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14.05.2019 23:29 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Bundesliga-Auswertung: FCA gegen Hertha nur 3:3

Ein Treffer weniger beim Tor-Festival

Oxford_Reece_Köpke_Pascal_FCAHertha
Quelle: Imago Sportfoto
Dem WahreTabelle-Kompetenzteam war dieser Zweikampf zwischen Reece Oxford (FC Augsburg, li.) und Hertha-Stürmer Pascal Köpke zu wenig für einen Foulelfmeter...

Es war das einzige Match, auf das am 33. Spieltag der Fußball-Bundesliga niemand wirklich mit Spannung schaute. In der Begegnung FC Augsburg gegen Hertha BSC (3:4) ging es am Samstagnachmittag nur noch um die, wie man im Fußballer-Jargon sagt, „goldene Ananas“. Die bayerischen Schwaben konnten rechnerisch seit dem vergangenen Wochenende nicht mehr absteigen, Hertha BSC hat internationale Weihen längst verspielt.

Dennoch erlebten die 29.307 Zuschauer in der WWK Arena zum Saison-Ausklang in Augsburg ein flottes Spiel mit sieben Toren, von denen eines jedoch in der Spieltag-Auswertung durch die Fußball-Community WahreTabelle am Dienstagabend keine Anerkennung fand. Es war das 3:4 für die Hertha per Elfmeter durch Salomon Kalou (33, Foto) in der Nachspielzeit, das in der Auswertung zu einem 3:3 wurde und damit Tabellenrelevanz hatte. Dieser Treffer brachte die geretteten Augsburger noch einmal so richtig in Rage. „In der 90. Minute muss ich fünf Minuten warten und dann trifft er auch noch die falsche Entscheidung“, ärgerte sich FCA-Kapitän Daniel Baier (34) im Sky-Interview über Schiedsrichter Guido Winkmann (Kerken) und seinen Video-Assistenten Dr. Robert Kampka in Köln, „darauf hat doch keiner mehr Bock!“ Augsburg-Leihspieler Reece Oxford hatte Hertha-Stürmer Pascal Köpke nur leicht berührt. Bis Winkmann die Entscheidung abgesichert hatte, vergingen Minuten. Baier empfiehlt daher: „Köln soll bei Elfer gar nicht mehr eingreifen. Hat’s der Schiri so gesehen, ist es okay.“ Beim Kompetenzteam von WahreTabelle sah man das in der Mehrheit ähnlich. JFB96: „Kontakt ist vorhanden aber minimal, dafür will ich keinen Elfmeter sehen, das ist mir einfach zu wenig.“ Schwarzangler schrieb in seiner Beurteilung: „Sorry, aber dieses Kontaktchen ist für mich nicht elfmeterwürdig.“ (cge)

Mehr zum Thema:

Fortuna Düsseldorf: Sieg statt 1:1 in Freiburg

Bundesliga-Auswertung: FC Bayern gewinnt bei FCN

Es war das einzige Match, auf das am 33. Spieltag der Fußball-Bundesliga niemand wirklich mit Spannung schaute. In der Begegnung FC Augsburg gegen Hertha BSC (3:4) ging es am Samstagnachmittag nur noch um die, wie man im Fußballer-Jargon sagt, „goldene Ananas“. Die bayerischen Schwaben konnten rechnerisch seit dem vergangenen Wochenende nicht mehr absteigen, Hertha BSC hat internationale Weihen längst verspielt.

Dennoch erlebten die 29.307 Zuschauer in der WWK Arena zum Saison-Ausklang in Augsburg ein flottes Spiel mit sieben Toren, von denen eines jedoch in der Spieltag-Auswertung durch die Fußball-Community WahreTabelle am Dienstagabend keine Anerkennung fand. Es war das 3:4 für die Hertha per Elfmeter durch Salomon Kalou (33, Foto) in der Nachspielzeit, das in der Auswertung zu einem 3:3 wurde und damit Tabellenrelevanz hatte. Dieser Treffer brachte die geretteten Augsburger noch einmal so richtig in Rage. „In der 90. Minute muss ich fünf Minuten warten und dann trifft er auch noch die falsche Entscheidung“, ärgerte sich FCA-Kapitän Daniel Baier (34) im Sky-Interview über Schiedsrichter Guido Winkmann (Kerken) und seinen Video-Assistenten Dr. Robert Kampka in Köln, „darauf hat doch keiner mehr Bock!“ Augsburg-Leihspieler Reece Oxford hatte Hertha-Stürmer Pascal Köpke nur leicht berührt. Bis Winkmann die Entscheidung abgesichert hatte, vergingen Minuten. Baier empfiehlt daher: „Köln soll bei Elfer gar nicht mehr eingreifen. Hat’s der Schiri so gesehen, ist es okay.“ Beim Kompetenzteam von WahreTabelle sah man das in der Mehrheit ähnlich. JFB96: „Kontakt ist vorhanden aber minimal, dafür will ich keinen Elfmeter sehen, das ist mir einfach zu wenig.“ Schwarzangler schrieb in seiner Beurteilung: „Sorry, aber dieses Kontaktchen ist für mich nicht elfmeterwürdig.“ (cge)

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Diese News betrifft folgende Spiele:




Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Guido Winkmann Name : Guido Winkmann
Geburtsdatum: 27.11.1973
Ort: Kerken
Dr. Robert Kampka Name : Dr. Robert Kampka
Geburtsdatum: 21.02.1982
Ort: Mainz

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Guido Winkmann
Name : Guido Winkmann
Geburtsdatum: 27.11.1973
Ort: Kerken
Dr. Robert Kampka
Name : Dr. Robert Kampka
Geburtsdatum: 21.02.1982
Ort: Mainz

