Newsansicht

WahreTabelle 1.Bundesliga >> WahreTabelle 2.Bundesliga >>
10.11.2017 10:37 Uhr | Quelle: WahreTabelle

WM-Playoffs: Nordirland tobt nach Hand-Elfmeter

Glückliche Entscheidung zugunsten der Schweiz durch Schiedsrichter Hategan.

Evans_Corry_NIRL
Quelle: Imago Sportfoto / Archivbild
Nordirlands Corry Evans (l.), hier gegen Deutschland und Marc-André ter Stegen, war in Belfast gegen die Schweiz der große Pechvogel...

Licht und Schatten gab es in den ersten WM-Playoff-Spielen für die Nationalteams mit deutscher Beteiligung bzw. mit Mitwirkung von Akteuren aus der Fußball-Bundesliga. Während Kroatien das von Ex-Bundesliga-Coach Michael Skibbe (52) trainierte Team Griechenlands in Zagreb mit 4:1 (3:1) klar bezwang, kam die Schweiz mit nicht weniger als zehn Profis aus der deutschen Fußball-Eliteliga am Donnerstagabend in Belfast gegen Nordirland nur zu einem glücklichen 1:0 (0:0).

In der 56. Minute der Partie im Windsor Park verhängte Schiedsrichter Ovidiu Hategan (37) aus Rumänien einen zweifelhaften Elfmeter zugunsten der Schweizer. Corry Evans wurde von Ex-Bayernprofi Xherdan Shaqiri (26, Stoke City) im Strafraum angeschossen, der Ball prallte ihm eher auf den Rücken denn an die Schulter. Hategan pfiff Elfmeter, den der frühere Wolfsburger Ricardo Rodriguez (jetzt AC Mailand) sicher zum 0:1-Endstand verwandelte.

Eine Entscheidung, die die Beteiligten und Experten ratlos zurückließ. „Mir verschlägt es den Atem nach dieser Entscheidung“, kommentierte Nordirlands Coach Michael O‘ Neill (48) nach dem Spiel die Szene, „das ist befremdlich, meine Spieler sind sehr wütend. Es war ein richtungweisender Moment in diesem Spiel und es hat uns hart getroffen.“ Corry Evans: „Das ist eine Schande, ich habe nicht einmal meine Hand gehoben, so eine Entscheidung ist ernüchternd.“ Der frühere nordirische Nationalspieler John O‘ Neill (59) bei BBC Radio: „Eine schreckliche Entscheidung! Man sieht es an den Reaktionen der Spieler, die überhaupt nicht daran dachten, dass es in dieser Szene Elfmeter geben könnte.“ Europameister Steffen Freund (47) echauffierte sich am Rande der Live-Übertragung des Senders NITRO in Zagreb ebenfalls. „Wo ist der Video-Beweis?“, so der frühere Profi von Borussia Dortmund und Schalke, „es geht um die Qualifikation zur Weltmeisterschaft! Ich gönne den Schweizern den Sieg, aber so darf es nicht passieren, das tut mir sehr weh für die Nordiren.“ (cge)

Mehr zum Thema:

Abseitsverdächtiges Tor als kleiner Makel bei Werner-Gala

Keine schöne Fahrt nach Prag

 

Licht und Schatten gab es in den ersten WM-Playoff-Spielen für die Nationalteams mit deutscher Beteiligung bzw. mit Mitwirkung von Akteuren aus der Fußball-Bundesliga. Während Kroatien das von Ex-Bundesliga-Coach Michael Skibbe (52) trainierte Team Griechenlands in Zagreb mit 4:1 (3:1) klar bezwang, kam die Schweiz mit nicht weniger als zehn Profis aus der deutschen Fußball-Eliteliga am Donnerstagabend in Belfast gegen Nordirland nur zu einem glücklichen 1:0 (0:0).

In der 56. Minute der Partie im Windsor Park verhängte Schiedsrichter Ovidiu Hategan (37) aus Rumänien einen zweifelhaften Elfmeter zugunsten der Schweizer. Corry Evans wurde von Ex-Bayernprofi Xherdan Shaqiri (26, Stoke City) im Strafraum angeschossen, der Ball prallte ihm eher auf den Rücken denn an die Schulter. Hategan pfiff Elfmeter, den der frühere Wolfsburger Ricardo Rodriguez (jetzt AC Mailand) sicher zum 0:1-Endstand verwandelte.

