Schiedsrichterball: Regeländerungen

 Schiedsrichterball: Regeländerungen  - #1


23.07.2013 21:55


Hoffenheim Abseits

Kolumne: Johannes Gründel erklärt in Schieds­richterball auf WahreTabelle.dedas Regelwerk und strittige Szenen der Bundesliga.

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 Schiedsrichterball: Regeländerungen  - #2


23.07.2013 22:11


Dumbolangohr


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Was für ´ne Sch*ße.
(die Änderung nicht die Kolumne )



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 Schiedsrichterball: Regeländerungen  - #3


24.07.2013 09:49


Hagi01
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@ Dumbolangohr

Zitat von Dumbolangohr
Was für ´ne Sch*ße.
(die Änderung nicht die Kolumne )

Nicht unbedingt. Für Schiedsrichter, Spieler und Zuschauer macht es das auf jeden Fall einfacher. Und mehr Tore sehe wir dadurch auch



Ceterum censeo bellum esse finiendum ☮️


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 Schiedsrichterball: Regeländerungen  - #4


24.07.2013 09:53


Dreiundnicht
Dreiundnicht

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Dreiundnicht
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@ Dumbolangohr

Zitat von Dumbolangohr
Was für ´ne Sch*ße.
(die Änderung nicht die Kolumne )

Die Klammer reißts noch raus

Es ist eigentlich wie immer, wenn an den Regeln geschraubt wird. Am Anfang findet mans total scheiße aber im Endeffekt gewöhnt man sich schnell dran.
Dass ein bewusstes Spielen des Balles eine neue Spielsituation begründet auch ohne, dass kontrolliert gespielt wird, war in internationalen Spielen schon länger so  ohne dass es uns hier großartig aufgefallen wäre...



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 Schiedsrichterball: Regeländerungen  - #5


24.07.2013 12:01


Naynwehr
Naynwehr

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Ich habe an den Regeländerungen eig so jetzt nichts auszusetzen. Vorallem die Änderung der Abseitsregel ist gelungen. Wie oft wurde hier diskutiert ob ein Spieler durch binden des Abwehrspielers im Abseits steht oder ähnliches. Da ist jetzt endlich mal klarheit in der Regel



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 Schiedsrichterball: Regeländerungen  - #6


24.07.2013 15:33


Dumbolangohr


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mein problem liegt nicht in der tatsache, dass es eine   gibt oder die änderung zu drastisch ist sondern darin , dass alle abseitsmodifikationen mMn genau in die falsche richtung gehen und dadurch die folgenden anpassungen die geschaffenen probleme noch verschärfen :

1."Einen Gegner beeinflussen"   wird abgeschwächt und das ins abseitslaufen damit gefördert
2.Irritation des Torhüters wird belohnt und der Regelverstoß/irreguläre Vorteilsnahme des stürmers ersetzt durch Torwartfehler, obwohl dieser in einer solchen situation abwarten muss ob der stürmer zum ball geht
3. Unkontrolliertes Klären wird ad absurdum geführt, da auch hier dem Verteidiger die Schuld gegeben wird statt die ireguläre Vorteilsnahme zu bestrafen.

meine Meinung.  hoffe meine probleme mit den änderungen sind deutlich geworden



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 Schiedsrichterball: Regeländerungen  - #7


26.07.2013 09:47


svenex
svenex

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Leider habe ich auch Probleme bei Beitragserstellung, der ganze Text wird leider nicht im forum angezeigt!

Jetzt bin ich mittlerweile total verwirrt:




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 Schiedsrichterball: Regeländerungen  - #8


26.07.2013 10:01


svenex
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@ svenex

Zitat von svenex
Leider habe ich auch Probleme bei Beitragserstellung, der ganze Text wird leider nicht im forum angezeigt!

Jetzt bin ich mittlerweile total verwirrt:
Johannes Gründel sagte
Kein Abseits ist allerdings, wenn der Abwehrspieler den Ball absichtlich spielt. Dabei kommt es jetzt nicht mehr darauf an, ob der Abwehrspieler den Ball kontrolliert und auch so trifft, wie er ihn treffen wollte, sondern nur, ob er bewusst zum Ball geht und diesen auch fokussiert. Wenn er dann ein Luftloch schlägt und den Ball nur leicht mit dem entsprechenden Fuß berührt, reicht das schon aus, um eine neue Spielsituation zu kreieren, in der der Ball dann vom Gegner kommt und es somit kein Abseits gibt.