04.04.2020 15:50 Uhr | Quelle: WahreTabelle Regelmythen: In der Bundesliga ist fast jeder Einwurf falsch ausgeführt

Im Amateurfußball geahndet, in der Bundesliga ignoriert

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Jeder Spieler in den unteren Ligen Deutschlands kennt das Gefühl, wenn der Schiedsrichter zum wiederholten Mal einen falschen Einwurf pfeift. Der Gegner bekommt den Ball und die Aufregung ist groß. Nach der Partie wird sich dann mit den Mannschaftskollegen über die Profis in der Bundesliga aufgeregt, die angeblich jeden Einwurf falsch ausführen und nie zurückgepfiffen werden. Aber stimmt das? Laut Regel 15 des DFB-Regelwerks müssen bei einem richtigen Einwurf drei Kriterien erfüllt werden: 1.   Der Spieler muss stehen und das Gesicht in Richtung des Spielfeldes richten 2.   Beide Füße müssen zumindest teilweise den Boden außerhalb des Spielfeldes oder auf der Seitenlinie berühren

02.04.2020 19:23 Uhr | Quelle: WahreTabelle Regelhistorie: Das seltsamste Fußballspiel aller Zeiten

Bei der Qualifikation zur Karibikmeisterschaft schoss Barbados ein absichtliches Eigentor

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Im Jahr 1994 kam der FIFA eine Idee, um Gruppenspiele bei Turnieren wie zum Beispiel Weltmeisterschaften spannender zu gestalten: Bei Unentschieden sollte es zweimal 15 Minuten Verlängerung inklusive eines möglichen Golden Goals geben. Das erste Tor in der Verlängerung sollte also zum Sieg führen und noch dazu doppelt zählen. Hätte es nach 30 Minuten immer noch keinen Sieger gegeben, wäre ein Elfmeterschießen entscheidend gewesen. Diese neue Regel sollte bei der Qualifikation zur Karibikmeisterschaft 1994 getestet werden. In einer Gruppe mit Barbados, Grenada und Puerto Rico sollten alle drei Teams je einmal aufeinandertreffen und der Sieger sich für das Turnier in Trinidad und Tobago qualifizieren. Barbados verlor das erste Spi...

31.03.2020 15:01 Uhr | Quelle: WahreTabelle Rekordschiedsrichter: Keiner war bisher jünger als Kempter

Auch Miterfinder der Karten Kreitlein hält einen Rekord in der Bundesliga

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Schiedsrichter Michael Kempter stellte am 26. August 2006 in der Partie VfL Bochum gegen Energie Cottbus einen Rekord in der Bundesliga auf. Mit 23 Jahren, 6 Monaten und 29 Tagen ist er bis heute der jüngste Schiedsrichter im deutschen Oberhaus. Im September 2004 stieg er mit 21 Jahren, 7 Monaten, und 25 Tagen bereits zum jüngsten der 2. Bundesliga auf, dieser Rekord wurde 2008 aber gebrochen. Mit 20 Jahren, 5 Monaten, und 17 Tagen war ausgerechnet Kempters Bruder Robert rund ein Jahr jünger bei seinem Debüt. Während diese Rekorde in Zukunft noch von jüngeren Schiedsrichtern gebrochen werden könnten, ist der des ehemaligen Schiedsrichters Rudolf Kreitlein bis auf weiteres in Stein gemeißelt. Als angeblicher Miterfinder der ...

30.03.2020 17:37 Uhr | Quelle: WahreTabelle Phantomtore in der Bundesliga

Økland erhielt für seine Ehrlichkeit sogar eine Fair-Play-Plakette

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In der Bundesligahistorie gab es bis heute vier Phantomtore – also Tore, die vom Schiedsrichter fälschlicherweise anerkannt wurden, obwohl der Ball nicht im Tor war. Das erste Phantomtor „erzielte“ der Dortmunder Reinhold Wosab am 27. März 1965. Im Spiel von Borussia Dortmund gegen den Karlsruher SC gelang der Ball durch das Außennetz ins Tor zum 4:1 für Dortmund. Am Ende gewann der BVB mit 5:1 und das Tor blieb bestehen, auch eine Wiederholung des Spiels gab es nicht. Ebenfalls ohne Folgen blieb das Phantomtor von Leverkusens Stefan Kießling in der Partie am 18. Oktober 2013 gegen 1899 Hoffenheim. Dabei flog ein Kopfball des Stürmers durch ein Loch in der Seite des Netzes und landete zum 2:0 im Tor. Schiedsrichter Dr. Felix...

29.03.2020 16:18 Uhr | Quelle: WahreTabelle Regelmythen: Der Torwart darf den Ball nur sechs Sekunden festhalten

Ursprünglich kommt die Bestimmung aus den 1980er-Jahren

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Im Regelwerk des International Football Association Board (IFAB) steht geschrieben, dass es einen indirekten Freistoß gibt, wenn der Torhüter den Ball „mehr als sechs Sekunden lang mit der Hand/dem Arm kontrolliert, bevor er ihn freigibt“: Aber warum hält sich kaum ein Torwart an diese Regel? Das liegt am Ursprung der Regelung. Während der Weltmeisterschaft 1982 durften die Torhüter den Ball zum Teil sehr lang in der Hand behalten und sogar ablegen, nur um ihn danach erneut in die Hand zu nehmen. Das IFAB beschloss in den Jahren darauf, das Spiel zu beschleunigen und legte dafür die Sechs-Sekunden-Regel fest. Ohne feste Zeit, hätte sich vermutlich nichts an der Spielweise geändert. Heute wird den Schiedsrichtern beig...