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10.06.2017 23:05 Uhr | Quelle: WahreTabelle

DFB-Team: Kuriose Tor-Szene mit Timo Werner

WM-Quali: Schiedsrichter Atkinson notierte den schönsten Treffer.

Werner_Timo_DFB
Quelle: Imago Sportfoto
Dieser Kopfball von Timo Werner gegen San Marino ging nur an den Außenpfosten und dann hinter das Tor - und sorgte für kurzzeitige Irritation.

Weltmeister Deutschland feierte am Samstagabend in der WM-Qualifikation für Russland 2018 in Gruppe C in Nürnberg einen nie gefährdeten 7:0 (4:0)-Kantersieg gegen Tabellenschlusslicht San Marino.

Schiedsrichter Radu Petrescu (34) aus Rumänien hatte in seinem erst zweiten Spiel mit deutscher Beteiligung nach dem Europa-League-Match des FC Schalke 04 im Vorjahr bei RB Salzburg nur wenig Mühe. Es dauerte bis zur 56. Minute, ehe der Referee nach einem Foul von Giovanni Bonini erstmals die Gelbe Karte aus der Brusttasche holte. Insgesamt kam Petrescu in einem leicht zu leitenden Spiel mit zwei Gelben Karten aus, die jeweils auf das Konto der Gäste aus San Marino gingen. Dass der Unparteiische in der 85. Minute mutmaßlich einen Elfmeter am eingewechselten Leipziger Timo Werner übersah, fiel angesichts der drückenden Überlegenheit der deutschen Mannschaft nicht ins Gewicht. Kapitän Julian Draxler (11.), Sandro Wagner mit einem Dreierpack (16., 29., 85.), Amin Younes (38.), Shkodran Mustafi (47.) und Julian Brandt (72.) waren die Torschützen für die deutsche Mannschaft.

Timo Werner hatte in der 74. Minute die kurioseste Szene der Partie für sich. Sein Kopfball an den Außenpfosten und an die hintere Tor-Aufhängung wertete die Stadion-Regie als Treffer – und spielte bereits den Nationalmannschafts-Torjingle ein...

Die User der Fußball-Community WahreTabelle wunderten sich im Nationalmannschafts-Forum über die vergleichsweise geringe Zuschauerzahl von 32.467 Fans in Nürnberg. „Das Spiel ist einer der Gründe, wieso die Stadien immer leerer werden bei der Nationalmannschaft“, schrieb ReCo88 zu der einseitigen Partie mit Ballbesitzquoten von bis zu 80 Prozent für den viermaligen Weltmeister und 25:0 Torschüssen, „wer will sowas denn sehen? Ich gehe doch zu keinem Spiel als Event, wenn es überhaupt keine Spannung verspricht. Die Spiele gegen die kleinen Teams ziehen einfach – zu Recht – keine Leute an.“ Amin Younes (erstes Länderspiel-Tor) nach der Partie bei RTL: „Es hätten vielleicht ein paar Tore mehr sein können, der Gegner hat sehr tief gestanden.“ Julian Draxler blickte bereits auf den Confederations-Cup voraus: „Wir spielen dort, um zu gewinnen, gehen positiv in dieses Turnier.“

Die deutsche Mannschaft trifft am 19. Juni im russischen Sotschi in ihrem ersten Gruppenspiel beim Confederations-Cup auf Australien. WahreTabelle wird alle Spiele der DFB-Auswahl für Euch redaktionell begleiten. 

Mit Manuel Gräfe (43) aus Berlin war auch ein deutscher Referee an diesem Spieltag der „European Qualifiers“ im Einsatz. Er leitete in Vilna die Partie Litauen gegen die Slowakei (1:2) und zeigte insgesamt sechs Mal Gelb. Vladimir Weiss (32.) und Superstar Marek Hamsik (58.) sorgten mit ihren Toren dafür, dass die Slowaken in Gruppe F Tabellenführer England – 2:2 in der Nachspielzeit in Glasgow gegen Schottland – auf den Fersen bleiben.

Bayern Münchens Torjäger Robert Lewandowski führte Spitzenreiter Polen in Gruppe E zu einem souveränen 3:1-Heimerfolg gegen Rumänien. Der 28-jährige Angreifer traf gegen die vom deutschen Trainer Christoph Daum betreuten Rumänen drei Mal (29., 57., 62.), davon zwei Mal per Elfmeter. Schiedsrichter Ruddy Buquet aus Frankreich zeigte dabei jeweils vollkommen zu Recht auf den ominösen Punkt. Robert Lewandowski schloss in der Torjägerliste mit elf Treffern zu Portugals Europameister Cristiano Ronaldo auf.

