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Der Liga-Blog |
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Redaktion
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HSV - 1. FC Köln: Verpfiffen ?
31.08.2009
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Beim 3:1 im Heimspiel gegen den 1.FC Köln war der Hamburger SV zwar optisch überlegen und hatte mehr Spielanteile – die Art und Weise wie die 3 Tore der Hamburger fielen, haben jedoch heftige Diskussionen ausgelöst.
19. Spielminute: Womé vertändelt den Ball gegen den nachsetzenden Jarolim, der Ball springt zu Geromel, der vehement von Guerrero bearbeitet wird und zum 1:0 für Hamburg verwandelt. Guerrero hatte sich im Zweikampf mit seinem Gegenspieler Geromel unmittelbar vor dem 1:0 unfairer Mittel bedient.
66. Spielminute: Zé Roberto läuft in den 16er – Mohamad spitzelt den Ball zu Guerrero, welcher aus 15 Metern verwandelte. Allerdings wurde Kölns Torhüter Mondragon von Zé Roberto die Sicht versperrt – ein besseres Beispiel für aktives Abseits aufgrund Sichtbehinderung gibt es kaum.
87. Spielminute: Wieder läuft Zé Roberto in den Strafraum, Mondragon kommt zu spät und sieht seinen Gegenspieler im hohen Bogen fallen. Keine der Kameraeinstellungen konnte eindeutig belegen, ob eine Berührung stattfand. Unser Eindruck: Schlitzohr Zé Roberto hatte geschickt eingefädelt.
Kein guter Tag für Schiedsrichter Dr. Brych – während der HSV (auch dank Tordifferenz) die Tabellenführung übernimmt, stehen die Kölner mit einem Punkt auf Platz 18.
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| mehrjo

Kompetenzteam
Posts: 250
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 31.08.2009, 13:37
klarer Sieg
Auch wenn die Tore nichtgegeben worden wären hätte der HSV dieses Spiel klar gewonnen.
Köln war einfach viel zu schwach und machte nur nach dem Anschlusstreffer etwas Druck. |
| FC-Poldi2009

Balljunge
Posts: 35
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 31.08.2009, 13:55
Videobeweis
Natürlich waren die Hamburger klar stärker.
Aber trotzdem ist es sehr ärgerlich, so zu verlieren.
Ich bin auch nicht der Meinung, dass der HSV ohne diese Tore zwingend gewonnen hätte.
Es gab schon ganz andere Spiele, in denen nur auf ein Tor gespielt wurde und dann trotzdem die andere Mannschaft durch einen Sonntagsschuss als Sieger vom Platz gegangen ist.
Es ist jedoch müßig, jetzt alle Eventualitäten durchzuspielen, da jedes einzelne Tor den Spielverlauf verändert.
Ich bin seit Jahren ein Verfechter des Videobeweises nach dem Eishockey-Vorbild.
Man kann doch mit der heutigen Technik einen oder zwei zusätzliche Schiedsrichter an den Seitenrand vor mehrer Bildschirme setzen, die dann strittige, spielentscheidende Szenen bewerten und so den Schiedsrichter und seine Assistenten unterstützen bzw. die Assistenten ersetzen.
Das Argument, dass der Spielfluss gestört wird, zieht meiner Meinung nach nicht, da es bei strittigen Szenen zumeist zu Spielertumulten und Diskussionen mit dem Schiri und/oder seinen Assistenten kommt.
Außerdem gibt es im Schnitt vielleicht 3 oder 4 solche Szenen im Spiel.
Des Weiteren berät sich der Schiri auch mit seinen Assistenten und revidiert sogar manchmal seine Entscheidung.
Also kann man auch gleich die Assis an die Seite setzen und Abseitssituationen, Fouls im Strafraum/Strafraumnähe in kürzester Zeit bewerten lassen und dem Schiri über Funk mitteilen.
Er kann das dann innerhalb von Sekunden abschließend entscheiden.
Der Fußball hat sich verändert.
Er ist schneller geworden und gerade auf deutschen Plätzen herrscht die Fallsucht.
Dieses Fallenlassen und Betrügen könnte man somit auch unterbinden.
Also her mit dem Videobeweis!!! |
| Ehrenrunde

Balljunge
Posts: 18
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 01.09.2009, 10:26
Ohne die Tore trotzdem verloren
Ich glaube niemand bezweifelt wirklich das die in allen ueberlegene Mannschaft die drei Punkte geholt hat. Mindestens eines der Tore war zwar nicht korrekt aber das ist immer so schoen leicht zuhause vom Sessel aus das aus sechs verschiedenen Blickwinkeln sich in Zeitlupe anzuschauen. Daraus dann Kritik an Schiedsrichterentscheidungen abzuleiten empfinde ich persoenlich einfach eine Frechheit aber wird natuerlich durch die Sensationslust der Presse noch bestaerkt. Die deutschen Schiedsrichter sind meiner Meinung nach auf einem sehr hohen Niveau und die vorkommenden Fehlentscheidungen gehoeren seit jeher dazu. Die Spieler heutzutage versuchen mit ihren Schwalben etc einfach in jeder Situation das Maximale herauszuholen und da jedesmal richtig zu liegen ist voellig unmoeglich. Nun einen generellen Videobeweis zu fordern ist unnoetig denn dann koennen wir auch direkt das Event American Football schauen und Fussball vergessen. Je mehr Technik zum Einsatz kommt umso mehr entfernt man sich von der Seele des Spiels und laesst es zu einem Event verkommen. Ueber einen Videobeweis auf der Torlinie koennte man eventuell noch nachdenken aber nicht fuer jede Situation auf dem Feld. Das fuehrt nur zur weiteren Unterminierung der Schiedsrichterauthoritaet die eh kaum noch in Deutschland beachtet wird.
Anstatt des Videobeweis faende ich es viel sinniger einfach mal wieder eine Schwalbe als das anzusehen was sie ist. Ein versuchter Betrug der ordentlich mit einer gelben Karte honoriert werden sollte. Die Schiris sind schliesslich nicht Clowns die man veraeppeln kann. Dann wuerden wir endlich mal wieder Fussball sehen (zB Gladbach vs Mainz) und nicht dieses Primaballerinagefalle (zB Bremen vs Gladbach) was mir seit Jahren in Deutschland auf die Nerven geht. |
| Antarex

