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28.02.2013 18:04 Uhr | Quelle: wahretabelle.de / dpa

WT-Check: Gründe für den Hoffenheim-Absturz

Was ist schief gelaufen bei 1899 Hoffenheim? Den einstigen Himmelsstürmern aus dem Kraichgau droht der Abstieg. Wahretabelle.de nennt Fakten zur "Hoffe"-Krise.

1899 Hoffenheim
Quelle: GettyImages
Tristesse pur bei 1899 Hoffenheim.

Es ist gerade mal vier Jahre her, da tönte Hoffenheims damaliger Trainer Ralf Rangnick vor dem Bundesliga-Schlager seines Klubs beim FC Bayern: "Wenn Sie flotte Sprüche hören wollen, müssen Sie nach München fahren. Wenn Sie flotten Fußball sehen wollen, sind Sie in Hoffenheim richtig." Der Dorfverein unterlag zwar mit 1:2, wurde aber dennoch "Herbstmeister" 2008. Rangnick lieferte in Hoffenheim die sportliche Anleitung: perfektes Scouting, innovative Taktik, klare Linie - aber auch immer verbunden mit einem Hauch von Größenwahn. Der "Fußball-Professor" ging am Neujahrstag 2011 im Streit - weil der Klub den Brasilianer Luiz Gustavo an die Bayern verkauft hatte. Heute hat die TSG aber auch keinen feinsinnigen und klugen Manager mehr wie damals Jan Schindelmeiser, sondern einen wie Andreas Müller, zu dessen vor Kameras geäußertem Vokabular Begriffe wie "Einen Arsch in der Hose haben" gehören. 

Am Sonntag spielt 1899 Hoffenheim zu Hause gegen die Bayern. Der einstige Überflieger ist auf Rang 17 abgestürzt und könnte bei einer Heimpleite weiter den Anschluss an den Relegationsplatz verlieren. Mehr noch: bei der TSG ist seit jenen tollen Tagen in der Vorrunde der Saison 2008/2009 so viel schief gelaufen, dass dem von vielen Fans als Retortenklub gehassten Verein der Abstieg droht. Die ganze Liga würde sich darüber freuen, sagte kürzlich ein Spitzenfunktionär eines konkurrierenden Erstligisten in trauter Runde. Wahretabelle.de nennt Gründe für den Absturz.

Kein Aufbäumen: im Abstiegsduell beim FC Augsburg (1:2) zählten die Nutzer von wahretabelle.de aus Hoffenheimer Sicht 7:18 Torschüsse - und wunderten sich über den erschreckend uninspirierten Auftritt des Teams von Trainer Marco Kurz in dieser richtungweisenden Partie. "Ich höre nahezu überall ,Die Bundesliga braucht Hoffenheim nicht` - So, wie sie derzeit spielen plus dem eher geringen Interesse fällt mir kein Punkt ein, der Hoffenheim auch nur einen Hauch interessant für die Liga macht", befand User cb_punk. "Es war bemerkenswert, wie die Augsburger Spieler gekämpft haben, allen voran Sascha Mölders. Ebenso bemerkenswert war die blutleere Darstellung der Hoffenheimer Spieler - wenn da nicht schon bald was passiert, wird's sehr eng werden für Kurz und seine Mannen", sah es Nutzer lufdbomb.

In der WT-Formtabelle der letzten fünf Spiele belegt 1899 Hoffenheim mit nur einem Sieg aus fünf Spielen den 18. und letzten Platz. Insgesamt gewannen die Kraichgauer nur zwei der letzten 14 Spiele (gegen Schalke und Freiburg).

Auswärtsschwäche: mit nur einem einzigen Sieg in gegnerischen Stadien (3:0 beim VfB Stuttgart) liegt "Hoffe" auch in der Liga-Auswärtstabelle auf dem letzten Rang.

In der Abseitsfalle: Hoffenheim belegt in der Abseits-Statistik von wahretabelle.de den fünften Rang. Bereits 69 Mal tappte die TSG ins Abseits. Nur Mainz 05 (70), dem VfB Stuttgart (71), Eintracht Frankfurt (75) und dem FC Bayern (90) passierte dies häufiger.

Hire and fire: Mäzen Dietmar Hopp (72) soll bislang Medienberichten zufolge etwa 350 Millionen Euro in Infrastruktur und Mannschaft gesteckt haben. Der Verein mit Gesellschafter Hopp, Präsident Peter Hofmann, diversen Geschäftsführern und wechselnden Managern und Trainern an der Spitze machte seit Rangnicks Abgang viele Fehler. Ausgerechnet das Lieblingsprojekt des sozial engagierten SAP-Mitbegründers Hopp wurde zu einem "Hire-and-fire"-Klub. Nach Jan Schindelmeiser kam und ging Ernst Tanner, nach Rangnick und vor Markus Babbel gaben sich die Trainer Holger Stanislawski und Marco Pezzaiuoli in Sinsheim die Klinke in die Hand.

Torwart-Krise: wenn andere Vereine einen Flankengott haben, dann hat die TSG einen Flankenteufel, Tim Wiese (31). Der ehemalige Nationaltorhüter patzte bei hohen Bällen in ungeahnter Häufigkeit. Müller und Kurz nahmen ihn vor dem bislang einzigen Rückrundensieg gegen Freiburg (2:1) aus dem Kader, "um ihn zu schützen". Wiese sitzt seitdem auf der Tribüne. Weitere Negativschlagzeilen lieferte Marvin Compper bei seinem überraschenden Abgang zum AC Florenz. Der Innenverteidiger war nach Vereinsangaben "nicht motiviert genug für den Abstiegskampf".  

