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02.07.2017 22:30 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Video-Beweis, Hektik, aber Deutschland holt Confed Cup!

Temperamentvolles 1:0 im Finale gegen Chile mit rotwürdigen Szenen.

Mazic_Milorad_Confed Cup
Quelle: Imago Sportfoto
Noch eine rotwürdige Szene: Gary Medel (l., mit Arturo Vidal) keilt gegen Joshua Kimmich. Für Schiedsrichter Milorad Mazic (l.) aus Serbien war das Confed-Cup-Finale eine schwer zu leitende Partie.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist zum ersten Mal in der Verbandsgeschichte Confederations-Cup-Sieger! „Die Mannschaft“ schlug am Sonntagabend im russischen St. Petersburg Südamerika-Meister Chile mit 1:0 (1:0) durch ein Tor von Lars Stindl aus der 20. Minute. Damit durchbrach die DFB-Elf die Phalanx von Rekord-Weltmeister Brasilien, der die letzten drei Ausgaben der „Mini-WM“ allesamt gewonnen hatte. Gleichzeitig wurde mit Deutschland erstmals seit Brasilien (2005) wieder der amtierende Weltmeister Confed-Cup-Sieger.

Für Schiedsrichter Milorad Mazic (44) aus Serbien und sein Gespann gab es nach dem Spiel bei der Siegerehrung gellende Pfiffe von den Rängen. Der Referee, der auch Deutschlands Eröffnungsspiel bei der WM 2014 gegen Portugal (4.0) geleitet hatte, musste zwei Mal die „Bildschirm“-Geste zu Hilfe nehmen und den Video-Assistenten konsultieren.

In der 64. Minute unterbrach Mazic die Partie nach einem Ellenbogenschlag von Gonzalo Jara gegen DFB-Stürmer Timo Werner. Trotz Rücksprache mit Video-Assistent Clement Turpin aus Frankreich zeigte Mazic dem Chilenen in dieser Szene nur Gelb. Zu wenig? „Meiner Ansicht nach Komplettversagen vom Schiedsrichter“, ärgerte sich Kompetenzteam-Mitglied Taruiezi bei WahreTabelle, „alles andere als Rot ist komplett falsch entschieden.“ Neon stellte ebenfalls eine Grundsatzfrage: „Dunkelrot, da kann man sich den Video-Schiedsrichter sparen. Welchen Nutzen hat er bitte bei solchen Entscheidungen?“

Auch in der 75. Minute musste nach einem Duell mit Sebastian Rudy und Chiles Superstar Alexis Sanchez im DFB-Strafraum der Video-Assistent befragt werden, doch Milorad Mazic winkte trotz aller vehementen Proteste der Chilenen relativ schnell ab. Diese Szene war nicht elfmeterwürdig.

Hektisch wurde es auch in der Schlussphase. Nach einem Einklemmen des Balles vom eingewechselten Emre Can (90.) mischte sich erst Chiles Torhüter und Kapitän Claudio Bravo ziemlich ruppig ein, dann kam es zur Rudelbildung, in deren Verlauf auch Joachim Löw schlichten musste. Auch hier versuchte Mazic, mit zwei Gelben Karten anstatt mit einem Platzverweis die Wogen zu glätten. „Bravo versucht eigentlich nur, den Ball raus zu ziehen, den Can mit unfairen Mitteln sichert“, schrieb BVB-Fan kamikaze im Forum „Confederations Cup“ bei WahreTabelle. Insgesamt zeigte Schiedsrichter Mazic sieben Mal Gelb und nach fünf Minuten Nachspielzeit – allein bei der ersten Nutzung des Video-Beweises in der 64. Minuten vergingen 180 Sekunden Netto-Spielzeit – beendete er die Partie. Die bunt zusammengewürfelte deutsche Mannschaft, die es im Finale insgesamt nur auf 182 Länderspiel-Einsätze brachte, durfte zu Recht jubeln. „Es war ganz schön viel Feuer im Finale“, befand der anschließend zum „Spieler des Turniers“ ausgezeichnete DFB-Kapitän Julian Draxler im ZDF-Interview, „wir haben uns den Sieg verdient, die Konstellation, dass wir halt in dieser Zusammenstellung noch nie zusammengespielt haben, macht diesen Titel so besonders. Nun gehen wir endlich, endlich in den verdienten Urlaub – mit dem Pokal!“ (cge).

