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12.06.2018 11:25 Uhr | Quelle: WahreTabelle

WM: Sind die Schiedsrichter die besseren Athleten?

Sport-Dozent klärt auf – „Stress und hohe körperliche Leistung“

Brych_Felix_ITAESP
Quelle: Imago Sportfoto / Archivbild
Die WM-Schiedsrichter um Dr. Felix Brych (2. v. r., im Länderspiel-Klassiker Italien gegen Spanien) müssen mental und körperlich voll auf der Höhe sein...

Der WM-Countdown bei WahreTabelle – Schiedsrichter Dr. Felix Brych (42) aus München fährt wie bereits 2014 in Brasilien als einziger deutscher Referee zur WM-Endrunde nach Russland. Aber: Wie fit müssen Brych und seine Kollegen aus den anderen Verbänden eigentlich sein?

Dieser Frage ging das ARD-Morgenmagazin (Dienstagsausgabe) auf den Grund. Professor Ingo Froböse (61), Dozent für Prävention und Rehabilitation an der Deutschen Sporthochschule in Köln, lieferte dazu interessante Einblicke. „Die Schiedsrichter müssen in jeder Sekunde auf Ballhöhe sein, schnelle Entscheidungen treffen und dem Druck einer großen Zuschauerkulisse stand halten“, erklärte Froböse in der ARD.

Der Wissenschaftler verglich zudem die Leistungsdaten des deutschen WM-Schiedsrichters Dr. Felix Brych (42) mit den Werten von Weltmeister Thomas Müller. Brych spulte pro WM-Spiel 13 Kilometer Laufpensum herunter, Müller nur zwölf. Von dieser Laufdistanz vollzog Brych 1,3 Kilometer im Sprint, bei hoher Herzfrequenz. „Das sind Stress und hohe körperliche Leistung“, so Froböse.

Die WM-Schiedsrichter, die sich im eigenen Trainingslager auf das Turnier vorbereiten, müssen zum Erhalt der Fitness u. a. sechs Mal 40 Metern in 6,2 Sekunden laufen. Dazu stehen 20 x 150 Schnelllaufen mit 90 Sekunden Pause auf dem Trainingsplan. Froböse hat keinen Zweifel: „Die Jungs sind fit! Wer diese Tests nicht besteht, hat keine Chance, jemals zur WM zu kommen. Der DFB will die Schiedsrichter regelmäßigem Athletik-Training zuführen.“

Die mentale Komponente sei überdies nicht zu unterschätzen, glaubt der Experte. „Schiedsrichter müssen eine komplett hohe mentale Kraft haben, die Entscheidung ist immer falsch, egal, für welche Mannschaft sie sie treffen“, glaubt Professor Froböse, „je besser die Fitness, desto besser können Entscheidungen getroffen werden – auch in der Verlängerung.“ (cge)

Der WM-Countdown bei WahreTabelle – Schiedsrichter Dr. Felix Brych (42) aus München fährt wie bereits 2014 in Brasilien als einziger deutscher Referee zur WM-Endrunde nach Russland. Aber: Wie fit müssen Brych und seine Kollegen aus den anderen Verbänden eigentlich sein?

Dieser Frage ging das ARD-Morgenmagazin (Dienstagsausgabe) auf den Grund. Professor Ingo Froböse (61), Dozent für Prävention und Rehabilitation an der Deutschen Sporthochschule in Köln, lieferte dazu interessante Einblicke. „Die Schiedsrichter müssen in jeder Sekunde auf Ballhöhe sein, schnelle Entscheidungen treffen und dem Druck einer großen Zuschauerkulisse stand halten“, erklärte Froböse in der ARD.

Der Wissenschaftler verglich zudem die Leistungsdaten des deutschen WM-Schiedsrichters Dr. Felix Brych (42) mit den Werten von Weltmeister Thomas Müller. Brych spulte pro WM-Spiel 13 Kilometer Laufpensum herunter, Müller nur zwölf. Von dieser Laufdistanz vollzog Brych 1,3 Kilometer im Sprint, bei hoher Herzfrequenz. „Das sind Stress und hohe körperliche Leistung“, so Froböse.

Die WM-Schiedsrichter, die sich im eigenen Trainingslager auf das Turnier vorbereiten, müssen zum Erhalt der Fitness u. a. sechs Mal 40 Metern in 6,2 Sekunden laufen. Dazu stehen 20 x 150 Schnelllaufen mit 90 Sekunden Pause auf dem Trainingsplan. Froböse hat keinen Zweifel: „Die Jungs sind fit! Wer diese Tests nicht besteht, hat keine Chance, jemals zur WM zu kommen. Der DFB will die Schiedsrichter regelmäßigem Athletik-Training zuführen.“

Die mentale Komponente sei überdies nicht zu unterschätzen, glaubt der Experte. „Schiedsrichter müssen eine komplett hohe mentale Kraft haben, die Entscheidung ist immer falsch, egal, für welche Mannschaft sie sie treffen“, glaubt Professor Froböse, „je besser die Fitness, desto besser können Entscheidungen getroffen werden – auch in der Verlängerung.“ (cge)

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Dr. Felix Brych Name : Dr. Felix Brych
Geburtsdatum: 03.08.1975
Ort: München

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Dr. Felix Brych
Name : Dr. Felix Brych
Geburtsdatum: 03.08.1975
Ort: München

19.09.2018 22:05 Uhr | Quelle: dpa / WahreTabelle CL: Rot für Cristiano Ronaldo von Schiedsrichter Brych!

