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13.06.2019 18:19 Uhr | Quelle: WahreTabelle

82 Fehlentscheidungen verhindert

1728 VAR-Kontrollen: DFB zieht ein positives Fazit nach Einführung des Videobeweises

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Quelle: imago images
Der VAR bei der Arbeit in der Kölner Zentrale

Nach der einjährigen Testphase wurde der Videobeweise zur Saison 2018/ 2019 in der Bundesliga eingeführt. Zum Abschluss der Spielzeit erklärt der DFB den Video-Assistent-Referee (VAR) zu einem Erfolg. In der Saison 2017/ 2018 konnten mit Hilfe des VAR 64 Fehlentscheidungen verhindert werden, im zweiten Jahr hat sich dieser Wert auf 82 verbessert. „Dadurch lässt sich erneut zweifelsfrei belegen, dass der Fußball in der Bundesliga durch die Arbeit der Video-Assistenten gerechter und fairer geworden ist“, sagte der fachliche Projektleiter für den Bereich Video-Assistent Dr. Jochen Drees.

Insgesamt wurden in 306 Partien 1728 Szenen vom VAR kontrolliert. 1198 davon waren sogenannte „Silent Checks“, bei denen keine Kommunikation mit dem Schiedsrichter auf dem Feld nötig war. Die restlichen 419 „Checks“, bei denen der Referee mit dem VAR kommuniziert hat, teilen sich in 308 Bestätigungen und 111 Interventionen. Das entspricht etwa 0,36 Interventionen pro Spiel, also etwa eine Intervention alle drei Spiele.

Bei den 111 Eingriffen kam es zu 92 richtigen und lediglich zwei falschen Entscheidungen. In 17 Fällen intervenierte der VAR, ohne dass eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters vorlag. Trotzdem kommt der DFB nur auf 82 korrigierte Fehlentscheidungen, da in zehn Fällen ein Eingriff des VAR ausblieb, obwohl es nötig gewesen wäre.

Das Kompetenzteam von WahreTabelle korrigierte während der Saison insgesamt neun Entscheidungen von Felix Zwayer, damit führt er dieses Ranking an, hat mit 16 gepfiffenen Spielen allerdings auch die drittmeisten Einsätze unter allen Schiedsrichtern der 1. Bundesliga. (yk)

Nach der einjährigen Testphase wurde der Videobeweise zur Saison 2018/ 2019 in der Bundesliga eingeführt. Zum Abschluss der Spielzeit erklärt der DFB den Video-Assistent-Referee (VAR) zu einem Erfolg. In der Saison 2017/ 2018 konnten mit Hilfe des VAR 64 Fehlentscheidungen verhindert werden, im zweiten Jahr hat sich dieser Wert auf 82 verbessert. „Dadurch lässt sich erneut zweifelsfrei belegen, dass der Fußball in der Bundesliga durch die Arbeit der Video-Assistenten gerechter und fairer geworden ist“, sagte der fachliche Projektleiter für den Bereich Video-Assistent Dr. Jochen Drees.

Insgesamt wurden in 306 Partien 1728 Szenen vom VAR kontrolliert. 1198 davon waren sogenannte „Silent Checks“, bei denen keine Kommunikation mit dem Schiedsrichter auf dem Feld nötig war. Die restlichen 419 „Checks“, bei denen der Referee mit dem VAR kommuniziert hat, teilen sich in 308 Bestätigungen und 111 Interventionen. Das entspricht etwa 0,36 Interventionen pro Spiel, also etwa eine Intervention alle drei Spiele.

Bei den 111 Eingriffen kam es zu 92 richtigen und lediglich zwei falschen Entscheidungen. In 17 Fällen intervenierte der VAR, ohne dass eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters vorlag. Trotzdem kommt der DFB nur auf 82 korrigierte Fehlentscheidungen, da in zehn Fällen ein Eingriff des VAR ausblieb, obwohl es nötig gewesen wäre.

Das Kompetenzteam von WahreTabelle korrigierte während der Saison insgesamt neun Entscheidungen von Felix Zwayer, damit führt er dieses Ranking an, hat mit 16 gepfiffenen Spielen allerdings auch die drittmeisten Einsätze unter allen Schiedsrichtern der 1. Bundesliga. (yk)

25.06.2019 16:28


AllesZufall


Eintr. Frankfurt-FanEintr. Frankfurt-Fan


Mitglied seit: 17.02.2019

Aktivität:
Beiträge: 389

Da stellt sich jemand selbst ein Zeugnis aus, um seine Unfähigkeit zu verschleiern. Genau mein Humor. 

Wie viele richtige Entscheidungen der VAR aber in falsche umgewandelt hat, wird natürlich außer acht gelassen. Und dass man selbst beurteilt, was ein "verhinderte Fehlentscheidung" ist, obwohl manches davon nicht mal durch die Regeln gedeckt ist, passt natürlich auch.

Achja, was ist mit all den Elfmetern, die hätten wiederholt werden müssen und gleichzeitig eine gelbe Karte nach sich ziehen müssten? Da wurden auch etliche Fehlentscheidungen nicht korrigiert.