Eine Entscheidung, die die Beteiligten und Experten ratlos zurückließ. „Mir verschlägt es den Atem nach dieser Entscheidung“, kommentierte Nordirlands Coach Michael O‘ Neill (48) nach dem Spiel die Szene, „das ist befremdlich, meine Spieler sind sehr wütend. Es war ein richtungweisender Moment in diesem Spiel und es hat uns hart getroffen.“ Corry Evans: „Das ist eine Schande, ich habe nicht einmal meine Hand gehoben, so eine Entscheidung ist ernüchternd.“ Der frühere nordirische Nationalspieler John O‘ Neill (59) bei BBC Radio: „Eine schreckliche Entscheidung! Man sieht es an den Reaktionen der Spieler, die überhaupt nicht daran dachten, dass es in dieser Szene Elfmeter geben könnte.“ Europameister Steffen Freund (47) echauffierte sich am Rande der Live-Übertragung des Senders NITRO in Zagreb ebenfalls. „Wo ist der Video-Beweis?“, so der frühere Profi von Borussia Dortmund und Schalke, „es geht um die Qualifikation zur Weltmeisterschaft! Ich gönne den Schweizern den Sieg, aber so darf es nicht passieren, das tut mir sehr weh für die Nordiren.“ (cge)

Mehr zum Thema:

Abseitsverdächtiges Tor als kleiner Makel bei Werner-Gala

Keine schöne Fahrt nach Prag

 

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Mehmet Culum Name : Mehmet Culum
Geburtsdatum: 30.11.00-1
Ort: Malmö (Schweden)

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Mehmet Culum
Name : Mehmet Culum
Geburtsdatum: 30.11.00-1
Ort: Malmö (Schweden)

13.11.2017 22:58


rolli


Bayer Leverkusen-FanBayer Leverkusen-Fan


Mitglied seit: 13.12.2014

Aktivität:
Beiträge: 2295

@harrisking

Zitat von harrisking
Im Fußball ist Hand eben nicht Hand, es wäre freilich für alle Beteiligten sehr viel einfacher, wenn es so wäre... Dann müssten wir nur noch über Wahrnehmungsfehler diskutieren - und am Ende nicht mal das, wir haben ja nen Videobeweis. Will sagen: Die Regel ist unnötig kompliziert. 
​​​​
Das ist eben, und darauf will ich hinaus, kein Kann-Elfer, sondern schlicht und einfach, und das wird ja hier selbst von Leuten bestätigt, die an anderer Stelle auch schon mal vertreten haben, daß beim Handspiel auch Fahrlässigkeit gewertet werden kann, ein Nicht-Elfer. Und die Handspielregel ist für mich als Fußballer überhaupt nicht schwer, auch wenn im Fußball zur Hand der ganze Arm dazugehört und das unlogisch ist.  

Kompliziert wird das nur durch solche SR-Entscheidungen und komische Anweisungen in den SR-Lehrgängen, die fernab von der Welt des Fußballers sind.

Ich gesteh aber gerne zu, daß ein Fußballer noch nicht alle sind.


 Beitrag melden  Zitieren  Antworten


13.11.2017 22:06


harrisking


RB Leipzig-FanRB Leipzig-Fan


Mitglied seit: 06.11.2016

Aktivität:
Beiträge: 546

Mensch @rolli , ich hab doch schon gesagt, dass ich den Elfer nich gut find, ich hab nur erwähnt, dass man den eben geben kann, und versucht zu erklären, warum ein SR auf die Idee gekommen ist, dass das ein Elfer ist.

Dass es eher keiner ist, akzeptier ich doch. Also hör auf, mich überzeugen zu wollen!  

Was die Tautologie angeht: wir sind hier leider nicht in der Literatur oder im Deutschunterricht. Im Fußball liegen die Dinge eben ein bisschen anders. Andere Sportarten sind da deutlich konsequenter, aber bei diesem Argument grätschen mich die Fußballer hier regelmäßig um.  

