Newsansicht

WahreTabelle 1.Bundesliga >> WahreTabelle 2.Bundesliga >>
21.03.2019 16:34 Uhr | Quelle: dpa / WahreTabelle

Amtlich: 2. Liga ab 2019/2020 mit Video-Beweis

Entscheidung in Frankfurt pro Video-Assistent - 1. FC Magdeburg lehnt ab

HSVKoeln
Quelle: Imago Sportfoto / Archivfoto
Die beiden Erstliga-Absteiger HSV und 1. FC Köln sind von technischer Seite bereits für die Einführung des Video-Beweises gerüstet.

Seit Donnerstag steht es fest: Der Video-Beweis kommt ab der neuen Saison 2019/2020 auch in der 2. Bundesliga. Das entschieden die Vertreter der 18 Zweitliga-Klubs bei iher Versammlung in Frankfurt am Main.

Von 2019/2020 an können strittige Szenen im Unterhaus auf TV-Bildern vom Video-Assistenten in Köln überprüft werden. Bei den 306 Spielen kommt dabei die gleiche Technik wie in der ersten Liga zur Anwendung. Dort gibt es sie - aber auch viele Diskussionen - seit 2017/2018. In der laufenden Spielzeit konnten nach DFL-Angaben bisher mehr als 60 Fehlentscheidungen durch den Einsatz des Video-Assistenten verhindert werden. Bereits seit dieser Spielzeit werden die Video-Schiedsrichter für die 2. Liga in der Off-Phase geschult, zudem 70 Personen aus dem Pool der Referees und ihrer Assistenten.

,,Die Deutsche Fußball Liga leitet somit ab sofort alle notwendigen Maßnahmen ein, damit - nach (...) Umsetzung durch die Mitgliederversammlung im Mai 2019 - zum Saisonstart der 2. Bundesliga am 26. Juli die Video-Assist-Technologie zur Verfügung steht", teilte die DFL am Donnerstag mit. Nach Medienberichten belaufen sich die Kosten pro Klub auf rund 200.000 Euro.

Unter anderem werden dafür die Stadien per Glasfaser mit dem Video-Assist-Center (VAC) in Köln verbunden, um dort den Zugriff auf das Bildmaterial aus den Stadien zu gewährleisten. Auf die Neuerung vorbereitet sind bereits die Erstliga-Absteiger 1. FC Köln und Hamburger SV. Um einige Arbeitsplätze erweitert werden muss das VAC, da vor allem samstags die Erst- und Zweitliga-Spiele eng aufeinander folgen.

Die Entscheidung für den Videobeweis, der seit diesem Jahr auch in der Champions League und seit Russland 2018 bei der Weltmeisterschaft eingesetzt wird, gilt als logisch. ,,Es gibt keine Alternative zu mehr Gerechtigkeit", hatte Andreas Rettig, scheidender Geschäftsführer des FC St. Pauli, schon im Vorfeld gesagt. Ralf Becker, Sportvorstand des Hamburger SV, sah es ähnlich: ,,Die Erfahrungen und Analysen aus der Bundesliga haben gezeigt, dass ein Großteil möglicher Fehlentscheidungen verhindert werden kann und das Spiel am Ende auch ein Stück weit fairer wird."

Diese Meinung teilten naturgemäß nicht alle 18 Vereine. Der 1. FC Magdeburg etwa sprach sich gegen die Einführung des Video-Beweises aus und machte dies auch über seinen offiziellen Twitter-Kanal publik. (cge / Mit Material von dpa).

Mehr zum Thema: 

Video-Beweis: Was macht die 2. Liga?

Entscheidet die 2. Liga nächste Woche pro Video-Beweis?

Seit Donnerstag steht es fest: Der Video-Beweis kommt ab der neuen Saison 2019/2020 auch in der 2. Bundesliga. Das entschieden die Vertreter der 18 Zweitliga-Klubs bei iher Versammlung in Frankfurt am Main.

