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16.02.2013 21:26 Uhr | Quelle: wahretabelle.de Wenig Strittiges - BVB verliert nächsten Stürmer

Harte, aber korrekte Entscheidung von Schiedsrichter Dr. Brych in Dortmund - Fußball-Festival in Bremen.

Dr. Felix Brych / Julian Schieber
Quelle: GettyImages
Von wegen Schiebung: Dr. Felix Brych stellt BVB-Stürmer Julian Schieber (r.) absolut zu Recht vom Platz. Ilkay Gündogan (l.) kann es nicht fassen.

Fußball ist manchmal eben doch "Ding-Dang-Dong". Ganz gemäß dem legendären Spruch von Giovanni Trapattoni ("Fußball ist Ding-Dang-Dong. Es gibt nicht nur Ding.") verhielten sich am Samstag in der Bundesliga Werder Bremen und der SC Freiburg beim 2:3 (1:1)-Tore-Festival im Weserstadion.

Drei Mal (!) trafen beide Teams Pfosten und Querlatte - und am Ende landete der Sport-Club den ersten Sieg gegen die Bremer seit 2001. Ausgerechnet der Ex-Werderaner Max Kruse (36.) traf zum 0:1 für die Gäste. Nils Petersen (39./65.) glich für Bremen diesen Treffer und auch das 1:2 von Daniel Caligiuri (64.) aus - 2:2 nach 64 Minuten. Direkt danach die aus Sicht der Nutzer von wahretabelle.de strittige Szene dieser Parie. In der 68. Minute hätte es nach einem Handspiel von Fallou Diagné Elfmeter für Bremen geben können. "Das war eine aktive Bewegung zum Ball, das hätte Elfmeter geben müssen", beurteilte Nutzer Hugo die Szene. "Weder Absicht noch Vergrößern der Körperfläche greifen hier", schrieb dagegen waschkarte. "Er kriegt den Ball gegen den Oberarm, aus kurzer Entfernung, und steht schon die gesamte Zeit genau da. Bei allem Respekt, aber das kann man nicht pfeifen. Das war ein klassischer Reporter-Fauxpas." Matthias Ginter (71.) traf wenig später - natürlich nach einem vorangegangenen Lattenkracher - zum 3:2 für Freiburg. 

Im Spitzenspiel zwischen Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt (3:0) stand am Samstagabend FIFA-Schiedsrichter Dr. Felix Brych im Mittelpunkt. Der Referee schickte nach etwas mehr als einer halben Stunde BVB-Stürmer und Lewandowski-Ersatz Julian Schieber mit Gelb-Rot vom Platz. Dortmund nach dem Doppelschlag von Marco Reus (8./10.) zwar zu diesem Zeitpunkt mit 2:0 in Führung, aber wie gegen Hamburg erneut für mehr als eine Stunde  in Unterzahl. Eine harte, aber korrekte Entscheidung gegen den (noch amtierenden) Deutschen Meister. "Kompliment an Schiedsrichter Brych, er pfeift souverän und hat alles richtig gesehen", urteilte Champions-League-Sieger Stefan Effenberg bei SKY. Die gelb-rote Karte für Frankfurts Takashi Inui nach Foulspiel an Mats Hummels stellte in der 74. Minute zwar den personellen Gleichstand wieder her, da stand es aber nach dem dritten Treffer von Reus (65.) schon 3:0 für die phasenweise wie aufgedreht spielenden Gastgeber. Für die Nutzer von wahretabelle.de war der Platzverweis für den Japaner nicht unstrittig. "Fehlentscheidung - Hummels lässt sich eher fallen", kommentierte WT-Nutzer bonze. Spocky83 sprach dagegen von der "zweiten bescheuerten Hinausstellung. Hier noch klarer als bei Schieber." Der BVB verteidigte durch den Heimerfolg zwar Rang zwei, muss aber am kommenden Wochenende in Mönchengladbach mit Schieber und Lewandowski zwei Stürmer ersetzen.

Stumpf blieb auch das Hamburger Angriffsduo Heung Min Son und Artjoms Rudnevs beim 1:0 (1:0)-Arbeitssieg des HSV gegen Borussia Mönchengladbach. Son und Rudnevs, die zuvor an 19 von 29 Toren der Hanseaten beteiligt waren, gingen leer aus. Nicht so Superstar Rafael van der Vaart. Der Niederländer erlöste die Fans mit dem goldenen Tor zum 1:0 (24.). "Heute treffe ich", hatte "VdV" vor dem Spiel in BILD Hamburg (Samstagsausgabe) versprochen - und direkt nachgelegt. Gladbach - nur ein Sieg aus den letzten sechs Spielen - war nur 40 Stunden nach dem Elfmeterfestival gegen Lazio Rom (3:3) in der Europa League wieder im Einsatz, konnte aber nach dem 0:1 nichts mehr zusetzen. Für den HSV war es der fünfte Heimsieg in den letzten sechs Spielen in der Imtech Arena. Daraus resultiert mit Rang sechs die beste Platzierung der "Rothosen" seit Februar 2011.

