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22.05.2016 13:12 Uhr | Quelle: WahreTabelle

„Unbezahlte Überstunden“ für Schiedsrichter Fritz ...

Ribéry und viel Drama: So lief das DFB-Pokalfinale bei WahreTabelle

Fritz / Pokalfinale
Quelle: Imago Sportfoto
Spalier vom Pokalsieger: Schiedsrichter Marco Fritz (m.) betritt unter dem Applaus der Spieler und der Verantwortlichen des FC Bayern München nach Spielende die Ehrentribüne des Berliner Olympiastadions. Vorn: Franck Ribéry.

ARD-Experte Mehmet Scholl sparte schon zur Pause des Pokalfinales in Berlin zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund (4:3 n. E / 0:0 n. V.) nicht mit Lob für Schiedsrichter Marco Fritz (Korb). „Der Schiedsrichter“, so der Europameister von 1996, „hatte eine sehr angenehme Ausstrahlung auf dem Platz und pfiff sehr unauffällig.“

Scholls Beobachtungen deckten sich nicht ganz mit den User-Meinungen im DFB-Pokalforum der Fußball-Community WahreTabelle. „Der Schiedsrichter enttäuscht auf ganzer Linie“, kommentierte FCN-Fan quinloe. „Für den Grapscher gegen Castro muss Fritz Ribéry zwangsläufig vom Platz stellen. Eine lupenreine Tätlichkeit, die hier fälschlicherweise nicht entsprechend bestraft wurde“, ärgerte sich Hertha-Anhänger Yukon über Franck Ribérys Griff ins Gesicht von Gonzalo Castro in Hälfte eins, unmittelbar vor den Augen des Vierten Offiziellen, Bastian Dankert.

WahreTabelle-Kolumnist Johannes Gründel vertrat im #schiriticker bei Twitter zur Halbzeit die Gegenposition: ,„Pause. Souveräne Leistung von Fritz. Gelb gegen Ribery war vertretbar, auch wenn Rot möglich gewesen wäre.“

Gründel nach dem Ende der torlosen, aber dennoch spannenden 90 Minuten trocken: ,,Überstunden werden den Schiedsrichtern übrigens nicht bezahlt.“ BVB-Fan Not sure nach dem 3:4 aus Dortmunder Sicht im Elfmeterkrimi: ,„Ich fand die Schiedsrichterleistung insgesamt solide, wenn auch sehr lasch - insgesamt wurde aber eine klare Linie gefahren. Klar, Ribéry hätte eigentlich fliegen müssen, aber mit etwas Augen zudrücken geht da auch noch gerade so Gelb. Insgesamt ein sehr umkämpftes Spiel mit entsprechend kaputten Spielern am Ende - und im Elfmeterschießen hatte Bayern einfach die besseren Schützen auf dem Platz. Wenn schon Bender und Sokratis antreten müssen, weiß man, dass das nichts werden kann...“ (cge)

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Sollten absichtlich in Kauf genommenen Sperren nachträglich via TV-Beweis zurücknehmbar sein oder sollen „Gelb-Schummler“ künftig härter vom DFB bestraft werden?

ARD-Experte Mehmet Scholl sparte schon zur Pause des Pokalfinales in Berlin zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund (4:3 n. E / 0:0 n. V.) nicht mit Lob für Schiedsrichter Marco Fritz (Korb). „Der Schiedsrichter“, so der Europameister von 1996, „hatte eine sehr angenehme Ausstrahlung auf dem Platz und pfiff sehr unauffällig.“

Scholls Beobachtungen deckten sich nicht ganz mit den User-Meinungen im DFB-Pokalforum der Fußball-Community WahreTabelle. „Der Schiedsrichter enttäuscht auf ganzer Linie“, kommentierte FCN-Fan quinloe. „Für den Grapscher gegen Castro muss Fritz Ribéry zwangsläufig vom Platz stellen. Eine lupenreine Tätlichkeit, die hier fälschlicherweise nicht entsprechend bestraft wurde“, ärgerte sich Hertha-Anhänger Yukon über Franck Ribérys Griff ins Gesicht von Gonzalo Castro in Hälfte eins, unmittelbar vor den Augen des Vierten Offiziellen, Bastian Dankert.

WahreTabelle-Kolumnist Johannes Gründel vertrat im #schiriticker bei Twitter zur Halbzeit die Gegenposition: ,„Pause. Souveräne Leistung von Fritz. Gelb gegen Ribery war vertretbar, auch wenn Rot möglich gewesen wäre.“

Gründel nach dem Ende der torlosen, aber dennoch spannenden 90 Minuten trocken: ,,Überstunden werden den Schiedsrichtern übrigens nicht bezahlt.“ BVB-Fan Not sure nach dem 3:4 aus Dortmunder Sicht im Elfmeterkrimi: ,„Ich fand die Schiedsrichterleistung insgesamt solide, wenn auch sehr lasch - insgesamt wurde aber eine klare Linie gefahren. Klar, Ribéry hätte eigentlich fliegen müssen, aber mit etwas Augen zudrücken geht da auch noch gerade so Gelb. Insgesamt ein sehr umkämpftes Spiel mit entsprechend kaputten Spielern am Ende - und im Elfmeterschießen hatte Bayern einfach die besseren Schützen auf dem Platz. Wenn schon Bender und Sokratis antreten müssen, weiß man, dass das nichts werden kann...“ (cge)

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21.03.2024 12:31 Uhr | Quelle: dpa Siebert über VAR: „Weniger Tätlichkeiten und Schwalben im Strafraum“

Der VAR polarisiert im Fußball. Schiedsrichter Daniel Siebert hat eine klare Meinung zu dem Video-Assistenten – und appelliert an die Fans.

