Stark gegen Coman -- Elmeter?

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unentschieden/keine Relevanz 0 x keine Relevanz/unentschieden

Daumen runter 8 x Veto

 Stark gegen Coman -- Elmeter?  - #381


28.08.2019 02:11


assasine94-2


Bayern München-FanBayern München-Fan


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@Die.Datenbank

Zitat von Die.Datenbank


Die Studien: Da ist zum einen die berüchtigte Studie der Uni Münster:https://www.focus.de/wissen/experten/hesse/faire-schiedsrichter-beim-dfb-pokalfinale-fcb-vs-bvb-kritischen-fehlentscheidungen-im-fokus_id_3872847.html

Oft kritisiert, da zu klein etc, betrachtet nur eine Saison ... Gut groß ist sie nicht, solche Studien kosten ja auch Geld und Zeit.

Dann ist da aber noch eine andere, die sich auf die verlängerte Nachspielzeit der Bayern bezieht. Leider finde ich sie momentan nicht. Ich will auf so etwas allerdings nicht zu viel Zeit aufwenden. Wenn ich sie finde, stelle ich sie hier noch ein und/oder schicke sie Dir zu.

Die beiden anderen Studien haben einen kleineren Umfang, aber alle Studien haben die gleiche Tendenz. Und das kommt sicher nicht von ungefähr.

Schon allein deswegen sollte man die WahreTabelle, so interessant sie auch ist, lediglich als Hobby betrachten. Für die Auswertung von richtigen und falschen Bewertungen im Fußball sind Profis zuständig, Bewertungen, die Feess (und wohl die anderen Studien auch) als Grundlagen verwendet. Und noch mal: Feess hat KEINE Szene selbst bewertet - er ist Statistiker / Volkswirt, soweit ich weiß - sondern hat die Daten einer Agentur ausgewertet, die solche Statistiken für viele Ligen weltweit erstellt.



Dann möchte ich auch noch einmal meinen Senf dazu geben. 

Ich versuche dir jetzt mal möglichst neutral und sachlich zu erklären, warum ich keine der Studien als valide betrachte bzw. keine wirklich in der Lage ist die Behauptung eines „Bayern-Bonus“ bestätigt oder auch nur bestärkt. 

Zuerst schauen wir uns die Studie der Uni Münster an:

Wie du selbst schon sagtest betrachtet sie lediglich eine Saison und lediglich drei Vereine. Du verweist hierbei auf Zeit und Geld. Das dürfte aus meiner Sicht nicht wirklich der Grund sein. Man hat hier eine der typischen Popularstudien. Du selbst erklärst später ja unten, dass für die Bewertungen aus deiner Sicht „Profis“ (im Gegensatz zur WahrenTabelle) bei der Bewertung am Werk gewesen sein, dementsprechend wäre die komplette Arbeit, die von der Uni Münster (Feess war der Ersteller der größeren Studie in Frankfurt) zu tun hatte einen Studenten (ja bei solchen Studien helfen gerne billige studentische Hilfskräfte und so einfache banale Dinge zu erledigen) die Liste mit den Werten (richtig entschieden, falsch entschieden, diskutabel) in eine schöne Form zu bringen, oder umzurechnen. Am Ende hätte man ganz einfach die Werte verglichen und seinen Schluss daraus gezogen. Aber dann wäre eben die Wahl von lediglich drei Vereinen sehr suboptimal. Das wäre gar nicht so viel Aufwand.
Dazu muss man sich die Frage stellen, ob die Vereine nicht auch mit Verstand gewählt wurden. Man könnte bspw die Frage stellen, warum der VfL Wolfsburg (obwohl das Team das von den Punkten her am Nächsten zu den Bayern stand) nicht gewählt wurde. Genauso könnte man auch noch die beiden Teams auf Platz 4 und 5 betrachten. Für eine Uni sollte das finanziell kein Problem sein, immerhin schaffte die Frankfurter Studie tatsächlich mehr als zehn Saisons und hat ALLE Bundesligavereine verglichen. Alleine am Geld sollte das also kaum liegen. 
Sicherlich ist das von mir nur eine Vermutung, aber vielleicht hatten eben die anderen direkt bei Bayern gelegenen Kandidaten einfach zu ähnliche Werte zu den Bayern sodass sie nicht wirklich zu der bereits am Anfang erhofften Conclusio gepasst hätten? Aber dazu wird uns wohl leider keiner eine zufrieden stellende Antwort geben. 

