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08.04.2013 16:19 Uhr | Quelle: WahreTabelle.de Champions League: Referee-Legende Collina zieht Bilanz

Der Italiener über seine besten Momente in der "Königsklasse" - und die Eigenschaften eines guten Schiedsrichters.

Pierluigi Collina / Champions League
Quelle: GettyImages
Pierluigi Collina und die Stars der UEFA Champions League wie Ronaldinho vom FC Barcelona (l.) waren nicht immer einer Meinung.

Er ist eine lebende Schiedsrichterlegende. Pierluigi Collina (53) aus Bologna - der charismatische Italiener gilt unter Experten als einer der besten Referees der Fußballgeschichte. Von 1998 bis 2003 war er sechs Mal in Folge "Weltschiedsrichter des Jahres." Absolutes Highlight seiner 28 Jahre währenden Laufbahn im Schiedsrichterwesen: die Leitung des WM-Finales zwischen Brasilien und Deutschland (2:0) am 30. Juni 2002 in Yokohama.

Vor dem Champions-League-Halbfinale sprach Collina, seit 2010 Chef der UEFA-Schiedsrichterkommission, in einem Exklusiv-Interview mit dem UEFA Champions League Magazin über seine größten Momente in der "Königsklasse" und darüber, was einen Top-Referee ausmacht.

"Als ich 17 Jahre alt war, habe ich selbst Fußball gespielt - und zwar als Libero, einer Position, die es heute nicht mehr gibt und die durch Franz Beckenbauer berühmt gemacht wurde. Er gehört zu den Spielern, die ich in besonders guter Erinnerung habe. Ich habe auch noch gespielt als ich schon Schiedsrichter war", erzählt Collina, der mit 24 Jahren von der Autoimmunkrankheit "Kreisrunder Haarausfall" heimgesucht wurde und seine komplette Körperbehaarung verlor. Das markante Aussehen wurde zum Markenzeichen des studierten Wirtschaftswissenschaftlers. 

Die Karriere des Weltklasse-Referees begann mit einem Tipp. "Ein Schulfreund brachte mich auf die Idee, Schiedsrichter zu werden und ich machte mit 17 meinen ersten Schiedsrichterlehrgang. Es machte mir Spaß und ich blieb dabei, bis ich 45 Jahre alt war", berichtet Collina, der mit 36 Jahren sein Debüt in der UEFA Champions League gab. Bereits 1995 wurde er - nach nur 43 Einsätzen in der italienischen Serie A - zum FIFA-Schiedsrichter berufen. An seinen ersten Einsatz in der eurpäischen Fußball-Eliteliga erinnert sich der Ex-Referee noch sehr gut: "Es war 1996 und es war das Spiel Grasshoppers Zürich gegen Ajax Amsterdam mit Trainer Louis van Gaal. Es ging um das Weiterkommen und Ajax gewann mit 1:0."

In der Saison 1998/99 nominierte die UEFA den erfahrenen Referee Collina für das Champions-League-Finale zwischen Manchester United und dem FC Bayern München (2:1) in Barcelona. Es wurde eines der denkwürdigsten Finals der Fußballgeschichte - mit zwei Toren für die Engländer in der Nachspielzeit. "Dieses Finale war für mich ein Highlight. Das Spiel lief eigentlich ganz normal - bis zur Schlussphase. Die letzten drei Minuten waren das dramatischste, was wohl je in der Nachspielzeit eines Fußballspiels passiert ist", glaubt Collina. "Ein Team sah wie der sichere Sieger aus. Drei Minuten später sah alles anders aus, das war ein echtes Drama. Diese Herausforderung habe ich bestanden, das war der stolzeste Moment in meinem Leben."

Neben dem CL-Finale 1999 leitete Pierluigi Collina auch das UEFA-Cup-Finale 2004 mit dem FC Valencia und Olympique Marseille (2:0) in Göteborg. Seine Erfahrung: "Es ist schwer zu sagen, welche Eigenschaften ein guter Schiedsrichter haben muss. Er darf aber auf keinen Fall ein Problem damit haben, Entscheidungen zu treffen.Ich pfiff schon mit 17 Jahren und hatte es mit Leuten zu tun, die wesentlich älter waren als ich. Schiedsrichter zu sein, hat mir in meinem Leben immer geholfen." (cge).