Von 2019/2020 an können strittige Szenen im Unterhaus auf TV-Bildern vom Video-Assistenten in Köln überprüft werden. Bei den 306 Spielen kommt dabei die gleiche Technik wie in der ersten Liga zur Anwendung. Dort gibt es sie - aber auch viele Diskussionen - seit 2017/2018. In der laufenden Spielzeit konnten nach DFL-Angaben bisher mehr als 60 Fehlentscheidungen durch den Einsatz des Video-Assistenten verhindert werden. Bereits seit dieser Spielzeit werden die Video-Schiedsrichter für die 2. Liga in der Off-Phase geschult, zudem 70 Personen aus dem Pool der Referees und ihrer Assistenten.

,,Die Deutsche Fußball Liga leitet somit ab sofort alle notwendigen Maßnahmen ein, damit - nach (...) Umsetzung durch die Mitgliederversammlung im Mai 2019 - zum Saisonstart der 2. Bundesliga am 26. Juli die Video-Assist-Technologie zur Verfügung steht", teilte die DFL am Donnerstag mit. Nach Medienberichten belaufen sich die Kosten pro Klub auf rund 200.000 Euro.

Unter anderem werden dafür die Stadien per Glasfaser mit dem Video-Assist-Center (VAC) in Köln verbunden, um dort den Zugriff auf das Bildmaterial aus den Stadien zu gewährleisten. Auf die Neuerung vorbereitet sind bereits die Erstliga-Absteiger 1. FC Köln und Hamburger SV. Um einige Arbeitsplätze erweitert werden muss das VAC, da vor allem samstags die Erst- und Zweitliga-Spiele eng aufeinander folgen.

Die Entscheidung für den Videobeweis, der seit diesem Jahr auch in der Champions League und seit Russland 2018 bei der Weltmeisterschaft eingesetzt wird, gilt als logisch. ,,Es gibt keine Alternative zu mehr Gerechtigkeit", hatte Andreas Rettig, scheidender Geschäftsführer des FC St. Pauli, schon im Vorfeld gesagt. Ralf Becker, Sportvorstand des Hamburger SV, sah es ähnlich: ,,Die Erfahrungen und Analysen aus der Bundesliga haben gezeigt, dass ein Großteil möglicher Fehlentscheidungen verhindert werden kann und das Spiel am Ende auch ein Stück weit fairer wird."

Diese Meinung teilten naturgemäß nicht alle 18 Vereine. Der 1. FC Magdeburg etwa sprach sich gegen die Einführung des Video-Beweises aus und machte dies auch über seinen offiziellen Twitter-Kanal publik. (cge / Mit Material von dpa).

Mehr zum Thema: 

Video-Beweis: Was macht die 2. Liga?

Entscheidet die 2. Liga nächste Woche pro Video-Beweis?

16.04.2024 13:06 Uhr | Quelle: WahreTabelle Auswertung 29. Spieltag: Diskussionen um zwei Leverkusen-Tore und mögliche Rote Karten

Mehrere strittige Szenen im Fokus

Harm-Osmers-2024-1043762546h_1713265747.jpg

Erstmals seit dem 17. Spieltag hat es nach einem Bundesliga-Wochenende keine Ergebniskorrektur durch die WT-Community gegeben. Dennoch wurden vier strittige Szenen diskutiert, von denen zwei beim Duell zwischen Bayer Leverkusen und Werder Bremen (5:0) stattgefunden haben. 29. Spieltag: Alle strittigen Szenen im Überblick In beiden Fällen waren sich die Mitglieder des Kompetenzteams sowie die WT-User uneins. Jeweils mit einer knappen Mehrheit hätten die User den Elfmeter, der zum 1:0 führte, nicht gepfiffen und das 2:0, bei dem eine Abseitsstellung thematisiert wurde, nicht zählen lassen. Die KT-Mitglieder stärkten jedoch S...