Portugiesischer Superstar in Valencia nach Tätlichkei unter Tränen vom Platz...

Brych_Felix_Ronaldo_Cristiano_VALJuve

Weltfußballer Cristiano Ronaldo (33) hat bei seinem ersten Champions-League-Einsatz für Juventus Turin vom deutschen Schiedsrichter Felix Brych (München) die Rote Karte gesehen. Im Spiel beim FC Valencia (0:2) musste der portugiesische Superstar am Mittwoch nach 29 Minuten wegen einer vermeintlichen Tätlichkeit vom Platz. Nach einem Laufduell hatte Ronaldo im Strafraum der Spanier dem gegnerischen Abwehrspieler Jeison Murillo kurz in die Haare gegriffen. Es kam zu einer Rudelbildung, Brych entschied nach Rücksprache mit dem Torrichter Marco Fritz („Er hat ihn an den Haaren hochgezogen“) auf Rot – eine harte Entscheidung. Ronaldo war vor der Saison vom Champions-League-Sieger Real Madrid zu Juve gewechselt. Es war der 26. Europapok...

17.09.2018 23:14 Uhr | Quelle: WahreTabelle Mainzer Ausgleichstreffer war irregulär!

Bundesliga-Auswertung mit einer entscheidenden Korrektur

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Die Auswertung des dritten Spieltages der Bundesliga durch die Fußball-Community WahreTabelle brachte am Montagabend eine Ergebniskorrektur mit Tabellenrelevanz. Der 1. FSV Mainz 05, nach dem 2:1-Heimerfolg gegen den FC Augsburg optimal mit sieben Punkten in die Saison gestartet, wäre nur zu einem 1:1-Unentschieden gekommen. Der Mainzer Ausgleichstreffer durch Anthony Ujah (27) aus der 87. Minute hätte von Schiedsrichter Martin Petersen aus Stuttgart zurückgenommen werden müssen. Hier lag nach Ansicht des WahreTabelle

17.09.2018 13:48 Uhr | Quelle: dpa / WahreTabelle „Club“-Coach Köllner contra Videobeweis

Bundesliga: 1. FC Nürnberg beklagt Tor-Entscheidung in Bremen.

Köllner_Michael_BremenFCN

1:1 bei Werder Bremen in der Nachspielzeit, erster Auswärtspunkt, aber beim 1. FC Nürnberg herrschte trotz des Last-Minute-Unentschiedens im Weserstadion am Sonntag nicht nur eitel Sonnenschein. FCN-Trainer Michael Köllner rügte anschließend den Videobeweis. „Ich war noch nie ein Freund des Videobeweises und ich werde es auch nicht werden“, sagte der 48-Jährige am Sonntag nach Spiel, „es kann nicht sein, dass etwas eingeführt wird, das exklusiv nur in der ersten Liga gilt. Wenn man sich zwei Stunden vorher die zweite Liga angeschaut hat, galt da noch etwas anderes.“ Video-Assistent Sascha Stegemann hatte

16.09.2018 16:43 Uhr | Quelle: WahreTabelle Bellarabi-Foul polarisiert Fußball-Deutschland

Bundesliga: Diskussionen um Sperre nach dem Spiel FC Bayern – Bayer 04.

Bellarabi_Karim_Welz_Tobias_FCBayern_LEV

Ex-Nationalspieler Karim Bellarabi von Bayer 04 Leverkusen hat nach seinem Foul gegen Rafinha vom FC Bayern München Reue gezeigt. „Ich möchte mich natürlich bei Rafinha und meiner Mannschaft für das unnötige Foul entschuldigen, es war keine Absicht von mir! Gute Besserung“, schrieb der 28-Jährige in einem sozialen Netzwerk. Bellarabi hatte beim 1:3 seiner Leverkusener am Samstag in der Fußball-Bundesliga beim FC Bayern München nach einem groben Foul an Rafinha die Rote Karte von Schiedsrichter Tobias Welz (Wiesbaden) gesehen. Der Brasilianer wird dem FC Bayern einige Wochen fehlen. Der Außenverteidiger zog sich ...

15.09.2018 23:05 Uhr | Quelle: WahreTabelle Elfmeter-Wiederholung bei FC Bayern – Bayer 04

Bundesliga: Leverkusens historischer Fehlstart – Videobeweis in Wolfsburg.

Volland_Kevin_Neuer_Manuel_FCBayern_LEV

Das hat Bayer 04 Leverkusen in der Fußball-Bundesliga noch nicht erlebt. Erstmals in ihrer fast 40-jährigen Liga-Zugehörigkeit verloren die Rheinländer die ersten drei Saisonspiele. Nimmt man die Endphase der letzten Spielzeit hinzu, ging Leverkusen in fünf der letzten sieben Liga-Spiele als Verlierer vom Platz. So auch am Samstagnachmittag beim 1:3 (1:2) beim FC Bayern München. „Ich bin sauer“, sagte Leverkusens Manager-Legende Reiner Calmund anschließend in der Sendung Alle Spiele, alle Tore bei Sky, „wenn Bayern München 66 Prozent der Zweikämpfe gewinnt, muss bei einigen in Leverkusen der Wecker klingeln.“ ...