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11.03.2013 14:59 Uhr | Quelle: wahretabelle.de Fandel: "Handspielregeln sind eindeutig"

Schiedsrichter-Chef schaltet sich in Handspiel-Diskussion ein - Tor-Wirbel in Hannover. 

Herbert Fandel
Quelle: GettyImages
Schiedsrichter-Chef Herbert Fandel hält an der Handspielregelung fest.

Auch nach mehreren umstrittenen Handentscheidungen in der Fußball-Bundesliga hält Schiedsrichter-Chef Herbert Fandel (Foto) die Regeln für eindeutig. "Die Vorgaben sind klar", sagte der 49-Jährige in einem Kicker-Interview (Montagsausgabe). "Wenn ein Spieler  seine Körperfläche vergrößert, (...) ist dies als Handspiel zu ahnden." Eine generelle Regeländerung nach dem Motto "Hand ist Hand" sieht der frühere Schiedsrichter kritisch. Diese Diskussion nütze dem Fußball nicht, so Fandel. "Denn dann würde eine neue Diskussion entstehen: War der Ball an der Hand oder nicht?"

Die umstrittene Elfmeterentscheidung im Spiel FSV Mainz 05 - Bayer Leverkusen (1:0) bewertete Fandel als verkehrt. "Der Elfmeterpfiff war nach Ansicht aller Fernsehbilder falsch", sagte er - und stützte damit die Meinung der Nutzer von wahretabelle.de. User Rapherian hatte die Entscheidung von Referee Florian Meyer aus Burgdorf gar als "unfair" bezeichnet. Der Unparteiische hatte nach exakt einer Stunde auf den Punkt gezeigt, nachdem Mainz-Abwehrspieler Bo Svensson Leverkusens Manuel Friedrich aus kurzer Distanz an den Arm geschossen hatte. Andreas Ivanschitz verwandelte den Strafstoß zum 1:0-Siegtreffer. Meyer hatte seine Entscheidung nach dem Spiel als richtig verteidigt.

Die zweite strittige Szene des Bundesliga-Wochenendes sorgte für neue Diskussionen um Torlinientechnik und - kameras. In der 48. Minute der Sonntagspartie Hannover 96 - Eintracht Frankfurt (0:0) klärte der Frankfurter Pirmin Schwegler einen Schuss von 96-Stürmer Didier Ya Konan aus fünf Metern wohl hinter der Torlinie. Drin oder nicht? Hannovers Coach Mirko Slomka sprach sich in am Montag in BILD für Torlinien-Technologie aus. "Ein Tor muss ein Tor bleiben, ich finde Torkamera oder Chip im Ball die richtige Lösung", so der 96-Coach. "Ich sage schon seit Jahren, dass wir technische Hilfsmittel zulassen sollen", pflichtete ihm Frankfurts Trainer Armin Veh bei. Geteiltes Echo dagegen bei den Nutzern von wahretabelle.de: "Wenn man sieht, wo der Frankfurter steht, könnte der Ball wohl drin gewesen sein. Nur ich denke, dass so etwas ohne Hilfsmittel nicht aufzuklären ist", fand Nutzer foebis04. "Trotz einer möglichen, aber nicht bewiesenen Fehlentscheidung finde ich die Diskussion um Torlinientechnik für solche Situationen immer noch unbegründet. Es handelt sich um Tatsachenentscheidungen des Schiedsrichters und seines Gespanns, sie tut ihr übriges für emotional und leidenschaftlich geführte Spiele", schrieb mirkomaniac. (cge)

Auch nach mehreren umstrittenen Handentscheidungen in der Fußball-Bundesliga hält Schiedsrichter-Chef Herbert Fandel (Foto) die Regeln für eindeutig. "Die Vorgaben sind klar", sagte der 49-Jährige in einem Kicker-Interview (Montagsausgabe). "Wenn ein Spieler  seine Körperfläche vergrößert, (...) ist dies als Handspiel zu ahnden." Eine generelle Regeländerung nach dem Motto "Hand ist Hand" sieht der frühere Schiedsrichter kritisch. Diese Diskussion nütze dem Fußball nicht, so Fandel. "Denn dann würde eine neue Diskussion entstehen: War der Ball an der Hand oder nicht?"

Die umstrittene Elfmeterentscheidung im Spiel FSV Mainz 05 - Bayer Leverkusen (1:0) bewertete Fandel als verkehrt. "Der Elfmeterpfiff war nach Ansicht aller Fernsehbilder falsch", sagte er - und stützte damit die Meinung der Nutzer von wahretabelle.de. User Rapherian hatte die Entscheidung von Referee Florian Meyer aus Burgdorf gar als "unfair" bezeichnet. Der Unparteiische hatte nach exakt einer Stunde auf den Punkt gezeigt, nachdem Mainz-Abwehrspieler Bo Svensson Leverkusens Manuel Friedrich aus kurzer Distanz an den Arm geschossen hatte. Andreas Ivanschitz verwandelte den Strafstoß zum 1:0-Siegtreffer. Meyer hatte seine Entscheidung nach dem Spiel als richtig verteidigt.