Der FC Schalke 04 konnte beim 2:2 (1:1) beim FSV Mainz 05 den freien Fall etwas bremsen, doch ein Sieg sprang für die "Knappen" auch im elften Anlauf nicht heraus. Andreas Ivanschitz (27.) für Mainz und S04-Neuzugang Michel Bastos (41.) trafen vor der Pause, Adam Bodzek (63.) und erneut Bastos (82.) nach Vorarbeit von Bundesliga-Debütant Max Meyer waren in der zweiten Halbzeit die Torschützen in der Coface Arena. Strittig aus Sicht der Nutzer von wahretabelle.de: Die "Notbremse" des mit Gelb verwarnten Mainzers Bo Svensson (71.). Schiedsrichter Wolfgang Stark aus Ergolding ließ nach der Attacke gegen Jefferson Farfan zwar Vorteil gelten, doch hätte es in dieser Szene Elfmeter oder gar Rot für Svensson geben müssen? "Rot nicht, aber es hätte Freistoß für Schalke geben müssen, da aus dem Vorteil nichts wurde", meint wahretabelle-Nutzer foebis04, "Freistoß und Gelb wäre richtig gewesen, da Svensson Farfan am Fuss trifft." Am gerechten Endresultat änderte diese Entscheidung nichts mehr. Mainz fällt auf Rang sieben aus der Euro-Zone, Schalke verbesserte sich dank der Pleiten für Gladbach und Bremen zumindest bist Sonntag auf Rang acht. "Es ist Wahnsinn, dass wir dieses Spiel nicht gewonnen haben", ärgerte sich Mainz-Torschütze Ivanschitz nach der Partie bei SKY, "nach dem 2:1 haben wir so gut wie selten gespielt und dann das Tor kassiert, das ist extrem bitter." Die Schalke-Fans stärkten Interimstrainer Jens Keller mit einem großen Transparent auf den Rängen den Rücken. "Wir haben nach dem 2:2 die Konter nicht sauber genug ausgespielt", befand S04-Abwehrchef Benedikt Höwedes.

Der FC Augsburg musste im Auswärtssspiel bei Bayer Leverkusen mit 1:2 (0:1) die erste Niederlage in 2013 hinnehmen. Strittige Szenen gab es in dieser Partie aus Sicht der Nutzer von wahretabelle.de nicht. Der Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Markus Schmidt aus Stuttgart vor dem 1:0 durch Stefan Kießling (26./101. BL-Tor) war korrekt. Lars Bender (75.) legte das 2:0 für die "Werkself" nach, der achte Saisontreffer von Sascha Mölders für den FCA zum 2:1 (89.) kam zu spät. "Wir müssen nun unbedingt gegen Hoffenheim gewinnen", erklärte Augsburgs Trainer Markus Weinzierl nach dem Spiel.

Drei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf sicherte sich Fortuna Düsseldorf beim 1:0 (1:0) im Aufsteiger-Duell mit Greuther Fürth. Axel Bellinghausen (18.) erzielte das so wichtige 1:0 für die Gastgeber. Einzig ein angeblich möglicher Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Tobias Welz (Wiesbaden) beschäftigte die Community bei wahretabelle.de. In der sechsten Minute wurde Fürths Sercan Sararer im Strafraum umgerempelt, doch es gab keinen Elfer für die Franken. Korrekte Entscheidung, wie die Mehrheit der Nutzer von wahretabelle.de glaubt. "Absolut kein Foul", sah es Nutzer Ratingen89. "Normaler Zweikampf", wertete DanielFCN. Fürths Torhüter Wolfgang Hesl (3.) konnte zwar einen ebenfalls berechtigten Elfmeter von Dani Schahin abwehren, doch der Aufsteiger bleibt nach der vierten Pleite in fünf Rückrundenspielen mindestens bis zum 24. Spieltag auf einem direkten Abstiegsrang. Eine solche Bilanz reichte in 50 Jahren Bundesliga noch nie zum Klassenverbleib. Fortuna sprang dagegen von Platz 15 auf zwölf und ließ Trainer Norbert Meier erstmal durchatmen: "Das ist Adrenalin pur, deswegen machen wir diesen Job".

