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15.04.2017 21:04 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Bayer 04 gegen Bayern: Jedvajs trauriger Rekord

Bundesliga am Samstag: Tor- und Szenenfestival in Sinsheim.

Jedvaj_Tin_LEV
Quelle: Imago Sportfoto
Tin Jedvaj gegen Thomas Müller - Leverkusens Innenverteidiger sah später nach einem Foul gegen den Münchner die Gelb-Rote Karte. Rechts: Bayer-Keeper Bernd Leno.

Bayer Leverkusens Tin Jedvaj sah gegen den FC Bayern München (0:0) am 29. Spieltag der Fußball-Bundesliga nach 59 Minuten nach einem Foul in Strafraumnähe gegen Weltmeister Thomas Müller die Gelb-Rote Karte. Eine Negativ-Bestmarke für den 21-jährigen Innenverteidiger aus Kroatien: Jedvaj wurde dadurch zum jüngsten Spieler aller Zeiten, der drei Platzverweise in der deutschen Fußball-Eliteliga kassierte. Diese Szene, die sich für die gegen insgesamt hoch überlegene Bayern aufopferungsvoll kämpfende „Werkself“ am Ende nicht als Knackpunkt erwies, beschäftigte ab Samstagabend auch die Fußball-Community WahreTabelle.

„Foul hin oder her, finde die beiden Gelben übertrieben, wenn man die schaut wofür er keine Gelbe in der ersten Halbzeit gegeben hat“, fand Lautern-Fan Goedi die Entscheidung von FIFA-Schiedsrichter Daniel Siebert (Berlin) zu hart. „Ich kann nicht erkennen, dass Müller hier halten würde. Dass er von Jedvaj am Weglaufen gehindert wird, aber schon. In der Szene ist es dann korrekt, Gelb zu geben“, sah es Bayern-Fan HarryGator naturgemäß anders. „Wir machen an sich ein gutes Spiel, aber die Chancenauswertung war fatal“, gestand Thomas Müller anschließend bei Sky, „wir sind sauer auf uns selbst, so kann man kein Bundesliga-Spiel gewinnen.“

Apropos Gewinnen: Nach fünf Niederlagen in Folge hat sich der 1. FSV Mainz 05 am Samstagnachmittag mit einem 1:0 (1:0) gegen Hertha BSC zum Sieg gezittert. Danny Latza (45. + 1) erlöste die Mainzer und ihren am Spielfeldrand mitleidenden Trainer Martin Schmidt drei Tage nach dessen 50. Geburtstag, mit dem 1:0. Vermutlich wären die Mainzer noch entspannter in die Halbzeitpause in der Opel Arena gegangen: Nur Sekunden nach ihrem Treffer versagte Schiedsrichter Deniz Aytekin (Oberasbach) den Rheinhessen wohl einen Handelfmeter. Herthas Sebastian Langkamp hatte sich ein Handspiel geleistet. „Was will Langkamp da oben mit seiner Hand?! Die gehört da nicht hin“, wunderte sich HSV-Fan Zersch bei über diese riskante Aktion des Berliners. Auch nach 63 Minuten konnten die Mainzer nach einem Handspiel von Berlins Alexander Esswein Elfmeter reklamieren. „Wenn Esswein da so mit ausgestreckten Armen zum Schuss springt, dann sind wir auch bei der kurzen Distanz ganz klar bei einem absichtlichem Handspiel und damit Elfmeter für Mainz und Gelb-Rot für Esswein“, ärgerte sich Mainz-Anhänger Tharr, der mit seinen „Null-Fünfern“ bis in die Nachspielzeit zittern musste. Etwas unglücklich: Aytekin pfiff dann unmittelbar vor einem erfolgreichen Torschuss der Berliner ab.