Die zweite strittige Szene des Bundesliga-Wochenendes sorgte für neue Diskussionen um Torlinientechnik und - kameras. In der 48. Minute der Sonntagspartie Hannover 96 - Eintracht Frankfurt (0:0) klärte der Frankfurter Pirmin Schwegler einen Schuss von 96-Stürmer Didier Ya Konan aus fünf Metern wohl hinter der Torlinie. Drin oder nicht? Hannovers Coach Mirko Slomka sprach sich in am Montag in BILD für Torlinien-Technologie aus. "Ein Tor muss ein Tor bleiben, ich finde Torkamera oder Chip im Ball die richtige Lösung", so der 96-Coach. "Ich sage schon seit Jahren, dass wir technische Hilfsmittel zulassen sollen", pflichtete ihm Frankfurts Trainer Armin Veh bei. Geteiltes Echo dagegen bei den Nutzern von wahretabelle.de: "Wenn man sieht, wo der Frankfurter steht, könnte der Ball wohl drin gewesen sein. Nur ich denke, dass so etwas ohne Hilfsmittel nicht aufzuklären ist", fand Nutzer foebis04. "Trotz einer möglichen, aber nicht bewiesenen Fehlentscheidung finde ich die Diskussion um Torlinientechnik für solche Situationen immer noch unbegründet. Es handelt sich um Tatsachenentscheidungen des Schiedsrichters und seines Gespanns, sie tut ihr übriges für emotional und leidenschaftlich geführte Spiele", schrieb mirkomaniac. (cge)

23.06.2016 17:19 Uhr | Quelle: WahreTabelle Ohne Fehlentscheide: England Gruppenerster, Türkei weiter

Die „wahren Vorrundentabellen“ der EM: Portugal Achtelfinalgegner der DFB-Elf.

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Die Vorrunde der EURO 2016 ist Geschichte, die Fußball-Community WahreTabelle hat sich alle sechs Gruppen in einzelnen Abstimmungen angesehen – und mehrere, für die Konstellation im Achtelfinale relevante Veränderungen festgestellt. In Gruppe B wäre England als Sieger hervorgegangen – anstelle des EM-Neulings Wales. Die „Three Lions“ hätten zwar am ersten Spieltag mit 0:1 (statt 1:1) gegen Russland verloren, doch am dritten Vorrundenspieltag wurde ihnen in St. Etienne beim 0:0 gegen die Slowakei

22.06.2016 00:12 Uhr | Quelle: WahreTabelle „Klasse-Schiedsrichterleistung“ von Clément Turpin

EURO 2016: Französischer Referee souverän bei Deutschland-Nordirland.

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Eine deutliche Leistungssteigerung, Chancen im Minutentakt, ein nie gefährdeter 1:0 (1:0)-Sieg für Deutschland gegen Nordirland im Vorrundenfinale der Gruppe C bei der EURO 2016 – und Lob für den französischen Unparteiischen Clement Turpin (34). „Klasse-Schiedsrichterleistung“, schrieb der User 18604life am Dienstagabend bei WahreTabelle, „zugegebenermaßen gab's auch nicht wirklich "viele" kritische Szenen, aber gefühlt lag er zu 100 Prozent richtig. Respekt!“ Denn: Der nicht nur in Frankreich als „Kartenspieler“ bekannte Referee blieb in seinem zweiten EM-Einsatz ohne eine einzige Gelbe Karte....

20.06.2016 16:28 Uhr | Quelle: WahreTabelle Schiedsrichter Turpin pfeift Deutschland – Nordirland

EURO 2016: „Kartenspieler“ aus Frankreich ist nicht unumstritten.

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Das Vorrundenfinale der EURO 2016 in Gruppe C mit Deutschland gegen Nordirland wird am Dienstag (18 Uhr) für einen zum Heimspiel: In Paris wird der französische Referee Clément Turpin (34) die Begegnung leiten. Turpin, der in der französischen Ligue 1 in bislang 141 Einsätzen sage und schreibe 442 Mal Gelb, acht Mal Gelb-Rot und 33 Mal glatt Rot zeigte, gilt in Schiedsrichterkreisen als „Kartenspieler“. Auch bei seinem ersten EM-Einsatz im Spiel der Gruppe F zwischen Österreich und Ungarn (0:2) in Bordeaux stellte er mit dem ÖFB-Verteidiger Aleksandar Dragovic einen Spieler vom Platz – eine entscheidende Szene in dieser Partie. Auch auf europäisc...

19.06.2016 23:11 Uhr | Quelle: WahreTabelle „Das erste Mal bei der EM“… Tribünenverweis für Trainer

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Ein seltsamer Regelverstoß lieferte eine der am meisten diskutierten Episoden bei der EURO 2008 in Österreich und der Schweiz. Im dritten und entscheidenden Gruppenspiel zwischen Österreich und Deutschland (0:1) lief in Wien am 16. Juni 2008 die 40. Spielminute, als Schiedsrichter Manuel Mejuto Gonzalez aus Spanien eingriff. Er verwies mit dem damals 48-jährigen Bundestrainer Joachim Löw und Österreichs Coach Josef „Pepi“ Hickersberger (damals 60) gleich beide Nationaltrainer des Innenraums. Einen solchen Vorfall hatte es bei einer EM zuvor noch nie gegeben. Vorangegangen waren wiederholte Diskussionen zwischen Löw, Hickersberger und dem viert...

17.06.2016 23:41 Uhr | Quelle: WahreTabelle Schiedsrichterball: Brychs EM-Debüt

Kolumne: Johannes Gründel erklärt bei WahreTabelle das Regelwerk und strittige Fußball-Szenen.

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Am Donnerstag war es so weit: Dr. Felix Brych kam zu seinem EM-Debüt. Und dann gleich bei der „Battle of Britain“, England gegen Wales (2:1) – ein immenser Vertrauensbeweis seitens des UEFA-Schiedsrichterkomitees um Schiedsrichterlegende (und seit neustem Selfie- und Werbestar der UEFA), Pierluigi Collina. Zugleich aber auch ein immenser Druck: Angesichts der starken Schiedsrichterleistungen bislang bei der EM kann ein schwerer Fehler schon das Ende der Finaltr&aum...