Als nächstes ein Blick auf die von dir leider nicht mehr gefundene Studie bezüglich der Nachspielzeit. Auch ich habe (wie übrigens bei keiner der Studien - und das ist gleichzeitig auch mit der größte Kritikpunkt an den Studien) bislang keinerlei genauen Blick in diese „Studie“ werfen können, es werden lediglich immer wieder Aussagen aus Zusammenfassungen zitiert, aber einen Permalink zur eigentlichen Studie gibt es so nicht. Ich habe mich (glücklicherweise mit Zugängen zu mehreren Hochschul-Bibliotheken) auch im Hochschulsektor auf die Suche nach einem Druck oder einen Link gemacht, aber werde bei keiner der „Studien“ fündig. Einzig die Frankfurter Studie scheint es zu geben, aber auch nicht im publizierten Format, da müsste man möglicherweise wirklich direkt bei der Hochschule anfragen, ob er einen Zugang dazu gibt.
Aber ich erinnere mich noch grob an die Aussagen und Kritikpunkte der Studie am Umgang mit dem FC Bayern. 
Man untersuchte die Dauer der Nachspielzeit bei Bundesligaspielen im Verhältnis zum Ergebnis. Herauskam, dass der FC Bayern übermäßig viel Nachspielzeit in Spielen hatte, wenn das Ergebnis ausgeglichen oder extrem knapp war und Bayern am verlieren war, während im Schnitt die Bayern deutlich weniger Nachspielzeit bei ihren Partien hatte, wenn sie hoch in Führung waren. 
Hierzu als Erklärung einfach mal ein simples Beispiel: 
Spieltag Bayern - Hertha gegen Augsburg - Dortmund 
Nachspielzeit bei der Partie mit Bayern? 3 Minuten
Nachspielzeit bei der Partie mit BVB? Max 1 Minute (bei quasi allen Livetickern steht einfach direkt nach der 90. Minute der Schlusspfiff

Schauen wir uns beide Partien mal an: 
Die Partie zwischen Bayern und Hertha hatte in der zweiten Hälfte genau 1 Tor, den Ausgleich von Lewandowski in der 60. Minute. An große Verletzungsunterbrechungen oder lange Wechsel sowie viel VAR kann ich mich nicht erinnern. Die 3 Minuten Nachspielzeit entsprechen dem aktuellen Standard in der Bundesliga (wenn man sich die letzten Saison so in Erinnerung ruft)
Die Partie zwischen Augsburg und Dortmund hatte in der zweiten Hälfte 4 Tore. 
In beiden Spielen gab es 5 Wechsel und ansonsten keine großen Unterbrechungen. Rein nach dem Regelwerk hätte die Nachspielzeit in der Partie Augsburg-Dortmund höher ausfallen müssen, da deutlich mehr Unterbrechung und nachzuspielende Ereignisse. Tatsächlich ist es allerdings so, dass das Spiel in Dortmund quasi keine Nachspielzeit hatte und die Partie in München schon. Ein Bonus? Damit Bayern noch ein Tor erzielen kann? Nein, eher Common Practice. Die Partie zwischen Dortmund und Augsburg war mit 5:1 für Dortmund schlicht entschieden. Eine Änderung des Ergebnisses auch auf Grund des Spielverlaufs eher unrealistisch und beide Vereine hatten sich mit dem Ergebnis abgefunden. In solchen Momenten pfeifen die Schiedsrichter in der Liga gerne pünktlich ab, liegt doch die Nachspielzeit am Ende in ihrem ermessen. 
Bei der Partie in München war es anders, das Spiel war eng, beide wollten doch noch den Sieg und genug Unterbrechungen für eine normale Nachspielzeit war vorhanden. Da gibt der Schiedsrichter eben die Nachspielzeit oben drauf. Das kann man wunderbar auch so erkennen, wenn man alle Partien mal so durchschaut über eine Saison hinweg. Je klarer das Ergebnis um die 85. Minute herum, desto kürzer wird die Nachspielzeit (sofern nicht etwas spezielles wie lange Verletzungspause, Unterbrechung, VAR etc. vorlag. 
Leider hat das die Studie „ignoriert“ und reißerisch den Aufhänger darin gesucht, dass eben bei Spielen mit Bayernbeteiligung bei einer Führung der Bayern die Nachspielzeit deutlich kürzer sei als die Durchschnittsnachspielzeit, während bei knappen Ergebnissen die Bayern auch gerne mal etwas mehr Zeit bekommen. 
Letzteres erklärt sich besonders wenn die Bayern hinten liegen in einem häufig im extremen Maße vorkommenden Zeitspiel des Gegners (sofern der Gegner nicht Dortmund, Leverkusen oder X heißt, die immer nach vorne spielen und noch mehr Tore wollen). 