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23.06.2019 14:54


adlerherz
adlerherz

Eintr. Frankfurt-FanEintr. Frankfurt-Fan

adlerherz
Mitglied seit: 07.12.2014

Aktivität:
Beiträge: 4962

Zumal diese 79 wechselnden Entscheidungen mit den 82 korrigierten ja ziemlich gut zusammenpassen. Nicht exakt, denn einzelne VAR-Entscheidungen hätten wir wieder kassiert, dafür gab es auch vereinzelt VAR-Änderungen, die bei uns irrelevant gewesen wären - aber insgesamt deckt sich das für mein Empfinden sehr gut.

Ich bin bei der Umsetzung des VARs bei vielen Punkten noch unzufrieden, den VAR als Ganzes finde ich aber trotzdem mittlerweile echt gut.


www.dkms.de - lasst Euch registrieren


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23.06.2019 14:27


SCF-Dani


SC Freiburg-FanSC Freiburg-Fan


Mitglied seit: 31.08.2015

Aktivität:
Beiträge: 6678

@kasperle83

Zitat von kasperle83
Und wieviele gab es trotzdem, wo viele sich nur an den Kopf greifen konnten?

111 Entscheidungen hätte WT anders getroffen. Hier sind sowohl knappe als such klare Entscheidungen dabei. 

Die Entwicklung:
https://www.wahretabelle.de/forum/1-jahr-videoassistent-wie-seht-ihr-das-derzeit-/34/152?page=1#b2499

In 2 Jahren mit VAR von 190 auf 111 Fehlentscheidungen finde ich eine starke Verbesserung


Sei neutral! Gehe den ersten Schritt für eine fairere, objektivere WahreTabelle-Community und stimme nicht bei strittigen Szenen deines Vereins mit!


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Es war ein Samstagnachmittag, den Tobias Welz wohl nicht so schnell vergessen wird. Der 42-jährige Polizist war mit der Leitung des Spiels zwischen Union Berlin und Werder Bremen betraut und verhängte in dieser Partie drei Strafstöße und zwei Platzverweise. Bereits nach 70 Sekunden zeigte er das erste Mal auf den Punkt. Zwei Minuten später lief er dann in die Review Area und blieb – zur Überraschung der TV-Zuschauer – bei seiner Strafstoßentscheidung, die der DFB im Nachgang auch als regeltechnisch „falsch“ bezeichnete. Was war passiert? Der Bremer Davy Klaassen kam im Strafraum zu Fall, nachdem er von Unions Torhüter Rafal Gikiewicz leicht berührt worden war. Im Sturz wurde er zudem noch vom Verteidiger...

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Am 4. Spieltag der Bundesliga hat das Kompetenzteam vier Entscheidungen der Schiedsrichter korrigiert. In der Partie Union Berlin – Werder Bremen (1:2) gab es gleich 6 strittige Szenen und zwei Änderungen, die allerdings das Endergebnis nicht betreffen. +++Diskussion zum Elfmeter für Klaassen +++ In der 5. Spielminute kommt Werders Davy Klaassen im Zweikampf gegen Rafal Gikiewicz zu Fall und Tobias Welz zeigt auf den Punkt. Nach einem Hinweis vom VAR sieht er sich die Szene an und bleibt am Ende bei seiner Entscheidung. WT-User „foebis04“ sagt: „Gikiewicz berührt Klaassen nicht, dieser hebt für mich ab und ...

16.09.2019 14:51 Uhr | Quelle: dpa 5000-Euro-Geldstrafe für VfB-Trainer Tim Walter

„Ich dachte, meine Frau pfeift heute.“

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Trainer Tim Walter vom VfB Stuttgart ist für seine öffentliche Schiedsrichter-Kritik nach dem 0:0 bei Erzgebirge Aue mit einer Geldstrafe in Höhe von 5000 Euro belegt worden. Der Grund sei unsportliches Verhalten, teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit. Im Anschluss an die Partie am 23. August hatte Walter in Richtung Schiedsrichter Felix Zwayer gesagt: „Ich dachte, meine Frau pfeift heute. Die pfeift auch immer für die mit den schönsten Trikots.“ Auch den Video-Assistenten hatte der 43-Jährige kritisiert. Walter und der VfB stimmten dem Urteil zu, es ist damit rechtskräftig.

14.09.2019 17:51 Uhr | Quelle: dpa Schmadtke schimpft auf Videobeweis: „Haben Technik nicht im Griff“

Diskussionen um Düsseldorfer Führungstreffer

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Die Diskussion um den Videobeweis in der Fußball-Bundesliga nimmt kein Ende. Nach dem 1:1 (1:1) des VfL Wolfsburg am Freitagabend bei Fortuna Düsseldorf beschwerte sich VfL-Sportchef Jörg Schmadtke wieder einmal „über die Technik, die wir nicht im Griff haben“. Vor dem Führungstreffer der Fortuna durch Nico Gießelmann (17. Minute) war der Ball vor einer Hereingabe von Düsseldorfs Matthias Zimmermann augenscheinlich im Aus gewesen. Der Videoschiedsrichter überstimmte den Unparteiischen Manuel Gräfe aber nicht. „Das ist der Job des Schiedsrichters, der Ball ist klar im Aus, das kann man sehen“, beschwerte sich Wolfsburgs Torjäger Wout Weghorst anschließend deutlich beim TV-Streamingdienst DAZN.