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Nach Meinung von Schiedsrichter Daniel Siebert wird der Video-Assistent nie 100-prozentige Gerechtigkeit bringen. „Das war vielleicht die zu hohe Erwartung. Das aber kann er nicht leisten. Weil die Vereine, Spieler und Fans die meisten Szenen, die im Graubereich liegen, zu ihren Gunsten auslegen werden. So haben wir immer zwei Parteien und ein Ungleichgewicht in der Beurteilung“, sagte Siebert der „Berliner Zeitung“. In der Bundesliga wurde der VAR in der Saison 2017/2018 eingeführt. In der 2. Bundesliga etablierte er sich zwei Jahre später. Insgesamt habe der Videobeweis den Fußball fairer gemacht, befand Siebert vor allem mit Blick auf „faktische Situationen“ wie Abseits.  „E...

14.02.2024 08:35 Uhr | Quelle: dpa Wirbel um aberkanntes Leipzig-Tor gegen Real Madrid: „Es war kein Abseits, es war kein Foul“

Sesko traf nach 97 Sekunden 

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Ein Tor nach 97 Sekunden im Achtelfinale der Champions League, Traumstart gegen Real Madrid – doch der Treffer von Benjamin Sesko für RB Leipzig zählte nicht. Zum großen Unverständnis von Sportdirektor Rouven Schröder. „Ich weiß nicht, was wir verbrochen haben, dass wir das Tor nicht bekommen, das war eine Fehlentscheidung. Es wäre mit dem 1:0 ein ganz anderes Spiel geworden“, schimpfte der 48-Jährige.  Community: Im Forum über Schiedsrichter-Themen mitdiskutieren Das Schiedsrichter-Gespann aus Bosnien-Herzegowina um Irfan Peljto entschied in der Szene auf Abseits und wurde auch von Video-Schiedsrichter Pol van Boekel aus den N...

07.02.2024 09:51 Uhr | Quelle: WahreTabelle 20. Spieltag: BVB-Niederlage in Heidenheim – Schlotterbeck foult im eigenen Strafraum

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Borussia Dortmund kam am 20. Spieltag beim 1. FC Heidenheim nicht über ein 0:0 hinaus. Geht es nach der WT-Community, hätte der Aufsteiger gegen den BVB sogar gewinnen müssen. Grund hierfür ist demnach ein nicht gegebener Elfmeter für Heidenheim in der Schlussphase. 20. Spieltag: Alle Korrekturen und strittigen Szenen im Überblick Die User diskutierten über ein vermeintliches Foul von Nico Schlotterbeck an Stefan Schimmer im BVB-Strafraum. Schiedsrichter Bastian Dankert ahndete die Szene nicht, was 74,1 Prozent der User sowie fünf von sieben Mitgliedern aus dem Kompetenzteam als Fehler einstuften – sie hä...

27.01.2024 16:31 Uhr | Quelle: dpa Bei Bundesliga-Spiel in Wolfsburg: Zuschauer hilft nach Verletzung von Linienrichter aus

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Linienrichter Thorben Siewer ist beim Bundesliga-Spiel zwischen dem VfL Wolfsburg und dem 1. FC Köln am Samstag verletzt ersetzt worden. Weil der Unparteiische in der Folge vom vierten Offiziellen Nicolas Winter vertreten werden musste, übernahm ein Zuschauer von der Tribüne Winters Rolle zwischen den beiden Trainerbänken. Der Mann mit Schiedsrichter-Lizenz wurde via Stadiondurchsage gesucht und gefunden. Community: Im Forum über Schiedsrichter-Themen mitdiskutieren Was war passiert? Bei einem Wolfsburger Angriff in der 14. Minute schoss der Kölner Abwehrspieler Max Finkgräfe den Ball in Seitenaus und traf den Linienrichter bei diesem Klärungsversuch aus kurzer Distanz un...

15.01.2024 11:03 Uhr | Quelle: dpa Verletzter Schiedsrichter Brych peilt Comeback an: „Die Leute wollen, dass ich zurückkomme“

Fällt mit Kreuzbandriss aus

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Schiedsrichter Felix Brych hofft nach seinem Kreuzbandriss auf eine Rückkehr im Profifußball. „Meine Motivation und mein Wille, wieder in der Bundesliga zu pfeifen, ist jedenfalls groß“, sagte der 48 Jahre alte Münchner in einem Interview der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Auf die Frage, was ihn antreibe, meinte Brych: „Das Comeback. Das ist nach der Verletzung, die ich mir ausgerechnet in meinem Rekordspiel zugezogen habe, in meinem 344. Bundesliga-Spiel, mein großes, neues Ziel.“  Community: Im Forum über Schiedsrichter-Themen mitdiskutieren Der WM-Referee von 2014 und 2018 und EM-Schiedsrichter von 2016 und 2021 kann allerdings noch...