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01.07.2013 12:37 Uhr | Quelle: WahreTabelle.de / dpa Confed-Cup-Finale: Brychs großer Auftritt

Der vierte Offizielle aus München muss Brasiliens Erfolgscoach Scolari beruhigen - und plauscht mit Blatter.

Dr. Brych / Confed-Cup-Finale
Quelle: GettyImages
Bundesliga-Schiedsrichter Dr. Felix Brych (2. v. l.) war im Gespann von Referee Björn Kuipers (m.) im Confed-Cup-Finale mit Brasiliens Kapitän Thiago Silva und Spaniens Iker Casillas (r.) im Einsatz.

Ein überzeugendes 3:0 (2:0) gegen den amtierenden Welt- und Europameister Spanien - Brasilien ist Confederations-Cup-Sieger 2013 und unterstreicht mit dem überzeugenen Finalsieg in der Nacht zum Montag gegen die Iberer seine Ambitionen für die Heim-WM im kommenden Jahr.

Die ,,Selecao" holte sich gegen müde wirkende Spanier den vierten Confed-Cup-Titel nach 1997, 2005 und 2009. Die Mannschaft von Nationalcoach Luiz Felipe Scolari (64) zeigte im Finale wie auch über den gesamten Turnierverlauf  hinweg, dass sie zu alter Spielstärke zurückgefunden hat. ,,Das Maracana-Stadion verschlingt den Weltmeister", schrieb die spanische Zeitung El Mundo. Die Atmosphäre im Maracana muss auch den niederländischen Schiedsrichter Björn Kuipers (40) nachhaltig beeindruckt haben. Der Referee konnte nicht überzeugen. In der 16. Minute zeigte Kuipers dem Spanier Arbeloa nach einer Textil-Bremse am Mittelkreis gegen Brasiliens überragenden Doppel-Torschützen Neymar nur die Gelbe Karte. Ein Platzverweis schien hier angebracht zu sein. Richtig lag Kuipers dagegen in der 68. Minute, als er Spaniens Gerard Piqué nach ,,Notbremse" gegen Neymar Rot zeigte.

Bundesliga-Schiedsrichter Dr. Felix Brych (37) war im Maracana neben den brasilianischen Bayern-Profis Dante und Luiz Gustavo sowie dem Spanier Javi Martinez der vierte Teilnehmer aus der deutschen Eliteliga. Der deutsche Referee, der im Turnier mit Japan - Mexiko (1:2) nur ein einziges Spiel leiten durfte, wurde im Gespann von Kuipers zum dritten Mal im Turnier nur als vierter Offizieller eingesetzt - und hatte dennoch einen großen Auftritt.

Nach dem Spiel erklomm Brych hinter Kuipers die Ehrentribüne des legendären Maracana. Im ersten Rang des brasilianischen Fußball-Heiligtums holten sich die Unparteiischen nach dem Finale um den Confederations-Cup bei Joseph Blatter ihre Erinnerungsmedaillen ab. Und mit keinem unterhielt sich der FIFA-Chef so lange wie mit dem deutschen Vorzeige-Referee. Was Blatter zu Brych sagte, wurde nicht kommuniziert, da die FIFA ihren Schiedsrichtern bei großen Turnieren jeglichen Medienkontakt untersagt. Dass es lobende Worte von Blatter gewesen sein müssen, erkannte man am Lächeln des Juristen aus München. In der Tat: Dr. Felix Brych hatte seine Sache gut gemacht als vierter Offizieller in einem phasenweise emotionalen Match. In der grünen Trainingsjacke der FIFA-Schiedsrichter hatte er am Rand gesessen und seinen wichtigsten Moment in der ersten Halbzeit gehabt. Als Brasiliens Coach Luiz Felipe Scolari vehement einen Platzverweis forderte, schritt er freundlich aber bestimmt ein. ,,Nur ruhig" , schien Brych Brasiliens bärbeißigen Erfolgscoach dabei mit flach ausgestreckten Händen zu signalisieren. Starker Auftritt. (cge/dpa).