Zum Abschluss noch zur Feess-Studie aus Frankfurt. Die Studie vermeidet konsequent die Behauptung aufzustellen, dass der FC Bayern generell bevorzugt würde, tatsächlich wird diese Aussage im Extrem überhaupt gar nicht gefällt. Man bleibt sehr unspezifisch und in der tatsächlich einzig (zumindest bei meiner Recherche dazu) gefundenen Quelle kommen auch einige Kritikpunkte raus.

Aber schauen wir uns die einzelnen „wesentlichen Ergebnisse“ doch gemeinsam an: 

Zu Unrecht verweigerte Elfmeter kommen signifikant Top-Mannschaften zugute. Die Wahrscheinlichkeit dass einem schwächeren Team ein Elfmeter verweigert würde liegt 40% höher als bei den Top-Teams. 

Klingt erst einmal interessant. Zu Unrecht verweigerte Elfmeter betreffen vor Allem „schwächere Teams“. Hierbei ist allerdings zuerst einmal festzuhalten, was genau die Studie als „Top-Mannschaft“ bzw. „Top Team“ definiert. Ich zitiere: „Top-Team (= in der „ewigen Tabelle“ vorne platziert). Aber was genau heißt das nun? Genau das wird nicht genauer definiert und ist auch ziemlich schwammig, wann genau wurde der Cut gemacht? Zu Beginn der Betrachtung? Am Ende des Betrachtungszeitraums? Für jedes einzelne Spiel? Ist ein VfL Wolfsburg (Meister der Saison 08/09) nun ein „Top Team“ oder nicht? Sie liegen in der „ewigen Tabelle“ bspw nur auf Rang 15. Oder ist Rang 15 noch ein „vorne“ für die Studie? Immerhin gibt es ja mittlerweile 56 Vereine, die mal in der Bundesliga gekickt haben. Wie sieht es aus für Hoffenheim, die im Laufe der Betrachtung erst aufgestiegen sind, oder den FC Augsburg? 25 bzw. 28 sind deren Platzierung. Wie sieht es mit Gladbach aus? Die waren zum Zeitpunkt der Studie bis auf eine große Ausnahme (ganz am Ende 11/12 als vierter) immer maximal im Mittelfeld (die besten Platzierungen waren 4., 8., 10., 11., 3x 12., 2x 15., 16., 18. Sowie zwei Saisons in der zweiten Liga) liegen in der „ewigen Tabelle“ auf Rang 7. Sind die nun ein „Top Team“ da sie „vorne“ in der Tabelle stehen, oder wie genau? 

Der Bayern-Bonus existiert. Spielt der FC Bayern München gegen eine Mannschaft, die in der „ewigen Tabelle“ keinen Spitzenplatz einnimmt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Elfmeter dem schwachen Team fälschlicherweise nicht gegeben wird, drei Mal größer als im statischen Mittel. 

Also bei fälschlicherweise nicht gegebenen Elfmetern profitieren die Bayern noch einmal im extremen Maße. Hier stellt sich mir aber auch (wie oben schon, nur nicht erwähnt) die Frage, wie viele „zu Unrecht nicht gepfiffene Elfmeter“ gibt es eigentlich so im Laufe einer Saison? Schauen wir dazu mal in eine Statistik, die dir nicht gefallen will, aber für uns die wohl einzig zugängliche ist, die genau so etwas versucht festzuhalten, wt.de

(Okay, leider ist während ich hier gerade den Beitrag schreibe wt.de scheinbar down, sodass ich das jetzt nicht nachprüfen kann, aber das holen wir dann nach, wenn es wieder geht, deswegen hier mal die hypothetische Argumentation): 
In der Bundesliga gibt es nicht wirklich viele „fälschlicherweise nicht gegebene Elfmeter“ pro Spieltag (möglicherweise im Schnitt so zwischen 1-2), sollte nun ein Team im Vergleich auch nur ein paar dieser Elfmeter mehr haben, würden sich große Gefälle einstellen, obwohl die gesamten Zahlen relativ gering sein dürften. Ein Beispiel

