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15.05.2017 22:36 Uhr | Quelle: WahreTabelle

HSV und FCA ohne Punkte, Mainz nur Remis

Bundesliga: Korrektur-Flut im Abstiegskampf - Bayern bei RBL 4:4.

Aubameyang_Pierre-Emerick_BVB
Quelle: Imago Sportfoto
Dieses Foul von Paul Verhaegh an Pierre-Emerick Aubameyang kostete Borussia Dortmund wohl wertvolle Punkte im Kampf um Platz drei.

Riesen-Erleichterung in Mainz, Last-Minute-Jubel beim Hamburger SV auf Schalke, Zittern in Augsburg – der 33. Spieltag der Fußball-Bundesliga bot die komplette Gefühlspalette.

Während die Hamburger beim FC Schalke 04 ein 1:1 (90. + 2) von Pierre-Michel Lasogga nach 13-monatiger Tor-Flaute wie einen Sieg bejubelten, entlud sich bei den Mainzern nach der furiosen 4:2-Aufholjagd (nach 0:2) gegen Eintracht Frankfurt und fast 30 Minuten Wartezeit auf das Endergebnis des wegen eines Unwetters unterbrochenen Spiels VfL Wolfsburg – Borussia Mönchengladbach (1:1 / Keine Korrekturen) die Unsicherheit in unbändigen Jubel. Die Augsburger hingegen müssen nach dem 1:1 gegen Borussia Dortmund wohl bis zur allerletzten Minute um den Liga-Erhalt bangen. Sie dürften am letzten Spieltag bei 1899 Hoffenheim maximal mit zwei Toren Differenz verlieren – eine Pleite der Wolfsburger im direkten Duell in Hamburg vorausgesetzt, um nicht auf Platz 16 abzurutschen.

Rechenspiele, die vermutlich anders lauten würden – denn die Auswertung des Spieltags durch die Fußball-Community WahreTabelle brachte in drei von vier richtungweisenden Abstiegsduellen Ergebniskorrekturen mit Tabellenrelevanz. Die Augenfälligste: Schalke 04 hätte den Hamburger SV in der Nachspielzeit durch ein Tor von Sead Kolasinac (90. + 4) in der allerletzten Spielphase wohl doch mit 2:1 niedergerungen. Die Entscheidung von Schiedsrichter Markus Schmidt (Stuttgart) und seinem Gespann, wonach die vorangehende Ecke von Johannes Geis bei der Hereingabe im Toraus war, ließ sich durch keine Kamera-Einstellung belegen – und fand somit auch keinen Rückhalt beim Kompetenzteam. „Echt schwierig, aber alle Bilder, die ich gesehen habe, zeigen für mich, dass der Ball stets im Spiel war, daher hätte das Tor zählen müssen“, legte sich Stormfalco fest. „Eine fast schon banale Szene entscheidet an diesem Spieltag über so viel“, schrieb der frühere Bundesliga-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer in einer Kolumne in BILD am SONNTAG mit komplett anderer Tendenz, „nein, Schiedsrichter Markus Schmidt gibt den Treffer nicht. Zu Recht. Denn sein Assistent Thorsten Schiffner hat angezeigt: Der Eckball war im Aus. Auch, wenn die Fernsehbilder es nicht belegen können: Schiffner ist einer unserer besten Assistenten, er steht optimal, genau auf der Linie, er hebt die Fahne, während der Ball im Flug ist.“

Die formidable Aufholjagd des 1. FSV Mainz 05 wäre gegen den Rhein-Main-Rivalen von Eintracht Frankfurt ausgeblieben. Das 1:2 von Jhon Cordoba (60.) fiel aus einer Abseitsstellung heraus. Schiedsrichter Marco Fritz (Korb) gab diesen Treffer dennoch. „Recht klares Abseits, alle Akteure spielen durch, der Treffer hätte nicht zählen dürfen“, schrieb Lufdbomp. Ebenfalls am Montag zurückgenommen: Der Elfmeter mit Michael Hector gegen Yoshinori Muto (90. + 1), den Pablo de Blasis zum 4:2-Endstand verwandelte. „Hector steht da ganz normal, Muto springt in ihn rein. Selbst wenn Muto da nicht schon vorher abheben würde, wäre das kein Foulspiel“, sah es dreiundnicht. Die Folge: 2:2 statt 4:2 – und eben keine vorzeitige Rettung für Mainz!

