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15.05.2018 23:57 Uhr | Quelle: WahreTabelle

„Korrekturspiel“ Darmstadt 98 - Aue und die Folgen…

„Fokus 2. Liga“: Auer mit 2:2  – und doch nur in der Relegation. St. Pauli steigt ab. 

Nazarov_Dimitrij_Storks_Sören_D98Aue
Quelle: Imago Sportfoto
„Der war doch drin!“ – Die Auer um Stürmer Dimitrij Nazarov (m.) bestürmen Schiedsrichter Sören Storks nach dem nicht gegebenen Treffer von Calgero Rizzuti in Darmstadt.

Was für ein packendes Saisonfinale in der 2. Liga! Fortuna Düsseldorf jagte dem 1. FC Nürnberg im direkten Duell um die „Meister-Felge“, wie die Trophäe im deutschen Fußball-Unterhaus liebevoll genannt wird, diesen Titel mit 3:2 in der Nachspielzeit noch ab.

Eintracht Braunschweig musste nur ein Jahr nach dem Erreichen der Bundesliga-Relegation gegen den VfL Wolfsburg (0:1 / 0:1) den bitteren Gang in die 3. Liga antreten – 2:6 beim neuen Relegations-Teilnehmer Holstein Kiel.

Erzgebirge Aue schäumte nach dem 0:1 im direkten Aufeinandertreffen um die Abstiegs-Relegation bei Darmstadt 98 vor Wut – und legte noch am Sonntag beim DFB Protest gegen die Wertung der Partie am Böllenfalltor ein. „Diese, ganz klar und in aller Welt sichtbaren Fehler dürfen und können wir nicht im Raum stehen lassen und einfach so hinnehmen. Uns wurde ein reguläres Tor nicht anerkannt, zudem wurden uns zwei klare Elfmeter verwehrt“, erklärte Aues Präsident Helge Leonhardt im Namen des Vorstandes. Zugleich betonte der 59-Jährige am Montag: „Wir haben als Verein eine enorm große Verantwortung unseren Mitgliedern, Sponsoren, unseren Fans, unserer Mannschaft und der breiten Öffentlichkeit gegenüber. Das Fair Play wurde vom Schiedsrichterteam gestern mit Füßen getreten.“

Gemeint hatte Leonhardt dabei zwei von drei Szenen zu Ungunsten der „Veilchen“, die am letzten Spieltag bei der Fußball-Community WahreTabelle im „Fokus 2. Liga“ standen – und zu drei Korrekturen führten. Allerdings hätte der offensichtlich mit dieser so wichtigen Partie überforderte Schiedsrichter Sören Storks (Velen) nach 22 Minuten auch einen Hand-Elfmeter zugunsten der Darmstädter verhängen müssen. Die gravierendste Fehlentscheidung im Spiel gab es jedoch bereits nach vier Minuten. Darmstadt 98 klärte einen Schuss von Calgero Rizzuto eindeutig hinter der Linie. Da die 2. Liga jedoch in einer DFL-Abstimmung im März 2014 auf die Torlinientechnik verzichtete, ließ sich dieser Treffer für den Referee aus dem Spiel heraus nicht nachträglich nachweisen. Kurios: Zweitligist Aue hatte damals gegen die Einführung der technischen Hilfe gestimmt…

„Ball war drin, da gibt es nach Bild-Ansicht eigentlich keine Diskussion mehr“, war es für Komepetenzteam-Mitglied Adlerherz eindeutig. So fiel auch das Votum aus: 8:0 pro „Veto“ – und damit Korrektur. Die dritte Änderung in Darmstadt resultierte aus einem nicht gegebenen Elfmeter für Erzgebirge Aue aus der 31. Minute – ein klares Handspiel von Felix Platte wurde nicht geahndet! „Ein klares, absichtliches Handspiel mit aktiver gezielter Bewegung zum Ball, klarer geht ein Handelfmeter kaum“, bewertete Junior diese Szene. Das Korrekturergebnis von 2:2 änderte in der finalen wahren Tabelle der 2. Liga jedoch nichts an Aues Gang in die Abstiegs-Relegationsspiele gegen den Karlsruher SC.

Der DFB rügte am Mittwoch die Anzeige des Auer Stadtrates Tobias Andrä (parteilos) gegen Schiedsrichter Sören Storks. „Irgendwo hört der Spaß auf. Jemanden mit einer Strafanzeige zu überziehen, nur weil er im Sport einen Fehler gemacht hat – da ist mein Verständnis am Ende“, sagte DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann der Zeitschrift SPORT BILD. Der Protest der Auer vor dem DFB-Sportgericht, ohnehin wenig aussichtsreich, wurde am Mittwochmittag zurückgewiesen.

In der wahren Tabelle der 2. Liga ergaben sich auf den Aufstiegsrängen bzw. dem Relegationsrang zur Bundesliga keine Veränderungen. Sehr wohl aber im Abstiegskampf. Eintracht Braunschweig wäre auf Rang 15 im „Unterhaus“ verblieben. Die Niedersachsen wurden nur ein Mal – 1:0 statt 0:0 gegen Arminia Bielefeld am 31. Spieltag – tabellenrelevant benachteiligt. Diese verlorenen Punkte waren wohl entscheidend. Stattdessen wäre der FC St. Pauli in der 3. Liga gelandet. Die „Kiez-Kicker“ holten bei WahreTabelle nur 39 Punkte statt der 43 Zähler auf dem DFL-Tableau und wären somit gemeinsam mit dem 1. FC Kaiserslautern abgestiegen. St. Pauli profitierte vier Mal von Schiedsrichterentscheiden – dabei vier Mal mit Tabellenrelevanz – unter anderem im Duell mit Aue (1:2 statt 1:1) am zwölften Spieltag.  (cge)

Was für ein packendes Saisonfinale in der 2. Liga! Fortuna Düsseldorf jagte dem 1. FC Nürnberg im direkten Duell um die „Meister-Felge“, wie die Trophäe im deutschen Fußball-Unterhaus liebevoll genannt wird, diesen Titel mit 3:2 in der Nachspielzeit noch ab.