Sechs Minuten Nachspielzeit packte der Vierte Offizielle Benedikt Kempkes in der Partie FC Augsburg – 1. FC Köln drauf. Schiedsrichter Guido Winkmann hatte bei Treffern von Martin Hinteregger (6.) und Paul Verhaegh (23. / Foulelfmeter) sowie von Frederik Sörensen (64.) für den FC mit Ja-Cheol Koo, Alfred Finnbogason und Trainer Manuel Baum drei Augsburger des Feldes verwiesen. Doch die zuvor sechs Spiele sieglosen Fuggerstädter brachten das knappe 2:1 ins Ziel. „Schreckliche Schirileistung, schlimmes Spiel“, schrieb FC-Fan Okudera mit drastischen Worten, „ was Augsburg auf dem Platz und der Bank abzieht, ist außerhalb des "Commonsense": Treten, reklamieren, schreien...Reuter sticht da immer hervor. Sorry. Aber diesem Verein wünsche ich von Herzen den Abstieg.“

1899 Hoffenheim gewann mit 5:3 (2:2) gegen Borussia Mönchengladbach – allerdings standen hinter einigen Szenen dieser Partie Fragezeichen. Die 1:0-Führung für 1899 durch Adam Szalai (29/ 6. Saisontreffer) aus der zehnten Minute fiel wohl nach einer hauchdünnen Abseitsposition des ungarischen Nationalstürmers, die Schiedsrichter Christian Dingert (Lebecksmühle) und sein Gespann übersehen hatten. „Sah in der Wiederholung schwer nach Abseits aus“, war sich Bayern-Fan Tareso sicher, „daher eine Fehlentscheidung.“ Die nächste strittige Szene in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena: Ein Handspiel von Jonas Hofmann unmittelbar vor dem 2:2-Ausgleich durch Lars Stindl (35.). „Also bitte, Herr Dingert“, ereiferte sich TripleBayern94 nach dieser Entscheidung von Dingert, „die Hand geht ganz klar zum Ball, eine gut sichtbare Bewegung, kurze Distanz hin oder her – das ist abzupfeifen.“ So sah es auch Ex-Weltschiedsrichter Dr. Markus Merk (55, Kaiserslautern) bei Sky: „Eine ganz klare, aktive Bewegung, der Spieler möchte hier den Ball blockieren, deshalb für mich ein strafbares Handspiel.“ Auch der Schlusspunkt in Sinsheim erschien fragwürdig: Lag vor dem 5:3 (90.) von Demirbay ein Stürmerfoul von Andrej Kramaric gegen Andreas Christensen vor? „Ich denke schon, dass Christensen durch das Halten und den Arm direkt an seinem Hals behindert wird. Das kann man abpfeifen“, so Gladbach-Anhänger Tippfeler. BVB-Fan mazz0r wunderte sich: „Klares Offensivfoul und Kramaric wird vom Sky-Kommentator noch gelobt, dass er weiterspielt, oh je!“ (cge).

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Aktuelle Umfrage: Stimmt ab!

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„Foul hin oder her, finde die beiden Gelben übertrieben, wenn man die schaut wofür er keine Gelbe in der ersten Halbzeit gegeben hat“, fand Lautern-Fan Goedi die Entscheidung von FIFA-Schiedsrichter Daniel Siebert (Berlin) zu hart. „Ich kann nicht erkennen, dass Müller hier halten würde. Dass er von Jedvaj am Weglaufen gehindert wird, aber schon. In der Szene ist es dann korrekt, Gelb zu geben“, sah es Bayern-Fan HarryGator naturgemäß anders. „Wir machen an sich ein gutes Spiel, aber die Chancenauswertung war fatal“, gestand Thomas Müller anschließend bei Sky, „wir sind sauer auf uns selbst, so kann man kein Bundesliga-Spiel gewinnen.“

Apropos Gewinnen: Nach fünf Niederlagen in Folge hat sich der 1. FSV Mainz 05 am Samstagnachmittag mit einem 1:0 (1:0) gegen Hertha BSC zum Sieg gezittert. Danny Latza (45. + 1) erlöste die Mainzer und ihren am Spielfeldrand mitleidenden Trainer Martin Schmidt drei Tage nach dessen 50. Geburtstag, mit dem 1:0. Vermutlich wären die Mainzer noch entspannter in die Halbzeitpause in der Opel Arena gegangen: Nur Sekunden nach ihrem Treffer versagte Schiedsrichter Deniz Aytekin (Oberasbach) den Rheinhessen wohl einen Handelfmeter. Herthas Sebastian Langkamp hatte sich ein Handspiel geleistet. „Was will Langkamp da oben mit seiner Hand?! Die gehört da nicht hin“, wunderte sich HSV-Fan Zersch bei über diese riskante Aktion des Berliners. Auch nach 63 Minuten konnten die Mainzer nach einem Handspiel von Berlins Alexander Esswein Elfmeter reklamieren. „Wenn Esswein da so mit ausgestreckten Armen zum Schuss springt, dann sind wir auch bei der kurzen Distanz ganz klar bei einem absichtlichem Handspiel und damit Elfmeter für Mainz und Gelb-Rot für Esswein“, ärgerte sich Mainz-Anhänger Tharr, der mit seinen „Null-Fünfern“ bis in die Nachspielzeit zittern musste. Etwas unglücklich: Aytekin pfiff dann unmittelbar vor einem erfolgreichen Torschuss der Berliner ab.