40% mehr fälschlicherweise nicht gegebene Elfmeter kann folgendes bedeuten: 
7 Elfmeter nicht gegen sich gepfiffen bekommen statt 5 (der Unterschied ist natürlich da, aber von einer klaren Bevorzugung, wie man den Bonus immer wieder versteht sind wir da weit entfernt). 40% mehr kann allerdings auch bedeuten, dass über einen langen Zeitraum 70 statt 50 oder 140 statt 100 Elfmeter nicht gegeben wurden. Da sind wir dann in Bereichen, in denen man schon von deutlichen Unterschieden sprechen kann. Und genau aus diesem Grund sind Langzeitstudien für die Überprüfung einer solchen Generalaussage - wie sie der Vorwurf eines „Bayern-Bonus“ nun einmal ist - absolut prädestiniert, da wir durch immer größere Vergleichswerte schlicht den Zufall immer weiter ausmerzen. 
Das Würfelbeispiel käme mir hier als Veranschaulichung in den Sinn. Wenn ich einen normalen, fabrikneuen Würfel werfe habe ich der Theorie nach die Wahrscheinlichkeit von 1 zu 6 für jede der sechs Zahlen auf meinem Würfel. Nun kann ich den Würfel 5x werfen und 5x die 6 würfeln. Die Wahrscheinlichkeit dazu ist zwar mit 1/7776 relativ gering (entspricht 0,013%), wird sich aller Voraussicht nach allerdings mit zunehmender Anzahl an Würfen nivellieren. Wenn ich nun nach 120 Würfen jeweils 15x die 1, 2, 3, 4 und 5 gewürfelt habe, als 45x die 6. Dann habe ich eine zu diesem Zeitpunkt sehr unwahrscheinliche Verteilung der Würfe, immerhin würde ich mit einer Wahrscheinlichkeit von 3 zu 8 (beziehungsweise 37,5%) eine Sechs würfeln statt mit der zu erwartenden Wahrscheinlichkeit von 1/6 (beziehungsweise 16,7%) oder um das ganze mal auf den gleichen Nenner zu bringen 9/24 im Verhältnis zu 4/24, was man erwarten würde. 
Wenn wir nun statt 120 Würfen (also übertragen 120 zu Unrecht gepfiffenen Elfmetern) 1200 oder gar 120000 Fälle untersuchen können, dann wird die Wahrscheinlichkeit, die ja für alle eigentlich gleich sein sollte (wenn alle exakt gleich bewertet werden bzw der Würfel gibt uns das so eigentlich vor) entweder einsetzen und wir bekommen nur ganz leichte Abweichungen, oder aber die 6 wird weiterhin übermäßig oft gewürfelt, sodass wir nach und nach überlegen sollten, ob wir nicht einen gezinkten Würfel mit Extragewicht haben, der die Sechs wahrscheinlicher macht (im übertragenen Sinn wäre das dann eben eine Bevorzugung einer Mannschaft. 

- Mannschaften, für die etwas auf dem Spiel steht (etwa Verbleib in der 1. Liga, Erreichen der Champions-League-Plätze), profitieren ebenfalls von einer unbewussten Bevorzugung durch Schiedsrichter. 
Auch Heimmannschaften kommt zugute, dass Schiedsrichter unbewusst „für sie“ entscheiden.

Die letzten beiden Punkte nehme ich zusammen, da sie tatsächlich etwas zeigen, das ich für vollkommen logisch erachte. Wenn es für eines von zwei Teams geht, so muss man sich bei Entscheidungen zu 1000000% sicher sein, da man sonst als der Übeltäter da steht. Als Beispiel sei das Saisonfinale 12/13 genannt. Dort spielte der BVB am letzten Spieltag gegen Hoffenheim. Letztere standen vor dem Spieltag auf Rang 17 und wären bei einem Unentschieden oder einer Niederlage abgestiegen. Nachdem der BVB durch einen Abstauber früh in Führung ging konnte die TSG zwei klare Elfmeter verwandeln (beim zweiten Stand Großkreutz im Tor, da Weidenfeller rot sah und bereits dreimal gewechselt wurde). Mit diesem Ergebnis wäre die TSG in der Bundesliga geblieben bzw in der Relegation. In der 90. Minute rutscht ein Schuss von Schmelzer ins Tor durch, der BVB jubelt, die mitgereisten Hoffenheimer senken schon ihre Köpfe, nur die Spieler (allen voran Casteels) reden auf den Schiedsrichter und den Linienrichter ein. Lewandowski soll im Abseits gestanden haben. In Zeiten ohne Videobeweis haben sich der Schiedsrichter und sein Assistent noch kurz beraten und dann korrekterweise den Treffer zurückgenommen. 

In solchen engen Partien musst du als Schiedsrichter einfach ein extrem dickes Fell haben oder voller Selbstbewusstsein (welches sich leider allzu gerne dann auch als arrogantes Getue auslebt), damit du wirklich gefeilt bist davon unterbewusst Teams zu bevorzugen. 