09.04.2024 16:46 Uhr | Quelle: WahreTabelle Auswertung 28. Spieltag: Platzverweise für Unions Trimmel und Frankfurts Dina Ebimbe

Zwei Fehlentscheidungen im Fokus

Trimmel-Christopher-2023-2024-Union-Berlin-1043359099h_1712674162.jpg

Am 28. Bundesliga-Spieltag haben strittige Szenen zu insgesamt zwei Korrekturen in zwei Partien geführt – in beiden Fällen handelte es sich um einen nicht gegebenen Platzverweis. Christopher Trimmel vom 1. FC Union Berlin hätte für ein Handspiel die Rote und Eintracht Frankfurts Junior Dina Ebimbe für ein Foul die Gelb-Rote Karte sehen müssen. 28. Spieltag: Alle Korrekturen und strittigen Szenen im Überblick Trimmel lenkte gegen Leverkusen (0:1) den Ball mit dem Arm an den Pfosten, woraufhin Schiedsrichter Benjamin Brand auf den Elfmeterpunkt zeigte. Der Berliner Verteidiger wurde nicht bestraft, was auf Unv...

02.04.2024 11:19 Uhr | Quelle: WahreTabelle Auswertung 27. Spieltag: Leipzig und Augsburg um Sieg gebracht – Rot für Ryerson

Vier Fehlentscheidungen im Fokus

Julian Ryerson im Zweikampf mit Jamal Musiala

Am 27. Bundesliga-Spieltag gab es einige strittige Szenen, die zu insgesamt vier Korrekturen in vier Partien geführt haben. In zwei Begegnungen sorgte dies für einem anderen Ausgang. Sowohl RB Leipzig als auch der FC Augsburg hätten in ihren Heimspielen anstelle eines Unentschiedens einen Sieg eingefahren. Glück hatte zudem Borussia Dortmund im Topspiel gegen den FC Bayern. 27. Spieltag: Alle Korrekturen und strittigen Szenen im Überblick Leipzig mühte sich am Samstagnachmittag zu einem 0:0 gegen Mainz 05, dabei hätte es nach Ansicht der WahreTabelle-Community in der 61. Minute einen Elfmeter für die Sachsen geben müss...

21.03.2024 12:31 Uhr | Quelle: dpa Siebert über VAR: „Weniger Tätlichkeiten und Schwalben im Strafraum“

Schiedsrichter mit klarer Meinung

Siebert_Daniel_0046665044h_1684828628.jpg

Nach Meinung von Schiedsrichter Daniel Siebert wird der Video-Assistent nie 100-prozentige Gerechtigkeit bringen. „Das war vielleicht die zu hohe Erwartung. Das aber kann er nicht leisten. Weil die Vereine, Spieler und Fans die meisten Szenen, die im Graubereich liegen, zu ihren Gunsten auslegen werden. So haben wir immer zwei Parteien und ein Ungleichgewicht in der Beurteilung“, sagte Siebert der „Berliner Zeitung“. In der Bundesliga wurde der VAR in der Saison 2017/2018 eingeführt. In der 2. Bundesliga etablierte er sich zwei Jahre später. Insgesamt habe der Videobeweis den Fußball fairer gemacht, befand Siebert vor allem mit Blick auf „faktische Situationen“ wie Abseits. „Es gibt kein Tor mehr ...

14.02.2024 08:35 Uhr | Quelle: dpa Wirbel um aberkanntes Leipzig-Tor gegen Real Madrid: „Es war kein Abseits, es war kein Foul“

Sesko traf nach 97 Sekunden 

Sesko-Benjamin-2023-2024-RB-Leipzig-1040560563h_1707896218.jpg

Ein Tor nach 97 Sekunden im Achtelfinale der Champions League, Traumstart gegen Real Madrid – doch der Treffer von Benjamin Sesko für RB Leipzig zählte nicht. Zum großen Unverständnis von Sportdirektor Rouven Schröder. „Ich weiß nicht, was wir verbrochen haben, dass wir das Tor nicht bekommen, das war eine Fehlentscheidung. Es wäre mit dem 1:0 ein ganz anderes Spiel geworden“, schimpfte der 48-Jährige.  Community: Im Forum über Schiedsrichter-Themen mitdiskutieren Das Schiedsrichter-Gespann aus Bosnien-Herzegowina um Irfan Peljto entschied in der Szene auf Abseits und wurde auch von Video-Schiedsrichter Pol van Boekel aus den N...