Sechs Minuten Nachspielzeit packte der Vierte Offizielle Benedikt Kempkes in der Partie FC Augsburg – 1. FC Köln drauf. Schiedsrichter Guido Winkmann hatte bei Treffern von Martin Hinteregger (6.) und Paul Verhaegh (23. / Foulelfmeter) sowie von Frederik Sörensen (64.) für den FC mit Ja-Cheol Koo, Alfred Finnbogason und Trainer Manuel Baum drei Augsburger des Feldes verwiesen. Doch die zuvor sechs Spiele sieglosen Fuggerstädter brachten das knappe 2:1 ins Ziel. „Schreckliche Schirileistung, schlimmes Spiel“, schrieb FC-Fan Okudera mit drastischen Worten, „ was Augsburg auf dem Platz und der Bank abzieht, ist außerhalb des "Commonsense": Treten, reklamieren, schreien...Reuter sticht da immer hervor. Sorry. Aber diesem Verein wünsche ich von Herzen den Abstieg.“

1899 Hoffenheim gewann mit 5:3 (2:2) gegen Borussia Mönchengladbach – allerdings standen hinter einigen Szenen dieser Partie Fragezeichen. Die 1:0-Führung für 1899 durch Adam Szalai (29/ 6. Saisontreffer) aus der zehnten Minute fiel wohl nach einer hauchdünnen Abseitsposition des ungarischen Nationalstürmers, die Schiedsrichter Christian Dingert (Lebecksmühle) und sein Gespann übersehen hatten. „Sah in der Wiederholung schwer nach Abseits aus“, war sich Bayern-Fan Tareso sicher, „daher eine Fehlentscheidung.“ Die nächste strittige Szene in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena: Ein Handspiel von Jonas Hofmann unmittelbar vor dem 2:2-Ausgleich durch Lars Stindl (35.). „Also bitte, Herr Dingert“, ereiferte sich TripleBayern94 nach dieser Entscheidung von Dingert, „die Hand geht ganz klar zum Ball, eine gut sichtbare Bewegung, kurze Distanz hin oder her – das ist abzupfeifen.“ So sah es auch Ex-Weltschiedsrichter Dr. Markus Merk (55, Kaiserslautern) bei Sky: „Eine ganz klare, aktive Bewegung, der Spieler möchte hier den Ball blockieren, deshalb für mich ein strafbares Handspiel.“ Auch der Schlusspunkt in Sinsheim erschien fragwürdig: Lag vor dem 5:3 (90.) von Demirbay ein Stürmerfoul von Andrej Kramaric gegen Andreas Christensen vor? „Ich denke schon, dass Christensen durch das Halten und den Arm direkt an seinem Hals behindert wird. Das kann man abpfeifen“, so Gladbach-Anhänger Tippfeler. BVB-Fan mazz0r wunderte sich: „Klares Offensivfoul und Kramaric wird vom Sky-Kommentator noch gelobt, dass er weiterspielt, oh je!“ (cge).

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Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Deniz Aytekin Name : Deniz Aytekin
Geburtsdatum: 21.07.1978
Ort: Oberasbach
Christian Dingert Name : Christian Dingert
Geburtsdatum: 14.07.1980
Ort: Lebecksmühle
Guido Winkmann Name : Guido Winkmann
Geburtsdatum: 27.11.1973
Ort: Kerken
Daniel Siebert Name : Daniel Siebert
Geburtsdatum: 04.05.1984
Ort: Berlin

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