Abschließend ist auch ein Blick in die Datenerhebung der Feess-Studie interessant. Es wurden Datensätze der Firma Deltatre AG genutzt, welche die Datenbasis der DFL (Deutsche Fußballliga) verwaltet und pflegt. Dort werden Entscheidungen in drei Kategorien eingeteilt:
Eindeutig richtig
Eindeutig falsch
Debattierbar

Die Studie von Feess untersucht nun nur die als „Eindeutig falsch“ bezeichneten Fälle auf Unstimmigkeiten, alles andere wurde bei der Studie ignoriert. Und auch das ist für mich ein (zumindest kleiner) Kritikpunkt. Wäre es nicht auch interessant zu schauen wie oft Szene Debatierbar waren und vor Allem zu schauen, wie diese Szene am Ende gewertet wurden? Weil genau da würde für mich eine Bevorzugung besonders herausspringen. Wenn ein Verein übermäßig bei debattierbaren Entscheidungen profitiert (also im Verhältnis zum Durchschnitt) und zusätzlich auch noch bei den eindeutig falschen Entscheidungen vorne mit dabei ist, dann sind wir doch etwas interessantem auf der Spur. 


So, mittlerweile geht auch wt.de wieder, also jetzt (auf Grund der Uhrzeit) nur ein kurzer Blick auf die Statistik, falls Interesse könnte man das ganze auch mal versuchen aufzuarbeiten. 

Unter den Statistiken gibt es die Anzeige der „Korrekturen“ nach Saison. Dort werden die Tore in Form von „geschenkt“ und „verweigert“ für eine Mannschaft angezeigt. Die rote Anzeige steht für „verweigert“. Es gibt extra einen Punkt für Elfmeter. Schaut man sich das ganze über die Saison bis 13/14 (so lange lief die Studie von Feess) so würde ich (auf Grund der Uhrzeit) so ungefähr schätzen, dass 60-65% aller Elfmeterkorrekturen „nicht gegebene Elfmeter“ (also zu Unrecht verweigerte wie Feess sie untersucht hat) waren. Hier sind aber ALLE auch die „debattierbaren“ mit enthalten. Gehen wir der Einfachheit halber allerdings mal fälschlicherweise davon aus, dass alle „zu Unrecht verweigerten“ Elfmeter klare Fehlentscheidungen waren: 
In den sieben Jahren, die man bei wt.de nachsehen kann und die im Zeitrahmen der Studie liegen gab es insgesamt 1060 Elfmeterkorrekturen. Wenn davon nun 60% zu Unrecht verweigerte Elfmeter waren wären das 636 zu Unrecht verweigerte Elfmeter. Über die 14 Jahre der Studie also 1272 zu Unrecht verweigerte Elfmeter. Die Zahl wirkt jetzt überragend, durch 18 geteilt wären das im Schnitt aber pro Team über 476 Spiele (im Schnitt) 70 zu unrecht nicht gegebene Elfmeter. 
Die Aussage oben wird auch dadurch reißerisch, dass der Wert des FC Bayern mit dem statistischen Mittel (also dem tatsächlichen Durchschnitt bei allen Partien) verglichen wird, obwohl man bereits nachgewiesen hat, dass statistisch gesehen Top-Clubs gegen schwächere Teams (laut ewiger Tabelle) bevorzugt werden. Im statistischen Mittel sind allerdings auch die Partien der Top-Teams gegen Top-Teams sowie „schwächere Teams“ gegen „schwächere Teams“ enthalten. Sowie logischerweise auch die zu Unrecht nicht gegebene Elfmeter FÜR Top-Teams gegen schwächere Teams (ein Wert, der bekanntermaßen deutlich unter dem Wert von nicht gegebenen Elfmetern für schwächere Teams gegen Top-Teams liegt). Das statistische Mittel ist da für meine Begriffe einfach ein ziemlich reißerischer Vergleichspunkt. Interessanter wäre da eher (und es wäre da ja auch ein Bonus für Bayern), wenn diese bei der gleichen Betrachtung (schwächeres Team bekommt klaren Elfmeter nicht für sich gepfiffen gegen Top-Team) ebenfalls eine deutliche Abweichung bei Bayern im Vergleich zum Rest gefunden hätten. Also wenn bspw die Chance für ein Schwaches Team zu Unrecht einen Elfmeter nicht zu bekommen statt 40% höher (generell gegen Top-Clubs) gegen die Bayern bspw bei 60% oder 50% läge. 
Außerdem wäre ich mit eher inhaltslosen Aussagen wie „drei Mal größer als im statistischen Mittel“ vorsichtig. Wenn ich das statistische Mittel hier richtig interpretieren wäre es die generelle Wahrscheinlichkeit zu Unrecht einen klaren Elfmeter nicht zu bekommen. Lass diese Wahrscheinlichkeit bei 5% liegen, so läge sie bei Bayern dann bei 15%. Das kann man natürlich als große Bevorzugung interpretieren, aber ohne die exakte Anzahl an Entscheidungen ist es eben schwierig. Wenn bspw. Von 20 Elfmetern einer zu Unrecht nicht gegeben wurde, währen das 5%. Bei den Bayern würde eben dann bei 20 Elfmetern 3 Elfmeter zu Unrecht nicht gegeben. Hierbei ist allerdings wieder zu bedenken, dass wir hier das statistische Mittel (also die Wahrscheinlichkeit zu Unrecht einen klaren Elfmeter nicht zu bekommen) von allen möglichen Spielen (also Top-Klub gegen Top-Klub, schwaches Team gegen schwaches Team und eben auch Top-Klub gegen schwaches Team) zusammenrechnen und einen Durchschnittswert ermitteln. Der Wert der Bayern allerdings ist eben der, wenn die Bayern gegen ein laut Definition „schwächeres Team“ antreten. Da hat allerdings die Studie schon festgestellt, dass (ohne speziell auf die Bayern zu schauen) die Wahrscheinlichkeit beim Duell Top-Klub gegen schwächeres Team zu 40% höher ist für das schwächere Team NICHT den berechtigten Elfmeter zu bekommen als für den Top-Club, dies kann also auch (vollkommen im statistischen Mittel für Top-Klub gegen schwächeres Team) bei Bayern der Fall sein, sodass wir gar nicht abschätzen können (ohne genaue Werte) ob „drei Mal größer“ nun generell eine Bevorzugung ist, oder am Ende sogar eher dem Durchschnitt der „Top-Klubs“ gegen „schwächere Teams“ entspricht. 
Ich muss aber auch sagen, dass ich mich nicht aktiv mit solchen Dingen beschäftige, es kann also auch gut sein, dass ich da einen Begriff falsch interpretiere, aber da sollen mich dann Experten in dieser Causa verbessern. 






