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13.11.2017 23:14 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Alter Schwede! Elfmeter bei Italiens WM-Aus?

WM-Playoffs bei WahreTabelle: 0:0 und Dramatik pur in Mailand.

ITASWE
Quelle: Imago Sportfoto
Schlusspfiff in Mailand: Die Schweden um den früheren HSV-Stürmer Marcus Berg (3. v. l.) jubeln, Italien um Torhüterlegende Gianluigi Buffon (l.) versinkt in Trauer...

Die „grande catastrofe“ ist perfekt! Der viermalige Fußball-Weltmeister Italien nimmt erstmals seit 1958 nicht an einer WM-Endrunde teil. Die „Squadra Azzurra“ kam im Rückspiel gegen Schweden am Montagabend in Mailand nur zu einem 0:0 und war damit durch das 0:1 im Hinspiel von Stockholm außen vor.

„Ein extrem emotionales Spiel mit vielen Chancen für die Italiener, das ist schon sehr bitter“, bilanzierte Europameister Steffen Freund (47) beim TV-Sender NITRO im Anschluss an 95 packende Minuten im Giuseppe-Meazza-Stadion.

Die Schweden, die den Erfolg in San Siro überschwänglich mit ihren 1.500 mitgereisten Fans feierten, diskutierten schon zur Pause mit Schiedsrichter Antonio Mateu Lahoz aus Spanien. Und das wohl zu Recht: In der 30. Minute ahndete der Referee ein klares Handspiel von Weltmeister Andrea Barzagli, einem von drei italienischen Titelträgern von 2006, nicht. „Das war von allen Szenen der klarste Elfmeter“, urteilte Steffen Freund in der Halbzeitpause bei NITRO.

Einen Handelfmeter forderten die heißblütigen Tifosi unter den 74.000 Zuschauern in Italiens Fußballtempel im Gegenzug in der 79. und in der ersten Minute der Nachspielzeit nach einer Aktion von Schwedens Kapitän Andreas Granquist. In einer insgesamt sehr schwer zu leitenden Partie, in der vor allem den zum Sieg verdammten Gastgebern der riesige Druck vom Anpfiff an anzumerken war, verteilte Referee Lahoz insgesamt acht Gelbe Karten, u. a. für den früheren Dortmunder Ciro Immobile auf italienischer Seite und für den Schweden Emil Forsberg von RB Leipzig. Der Bundesligaprofi anschließend überglücklich bei NITRO: „Das bedeutet alles für das Land, es ist einfach unglaublich, wir fahren zur WM.“

Und Italien? „Es tut mir nicht für mich persönlich leid, sondern für die ganze Mannschaft und das ganze Land. Wir haben etwas verpasst, dass auf so verschiedenen Ebenen viel bedeutet hätte“, sagte der 39-jährige Torhüter-Veteran Gianluigi Buffon, der nicht zu seiner sechsten WM fahren wird und damit Rekordhalter Lothar Matthäus (Fünf WM-Endrunden) nicht mehr einholen kann. „Aber wir sind stolz und stark. Wir werden versuchen, uns davon zu erholen, wie wir das immer gemacht haben.“ Für ganz Italien sei das Fehlen bei der WM eine „Katastrophe“, meinte Buffon, der nach seinem 174. und mutmaßlich letzten Länderspiel im TV-Interview weinte. Der frühere Hamburger Marcus Berg (31) bei uefa.com: „Ich bin so glücklich und so stolz. Wir haben daran geglaubt und darin lag der Schlüssel, wir wussten um unsere Stärken und haben uns in jeder Spielsituation geholfen.“ (cge)  

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Die „grande catastrofe“ ist perfekt! Der viermalige Fußball-Weltmeister Italien nimmt erstmals seit 1958 nicht an einer WM-Endrunde teil. Die „Squadra Azzurra“ kam im Rückspiel gegen Schweden am Montagabend in Mailand nur zu einem 0:0 und war damit durch das 0:1 im Hinspiel von Stockholm außen vor.

„Ein extrem emotionales Spiel mit vielen Chancen für die Italiener, das ist schon sehr bitter“, bilanzierte Europameister Steffen Freund (47) beim TV-Sender NITRO im Anschluss an 95 packende Minuten im Giuseppe-Meazza-Stadion.