 

Ein überzeugendes 3:0 (2:0) gegen den amtierenden Welt- und Europameister Spanien - Brasilien ist Confederations-Cup-Sieger 2013 und unterstreicht mit dem überzeugenen Finalsieg in der Nacht zum Montag gegen die Iberer seine Ambitionen für die Heim-WM im kommenden Jahr.

Die ,,Selecao" holte sich gegen müde wirkende Spanier den vierten Confed-Cup-Titel nach 1997, 2005 und 2009. Die Mannschaft von Nationalcoach Luiz Felipe Scolari (64) zeigte im Finale wie auch über den gesamten Turnierverlauf  hinweg, dass sie zu alter Spielstärke zurückgefunden hat. ,,Das Maracana-Stadion verschlingt den Weltmeister", schrieb die spanische Zeitung El Mundo. Die Atmosphäre im Maracana muss auch den niederländischen Schiedsrichter Björn Kuipers (40) nachhaltig beeindruckt haben. Der Referee konnte nicht überzeugen. In der 16. Minute zeigte Kuipers dem Spanier Arbeloa nach einer Textil-Bremse am Mittelkreis gegen Brasiliens überragenden Doppel-Torschützen Neymar nur die Gelbe Karte. Ein Platzverweis schien hier angebracht zu sein. Richtig lag Kuipers dagegen in der 68. Minute, als er Spaniens Gerard Piqué nach ,,Notbremse" gegen Neymar Rot zeigte.

Bundesliga-Schiedsrichter Dr. Felix Brych (37) war im Maracana neben den brasilianischen Bayern-Profis Dante und Luiz Gustavo sowie dem Spanier Javi Martinez der vierte Teilnehmer aus der deutschen Eliteliga. Der deutsche Referee, der im Turnier mit Japan - Mexiko (1:2) nur ein einziges Spiel leiten durfte, wurde im Gespann von Kuipers zum dritten Mal im Turnier nur als vierter Offizieller eingesetzt - und hatte dennoch einen großen Auftritt.

Nach dem Spiel erklomm Brych hinter Kuipers die Ehrentribüne des legendären Maracana. Im ersten Rang des brasilianischen Fußball-Heiligtums holten sich die Unparteiischen nach dem Finale um den Confederations-Cup bei Joseph Blatter ihre Erinnerungsmedaillen ab. Und mit keinem unterhielt sich der FIFA-Chef so lange wie mit dem deutschen Vorzeige-Referee. Was Blatter zu Brych sagte, wurde nicht kommuniziert, da die FIFA ihren Schiedsrichtern bei großen Turnieren jeglichen Medienkontakt untersagt. Dass es lobende Worte von Blatter gewesen sein müssen, erkannte man am Lächeln des Juristen aus München. In der Tat: Dr. Felix Brych hatte seine Sache gut gemacht als vierter Offizieller in einem phasenweise emotionalen Match. In der grünen Trainingsjacke der FIFA-Schiedsrichter hatte er am Rand gesessen und seinen wichtigsten Moment in der ersten Halbzeit gehabt. Als Brasiliens Coach Luiz Felipe Scolari vehement einen Platzverweis forderte, schritt er freundlich aber bestimmt ein. ,,Nur ruhig" , schien Brych Brasiliens bärbeißigen Erfolgscoach dabei mit flach ausgestreckten Händen zu signalisieren. Starker Auftritt. (cge/dpa).

 

23.06.2016 17:19 Uhr | Quelle: WahreTabelle Ohne Fehlentscheide: England Gruppenerster, Türkei weiter

Die „wahren Vorrundentabellen“ der EM: Portugal Achtelfinalgegner der DFB-Elf.

Yilmaz / Türkei

Die Vorrunde der EURO 2016 ist Geschichte, die Fußball-Community WahreTabelle hat sich alle sechs Gruppen in einzelnen Abstimmungen angesehen – und mehrere, für die Konstellation im Achtelfinale relevante Veränderungen festgestellt. In Gruppe B wäre England als Sieger hervorgegangen – anstelle des EM-Neulings Wales. Die „Three Lions“ hätten zwar am ersten Spieltag mit 0:1 (statt 1:1) gegen Russland verloren, doch am dritten Vorrundenspieltag wurde ihnen in St. Etienne beim 0:0 gegen die Slowakei

22.06.2016 00:12 Uhr | Quelle: WahreTabelle „Klasse-Schiedsrichterleistung“ von Clément Turpin

EURO 2016: Französischer Referee souverän bei Deutschland-Nordirland.