Long Story short: 

Aus meiner Sicht hat jeder der Studien (solange man sie nicht einsehen kann - und teilweise darüber hinaus) klare Ansatzpunkte um Kritik zu üben. Man könnte bei Feess auch noch anmerken, dass man nicht die Gesamtzahl der überprüften Szenen genannt hat, sondern nur den Bewertungszeitraum und die Datenbank bei der man die Werte ausgelesen hat. Am Ende gab es laut Deltatre AG nur 100 klar zu Unrecht nicht gegebene Elfmeter (sehr unrealistischer niedriger Wert) oder vielleicht gab es auch 5000 (sehr unrealistischer hoher Wert).

Einen klaren Bonus im Sinne von „FÜR BAYERN“ wird immer eher pro Bayern entschieden kann aus meiner Sicht keine Studie komplett herausarbeiten, eher wird deutlich, dass die Bayern dort ebenso bevorzugt werden, wo große Teams bevorzugt werden. Was immer wieder mal vorkommt scheint, dass die Bayern in einer Statistik weit vorne liegen, aber auch das können wir so gar nicht zu 100% nachweisen, da uns eben die kalten Daten fehlen. 
Einige Statistiken (Nachspielzeit-Statistik) wiederum haben aus meiner Sicht das Problem, dass sich es sich zu einfach machen und typische Gegebenheiten des Sports unbeachtet lassen, während sie versuchen allgemeingütige Aussagen zu treffen. 

PS: Oh Gott ist das jetzt ein langer Text geworden, sorry an alle, die sich das wirklich komplett bis zum Ende durchlesen.



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 Stark gegen Coman -- Elmeter?  - #382


28.08.2019 08:14


I bin I
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I bin I
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Damit hast du dir auf jeden Fall den Ehrentitel "Datenbank" verdient, Assassine.
 



"Im Sturm zu spielen ist mir noch viel zu weit hinten..." "Der Torhüter darf sich bei seiner Panade nun kein Schnitzel mehr erlauben."


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 Stark gegen Coman -- Elmeter?  - #383


28.08.2019 08:20


I bin I
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@elf

Zitat von elf
"Aber sagt die Tabelle nicht trotzdem klar aus, dass von einer serienmäßigen Bevorzugung Bayerns im KT oder des BayernKTs keine Rede sein kann? "

Woraus begründest Du diese Aussage in Bezug auf die Tabelle?


Ein Großteil der KT-Mitglieder stimmt "contra im Sinne eines Bayernsieges ab" und es gibt keine krassen Ausschläge in eine Richtung, die eine Bevorzugung erklären würde, also 75% Bayern bei mehreren Mitgliedern beispielsweise.

Nicht in dieser Statistik: Auch ist die Anzahl der Punkte, die Bayern hätte bekommen sollen erstaunlich niedrig und recht im Mittel dessen was das KT anderen Vereinen zuspricht.

