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06.02.2013 12:26 Uhr | Quelle: wahretabelle.de Prestige-Duell in Paris mit Schiedsrichter Mazzoleni

Der Referee aus Italien leitet das Länderspiel zwischen Frankreich und Deutschland. Viel Prominenz auf der Tribüne.

Paolo Silvio Mazzoleni
Quelle: GettyImages
Schiedsrichter Mazzoleni (r.) leitet den Länderspiel-Klassiker in Paris.

Unter der Leitung von Schiedsrichter Paolo Silvio Mazzoleni aus Italien steigt am Mittwoch in Paris der Länderspiel-Klassiker zwischen Frankreich und Deutschland.

Das Freundschaftsspiel im ausverkauften Stade de France in Paris St. Denis ist für beide Mannschaften eine wichtige Standortbestimmung vor dem Beginn der heißen Phase in der WM-Qualifikation für Brasilien 2014. Bundestrainer Joachim Löw (52) will nach dem turbulenten 4:4 gegen Schweden im letzten Länderspiel 2012 unbedingt einen Fehlstart ins neue Jahr vermeiden. Der Bundestrainer muss in Paris einige Spieler ersetzen, darunter Bastian Schweinsteiger vom FC Bayern München, Marco Reus und Mario Götze von Borussia Dortmund sowie Miroslav Klose von Lazio Rom, die allesamt krankheits- oder verletzungsbedingt absagten. René Adler vom Hamburger SV wird für den Münchner Manuel Neuer im Tor stehen. "Auch wenn es viele Absagen gab: wir werden eine starke Mannschaft auf den Platz schicken", gibt sich Löw vor dem Klassiker selbstbewusst.

Gegen den Nachbarn aus Frankreich weist die DFB-Elf eine negative Bilanz auf. In 24 Begegnungen mit der "Equipe Tricolore" gab es nur sieben Siege, dafür aber elf Niederlagen. 1982 und 1986 entschied die deutsche Fußball-Nationalmannschaft zwei Mal in Folge das WM-Halbfinale gegen Frankreich für sich. Den letzten Erfolg gegen den Weltmeister von 1998 gab es in einem Freundschaftsspiel im August 1987 in Berlin, seitdem verlor die DFB-Auswahl fünf von sechs Partien. Lediglich unter Bundestrainer Jürgen Klinsmann gab es in Paris 2005 ein 0:0. "Statistiken sind dazu da gebrochen zu werden. Wenn uns ein Sieg gelingen würde, wäre das ein guter moralischer Aspekt des Spiels für die Mannschaft", hofft Nationamannschaftsmanager Oliver Bierhoff bei uefa.com. "Testspiele sind in diesem Jahr wichtig für uns, auch im Hinblick auf die anstehende WM-Qualifikation. Wir sind froh, in der Vorbereitung starke Gegner zu haben, wie zum Beispiel Frankreich."

Neben den deutschen und französischen WM-Spielern von 1982 wird in Paris auch Daniel Nivel Ehrengast sein. Der ehemalige französische Gendarm wurde während der Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich von deutschen Hooligans schwer verletzt. Der heute 58-jährige Nivel trug bei der Attacke im Umfeld der WM-Partie Deutschland - Jugoslawien (2:2) am 21. Juni 1998 in Lens bleibende Schäden davon. "Der 21. Juni 1998 bleibt ein schwarzer Tag in der Geschichte des deutschen Fußballs", so DFB-Präsident Wolfgang Niersbach. "Umso mehr freut es uns alle beim DFB und in der Nationalmannschaft, dass Daniel Nivel unsere Einladung angenommen hat und wir gemeinsam diesen Fußballklassiker erleben werden."

Deutschlands WM-Qualifikationsgegner Österreich trifft am Mittwoch in Swansea auf Wales. Referee bei der Partie des ÖFB-Teams ist Menashe Masiah aus Israel.