Im Fußball ist Hand eben nicht Hand, es wäre freilich für alle Beteiligten sehr viel einfacher, wenn es so wäre... Dann müssten wir nur noch über Wahrnehmungsfehler diskutieren - und am Ende nicht mal das, wir haben ja nen Videobeweis. Will sagen: Die Regel ist unnötig kompliziert. 
​​​​


 Beitrag melden  Zitieren  Antworten


13.11.2017 21:15


rolli


Bayer Leverkusen-FanBayer Leverkusen-Fan


Mitglied seit: 13.12.2014

Aktivität:
Beiträge: 2295

@harrisking

Zitat von harrisking
Die Kriterien sind alles andere als klar. Ein SR soll, Bewegung, Position und Entfernung bewerten und zu guter Letzt einschätzen, ob Absicht oder nicht... Keiner dieser Aspekte ist klar definiert. 

​​​​​​Geht ein Spieler aktiv zu Blocken in die Schussbahn, muss der SR diese Aspekte sehr streng definieren, dieser SR in diesem Spiel hat das getan. 

Es gibt übrigens eine sehr eindeutige klare Definition: Hand ist Hand!  

Diese Definition ist keine Definition, sondern eine Tautologie.

Wer sagt, daß ein Spieler, der aktiv zum Blocken in die Schussbahn geht, in Hinblick auf das Handspiel besonders streng (also strenger, als in anderen Situationen) bewertet werden muß? Hab ich noch nie gehört.

Abgesehen davon war der Spieler bei Abgabe des Schusses bereits in der Schußbahn. Die einzige aktive Bewegung war das Abdrehen und leichte Springen, um zu vermeiden, an empfindlichen Teilen des Körpers getroffen zu werden. Ich würde das nicht als eine aktive Bewegung in die Schußbahn hinein bezeichnen.

Gerade für solche Situationen ist die Regel in meinen Augen sehr klar:
Ein Handspiel liegt vor, wenn ein Spieler den Ball absichtlich mit der Hand oder dem Arm berührt. Folgendes ist zu berücksichtigen:
• die Bewegung der Hand zum Ball (nicht des Balls zur Hand),
• die Entfernung zwischen Gegner und Ball (unerwarteter Ball),
• die Position der Hand (das Berühren des Balls an sich ist noch kein Vergehen),


Zur Bewegung: erstes Kriterium ist, daß die Hand zum Ball geht. War hier eindeutig nicht der Fall. Zweites Kriterium ist die Entfernung - hier keine Flanke, sondern relativ geringer Abstand zur Direktabnahme, entsprechend kurze Reaktionszeit. Drittes Kriterium ist die Position der Hand. Hier wurde der Oberarm, der nahezu am Körper anlag, getroffen. Man muß schon ein sehr besonderer Schiedsrichter sein, um hier ein strafbares Handspiel zu pfeifen.

Was das ganze kompliziert macht, ist nicht die Regel selbst, sondern dieses ganze Gerede von vergrößerter Körperfläche, unnatürlicher Bewegung etc. pp. Aber selbst, wenn man das hernimmt, hat man hier weder eine vergrößerte Trefferfläche, noch eine unnatürliche Bewegung des Armes. Und das berühmte fahrlässige Handspiel ist eine deutsche Erfindung.


 Beitrag melden  Zitieren  Antworten


21.02.2018 11:45 Uhr | Quelle: WahreTabelle „Fokus 2. Liga“: Kiel muss wieder hadern…

Auswertung: Holstein-Sieg gegen Aue, Remis für VfL.

Cacutalua_Malcolm_KielAue

Die Sieglos-Serie von Aufsteiger Holstein Kiel in der 2. Liga mutet langsam unheimlich an. Seit zehn Spielen sind die „Störche“ nun ohne einen Dreier. Am 23. Spieltag mussten sie sich vor heimischer Kulisse mit einem 2:2 (2:2) gegen den FC Erzgebirge Aue zufriedengeben. „Das fühlt sich an wie eine Niederlage“, gestand Kiels Kapitän Rafael Czichos (27) anschließend ein, „ein richtig bitterer Tag für uns, wir hatten Aue in allen Belangen im Griff.“ Mit dem „Fokus 2. Liga“ bei der Fußball-Community WahreTabelle wurde am Dienstag klar: Kiel haderte (wieder einmal) zu Recht. Der

20.02.2018 23:01 Uhr | Quelle: WahreTabelle Auswertung: Elfer und Remis für Gladbach gegen BVB!