Jetzt lese ich aber heute morgen folgenden Artikel:
http /www.ruhrnachrichten.de/sport/bvb/Neue-Abseitsregel-BVB-Spieler-werden-von-Schiedsrichter-Kinhoefer-aufgeklaert;art11635,2074031
der in meinen Augen genau das Gegenteil "erklärt":




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 Schiedsrichterball: Regeländerungen  - #9


26.07.2013 10:02


svenex
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@ svenex

RuhrNachrichten sagte
Die Diskussion darüber, ob eine Abwehraktion geplant (kein Abseits) oder ungeplant (Abseits) war, entfällt. Die Abseitsstellung wird künftig in jedem Fall als aktiv gewertet und vom Referee abgepfiffen. Der Angreifer kann also keinen Vorteil mehr aus dem Fehler eines Verteidigers ziehen.


Stehe ich da jetzt total auf dem Schlauch oder wird da gefährliches Halbwissen vermittelt? Ich habe mir auch noch mal den im Gründel-Beitrag verlinkten Artikel von Fandel bei WT durchgelesen. Da erhärtet sich bei mir der Eindruck, als ob Gründel das falsch interpretiert und Fandel und der RN-Artikel näher beisammen sind.



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 Schiedsrichterball: Regeländerungen  - #10


26.07.2013 10:44


svenex
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Mein Fehler! Jetzt noch mal alles zusammen, entschuldigt bitte das Durcheinander.

Jetzt bin ich mittlerweile total verwirrt:

Johannes Gründel sagte
Kein Abseits ist allerdings, wenn der Abwehrspieler den Ball absichtlich spielt. Dabei  kommt es jetzt nicht mehr darauf an, ob der Abwehrspieler den Ball kontrolliert und auch so trifft, wie er ihn treffen wollte, sondern  nur, ob er bewusst zum Ball geht und diesen auch fokussiert. Wenn er dann ein Luftloch schlägt und den Ball nur leicht mit dem entsprechenden Fuß berührt,  reicht das schon aus, um eine neue Spielsituation zu kreieren, in der der Ball dann vom Gegner kommt und es somit kein Abseits gibt.


Jetzt lese ich aber heute morgen folgenden Artikel:
http /www.ruhrnachrichten.de/sport/bvb/Neue-Abseitsregel-BVB-Spieler-werden-von-Schiedsrichter-Kinhoefer-aufgeklaert;art11635,2074031
der in meinen Augen genau das Gegenteil "erklärt":

RuhrNachrichten sagte
Die Diskussion darüber, ob eine Abwehraktion geplant (kein Abseits) oder ungeplant (Abseits) war, entfällt.  Die Abseitsstellung wird künftig in jedem Fall als aktiv gewertet und vom Referee abgepfiffen. Der Angreifer kann also keinen Vorteil mehr aus dem Fehler eines Verteidigers ziehen.


Stehe ich da jetzt total auf dem Schlauch oder wird da gefährliches Halbwissen vermittelt? Ich habe mir auch noch mal den im Gründel-Beitrag verlinkten Artikel von Fandel bei WT durchgelesen. Da erhärtet sich bei mir der Eindruck, als ob Gründel das falsch interpretiert und Fandel und der RN-Artikel näher beisammen sind.



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 Schiedsrichterball: Regeländerungen  - #11


27.07.2013 10:54


Hagi01
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Hagi01
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Da liegen die Ruhrnachrichten daneben. Der Bayerische Fußballverband fasst die Regeländerung so zusammen:

Zitat vom Bayerischen Fußballverband

1.: Regeländerung - Abseitsbewertung:

Der Schiedsrichter muss bewerten, ob es sich um ein Zuspiel oder Abpraller handelt, wenn der Abwehrspieler den Ball zuletzt berührt, bevor der Ball den abseitsstehenden Stürmer erreicht.