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Aktuelle Umfrage: Stimmt ab!

Wie ist eure Einschätzung zum Testlauf des Video-Schiedsrichters beim Confed Cup? 

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist zum ersten Mal in der Verbandsgeschichte Confederations-Cup-Sieger! „Die Mannschaft“ schlug am Sonntagabend im russischen St. Petersburg Südamerika-Meister Chile mit 1:0 (1:0) durch ein Tor von Lars Stindl aus der 20. Minute. Damit durchbrach die DFB-Elf die Phalanx von Rekord-Weltmeister Brasilien, der die letzten drei Ausgaben der „Mini-WM“ allesamt gewonnen hatte. Gleichzeitig wurde mit Deutschland erstmals seit Brasilien (2005) wieder der amtierende Weltmeister Confed-Cup-Sieger.

Für Schiedsrichter Milorad Mazic (44) aus Serbien und sein Gespann gab es nach dem Spiel bei der Siegerehrung gellende Pfiffe von den Rängen. Der Referee, der auch Deutschlands Eröffnungsspiel bei der WM 2014 gegen Portugal (4.0) geleitet hatte, musste zwei Mal die „Bildschirm“-Geste zu Hilfe nehmen und den Video-Assistenten konsultieren.

In der 64. Minute unterbrach Mazic die Partie nach einem Ellenbogenschlag von Gonzalo Jara gegen DFB-Stürmer Timo Werner. Trotz Rücksprache mit Video-Assistent Clement Turpin aus Frankreich zeigte Mazic dem Chilenen in dieser Szene nur Gelb. Zu wenig? „Meiner Ansicht nach Komplettversagen vom Schiedsrichter“, ärgerte sich Kompetenzteam-Mitglied Taruiezi bei WahreTabelle, „alles andere als Rot ist komplett falsch entschieden.“ Neon stellte ebenfalls eine Grundsatzfrage: „Dunkelrot, da kann man sich den Video-Schiedsrichter sparen. Welchen Nutzen hat er bitte bei solchen Entscheidungen?“

Auch in der 75. Minute musste nach einem Duell mit Sebastian Rudy und Chiles Superstar Alexis Sanchez im DFB-Strafraum der Video-Assistent befragt werden, doch Milorad Mazic winkte trotz aller vehementen Proteste der Chilenen relativ schnell ab. Diese Szene war nicht elfmeterwürdig.

Hektisch wurde es auch in der Schlussphase. Nach einem Einklemmen des Balles vom eingewechselten Emre Can (90.) mischte sich erst Chiles Torhüter und Kapitän Claudio Bravo ziemlich ruppig ein, dann kam es zur Rudelbildung, in deren Verlauf auch Joachim Löw schlichten musste. Auch hier versuchte Mazic, mit zwei Gelben Karten anstatt mit einem Platzverweis die Wogen zu glätten. „Bravo versucht eigentlich nur, den Ball raus zu ziehen, den Can mit unfairen Mitteln sichert“, schrieb BVB-Fan kamikaze im Forum „Confederations Cup“ bei WahreTabelle. Insgesamt zeigte Schiedsrichter Mazic sieben Mal Gelb und nach fünf Minuten Nachspielzeit – allein bei der ersten Nutzung des Video-Beweises in der 64. Minuten vergingen 180 Sekunden Netto-Spielzeit – beendete er die Partie. Die bunt zusammengewürfelte deutsche Mannschaft, die es im Finale insgesamt nur auf 182 Länderspiel-Einsätze brachte, durfte zu Recht jubeln. „Es war ganz schön viel Feuer im Finale“, befand der anschließend zum „Spieler des Turniers“ ausgezeichnete DFB-Kapitän Julian Draxler im ZDF-Interview, „wir haben uns den Sieg verdient, die Konstellation, dass wir halt in dieser Zusammenstellung noch nie zusammengespielt haben, macht diesen Titel so besonders. Nun gehen wir endlich, endlich in den verdienten Urlaub – mit dem Pokal!“ (cge).

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