Aber das ist nur meine Interpretation der Zahlen und mein Eindruck des Teams mit dem ich jeden Tag schreibe. Wenn ich die Tabelle zahlentechnisch komplett falsch interpretiere, lass es mich gerne wissen. ^^

 



"Im Sturm zu spielen ist mir noch viel zu weit hinten..." "Der Torhüter darf sich bei seiner Panade nun kein Schnitzel mehr erlauben."


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 Stark gegen Coman -- Elmeter?  - #384


31.08.2019 20:16


Taruiezi
Taruiezi

Werder Bremen-FanWerder Bremen-Fan

Taruiezi
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Beiträge: 1842

Mal als kleiner Hinweis für die User, die das hier noch lesen.
Die Technik und Co haben die Fakestimmen gelöscht und dadurch wurde die Auswertung neu ausgelegt.



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 Stark gegen Coman -- Elmeter?  - #385


01.09.2019 21:23


Die.Datenbank


Mainz 05-FanMainz 05-Fan


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@assasine94-2

Zitat von assasine94-2
Zitat von Die.Datenbank

Long Story short: 

Aus meiner Sicht hat jeder der Studien (solange man sie nicht einsehen kann - und teilweise darüber hinaus) klare Ansatzpunkte um Kritik zu üben. Man könnte bei Feess auch noch anmerken, dass man nicht die Gesamtzahl der überprüften Szenen genannt hat, sondern nur den Bewertungszeitraum und die Datenbank bei der man die Werte ausgelesen hat. Am Ende gab es laut Deltatre AG nur 100 klar zu Unrecht nicht gegebene Elfmeter (sehr unrealistischer niedriger Wert) oder vielleicht gab es auch 5000 (sehr unrealistischer hoher Wert).

Einen klaren Bonus im Sinne von „FÜR BAYERN“ wird immer eher pro Bayern entschieden kann aus meiner Sicht keine Studie komplett herausarbeiten, eher wird deutlich, dass die Bayern dort ebenso bevorzugt werden, wo große Teams bevorzugt werden. Was immer wieder mal vorkommt scheint, dass die Bayern in einer Statistik weit vorne liegen, aber auch das können wir so gar nicht zu 100% nachweisen, da uns eben die kalten Daten fehlen. 
Einige Statistiken (Nachspielzeit-Statistik) wiederum haben aus meiner Sicht das Problem, dass sich es sich zu einfach machen und typische Gegebenheiten des Sports unbeachtet lassen, während sie versuchen allgemeingütige Aussagen zu treffen. 

PS: Oh Gott ist das jetzt ein langer Text geworden, sorry an alle, die sich das wirklich komplett bis zum Ende durchlesen.


OK, Deine "Long Story Short" in short: Es gibt einen Favoritenbonus. Das würde ich auch so sehen. Dabei sollte man allerdings, dass Bayern in der überwältigen Mehrheit der Spiele innerhalb die der Untersuchungszeiträume Favorit und somit den Bonus einheimste. Hinter Bayern wechselten diese Favoriten (z. B. Dortmund, Bremen, Stuttgart, Wolfsburg, Leverkusen, Schalke) häufig im Laufe der Jahre in den ihren jeweiligen Spielen.

Gegen Bremen ist Dortmund nun Favorit und hätte somit einen potenziellen Favoritenbonus, in den Jahren 2004 bis 2008 sah das aber ganz anders aus. Weitere Beispiele sollte jeder einigermaßen Fußballinteressierte kennen.



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Voting-Teilnehmer

×

Kompetenzteam-Abstimmung


-
WT-Community

Ergebnis der Community-Abstimmung.

-
lufdbomp
Bayern München-Fan

Nach langem Hin- und Hergrübeln verbleibe ich beim ersten Eindruck: die mögliche Berührung am Bein reicht nicht aus, Starks Schubser mit den Armen reicht meiner Meinung nach aus, um Coman aus dem Tritt zu bringen. Ich hätte hier Elfmeter gegeben.

-
Dreiundnicht
FC Augsburg-Fan

Kein Kontakt an den Füßen dafür aber Armeinsatz. Für mich aber von der Intensität noch in grünen Bereich. Hätte ich auch nicht gepfiffen

-
Hagi01
1. FC Nürnberg-Fan

Armeinsatz mit Kontakt ist vorhanden, aber mir zu wenig.

-
Gimlin
1. FC Köln-Fan

Grenzwertig. Untern gibt es keinen Treffer oben ein leichtes Stoßen. Ich hätte hier wie der Schiedsrichter nicht gepfiffen.

