Newsansicht
Der DFB-Präsident begrüßt die geplante Einführung von Torlinien-Technologie bei der WM 2014, fordert aber vom Fußball-Weltverband ein überzeugendes technisches System.

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat die geplante Einführung von Torlinien-Technologie bei der WM 2014 begrüßt und gleichzeitig vom Fußball-Weltverband ein reibungsloses System eingefordert. Er halte die Entscheidung "für logisch, wenn die FIFA vom Grundsatz her gesagt hat, dass sie es bei ihren Wettbewerben machen will", sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes am Dienstag dem Pay-TV-Sender SKY Sport News HD. "Wenn sie, und dass ist für mich eine Voraussetzung, garantieren kann, hundertprozentig, tausendprozentig, dass die Technik funktioniert, dann setzt man sie auch ein", so der 62-Jährige. Allerdings gab Niersbach zu bedenken, dass "das System selbst bei einer geringfügigen Einschräkung keinen Sinn" mache. "Wenn die FIFA als oberste Fußballinstitution eine solche Entscheidung trifft, muss es auch funktionieren. Alles andere wäre absurd, dann würde man sich der Lächerlichkeit preisgeben", so Niersbach.
Die FIFA will beim Confederations Cup im Sommer und bei der WM 2014 in Brasilien jeweils Torlinien-Technologie einsetzen. Eine Entscheidung, welche Technik den Zuschlag bekommt, soll Anfang April fallen.
"Nach dem erfolgreichen Test im Rahmen der Clubweltmeisterschaft in Japan im Dezember ist jetzt aber der Zeitpunkt für eine historische Regeländerung gekommen: 2014 wird in Brasilien erstmals bei einer Fußball-Weltmeisterschaft die Torlinien-Technologie als Hilfsmittel für die Schiedsrichter eingesetzt", schrieb der Weserkurier (Mittwochsausgabe) dazu. "In allen zwölf WM-Stadien soll das neue System installiert werden. Dieser Schritt ist richtig und wichtig. Denn wenn die neue Technik funktioniert, wird es auf den großen Fußballbühnen künftig ein paar Streitfälle weniger geben. Drin oder nicht drin: Diese elementare Frage soll und muss eindeutig beantwortet werden." (dpa/cger)
- 17.05.2013 09:46 Uhr ,,Endspiel um Platz vier" mit Brych
- 15.05.2013 12:14 Uhr Schiedsrichterball: Wer solche Mitspieler hat...
- 14.05.2013 10:49 Uhr Keine Änderungen im Abstiegskampf
- 13.05.2013 11:05 Uhr Zweifel am Gladbach-Elfmeter
- 12.05.2013 20:11 Uhr Trotz Elfmeter-Pech: Schuster glaubt an Augsburg
- 11.05.2013 19:29 Uhr Strittige Szenen im Bayern-Meisterspiel
Nach jedem Spieltag gibt es die aktualisierte WahreTabelle, die Meldung mit den Ergebniskorrekturen im Detail und alle weiteren News der letzten Woche in unserem E-Mail-Newsletter. Einfach im eigenen Nutzerprofil aktivieren! In das Profil gelangt man mit Klick auf den eigenen Nutzernamen rechts oben neben dem "Logout"-Button. Dort den Haken bei "Newsletter abonnieren" setzen und der Newsletter landet jede Woche automatisch im Mail-Postfach.
Heimspiel für Manuel Gräfe (Foto). Der 39-jährige FIFA-Schiedsrichter aus Berlin wird am 1. Juni in seiner Heimatstadt das DFB-Pokalfinale mit dem FC Bayern München und dem VfB Stuttgart leiten. Gräfes Gespann bilden Guido Kleve, Thorsten Schiffner und Guido Winkmann (vierter Offizieller).
FIFA-Schiedsrichter Damir Skomina (36, Foto) aus Slowenien wird am Mittwoch das Rückspiel im Champions-League-Halbfinale zwischen dem FC Barcelona und dem FC Bayern München leiten. Kurios: Bei der EURO 2008 schickte er als vierter Offizieller Bundestrainer Joachim Löw im Vorrundenspiel gegen Österreich (1:0) auf die Tribüne.
Das Halbfinal-Rückspiel zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund steht am Dienstag unter der Leitung von Howard Webb (Foto). Für den 41-jährigen Engländer ist es der sechste Einsatz in dieser Champions-League-Saison.
Wegen zunehmender Gewalt gegen Schiedsrichter fallen in einem Bezirk des Südbadischen Fußballverbandes nahezu alle
Spiele an diesem Wochenende aus. Südlich von Freiburg sind von der Bezirksliga abwärts alle Männer-, Frauen-, und Jugendspiele im Bezirk Hochrhein betroffen, für die ein Verbandsschiedsrichter eingeplant war - insgesamt 123 Partien.


Jetzt diskutieren