Balljunge
Posts: 30
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 01.09.2009, 17:32
Videobeweis
Ich denke gerade der Videobeweis würde die Autrotät der Schiris wieder herstellen.
Je nach dem wie man das jetzt installieren würde.
Aber aus meiner Sicht würde die unsägliche Rudelbildung und das aggressive auf den Schiri zu laufen aufhören. Denn es wird dadurch sinnlos.
Soll der Trainer doch in der Situation entscheiden was zu tun ist.
Dass Fußball mittlerweile eh zu einem Event verkommen ist, ist ein weiterer Grund.
Ich sehe auch nicht, dass der Spielfluss darunter leiden sollte. |
| FC-Poldi2009

Balljunge
Posts: 35
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 02.09.2009, 18:30
Schwalben
Die Schwalben hatte ich auch angesprochen.
Gerade solche Betrügereien, die mich seit Jahren im deutschen Fußball stören, könnte so schnell aufgedeckt werden.
Meiner Meinung nach haben Schwalbenkönige und andere Betrüger nicht nur die gelbe, sondern sogar die rote Karte und eine lange Sperre verdient.
Was die da machen ist nichts geringeres als Wirtschaftsbetrug.
In der Schule gibt`s für Betrugsversuche auch die 6.
Bei strittigen Szenen, in denen sich die beiden "TV-Richter" nicht einigen können, hat der Schiedsrichter zuletzt die Entscheidungsgewalt.
Dadurch könnte man Fehlentscheidungen minimieren, Betrugsdelikte ausmerzen und so den Fußball gerechter und schöner machen.
Wie gesagt, hat sich in den letzten 40 Jahren viel geändert.
Der Fußball ist kein Amateursport mehr, bei dem es um ein paar Kröten geht.
Der Fußball ist - wie mein Vorposter richtig feststellte - ein Event und großer wirtschaftlicher Faktor.
Bei den Summen und der medienwirksamen Vermarktung sollte auch das Spiel an sich modern sein und mit gerechten Maßstäben entschieden werden.
Die technischen Voraussetzungen gibt es schon seit Jahren. |
| Ehrenrunde

Balljunge
Posts: 18
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 03.09.2009, 13:13
Schiedsrichterauthoritaet?
@Antarex: Ich sehe das Benutzen eines Videobeweises als zusaetzliche Untergrabung der Schiedsrichterauthoritaet. Wie sieht das denn aus wenn nach jedem Protest der Schiedsrichter einen TV-Schiri fragen muss was er davon haelt da er nicht mehr alleine entscheiden darf? Das geht in eine voellig falsche Richtung denn so verkommen die Schiedsrichter zu Hampelmaennern. Die muessen einfach mal wieder ordentlich durchgreifen duerfen. Derzeit zwingen die Regeln sie bei jedem noch so kleinen Koerperkontakt auf Foul zu entscheiden sollte sich der "Angegriffene" hinwerfen. Erkennt der Schiri eine Schwalbe so laesst er nun weiterspielen da der DFB die Regel hierfuer vor einiger Zeit auf Protest der Vereine wieder aufgeweicht hat. Das Problem ist ferner auch bei den Moderatoren welche grundsaetzlich erst einmal von einer Fehlentscheidung ausgehen einfach weil es sich besser verkaufen laesst. Die Vereine haben nun einmal einen Kapitaen um bei strittigen Sachen mit dem Schiri reden zu duerfen. Das es so oft dazu kommt das sich da Rudelbildungen abzeichnen und jeder Hinz und Kunz meint mit dem Schiri diskutieren zu duerfen ist nicht im Sinne des Erfinders. Mir geht dieses staendige Herumgejammere gegenueber den Unparteiischen sehr auf die Nerven.
Die Schiris muessen einfach wieder das Recht bekommen durchzugreifen wenn es die Situation erlaubt und sich nicht noch hinterher in einem Interview gegenueber einer Zeitlupe rechtfertigen zu muessen. Gepfiffen, entschieden, aus die Maus und jeder hat das zu akzeptieren. Voellig egal ob es populaere Entscheidungen sind!
Der Schiri pfeift, da kommen 5 Spieler angerannt und meinen ihm ins Ohr bruellen zu muessen => Verwarnung an alle
Nochmal kommen sie an => Gelbe Karte
Muckt einer nochmal auf => Rote Karte
Wozu fuehrt das? Eine Authoritaet im Sinne von Respekt gegenueber dem Unparteiischen als einzige Instanz auf dem Platz was jeder gefaelligst zu akzeptieren hat. Wer das nicht kann wird halt mit voller Haerte daran erinnert. Das naechste Spiel ueberlegt sich der Spieler das zweimal bevor er aufmuckt. Wofuer gibt es denn den Kapitaen der das mit dem Schiri diskutieren darf? Als Statussymbol oder als echte Rolle auf dem Feld?
Genauso bei Schwalben. Da wird mal nicht gegrinst und zum Aufstehen die Hand gewunken. Da pfeift der Schiri und belohnt den Betrugsversuch mal mit einer gelben Karte. Im Strafraum direkt mit der Roten. Macht der Spieler das nochmal im naechsten Spiel? Ich denke nicht. |
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