27.05.2015 11:34 Uhr | Quelle: WahreTabelle HSV - KSC mit Aytekin

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FIFA-Referee Deniz Aytekin (36, Foto) aus Oberasbach wird am Donnerstag (20.30 Uhr) den Tabellensechzehnten Hamburger SV und den Dritten der 2. Liga vom Karlsruher SC zum Relegations-Hinspiel 2015 in die Imtech Arena führen. Seine Assistenten an der Linie sind Benjamin Brand und Markus Häcker, vierter Offizieller ist Michael Weiner. 

22.05.2015 13:45 Uhr | Quelle: WahreTabelle 2. Liga: FCK-FCI mit Stieler

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Am 34. Spieltag der 2. Liga (Sonntag, alle Spiele 15.30 Uhr) kämpft der 1. FC Kaiserslautern gegen den bereits als Aufsteiger und Meister feststehenden FC 04 Ingolstadt unter der Leitung von Schiedsrichter Tobias Stieler (Hamburg, Foto) um die Rückkehr ins „Oberhaus“. Lokalrivale Karlsruher SC empfängt mit Referee Daniel Siebert aus Berlin den abstiegsbedrohten TSV 1860 München. Auch der FC St. Pauli muss beim Aufstiegsaspiranten SV Darmstadt 98 um den Liga-Erhalt zittern. Schiedsrichter am Böllenfalltor beim möglichen Erstliga-Comeback der „Lilien“ nach 33 Jahren ist Florian Meyer (Burgdorf).

18.05.2015 22:49 Uhr | Quelle: WahreTabelle/BILD Nur Dingert und Meyer stark

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Schlechtes Zeugnis von Bild für die Bundesliga-Referees am 33. Spieltag. Mit Christian Dingert (Lebecksmühle) in der Partie Werder Bremen - Borussia Mönchengladbach (0:2) und Florian Meyer (links, Archivfoto) aus Burgdorf im Spiel Hertha BSC - Eintracht Frankfurt (0:0) verdienten sich am Montag nur zwei Unparteiische die Note 2 (gut). Einen rabenschwarzen Tag erwischte Marco Fritz (Korb) bei VfL Wolfsburg - Borussia Dortmund (2:1): Note 6 (ungenügend).

10.05.2015 12:35 Uhr | Quelle: WahreTabelle Note 1 für Stegemann in München

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Schiedsrichter Sascha Stegemann (30, Archivfoto) aus Niederkassel erhielt von der Zeitung Bild am Sonntag für die Spielleitung der Bundesliga-Partie FC Bayern München - FC Augsburg (0:1) als einziger Referee der Freitags- und Samstagsspiele die Note 1 (Sehr gut). Stegemann stieg erst zu Saisonbeginn in den Kreis der Bundesliga-Schiedsrichter auf. Tobias Stieler (Hamburg) verdiente sich im Spiel Borussia Dortmund - Hertha BSC (2:0) die Note 2. 

08.05.2015 10:11 Uhr | Quelle: WahreTabelle Dr. Brych: Erst Europa League, dann Pokalfinale

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Schiedsrichter Dr. Felix Brych (39, Foto) aus München leitete das Europa-League-Halbfinale am Donnerstag mit dem FC Sevilla und dem AC Florenz (3:0) souverän. Brych, im Vorjahr Final-Referee in diesem Wettbewerb, darf sich am 30. Mai (20 Uhr) auf sein nächstes großes Endspiel freuen. Der Jurist wurde am Donnerstag für das DFB-Pokalfinale zwischen Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg nominiert. Seine Assistenten sind - wie bei der WM in Brasilien - Mark Borsch aus Mönchengladbach und Stefan Lupp aus Zossen (Brandenburg). Vierter Offizieller in Berlin: Robert Hartmann (Wangen).