So gilt als Zuspiel, wenn der Abwehrspieler bewusst handelt, auch z. B. durch klare Orientierung zum Ball hin. Darunter ist zu verstehen, wenn er gezielt zum Kopfball hochsteigt und dadurch den Ball zum abseits stehenden Stürmer "köpfelt", in einem Beispiel übrigens auch mit dem Hinterkopf! Auch, wenn der Abwehrspieler bewusst und koordiniert in einen gegnerischen Pass grätscht und diesen dann zum abseits stehenden Stürmer eindeutig ablenkt. In diesen Fällen besteht kein Abseits mehr!

Bei einem strammen Schuss auf das Tor ist dagegen bei einem Abfälschen (z. B. im Strafraum vor dem Tor) wie gehabt auf Abseits zu entscheiden.

http://www.bfv.de/cms/seiten/3825.html

Auch die offiziellen Erklärungen der Schiedsrichter-Kommission gehen in dieselbe Richtung:
Zitat aus den Erklärungen der DFB-Schiedsrichter-Kommission zur Regelauslegung für die Saison 2013/14

1. Abseits

Eingriff
Ins Spiel eingreifen heißt nach wie vor, dass ein Spieler den Ball berührt oder spielt, der zuletzt von einem Mitspieler berührt oder gespielt wurde.

Beeinflussung
Nach der neuen Regelauslegung wird die Abseitsstellung eines Spielers strafbar, wenn dieser Spieler den Abwehrspieler angreift, bedrängt oder einen Zweikampf mit ihm bestreitet.
Es bleibt dabei, dass die Abseitsstellung eines
Spielers auch dann strafbar ist, wenn er im
unmittelbaren Sichtfeld des Torwarts steht.

Aus seiner Position einen Vorteil ziehen
heißt, dass der Spieler aus seiner Abseitsstellung einen Ball spielt, der vom Pfosten, Querlatte oder einem gegnerischen Spieler zurückprallt oder zu ihm abgelenkt wird.
In diesen Fällen ist der Spieler wegen seiner Abseitsstellung zu bestrafen.
Nicht strafbar ist die Abseitsstellung, wenn der Spieler den Ball von einem gegnerischen Spieler erhält, der den Ball absichtlich spielt. Nur wenn die Absicht des Abwehrspielers, den Ball spielen zu wollen, eindeutig erkennbar ist, dann ist die Abseitsstellung nicht strafbar.
In Zweifelsfällen sollte auf Abprallen bzw. Ablenken des Balles entschieden und damit die Abseitsstellung bestraft werden.
Näherer Erläuterung bedarf der Begriff einer „absichtlichen Abwehraktion“. Die Abseitsstellung ist dann strafbar, wenn ein Spieler den Ball aus einer Torabwehraktion eines Abwehrspielers erhält. Die Aktion des Abwehrspielers ist in diesem Fall vergleichbar mit der Abwehr eines Torwartes.

http://www.bfv.de/cms/docs/VSA_Info_2013_05.pdf (Seite 8 und 9)



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 Schiedsrichterball: Regeländerungen  - #12


27.07.2013 16:36


Dreiundnicht
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Dreiundnicht
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Das Problem ist, dass unsere Medien das Ganze nicht verstanden haben, trotzdem aber meinen es der Öffentlichkeit erklären zu müssen.

Der Fehler ist recht einfach zu erklären.
International gilt die Auslegung mit "bewusst spielen" statt "kontrolliert spielen" schon länger. Das war nur im DFB Bereich und ein paar anderen Ligen anders.
Die eigentliche Regeländerung der FIFA war also nur diese "Abwehraktion" (=wenn ein Verteidiger einen Torschuss abwehrt hebt er kein Abseits mehr auf).
Da das die einzige offizielle Änderung der FIFA ist, stürzen sich die Medien darauf und behaupten nun es würde jetzt öfter Abseits entschieden, wenn der Ball vom Verteidiger kommt, was im internationalen  Fußball auch stimmt. Durch die deutsche Angleichung an die internationale Regelauslegung ist bei uns allerdings de facto das Gegenteil der Fall.



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