Kaum Diskussionsstoff bot auch der 2:0 (1:0)-Erfolg von Tabellenführer FC Bayern München beim VfL Wolfsburg am Freitagabend. Bayerns Mario Mandzukic (36.) brachte sich mit einem sehenswerten Fallrückzieher-Tor mit nunmehr 15 Saisontreffern an die Spitze der Torjägerliste, Arjen Robben (90. + 2) legte das 2:0 nach. Nach mehr als sechs Stunden musste Bayern-Keeper Manuel Neuer wieder einen Schuss auf sein Tor registrieren. Es war ein Freistoß von Diego (77.). Immerhin. (cge)

17.07.2014 11:57 Uhr | Quelle: wahretabelle.de Rodriguez beendet seine Karriere

Marco Antonio Rodriguez

Der mexikanische Schiedsrichter Marco Antonio Rodriguez hat sein Karriereende bekannt gegeben. Seine Laufbahn beendet der 40-jährige evangelische Pfarrer somit direkt im Anschluss an seine dritte WM-Teilnahme. In Brasilien leitete er gleich zwei Spiele, an die man sich erinnern wird: Zum einen Uruguays 1:0-Sieg gegen Italien, bei dem Luis Suarez, der Superstar der „Celeste", seinen Gegenspieler Giorgio Chiellini mit einem Bissversuch attackierte. Zum anderen pfiff er als sein letztes Spiel das Halbfinale Deutschland - Brasilien, welches mit dem historischen Ergebnis von 7:1 endete. Rodriguez war 15 Jahre lang FIFA-Schiedsrichter und bestritt über 400 Spiele.

16.07.2014 10:49 Uhr | Quelle: wahretabelle.de Dr. Markus Merk in neuer Funktion bei Sky

Dr. Markus Merk

Der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Dr. Markus Merk wird in der kommenden Bundesliga-Saison nicht mehr der Sky-Expertenrunde zu den Samstagabend-Spielen der Bundesliga angehören. Statt des Zahnartes aus Otterbach wird der Premier League- und Bundesliga-erfahrene Ex-Profi Dietmar Hamann in Zukunft Lothar Matthäus, Christoph Metzelder und Moderator Sebastian Hellmann unterstützen. Der 52-jährige Mark hingegen soll bei strittigen Szenen in den Samstagsspielen live zugeschaltet werden, um diese den Zuschauern mit seiner Erfahrung aus 20 Erstliga-Spielzeiten zu erläutern.

11.07.2014 12:44 Uhr | Quelle: wahretabelle.de Haimoudi leitet „kleines Finale“

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Schiedsrichter Djamel Haimoudi (43, Foto) aus Algerien wurde bei der WM für das Spiel um Platz drei am Samstag (22 Uhr) zwischen Gastgeber Brasilien und den Niederlanden nominiert. Für den bereits 2004 zum FIFA-Referee berufenen Haimoudi ist die Partie bereits der vierte Einsatz im Turnier, er leitete zuvor unter anderem das Achtelfinale Belgien gegen die USA (2:1 n. V.).

06.07.2014 23:21 Uhr | Quelle: wahretabelle.de Mexikaner Rodriguez leitet Brasilien - Deutschland

Der 40-jährige Marco Rodriguez leitet das erste Halbfinale dieser Weltmeisterschaft zwischen Brasilien und Deutschland. Er war bereits bei den Turnieren 2006 in Deutschland sowie 2010 in Südafrika je zweimal als Spielleiter im Einsatz und steht in diesem Jahr vor seiner dritten Partie. In den Vorrundenspielen Belgien - Algerien (2:1) und Italien - Uruguay (0:1) gab es bei WahreTabelle.de keine Korrekturen zu beanstanden. Bei der Niederlage, die das WM-Aus der Italiener bedeutete, stand er dennoch im Fokus: Uruguays Top-Star Luis Suarez attackierte den Italiener Giorgio Chiellini und Rodriguez hatte die Szene auf dem Spielfeld nicht gesehen.

03.07.2014 11:21 Uhr | Quelle: wahretabelle.de Argentinier Nestor Pitana pfeift das DFB-Team

Pitana im Spiel Russland - Südkorea

Für den Viertelfinal-Klassiker Frankreich - Deutschland wurde Nestor Pitana als Hauptschiedsrichter eingeteilt. Der Argenitiner aus Corpus hat bei diesem Turnier bereits drei Gruppenspiele geleitet. Leidglich bei seinem ersten Einsatz, im Spiel Russland - Südkorea, wurde bei WahreTabelle.de eine Szene korrigiert: Alexander Kerzhakov stand beim 1:1-Ausgleich wohl knapp im Abseits. Das zweite Viertelfinale am Freitagabend bestreiten in Fortaleza Brasilien und Kolumbien unter der Leitung des Spaniers Carlos Velasco Carballo. Der italiener Nicola Rizzoli pfeift Argentinien - Belgien und Ravshan Irmatov leitet das Spiel der Niederlande gegen Costa Rica.