-
hrub
1. FC Nürnberg-Fan

Dieser kleine Schubser reicht mir nicht für einen Elfmeter.

-
Stormfalco
Bayern München-Fan

Neue Saison, alte Linie. Stark hat mit seinem Armeinsatz nur vor den Gegnenspieler zu stören und bringt ihn dadurch auch ins stolpern. Für mich ein Foulspiel und damit Elfmeter

-
Junior
Fortuna Düsseldorf-Fan

Kamera von vorne: Zu wenig! Kamera von hinten: Oh, der Schubser ist doch deutlich. Für mich kommt Coman dadurch aus dem Gleichgewicht, ich würde Elfmeter pfeifen.

-
GladbacherFohlen
Bor. M'Gladbach-Fan

Nach erneuter Ansicht der Szene ist die Intensität des Stoßens von Stark doch intensiver und deutlicher, als ich zunächst angenommen hatte. So ist das für mich dann doch ein Elfmeter

-
mehrjo
Hamburger SV-Fan

Stark setzt seine Arme schon etwas "plump" ein - auch das Tempo von Coman ist hoch, sodass er auch ziemlich leicht aus der Balance fliegt, daher hätte man sich über einen Elfmeter nicht beschweren dürfen. Fazit: Ich hätte den Elfmeter wohl gegeben.

-
Adlerherz
Eintr. Frankfurt-Fan

Ein kleiner Schubser ist da, für mein Empfinden aber noch im Rahmen, da lässt sich Coman ziemlich freiwillig fallen, am Fuß kann ich keinen Kontakt entdecken.

-
Schwarzangler
Energie Cottbus-Fan

Ich habe mir die Bilder nun mehrfach angesehen. Sicher ist Coman da "leichten" Fußes unterwegs, aber der Schubser von Stark hat ihn dann doch aus dem Gleichgewicht gebracht. Den Elfmeter kann man geben.

-
JFB96
Hannover 96-Fan

Kleiner Schubser mit den Armen aber das ist mir deutlich zu wenig für einen Strafstoß. Da muss Coman nicht so fallen.

-
Taruiezi
Werder Bremen-Fan

Kleiner Schubser, aber das reicht für mich nicht für ein Elfmeter.

-
I bin I
Bayern München-Fan

Auch wenn es in der Zeitlupe spektakulärer aussieht, der Stoß ist deutlich da und in der Vorwärtsbwegung maßgeblich für den Sturz verantwortlich. Für mich ein Elfmeter.

-
SetOnFire
Fortuna Düsseldorf-Fan

Das ist mit zu wenig, leichter Kontakt, der Bayern-Spieler ist allerdings auch nicht in stabiler Position. In der Summe ist mir das zu wenig für einen Strafstoß.

-
Wallmersbacher
1. FC Nürnberg-Fan

Starks Arme haben schon einen gewissen Effekt auf Coman (siehe Kamera von hinten), weshalb er Übergewicht im Oberkörper bekommt, deswegen strauchelt und zu Boden geht. Für mich ein Elfmeter.

×

16.08.2019 20:30


24.
Lewandowski
36.
Lukebakio
39.
Grujic
60.
Lewandowski

Schiedsrichter

Harm OsmersHarm Osmers
Note
3,2
Bayern München 4,6   2,9  Hertha BSC 3,7
Thomas Gorniak
Robert Kempter
Markus Schmidt
Tobias Reichel
Pascal Müller

Statistik von Harm Osmers

Bayern München Hertha BSC Spiele
7  
  8

Siege (DFL)
5  
  1
Siege (WT)
5  
  1

Unentschieden (DFL)
2  
  3
Unentschieden (WT)
2  
  4

Niederlagen (DFL)
0  
  4
Niederlagen (WT)
0  
  3

Aufstellung

Neuer
Kimmich
Gelbe Karte Pavard
Süle
Alaba
Gelbe Karte Müller 85.
Alcántara
Tolisso
Gnabry 87.
Gelbe Karte Lewandowski
Coman
Jarstein 
Klünter 
Stark 
Rekik 
Leckie 
Darida  Gelbe Karte
78. Duda 
Grujic  Gelbe Karte
Mittelstädt  Gelbe Karte
68. Lukebakio 
63. Ibisevic 
Sanches  85.
Davies  87.
63. Esswein
78. Skjelbred
68. Selke

Alle Daten zum Spiel

Bayern München Hertha BSC Schüsse auf das Tor
9  
  3

Torschüsse gesamt
15  
  5

Ecken
12  
  0

Abseits
2  
  0

Fouls
7  
  18

Ballbesitz
62%  
  38%




zum Spiel

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