Schiedsrichter Martin Atkinson aus England brachte schon am Freitagabend das Spitzenspiel in Gruppe A zwischen Schweden und Frankreich (2:1) in Solna souverän und mit nur einer Gelben Karte für den Franzosen Paul Pogba (65.) über die Bühne. Der Referee ließ auch die durch den unbändigen Torjubel der Schweden nach dem Siegtreffer von Ola Toivonen (90. + 3) aus 50 Metern Torentfernung zusätzlich entstandene Nachspielzeit absolvieren. Olivier Giroud (37.) zum 0:1 und Jimmy Durmaz (43.) waren die weiteren Torschützen. Mit dem Sieg verdrängte der Vize-Weltmeister von 1958 Frankreich von Platz eins. „Es war sicherlich ein sehr glücklicher Sieg für Schweden“, bilanzierte Europameister Steffen Freund (47) bei RTL Nitro, „aber irgendwo freut man sich mit. Sie haben mit Herz gespielt und waren immer im Spiel.“ (cge)

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Die User der Fußball-Community WahreTabelle wunderten sich im Nationalmannschafts-Forum über die vergleichsweise geringe Zuschauerzahl von 32.467 Fans in Nürnberg. „Das Spiel ist einer der Gründe, wieso die Stadien immer leerer werden bei der Nationalmannschaft“, schrieb ReCo88 zu der einseitigen Partie mit Ballbesitzquoten von bis zu 80 Prozent für den viermaligen Weltmeister und 25:0 Torschüssen, „wer will sowas denn sehen? Ich gehe doch zu keinem Spiel als Event, wenn es überhaupt keine Spannung verspricht. Die Spiele gegen die kleinen Teams ziehen einfach – zu Recht – keine Leute an.“ Amin Younes (erstes Länderspiel-Tor) nach der Partie bei RTL: „Es hätten vielleicht ein paar Tore mehr sein können, der Gegner hat sehr tief gestanden.“ Julian Draxler blickte bereits auf den Confederations-Cup voraus: „Wir spielen dort, um zu gewinnen, gehen positiv in dieses Turnier.“

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Mit Manuel Gräfe (43) aus Berlin war auch ein deutscher Referee an diesem Spieltag der „European Qualifiers“ im Einsatz. Er leitete in Vilna die Partie Litauen gegen die Slowakei (1:2) und zeigte insgesamt sechs Mal Gelb. Vladimir Weiss (32.) und Superstar Marek Hamsik (58.) sorgten mit ihren Toren dafür, dass die Slowaken in Gruppe F Tabellenführer England – 2:2 in der Nachspielzeit in Glasgow gegen Schottland – auf den Fersen bleiben.

Bayern Münchens Torjäger Robert Lewandowski führte Spitzenreiter Polen in Gruppe E zu einem souveränen 3:1-Heimerfolg gegen Rumänien. Der 28-jährige Angreifer traf gegen die vom deutschen Trainer Christoph Daum betreuten Rumänen drei Mal (29., 57., 62.), davon zwei Mal per Elfmeter. Schiedsrichter Ruddy Buquet aus Frankreich zeigte dabei jeweils vollkommen zu Recht auf den ominösen Punkt. Robert Lewandowski schloss in der Torjägerliste mit elf Treffern zu Portugals Europameister Cristiano Ronaldo auf.

Schiedsrichter Martin Atkinson aus England brachte schon am Freitagabend das Spitzenspiel in Gruppe A zwischen Schweden und Frankreich (2:1) in Solna souverän und mit nur einer Gelben Karte für den Franzosen Paul Pogba (65.) über die Bühne. Der Referee ließ auch die durch den unbändigen Torjubel der Schweden nach dem Siegtreffer von Ola Toivonen (90. + 3) aus 50 Metern Torentfernung zusätzlich entstandene Nachspielzeit absolvieren. Olivier Giroud (37.) zum 0:1 und Jimmy Durmaz (43.) waren die weiteren Torschützen. Mit dem Sieg verdrängte der Vize-Weltmeister von 1958 Frankreich von Platz eins. „Es war sicherlich ein sehr glücklicher Sieg für Schweden“, bilanzierte Europameister Steffen Freund (47) bei RTL Nitro, „aber irgendwo freut man sich mit. Sie haben mit Herz gespielt und waren immer im Spiel.“ (cge)

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