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04.04.2013 11:54 Uhr | Quelle: WahreTabelle.de

DFL: Streitpunkt Schiedsrichter-Gehälter?

Klubs lehnen "gestaffelte Erhöhung" des Grundgehaltes in den nächsten vier Jahren angeblich ab.

Florian Meyer
Quelle: GettyImages
Florian Meyer aus Burgdorf gehört zu den fünf deutschen Top-Referees.

Seit Beginn der Saison 2012/2013 erhalten die 42 Schiedsrichter im deutschen Profifußball erstmals ein Grundgehalt vom Deutschen Fußball-Bund (DFB). Die zehn FIFA-Referees beziehen derzeit als eine Art "Übergangslösung" 40.000 Euro für die gesamte Spielzeit, die Bundesliga-Unparteiischen erhalten jährlich 30.000 Euro. Dieses Grundgehalt wird unabhängig zu den tatsächlichen Einsätzen ausgeschüttet.

Mit einer zusätzlich vergebenen Einsatzprämie von 3.800 Euro liegen die Bundesliga-Schiedsrichter im Vergleich mit den europäischen Top-Ligen auf Rang zwei. Nur in der spanischen Primera Division ("La Liga") kassieren die Referees pro Einsatz mehr. Das Salär im Land des Welt- und Doppel-Europameisters liegt bei 6.000 Euro pro Spiel. Die englischen Profi-Schiedsrichter erhalten neben einer vergleichsweise geringen Einsatzentschädigung von 1.170 Euro auch ein Grundgehalt von 38.500 Euro pro Saison. (Quelle: goal.com).

Doch durch die Gehaltserhöhung für Schiedsrichter werden in dieser Saison Mehrkosten in Höhe von 1,2 Millionen Euro fällig. Laut Grundlagenvertrag zwischen DFB und DFL wird diese Summe zu je 50 Prozent vom DFB und von der Liga gestemmt - mit einer Mehrbelastung von 600.000 Euro für die Klubs. Wie SPORT BILD (Ausgabe 14/2013) berichtete, sind die Bundesliga-Vereine wohl nicht bereit, diese stetigen Gehaltserhöhungen für das Schiedsrichterwesen ohne Weiteres mitzutragen. 

Streitpunkt ist der ab der nächsten Saison gültige, neue Grundlagenvertrag für die Liga. Dieser sieht eine weitere, gestaffelte Gehaltserhöhung für die Schiedsrichter in den kommenden vier Jahren vor - und diese Kosten müssten die Klubs wieder allein tragen. Laut SPORT BILD sind "die Verhandlungen dazu ins Stocken geraten." DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock sieht es anders: "Im Zuge der Reform des Schiedsrichterwesens in Richtung Professionalisierung wurde einvernehmlich mit der Liga beschlossen, die Schiedsrichter auch finanziell besser auszustatten. Wir sind uns mit der Liga absolut einig, dass die Gehälter im Rahmen der nächsten vier Jahre gestaffelt weiter ansteigen, dieser Vorschlag kam von der Liga selbst." Über den Umfang der weiteren Gehaltserhöhungen soll in Kürze die Liga-Versammlung entscheiden. Wie SPORT BILD berichtet, erwarten die Klubs dabei vom DFB eine "Aushandlung einer moderateren Gehaltserhöhung." (cge).

Seit Beginn der Saison 2012/2013 erhalten die 42 Schiedsrichter im deutschen Profifußball erstmals ein Grundgehalt vom Deutschen Fußball-Bund (DFB). Die zehn FIFA-Referees beziehen derzeit als eine Art "Übergangslösung" 40.000 Euro für die gesamte Spielzeit, die Bundesliga-Unparteiischen erhalten jährlich 30.000 Euro. Dieses Grundgehalt wird unabhängig zu den tatsächlichen Einsätzen ausgeschüttet.

Mit einer zusätzlich vergebenen Einsatzprämie von 3.800 Euro liegen die Bundesliga-Schiedsrichter im Vergleich mit den europäischen Top-Ligen auf Rang zwei. Nur in der spanischen Primera Division ("La Liga") kassieren die Referees pro Einsatz mehr. Das Salär im Land des Welt- und Doppel-Europameisters liegt bei 6.000 Euro pro Spiel. Die englischen Profi-Schiedsrichter erhalten neben einer vergleichsweise geringen Einsatzentschädigung von 1.170 Euro auch ein Grundgehalt von 38.500 Euro pro Saison. (Quelle: goal.com).

Doch durch die Gehaltserhöhung für Schiedsrichter werden in dieser Saison Mehrkosten in Höhe von 1,2 Millionen Euro fällig. Laut Grundlagenvertrag zwischen DFB und DFL wird diese Summe zu je 50 Prozent vom DFB und von der Liga gestemmt - mit einer Mehrbelastung von 600.000 Euro für die Klubs. Wie SPORT BILD (Ausgabe 14/2013) berichtete, sind die Bundesliga-Vereine wohl nicht bereit, diese stetigen Gehaltserhöhungen für das Schiedsrichterwesen ohne Weiteres mitzutragen. 

Streitpunkt ist der ab der nächsten Saison gültige, neue Grundlagenvertrag für die Liga. Dieser sieht eine weitere, gestaffelte Gehaltserhöhung für die Schiedsrichter in den kommenden vier Jahren vor - und diese Kosten müssten die Klubs wieder allein tragen. Laut SPORT BILD sind "die Verhandlungen dazu ins Stocken geraten." DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock sieht es anders: "Im Zuge der Reform des Schiedsrichterwesens in Richtung Professionalisierung wurde einvernehmlich mit der Liga beschlossen, die Schiedsrichter auch finanziell besser auszustatten. Wir sind uns mit der Liga absolut einig, dass die Gehälter im Rahmen der nächsten vier Jahre gestaffelt weiter ansteigen, dieser Vorschlag kam von der Liga selbst." Über den Umfang der weiteren Gehaltserhöhungen soll in Kürze die Liga-Versammlung entscheiden. Wie SPORT BILD berichtet, erwarten die Klubs dabei vom DFB eine "Aushandlung einer moderateren Gehaltserhöhung." (cge).

