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Der Liga-Blog


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Von der Hoffenheimer Bank provoziert?

23.11.2008

Davon war zumindest Christoph Daum überzeugt. Denn in der 52. Spielminute flog sein Spieler Kevin McKenna nach einer Grätsche gegen Salihovic mit einer glatten Roten Karte vom Platz. Die Entscheidung des Unparteiischen, die zwar hart, aber vertretbar war, stand jedoch gar nicht im Zentrum der Kritik des Kölner Trainers. Er kam vielmehr zu der Überzeugung, dass die „Aktionen“ von der Hoffenheimer Bank Schiedsrichter Aytekin zum Platzverweis getrieben haben. Denn Rangnick & Co. waren - wie es üblich ist, wenn ein eigener Spieler gefoult wird - aufgesprungen und hatten laut reklamiert.

Auch Fußball-Experte Waldemar Hartmann war im „DSF Doppelpass“ der Meinung, dass es keinen Platzverweis gegeben hätte, wäre McKenna`s Foul nicht direkt vor der Hoffenheimer Bank passiert. Doch sind Schiedsrichter wirklich so einfach zu manipulieren? Oder versuchen diejenigen, die den Hoffenheimer Erfolg nicht gerne sehen, das positive Bild der Sensationsmannschaft zu kippen?

Was sonst noch am 14. Spieltag passierte:

Schalke 04 – Borussia Mönchengladbach
Kein Elfmeter für Schalke
In der 84. Minute klärte der Gladbacher Friend den Ball mit der Hand auf der Linie - nach einem Kopfball von Krstajic. Schiedsrichter Dr. Drees hätte Elfmeter für Schalke geben müssen. Das wäre der zweite Elfmeter für Schalke in diesem Spiel gewesen.

Wenn der Assi zwei mal klingelt.
Schiedsrichter Perl nimmt Elfmeterentscheidung zurück

Kurioses im Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und Hannover 96: In der 83. Spielminute zeigte Schiedsrichter Perl nach einem Zweikampf zwischen Bellaid und Hanke au f den Elfmeterpunkt. Perl glaubte ein Foulspiel erkannt zu haben. Doch dann klingelte es - es war Assistent Peter Meyer. Da dieser in besserer Position zur Spielszene stand, war er berechtigt, sich einzumischen. Er teilte mit, dass er ein klares Ball-spielen des Frankfurters beobachtet hatte und gab somit Schiedsrichter Perl den Rat, die Elfmeter-Entscheidung zurückzunehmen. Was Perl dann auch befolgte – zum Entsetzen der Hannoveraner Spieler, die Chance zum Anschlusstreffer gehabt hätten.

Bayern München – Energie Cottbus
Nicht gegebenes Tor von Klose in der 14 Minute

In der 14. Spielminute erzielte Klose ein Tor nach Zuspiel von Luca Toni - der Ball soll jedoch zuvor im Aus gewesen sein. Leider war scheinbar keine der vielen Kameras im Stadion so ausgerichtet um dies aufzuklären. Ob der Schiedsrichterassistent richtig postiert war um einen guten Blickwinkel zu haben, darf ebenso bezweifelt werden. Deshalb wird diese Szene ein Geheimnis der Bundesliga-Saison 2008/2009 blieben.


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Kommentare

keksjanik

 


Posts: 109

25.11.2008, 15:45
Zur Entscheidungsrücknahme in Frankfurt

Hört sich ja reichlich positiv an für das Schiedsrichtergespann. War es aber nicht.

Schiri sieht die Situation gar nicht, schuat zur Assi, der zeigt Abstoss an, Schiri entscheidet auf Elfer. Assi guckt nur blöd und läuft zum 16er, um der Elfmeter zu beaufsichtigen. Erst unter wütenden Gesprächen mit dem Assi entlocken die Spieler der Eintracht dem Assi, dass der es anders gesehen hat. Daraufhin erst gehen sie zum Schiri und der zum Assi.

Ehrlich gesagt, wäre es schön, wenn die Kommunikation zwischen Schiri und Assi auch ohne Spieler irgend einer Mannschaft funktionieren würde.
 
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