Bundesliga am 23. Spieltag: Höherer Erfolg für VfB Stuttgart in Augsburg.

Vestergaard_Jannik_Sokratis_MGBBVB

Borussia Mönchengladbach hätte im Duell gegen den Vereins-Namensvetter aus Dortmund am 23. Spieltag in der Fußball-Bundesliga seine Talfahrt gestoppt: 1:1 statt 0:1. Die vierte Gladbacher Pleite in Folge wäre ausgeblieben – das ergab die Auswertung des Spieltags durch die Fußball-Community WahreTabelle. Diese wurde in dieser Woche aufgrund des Montagsspiels Eintracht Frankfurt – RB Leipzig (2:1 / Keine Korrekturen) erst am Dienstagabend vorgenommen. Dieses Procedere wird WahreTabelle für seine User auch an allen Bundesliga-Spieltagen mit Montagspartien durchführen. Zurück zum Spieltag: In der 90. Minute d...

18.02.2018 21:52 Uhr | Quelle: WahreTabelle Elfmeter für Gladbach gegen BVB in der 90. Minute?

Sonntagsspiele: Video-Beweis nervt Fans in Augsburg.

Vestergaard_Jannik_MGBBVB

Die Sonntagspartien in der Fußball-Bundesliga boten am Ende des 23. Spieltages eine Menge Zündstoff. Borussia Mönchengladbach verlor am Sonntagabend das Borussen-Duell gegen Dortmund mit 0:1 (0:1) und blieb damit auch im vierten Spiel in Folge ohne Punkt und ohne eigenes Tor. Allein Gladbach-Kapitän Lars Stindl (29) wartet nun seit mehr als 1.000 Bundesliga-Minuten auf einen Treffer. Der Nationalspieler netzte zuletzt am 18. November 2017 bei Hertha BSC ein. Die Dortmunder entschieden die Partie durch ein Traumtor des Ex-Gladbachers Marco Reus (32.). Sie brachten das Ergebnis mit viel Mühe über die Zeit und landeten somit den vierten Pflichtspielsieg in Serie. Un...

17.02.2018 23:34 Uhr | Quelle: WahreTabelle In der Nachspielzeit: Videobeweis greift in Köln!

Bundesliga am Samstag: Schiedsrichter-Assistenten-Wechsel auf Schalke.

Risse_Marcel_Schmidt_Markus_FCH96

Es war 17.21 Uhr, als das RheinEnergie Stadion in Köln am Samstagnachmittag in seinen Grundfesten bebte. Sturm-Veteran Claudio Pizarro (39) hatte in der Nachspielzeit der Partie 1. FC Köln gegen Hannover 96 (1:1) am 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga mit einem sehenswerten Flugkopfball zum vermeintlichen 2:1 getroffen. In den unbändigen Jubel der Kölner mischten sich aber von Seiten der Offiziellen erste Zweifel. „Ich habe den Braten gerochen“, erklärte FC-Coach Stephan Ruthenbeck (45) nach dem Spiel im ZDF-Interview, „...

13.02.2018 23:22 Uhr | Quelle: WahreTabelle „Fokus 2. Liga“: Arminia mit Sieg beim MSV Duisburg

Elfmeter für die Gäste aus Bielefeld in der Schlussphase.

Bomheuer_Dustin_Voglsammer_Andreas_MSVARM

Der MSV Duisburg verpasste am 22. Spieltag der 2. Liga, mit dem Tabellendritten Holstein Kiel nach Punkten gleichzuziehen. Die „Zebras“ kamen vor heimischer Kulisse nur zu einem 2:2 gegen den westfälischen Rivalen Arminia Bielefeld. Bei genauerem Hinsehen im „Fokus 2. Liga“ der Fußball-Community WahreTabelle hätten die Duisburger die Schauinsland-Reisen-Arena sogar als Verlierer verlassen. Schiedsrichter Martin Petersen aus Stuttgart versagte den Gästen aus Ostwestfalen in der Schlussphase einen Elfmeter. In der