Bei Borussia Dortmund stand nach dem 1:1 beim FC Augsburg vor allem die schwere Verletzung von Julian Weigl (21) – der Mittelfeldspieler fällt nach Fußbruch bis zu vier Monate aus – über allem. Dass der BVB in der WWK Arena nach 41 und 45 Minuten auf Hand- bzw. Foulelfmeter plädieren konnte, geriet angesichts der Weigl-Verletzung völlig in den Hintergrund. Jeffrey Gouweleeuw (41.) und Paul Verhaegh waren die „Elfmetersünder“ auf Seiten der Augsburger. Der FCA-Kapitän unterbaute BVB-Torschütze Pierre-Emerick Aubameyang (29. Saisontreffer) im Luftkampf. „Für mich geht Verhaegh da zu sehr in den Mann. Für Auba kann das gefährlich werden, da er sich im Sprung befindet“, legte GladbacherFohlen hier ein „Veto“ ein.

Mit diesen Korrekturen hätte sich die Situation der Augsburger verschärft, Dortmund hielte im Fernduell um die direkte CL-Qualifikation am letzten Spieltag gegen Hoffenheim die besseren Karten. Eine Hamburger Niederlage auf Schalke hätte auch dem FC Ingolstadt – 1:1 beim SC Freiburg – noch eine Chance auf die Bundesliga gelassen. Die irrste Konstellation fürs Saisonfinale: Sollte Hamburg mit 3:2 gegen Wolfsburg gewinnen und der FCA zeitgleich mit 0:2 bei der TSG verlieren, stünden die „Wölfe“ und die bayerischen Schwaben punktgleich da – und Augsburg würde durch den verlorenen direkten Vergleich (0:2, 2:1) auf den Relegationsplatz rutschen. Verrückte Bundesliga!

Gilt auch für das Duell zwischen dem neuen Vizemeister RB Leipzig und Serien-Meister FC Bayern München (4:5). Das „Dosenschießen von Meister Bayern“ (BILD am SONNTAG) wäre Unentschieden ausgegangen, der ansonsten solide Schiedsrichter Tobias Stieler aus Hamburg gab in der 17. Minute wohl zu Unrecht einen Handelfmeter für den FC Bayern, den Torjäger Robert Lewandowski zu seinem 30. Saisontreffer nutzte. In einer turbulenten Partie kamen die Münchner durch zwei Tore in der Nachspielzeit von David Alaba (90. + 1) und Arjen Robben (90. + 5) noch zum Sieg. (cge).

Der Stand der Dinge: Die WahreTabelle der Fußball-Bundesliga nach 33 Spieltagen.

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Während die Hamburger beim FC Schalke 04 ein 1:1 (90. + 2) von Pierre-Michel Lasogga nach 13-monatiger Tor-Flaute wie einen Sieg bejubelten, entlud sich bei den Mainzern nach der furiosen 4:2-Aufholjagd (nach 0:2) gegen Eintracht Frankfurt und fast 30 Minuten Wartezeit auf das Endergebnis des wegen eines Unwetters unterbrochenen Spiels VfL Wolfsburg – Borussia Mönchengladbach (1:1 / Keine Korrekturen) die Unsicherheit in unbändigen Jubel. Die Augsburger hingegen müssen nach dem 1:1 gegen Borussia Dortmund wohl bis zur allerletzten Minute um den Liga-Erhalt bangen. Sie dürften am letzten Spieltag bei 1899 Hoffenheim maximal mit zwei Toren Differenz verlieren – eine Pleite der Wolfsburger im direkten Duell in Hamburg vorausgesetzt, um nicht auf Platz 16 abzurutschen.

Rechenspiele, die vermutlich anders lauten würden – denn die Auswertung des Spieltags durch die Fußball-Community WahreTabelle brachte in drei von vier richtungweisenden Abstiegsduellen Ergebniskorrekturen mit Tabellenrelevanz. Die Augenfälligste: Schalke 04 hätte den Hamburger SV in der Nachspielzeit durch ein Tor von Sead Kolasinac (90. + 4) in der allerletzten Spielphase wohl doch mit 2:1 niedergerungen. Die Entscheidung von Schiedsrichter Markus Schmidt (Stuttgart) und seinem Gespann, wonach die vorangehende Ecke von Johannes Geis bei der Hereingabe im Toraus war, ließ sich durch keine Kamera-Einstellung belegen – und fand somit auch keinen Rückhalt beim Kompetenzteam. „Echt schwierig, aber alle Bilder, die ich gesehen habe, zeigen für mich, dass der Ball stets im Spiel war, daher hätte das Tor zählen müssen“, legte sich Stormfalco fest. „Eine fast schon banale Szene entscheidet an diesem Spieltag über so viel“, schrieb der frühere Bundesliga-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer in einer Kolumne in BILD am SONNTAG mit komplett anderer Tendenz, „nein, Schiedsrichter Markus Schmidt gibt den Treffer nicht. Zu Recht. Denn sein Assistent Thorsten Schiffner hat angezeigt: Der Eckball war im Aus. Auch, wenn die Fernsehbilder es nicht belegen können: Schiffner ist einer unserer besten Assistenten, er steht optimal, genau auf der Linie, er hebt die Fahne, während der Ball im Flug ist.“