Eintracht Braunschweig musste nur ein Jahr nach dem Erreichen der Bundesliga-Relegation gegen den VfL Wolfsburg (0:1 / 0:1) den bitteren Gang in die 3. Liga antreten – 2:6 beim neuen Relegations-Teilnehmer Holstein Kiel.

Erzgebirge Aue schäumte nach dem 0:1 im direkten Aufeinandertreffen um die Abstiegs-Relegation bei Darmstadt 98 vor Wut – und legte noch am Sonntag beim DFB Protest gegen die Wertung der Partie am Böllenfalltor ein. „Diese, ganz klar und in aller Welt sichtbaren Fehler dürfen und können wir nicht im Raum stehen lassen und einfach so hinnehmen. Uns wurde ein reguläres Tor nicht anerkannt, zudem wurden uns zwei klare Elfmeter verwehrt“, erklärte Aues Präsident Helge Leonhardt im Namen des Vorstandes. Zugleich betonte der 59-Jährige am Montag: „Wir haben als Verein eine enorm große Verantwortung unseren Mitgliedern, Sponsoren, unseren Fans, unserer Mannschaft und der breiten Öffentlichkeit gegenüber. Das Fair Play wurde vom Schiedsrichterteam gestern mit Füßen getreten.“

Gemeint hatte Leonhardt dabei zwei von drei Szenen zu Ungunsten der „Veilchen“, die am letzten Spieltag bei der Fußball-Community WahreTabelle im „Fokus 2. Liga“ standen – und zu drei Korrekturen führten. Allerdings hätte der offensichtlich mit dieser so wichtigen Partie überforderte Schiedsrichter Sören Storks (Velen) nach 22 Minuten auch einen Hand-Elfmeter zugunsten der Darmstädter verhängen müssen. Die gravierendste Fehlentscheidung im Spiel gab es jedoch bereits nach vier Minuten. Darmstadt 98 klärte einen Schuss von Calgero Rizzuto eindeutig hinter der Linie. Da die 2. Liga jedoch in einer DFL-Abstimmung im März 2014 auf die Torlinientechnik verzichtete, ließ sich dieser Treffer für den Referee aus dem Spiel heraus nicht nachträglich nachweisen. Kurios: Zweitligist Aue hatte damals gegen die Einführung der technischen Hilfe gestimmt…

„Ball war drin, da gibt es nach Bild-Ansicht eigentlich keine Diskussion mehr“, war es für Komepetenzteam-Mitglied Adlerherz eindeutig. So fiel auch das Votum aus: 8:0 pro „Veto“ – und damit Korrektur. Die dritte Änderung in Darmstadt resultierte aus einem nicht gegebenen Elfmeter für Erzgebirge Aue aus der 31. Minute – ein klares Handspiel von Felix Platte wurde nicht geahndet! „Ein klares, absichtliches Handspiel mit aktiver gezielter Bewegung zum Ball, klarer geht ein Handelfmeter kaum“, bewertete Junior diese Szene. Das Korrekturergebnis von 2:2 änderte in der finalen wahren Tabelle der 2. Liga jedoch nichts an Aues Gang in die Abstiegs-Relegationsspiele gegen den Karlsruher SC.

Der DFB rügte am Mittwoch die Anzeige des Auer Stadtrates Tobias Andrä (parteilos) gegen Schiedsrichter Sören Storks. „Irgendwo hört der Spaß auf. Jemanden mit einer Strafanzeige zu überziehen, nur weil er im Sport einen Fehler gemacht hat – da ist mein Verständnis am Ende“, sagte DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann der Zeitschrift SPORT BILD. Der Protest der Auer vor dem DFB-Sportgericht, ohnehin wenig aussichtsreich, wurde am Mittwochmittag zurückgewiesen.

In der wahren Tabelle der 2. Liga ergaben sich auf den Aufstiegsrängen bzw. dem Relegationsrang zur Bundesliga keine Veränderungen. Sehr wohl aber im Abstiegskampf. Eintracht Braunschweig wäre auf Rang 15 im „Unterhaus“ verblieben. Die Niedersachsen wurden nur ein Mal – 1:0 statt 0:0 gegen Arminia Bielefeld am 31. Spieltag – tabellenrelevant benachteiligt. Diese verlorenen Punkte waren wohl entscheidend. Stattdessen wäre der FC St. Pauli in der 3. Liga gelandet. Die „Kiez-Kicker“ holten bei WahreTabelle nur 39 Punkte statt der 43 Zähler auf dem DFL-Tableau und wären somit gemeinsam mit dem 1. FC Kaiserslautern abgestiegen. St. Pauli profitierte vier Mal von Schiedsrichterentscheiden – dabei vier Mal mit Tabellenrelevanz – unter anderem im Duell mit Aue (1:2 statt 1:1) am zwölften Spieltag.  (cge)

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Sören Storks Name : Sören Storks
Geburtsdatum: 09.11.1988
Ort: Velen

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Sören Storks
Name : Sören Storks
Geburtsdatum: 09.11.1988
Ort: Velen

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