23.04.2024 16:36 Uhr | Quelle: WahreTabelle Auswertung 30. Spieltag: Freiburgs Kübler hätte gegen Mainz Rot sehen müssen

Eine Fehlentscheidung im Fokus

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Ein Foulspiel im Duell zwischen dem SC Freiburg und Mainz 05 (1:1) war der größte Aufreger in der WT-Community am 30. Spieltag. Freiburgs Lukas Kübler trat seinem Gegenspieler Jae-sung Lee in der 30. Minute auf den Knöchel und wurde dafür von Schiedsrichter Marco Fritz verwarnt. Die User hätten den Verteidiger für dieses Vergehen allerdings vom Platz gestellt. 30. Spieltag: Alle strittigen Szenen im Überblick 73,9 Prozent der User votierten für eine Rote Karte für den Freiburger. Auch innerhalb des Kompetenzteams ging die Tendenz in Richtung Platzverweis: Drei von vier KT-Mitgliedern stimmten dafür. „...

23.04.2024 16:13 Uhr | Quelle: dpa DFB-Schiedsrichter Siebert und Zwayer pfeifen bei der EM: „Highlight in ihrer Karriere“

UEFA gibt bekannt

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Die deutschen Schiedsrichter Daniel Siebert und Felix Zwayer gehören zum Aufgebot für die Heim-EM im Sommer. Wie der Deutsche Fußball-Bund am Dienstag mitteilte, sind die beiden Berliner unter den 18 UEFA-Nominierten für das Turnier in Deutschland. Hinzu kommt noch ein argentinischer Referee. Community: Im Forum über Schiedsrichter-Themen mitdiskutieren Der 39 Jahre alte Siebert ist nach der EM 2021 und der WM 2022 zum dritten Mal bei einer Endrunde bei einem großen Turnier dabei. Für den 42 Jahre alten Zwayer hingegen wird die Europameisterschaft in Deutschland eine Premiere sein. Außer Siebert und Zwayer wurden nach DFB-Angaben auch Jan Seidel, Rafael Foltyn, Stefan ...

16.04.2024 13:06 Uhr | Quelle: WahreTabelle Auswertung 29. Spieltag: Diskussionen um zwei Leverkusen-Tore und mögliche Rote Karten

Mehrere strittige Szenen im Fokus

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Erstmals seit dem 17. Spieltag hat es nach einem Bundesliga-Wochenende keine Ergebniskorrektur durch die WT-Community gegeben. Dennoch wurden vier strittige Szenen diskutiert, von denen zwei beim Duell zwischen Bayer Leverkusen und Werder Bremen (5:0) stattgefunden haben. 29. Spieltag: Alle strittigen Szenen im Überblick In beiden Fällen waren sich die Mitglieder des Kompetenzteams sowie die WT-User uneins. Jeweils mit einer knappen Mehrheit hätten die User den Elfmeter, der zum 1:0 führte, nicht gepfiffen und das 2:0, bei dem eine Abseitsstellung thematisiert wurde, nicht zählen lassen. Die KT-Mitglieder stärkten jedoch S...

09.04.2024 16:46 Uhr | Quelle: WahreTabelle Auswertung 28. Spieltag: Platzverweise für Unions Trimmel und Frankfurts Dina Ebimbe

Zwei Fehlentscheidungen im Fokus

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Am 28. Bundesliga-Spieltag haben strittige Szenen zu insgesamt zwei Korrekturen in zwei Partien geführt – in beiden Fällen handelte es sich um einen nicht gegebenen Platzverweis. Christopher Trimmel vom 1. FC Union Berlin hätte für ein Handspiel die Rote und Eintracht Frankfurts Junior Dina Ebimbe für ein Foul die Gelb-Rote Karte sehen müssen. 28. Spieltag: Alle Korrekturen und strittigen Szenen im Überblick Trimmel lenkte gegen Leverkusen (0:1) den Ball mit dem Arm an den Pfosten, woraufhin Schiedsrichter Benjamin Brand auf den Elfmeterpunkt zeigte. Der Berliner Verteidiger wurde nicht bestraft, was auf Unv...

02.04.2024 11:19 Uhr | Quelle: WahreTabelle Auswertung 27. Spieltag: Leipzig und Augsburg um Sieg gebracht – Rot für Ryerson

Vier Fehlentscheidungen im Fokus

Julian Ryerson im Zweikampf mit Jamal Musiala

Am 27. Bundesliga-Spieltag gab es einige strittige Szenen, die zu insgesamt vier Korrekturen in vier Partien geführt haben. In zwei Begegnungen sorgte dies für einem anderen Ausgang. Sowohl RB Leipzig als auch der FC Augsburg hätten in ihren Heimspielen anstelle eines Unentschiedens einen Sieg eingefahren. Glück hatte zudem Borussia Dortmund im Topspiel gegen den FC Bayern. 27. Spieltag: Alle Korrekturen und strittigen Szenen im Überblick Leipzig mühte sich am Samstagnachmittag zu einem 0:0 gegen Mainz 05, dabei hätte es nach Ansicht der WahreTabelle-Community in der 61. Minute einen Elfmeter für die Sachsen geben müss...