Die formidable Aufholjagd des 1. FSV Mainz 05 wäre gegen den Rhein-Main-Rivalen von Eintracht Frankfurt ausgeblieben. Das 1:2 von Jhon Cordoba (60.) fiel aus einer Abseitsstellung heraus. Schiedsrichter Marco Fritz (Korb) gab diesen Treffer dennoch. „Recht klares Abseits, alle Akteure spielen durch, der Treffer hätte nicht zählen dürfen“, schrieb Lufdbomp. Ebenfalls am Montag zurückgenommen: Der Elfmeter mit Michael Hector gegen Yoshinori Muto (90. + 1), den Pablo de Blasis zum 4:2-Endstand verwandelte. „Hector steht da ganz normal, Muto springt in ihn rein. Selbst wenn Muto da nicht schon vorher abheben würde, wäre das kein Foulspiel“, sah es dreiundnicht. Die Folge: 2:2 statt 4:2 – und eben keine vorzeitige Rettung für Mainz!

Bei Borussia Dortmund stand nach dem 1:1 beim FC Augsburg vor allem die schwere Verletzung von Julian Weigl (21) – der Mittelfeldspieler fällt nach Fußbruch bis zu vier Monate aus – über allem. Dass der BVB in der WWK Arena nach 41 und 45 Minuten auf Hand- bzw. Foulelfmeter plädieren konnte, geriet angesichts der Weigl-Verletzung völlig in den Hintergrund. Jeffrey Gouweleeuw (41.) und Paul Verhaegh waren die „Elfmetersünder“ auf Seiten der Augsburger. Der FCA-Kapitän unterbaute BVB-Torschütze Pierre-Emerick Aubameyang (29. Saisontreffer) im Luftkampf. „Für mich geht Verhaegh da zu sehr in den Mann. Für Auba kann das gefährlich werden, da er sich im Sprung befindet“, legte GladbacherFohlen hier ein „Veto“ ein.

Mit diesen Korrekturen hätte sich die Situation der Augsburger verschärft, Dortmund hielte im Fernduell um die direkte CL-Qualifikation am letzten Spieltag gegen Hoffenheim die besseren Karten. Eine Hamburger Niederlage auf Schalke hätte auch dem FC Ingolstadt – 1:1 beim SC Freiburg – noch eine Chance auf die Bundesliga gelassen. Die irrste Konstellation fürs Saisonfinale: Sollte Hamburg mit 3:2 gegen Wolfsburg gewinnen und der FCA zeitgleich mit 0:2 bei der TSG verlieren, stünden die „Wölfe“ und die bayerischen Schwaben punktgleich da – und Augsburg würde durch den verlorenen direkten Vergleich (0:2, 2:1) auf den Relegationsplatz rutschen. Verrückte Bundesliga!

Gilt auch für das Duell zwischen dem neuen Vizemeister RB Leipzig und Serien-Meister FC Bayern München (4:5). Das „Dosenschießen von Meister Bayern“ (BILD am SONNTAG) wäre Unentschieden ausgegangen, der ansonsten solide Schiedsrichter Tobias Stieler aus Hamburg gab in der 17. Minute wohl zu Unrecht einen Handelfmeter für den FC Bayern, den Torjäger Robert Lewandowski zu seinem 30. Saisontreffer nutzte. In einer turbulenten Partie kamen die Münchner durch zwei Tore in der Nachspielzeit von David Alaba (90. + 1) und Arjen Robben (90. + 5) noch zum Sieg. (cge).

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Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Sascha Stegemann Name : Sascha Stegemann
Geburtsdatum: 06.12.1984
Ort: Niederkassel
Tobias Stieler Name : Tobias Stieler
Geburtsdatum: 02.07.1981
Ort: Hamburg
Marco Fritz Name : Marco Fritz
Geburtsdatum: 03.10.1977
Ort: Korb
Markus Schmidt Name : Markus Schmidt
Geburtsdatum: 31.08.1973
Ort: Stuttgart

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Sascha Stegemann
Name : Sascha Stegemann
Geburtsdatum: 06.12.1984
Ort: Niederkassel
Tobias Stieler
Name : Tobias Stieler
Geburtsdatum: 02.07.1981
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Marco Fritz
Name : Marco Fritz
Geburtsdatum: 03.10.1977
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Markus Schmidt
Name : Markus Schmidt
Geburtsdatum: 31.08.1973
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