Die Schweden, die den Erfolg in San Siro überschwänglich mit ihren 1.500 mitgereisten Fans feierten, diskutierten schon zur Pause mit Schiedsrichter Antonio Mateu Lahoz aus Spanien. Und das wohl zu Recht: In der 30. Minute ahndete der Referee ein klares Handspiel von Weltmeister Andrea Barzagli, einem von drei italienischen Titelträgern von 2006, nicht. „Das war von allen Szenen der klarste Elfmeter“, urteilte Steffen Freund in der Halbzeitpause bei NITRO.

Einen Handelfmeter forderten die heißblütigen Tifosi unter den 74.000 Zuschauern in Italiens Fußballtempel im Gegenzug in der 79. und in der ersten Minute der Nachspielzeit nach einer Aktion von Schwedens Kapitän Andreas Granquist. In einer insgesamt sehr schwer zu leitenden Partie, in der vor allem den zum Sieg verdammten Gastgebern der riesige Druck vom Anpfiff an anzumerken war, verteilte Referee Lahoz insgesamt acht Gelbe Karten, u. a. für den früheren Dortmunder Ciro Immobile auf italienischer Seite und für den Schweden Emil Forsberg von RB Leipzig. Der Bundesligaprofi anschließend überglücklich bei NITRO: „Das bedeutet alles für das Land, es ist einfach unglaublich, wir fahren zur WM.“

Und Italien? „Es tut mir nicht für mich persönlich leid, sondern für die ganze Mannschaft und das ganze Land. Wir haben etwas verpasst, dass auf so verschiedenen Ebenen viel bedeutet hätte“, sagte der 39-jährige Torhüter-Veteran Gianluigi Buffon, der nicht zu seiner sechsten WM fahren wird und damit Rekordhalter Lothar Matthäus (Fünf WM-Endrunden) nicht mehr einholen kann. „Aber wir sind stolz und stark. Wir werden versuchen, uns davon zu erholen, wie wir das immer gemacht haben.“ Für ganz Italien sei das Fehlen bei der WM eine „Katastrophe“, meinte Buffon, der nach seinem 174. und mutmaßlich letzten Länderspiel im TV-Interview weinte. Der frühere Hamburger Marcus Berg (31) bei uefa.com: „Ich bin so glücklich und so stolz. Wir haben daran geglaubt und darin lag der Schlüssel, wir wussten um unsere Stärken und haben uns in jeder Spielsituation geholfen.“ (cge)  

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14.11.2017 17:14


Neon


Bor. Dortmund-FanBor. Dortmund-Fan


Mitglied seit: 20.03.2011

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@don_riddle

Zitat von don_riddle
Zitat von barsky
Ich hätte da mal eine Frage...
Gerade in der 2ten Halbzeit spielten die Schweden viele Ab- bzw. Freistöße direkt ins Seitenaus. Ist das eine neue taktische Ausrichtung so nach dem Motto "das kleinste Risiko eines Gegentreffers haben wir wenn die Italiener den Ball haben"?
Könnte mich nicht erinnern sowas schonmal gesehn zu haben.


Ist mir auch aufgefallen. Gerade der schwedische Torhüter hat sich da hervorgetan. Hat auf mich auch komisch gewirkt. Normalerweise ist so der Zeitgewinn bedeutend niedriger als wenn man einen eigenen Spieler erreicht.


Vll. hatte Schweden wirklich den Plan, dass sie kein Tor kriegen können wenn Italien nicht nach Ballgewinn schnell umschalten kann.

Kann man auch eleganter erreichen aber ok


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14.11.2017 16:13


don_riddle
don_riddle

Bor. Dortmund-FanBor. Dortmund-Fan

don_riddle
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@barsky

Zitat von barsky
Ich hätte da mal eine Frage...
Gerade in der 2ten Halbzeit spielten die Schweden viele Ab- bzw. Freistöße direkt ins Seitenaus. Ist das eine neue taktische Ausrichtung so nach dem Motto "das kleinste Risiko eines Gegentreffers haben wir wenn die Italiener den Ball haben"?
Könnte mich nicht erinnern sowas schonmal gesehn zu haben.


Ist mir auch aufgefallen. Gerade der schwedische Torhüter hat sich da hervorgetan. Hat auf mich auch komisch gewirkt. Normalerweise ist so der Zeitgewinn bedeutend niedriger als wenn man einen eigenen Spieler erreicht.


Früher dachte man: ich denke, also bin ich! Heute weiß man: es geht auch so ! (Dieter Nuhr)


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14.11.2017 10:07


Neon


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