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Das Mitleid in der Branche mit den einstigen Himmelsstürmern hält sich in Grenzen. "Niemand schluchzt", betitelte die Süddeutsche Zeitung unter der Woche einen Kommentar über 1899 Hoffenheim anno 2013. Ende offen beim Chaos-Klub. (cge/dpa).

Es ist gerade mal vier Jahre her, da tönte Hoffenheims damaliger Trainer Ralf Rangnick vor dem Bundesliga-Schlager seines Klubs beim FC Bayern: "Wenn Sie flotte Sprüche hören wollen, müssen Sie nach München fahren. Wenn Sie flotten Fußball sehen wollen, sind Sie in Hoffenheim richtig." Der Dorfverein unterlag zwar mit 1:2, wurde aber dennoch "Herbstmeister" 2008. Rangnick lieferte in Hoffenheim die sportliche Anleitung: perfektes Scouting, innovative Taktik, klare Linie - aber auch immer verbunden mit einem Hauch von Größenwahn. Der "Fußball-Professor" ging am Neujahrstag 2011 im Streit - weil der Klub den Brasilianer Luiz Gustavo an die Bayern verkauft hatte. Heute hat die TSG aber auch keinen feinsinnigen und klugen Manager mehr wie damals Jan Schindelmeiser, sondern einen wie Andreas Müller, zu dessen vor Kameras geäußertem Vokabular Begriffe wie "Einen Arsch in der Hose haben" gehören. 

Am Sonntag spielt 1899 Hoffenheim zu Hause gegen die Bayern. Der einstige Überflieger ist auf Rang 17 abgestürzt und könnte bei einer Heimpleite weiter den Anschluss an den Relegationsplatz verlieren. Mehr noch: bei der TSG ist seit jenen tollen Tagen in der Vorrunde der Saison 2008/2009 so viel schief gelaufen, dass dem von vielen Fans als Retortenklub gehassten Verein der Abstieg droht. Die ganze Liga würde sich darüber freuen, sagte kürzlich ein Spitzenfunktionär eines konkurrierenden Erstligisten in trauter Runde. Wahretabelle.de nennt Gründe für den Absturz.

Kein Aufbäumen: im Abstiegsduell beim FC Augsburg (1:2) zählten die Nutzer von wahretabelle.de aus Hoffenheimer Sicht 7:18 Torschüsse - und wunderten sich über den erschreckend uninspirierten Auftritt des Teams von Trainer Marco Kurz in dieser richtungweisenden Partie. "Ich höre nahezu überall ,Die Bundesliga braucht Hoffenheim nicht` - So, wie sie derzeit spielen plus dem eher geringen Interesse fällt mir kein Punkt ein, der Hoffenheim auch nur einen Hauch interessant für die Liga macht", befand User cb_punk. "Es war bemerkenswert, wie die Augsburger Spieler gekämpft haben, allen voran Sascha Mölders. Ebenso bemerkenswert war die blutleere Darstellung der Hoffenheimer Spieler - wenn da nicht schon bald was passiert, wird's sehr eng werden für Kurz und seine Mannen", sah es Nutzer lufdbomb.

In der WT-Formtabelle der letzten fünf Spiele belegt 1899 Hoffenheim mit nur einem Sieg aus fünf Spielen den 18. und letzten Platz. Insgesamt gewannen die Kraichgauer nur zwei der letzten 14 Spiele (gegen Schalke und Freiburg).

Auswärtsschwäche: mit nur einem einzigen Sieg in gegnerischen Stadien (3:0 beim VfB Stuttgart) liegt "Hoffe" auch in der Liga-Auswärtstabelle auf dem letzten Rang.

In der Abseitsfalle: Hoffenheim belegt in der Abseits-Statistik von wahretabelle.de den fünften Rang. Bereits 69 Mal tappte die TSG ins Abseits. Nur Mainz 05 (70), dem VfB Stuttgart (71), Eintracht Frankfurt (75) und dem FC Bayern (90) passierte dies häufiger.

Hire and fire: Mäzen Dietmar Hopp (72) soll bislang Medienberichten zufolge etwa 350 Millionen Euro in Infrastruktur und Mannschaft gesteckt haben. Der Verein mit Gesellschafter Hopp, Präsident Peter Hofmann, diversen Geschäftsführern und wechselnden Managern und Trainern an der Spitze machte seit Rangnicks Abgang viele Fehler. Ausgerechnet das Lieblingsprojekt des sozial engagierten SAP-Mitbegründers Hopp wurde zu einem "Hire-and-fire"-Klub. Nach Jan Schindelmeiser kam und ging Ernst Tanner, nach Rangnick und vor Markus Babbel gaben sich die Trainer Holger Stanislawski und Marco Pezzaiuoli in Sinsheim die Klinke in die Hand.

Torwart-Krise: wenn andere Vereine einen Flankengott haben, dann hat die TSG einen Flankenteufel, Tim Wiese (31). Der ehemalige Nationaltorhüter patzte bei hohen Bällen in ungeahnter Häufigkeit. Müller und Kurz nahmen ihn vor dem bislang einzigen Rückrundensieg gegen Freiburg (2:1) aus dem Kader, "um ihn zu schützen". Wiese sitzt seitdem auf der Tribüne. Weitere Negativschlagzeilen lieferte Marvin Compper bei seinem überraschenden Abgang zum AC Florenz. Der Innenverteidiger war nach Vereinsangaben "nicht motiviert genug für den Abstiegskampf".  

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Das Mitleid in der Branche mit den einstigen Himmelsstürmern hält sich in Grenzen. "Niemand schluchzt", betitelte die Süddeutsche Zeitung unter der Woche einen Kommentar über 1899 Hoffenheim anno 2013. Ende offen beim Chaos-Klub. (cge/dpa).

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