber soll man eine Mannschaft umstellen, die so gut harmoniert?
Dies wird wohl oder übel nur der Trainer entscheiden können und auch müssen. Aber Ribéry ist mir Sicherheit nochmal eines Bereicherung und wird es den Gegner nicht gerade leichter machen.
Bleibt also abzuwarten, ob die Bayern Leverkusen schon nächste Woche einholen, ob es noch ein bisschen dauert oder ob es im April zu einem wirklichen Endspiel zwischen den beiden kommen wird.
Dass es passiert, daran zweifeln im Moment nur die wenigstens.
Während sich im oberen Tabellenbereich die Gegner durch schlechtere Leistungen selbst aus dem Meisterschaftsrennen nehmen kommen von hinten ganz leise aber immer schneller die Stuttgarter wieder ran. Schon auf Platz 8 orientiert man sich bei den Schwaben nach zuletzt fünf siegreichen Spielen wieder an den europäischen Plätzen und keiner denkt mehr an den Abstiegskampf, der in der Hinrunde noch in aller Munde war. Neuer Trainer, neue Ziele. Derweil meldete sich der Ex-Trainer Babbel unter der Woche zum ersten Mal zu Wort und erklärte, dass er unter der Doppelbelastung Trainer-Sein und Trainer-Werden stark gelitten habe und somit keine Kraft mehr hatte, sich auf eines der beiden zu 100% zu konzentrieren. Eines nach dem anderen steht also wohl jetzt bei ihm auf dem Plan.
Sonst hat sich in der höchsten deutschen Spielklasse nicht allzu viel verändert. Hannover ist immer noch im freien Fall und wird es sehr schwer haben, die Klasse zu halten. Berlin kommt von Platz 18 einfach nicht weg.
Hoffenheim hat endlich mal wieder gewonnen und der HSV ist der Meister der späten Unentschieden. Leider handelt es sich dabei nicht um einen gewonnen Punkt, sondern um zwei verlorene. Aber vielleicht kann ja Neuzugang Ruud van Nistelrooy daran etwas ändern, wenn er mehr Zeit bekommt. Sein zwei minütiges Debüt gegen Köln hat dazu leider nicht gereicht.
Wir dürfen also weiterhin gespannt sein, was sich noch so alles tut in den nächsten Wochen…
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