Turpin / D NIRL

Eine deutliche Leistungssteigerung, Chancen im Minutentakt, ein nie gefährdeter 1:0 (1:0)-Sieg für Deutschland gegen Nordirland im Vorrundenfinale der Gruppe C bei der EURO 2016 – und Lob für den französischen Unparteiischen Clement Turpin (34). „Klasse-Schiedsrichterleistung“, schrieb der User 18604life am Dienstagabend bei WahreTabelle, „zugegebenermaßen gab's auch nicht wirklich "viele" kritische Szenen, aber gefühlt lag er zu 100 Prozent richtig. Respekt!“ Denn: Der nicht nur in Frankreich als „Kartenspieler“ bekannte Referee blieb in seinem zweiten EM-Einsatz ohne eine einzige Gelbe Karte....

20.06.2016 16:28 Uhr | Quelle: WahreTabelle Schiedsrichter Turpin pfeift Deutschland – Nordirland

EURO 2016: „Kartenspieler“ aus Frankreich ist nicht unumstritten.

Turpin

Das Vorrundenfinale der EURO 2016 in Gruppe C mit Deutschland gegen Nordirland wird am Dienstag (18 Uhr) für einen zum Heimspiel: In Paris wird der französische Referee Clément Turpin (34) die Begegnung leiten. Turpin, der in der französischen Ligue 1 in bislang 141 Einsätzen sage und schreibe 442 Mal Gelb, acht Mal Gelb-Rot und 33 Mal glatt Rot zeigte, gilt in Schiedsrichterkreisen als „Kartenspieler“. Auch bei seinem ersten EM-Einsatz im Spiel der Gruppe F zwischen Österreich und Ungarn (0:2) in Bordeaux stellte er mit dem ÖFB-Verteidiger Aleksandar Dragovic einen Spieler vom Platz – eine entscheidende Szene in dieser Partie. Auch auf europäisc...

19.06.2016 23:11 Uhr | Quelle: WahreTabelle „Das erste Mal bei der EM“… Tribünenverweis für Trainer

Bei der EURO 2008 traf es Löw und Hickersberger.

Loew / Hickersberger

Ein seltsamer Regelverstoß lieferte eine der am meisten diskutierten Episoden bei der EURO 2008 in Österreich und der Schweiz. Im dritten und entscheidenden Gruppenspiel zwischen Österreich und Deutschland (0:1) lief in Wien am 16. Juni 2008 die 40. Spielminute, als Schiedsrichter Manuel Mejuto Gonzalez aus Spanien eingriff. Er verwies mit dem damals 48-jährigen Bundestrainer Joachim Löw und Österreichs Coach Josef „Pepi“ Hickersberger (damals 60) gleich beide Nationaltrainer des Innenraums. Einen solchen Vorfall hatte es bei einer EM zuvor noch nie gegeben. Vorangegangen waren wiederholte Diskussionen zwischen Löw, Hickersberger und dem viert...

17.06.2016 23:41 Uhr | Quelle: WahreTabelle Schiedsrichterball: Brychs EM-Debüt

Kolumne: Johannes Gründel erklärt bei WahreTabelle das Regelwerk und strittige Fußball-Szenen.

Brych / Wales

Am Donnerstag war es so weit: Dr. Felix Brych kam zu seinem EM-Debüt. Und dann gleich bei der „Battle of Britain“, England gegen Wales (2:1) – ein immenser Vertrauensbeweis seitens des UEFA-Schiedsrichterkomitees um Schiedsrichterlegende (und seit neustem Selfie- und Werbestar der UEFA), Pierluigi Collina. Zugleich aber auch ein immenser Druck: Angesichts der starken Schiedsrichterleistungen bislang bei der EM kann ein schwerer Fehler schon das Ende der Finaltr&aum...