 

 

 

22.03.2015 22:42 Uhr | Quelle: WahreTabelle Note 2 für Brych und Drees

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Die Gesamtnote ,,Gut" bei der Zeitung Bild am Sonntag verdienten sich in den Bundesliga-Spielen am Freitag und Samstag die Referees Dr. Felix Brych (München, Foto) bei Hannover 96 gegen Borussia Dortmund (2:3) und Dr. Jochen Drees in der Partie VfB Stuttgart - Eintracht Frankfurt (3:1). 

20.03.2015 10:59 Uhr | Quelle: WahreTabelle 2. Liga: Derby ein Fall für Kircher

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Schiedsrichter Knut Kircher (46, Foto) aus Rottenburg leitet am Sonntag (13.30 Uhr) das brisante und wohl vorentscheidende Baden-Pfalz-Derby um den Aufstieg zwischen dem Karlsruher SC und dem 1. FC Kaiserslautern. Beim 2:0 der Lauterer im Hinspiel Anfang Oktober hatte es Ausschreitungen im Fritz-Walter-Stadion gegeben. Referee im Montagsspiel (20.15 Uhr) mit dem 1. FC Nürnberg und dem VfL Bochum ist Harm Osmers (Hannover), Günter Perl aus Pullach leitet am Freitagabend ab 18.30 Uhr die Partie 1. FC Union Berlin – FC St. Pauli.

12.03.2015 20:17 Uhr | Quelle: WahreTabelle.de Rot: Ibrahimovic wehrt sich

Ibrahimovic

PSG-Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic (33, Foto) will nach seinem Platzverweis im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League beim FC Chelsea (2:2 n. V. / WahreTabelle berichtete) nicht als „Bösewicht“ dastehen. Der Schwede kritisierte nach der Partie an der Stamford Bridge bei Sky Sports in gewohnt markigen Worten sowohl Schiedsrichter Björn Kuipers (Niederlande) als auch den Gegner vom FC Chelsa : „Als ich die Rote Karte sah, dachte ich nur: 'Der Typ weiß nicht, was er da macht'. Das Schlimmste daran war aber, wie alle Chelsea-Spieler mich umkreisten. Ich fühlte mich, als ob ich elf Babys um mich herum hätte.“

08.03.2015 22:11 Uhr | Quelle: WahreTabelle.de Torlinientechnik im Pokalfinale?

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Die Fußball-Bundesliga wird die Torlinientechnik HawkEye zur Saison 2015/2016 einführen. Möglicherweise gibt es allerdings beim DFB-Pokalfinale am 30. Mai in Berlin eine Art Testlauf. Das berichtete die ARD-Sportschau im Rahmen der Auslosung zum Viertelfinale am Sonntagabend. Das nicht anerkannte Tor von Mats Hummels im letztjährigen Finale zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München (0:2 n. V.) hatte damals den Anstoß für den zweiten und erfolgreichen Entscheid zur Torlinientechnik geliefert. DFB-Präsidiumsmitglied Peter Frymuth dazu im Kölner Express: ,,Die DFB-Orga-Abteilung kümmert sich nun mit dem Berliner Stadion-Betreiber um die technische Umsetzung."

03.03.2015 13:09 Uhr | Quelle: dpa / WahreTabelle.de IFAB: Dreifachbestrafung bleibt

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Die acht britischen Mitglieder des International Football Association Boards (IFAB) konnten sich auf ihrer 129. Jahrestagung in Belfast/Nordirland nicht auf eine Änderung der Regel 12 einigen. Das IFAB sieht beim automatischen Platzverweis allerdings Handlungsbedarf und nannte die Dreifachbestrafung (Rote Karte, Elfmeter, Sperre / Archivfoto aus Paderborn) explizit ,,zu hart". Eine weitere Überprüfung soll seitens der FIFA erfolgen, die ihrem Exekutivkomitee im März einen Vorschlag für mögliche Änderungen vorlegen soll.