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13.01.2017 13:50 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Das erste Mal in der Bundesliga (12): Trikotprobleme

WahreTabelle-Serie: FC Bayern in Trainingsleibchen, Werder im HSV-Dress

FC Bayern / Trainingsleibchen
Quelle: Imago Sportfoto
Der vielleicht ungewöhnlichste Bayern-Dress aller Zeiten: Am 27. Oktober 2001 traten Oliver Kahn, Niko Kovac und Co. in Köln mit weißen Trainingsleibchen an. Gewöhnungsbedürftig, aber erfolgreich...

15.41 Uhr – Elf Minuten später als geplant führte Schiedsrichter Lutz Michael Fröhlich aus Berlin am 27. Oktober 2001 den 1. FC Köln und den FC Bayern München in das trotz Umbauarbeiten mit 42.000 Zuschauern restlos ausverkaufte Müngersdorfer Stadion. Die Fans rieben sich verwundert die Augen, trat doch der deutsche Rekordmeister aus München am elften Spieltag der Saison 2001/2002 in der Fußball-Bundesliga in einem höchst eigenwilligen Dress auf.

Über ihren dunkelroten Trikots trugen die Bayern weiße Trainingsleibchen. Zum Gastspiel in der Domstadt waren die Münchner lediglich – sehr zum Ärger von Zeugwart Charly Ehrmann – mit roten Trikotsätzen angereist. Da sich die Kölner weigerten, als Heimteam in weißen Trikots zu spielen, musste eine andere Lösung her. Diese bestand in weißen Leibchen mit Sponsoren-Schriftzug, aber ohne Rückennummer und Namens-Schriftzug. Bayern-Macher Uli Hoeneß (65), immer schon ein Mann der Tat, half sogar beim Abschneiden der Ärmel …

Aus dem Konzept brachte das den Branchenführer, der sich am Saisonende mit Rang drei hinter Borussia Dortmund und Bayer 04 Leverkusen zufriedengeben musste, scheinbar nicht: Die Bayern gewannen durch zwei Tore von Claudio Pizarro (27./71.) mit 2:0.

Als zu ähnlich im Farbton empfand auch Schiedsrichter-Legende Walter Eschweiler (heute 81 / Euskirchen) am 27. November 1971 zur Halbzeit im Hamburger Volksparkstadion die Trikots der Nord-Rivalen HSV und Werder Bremen. Denn: Anders als im gewohnten Grün-Weiß bestritten die Werderaner die Saison 1971/72 in Jerseys in den Bremer Landesfarben Rot und Weiß und auch zum Auswärtsspiel in Hamburg hatten sie keine wirklich signifikanten Ausweichtrikots mitgebracht. Die Folge: Werder musste in der zweiten Hälfte der Partie, die mit 1:2 verloren ging, in HSV-Trikots spielen. „Werder mit der HSV-Raute auf der Brust: Es glich einer Demütigung“, hat man auf der offiziellen Homepage des viermaligen Bundesliga-Meisters diese Schmach bis heute nicht vergessen… (cge).

Mehr zum Thema:

Das erste Mal in der Bundesliga (11): Die Gelb-Rote Karte

Das erste Mal in der Bundesliga (10): Torlinientechnik

Das erste Mal in der Bundesliga (9): Rot vor der 2. Minute

Aktuelle Umfrage: Stimmt ab!

16 Spiele sind absolviert – wie seht Ihr die Leistungen der Bundesliga-Schiedsrichter in der Vorrunde 2016/2017 bislang?

15.41 Uhr – Elf Minuten später als geplant führte Schiedsrichter Lutz Michael Fröhlich aus Berlin am 27. Oktober 2001 den 1. FC Köln und den FC Bayern München in das trotz Umbauarbeiten mit 42.000 Zuschauern restlos ausverkaufte Müngersdorfer Stadion. Die Fans rieben sich verwundert die Augen, trat doch der deutsche Rekordmeister aus München am elften Spieltag der Saison 2001/2002 in der Fußball-Bundesliga in einem höchst eigenwilligen Dress auf.

Über ihren dunkelroten Trikots trugen die Bayern weiße Trainingsleibchen. Zum Gastspiel in der Domstadt waren die Münchner lediglich – sehr zum Ärger von Zeugwart Charly Ehrmann – mit roten Trikotsätzen angereist. Da sich die Kölner weigerten, als Heimteam in weißen Trikots zu spielen, musste eine andere Lösung her. Diese bestand in weißen Leibchen mit Sponsoren-Schriftzug, aber ohne Rückennummer und Namens-Schriftzug. Bayern-Macher Uli Hoeneß (65), immer schon ein Mann der Tat, half sogar beim Abschneiden der Ärmel …

Aus dem Konzept brachte das den Branchenführer, der sich am Saisonende mit Rang drei hinter Borussia Dortmund und Bayer 04 Leverkusen zufriedengeben musste, scheinbar nicht: Die Bayern gewannen durch zwei Tore von Claudio Pizarro (27./71.) mit 2:0.

Als zu ähnlich im Farbton empfand auch Schiedsrichter-Legende Walter Eschweiler (heute 81 / Euskirchen) am 27. November 1971 zur Halbzeit im Hamburger Volksparkstadion die Trikots der Nord-Rivalen HSV und Werder Bremen. Denn: Anders als im gewohnten Grün-Weiß bestritten die Werderaner die Saison 1971/72 in Jerseys in den Bremer Landesfarben Rot und Weiß und auch zum Auswärtsspiel in Hamburg hatten sie keine wirklich signifikanten Ausweichtrikots mitgebracht. Die Folge: Werder musste in der zweiten Hälfte der Partie, die mit 1:2 verloren ging, in HSV-Trikots spielen. „Werder mit der HSV-Raute auf der Brust: Es glich einer Demütigung“, hat man auf der offiziellen Homepage des viermaligen Bundesliga-Meisters diese Schmach bis heute nicht vergessen… (cge).

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16.04.2024 13:06 Uhr | Quelle: WahreTabelle Auswertung 29. Spieltag: Diskussionen um zwei Leverkusen-Tore und mögliche Rote Karten

Mehrere strittige Szenen im Fokus

Harm-Osmers-2024-1043762546h_1713265747.jpg

Erstmals seit dem 17. Spieltag hat es nach einem Bundesliga-Wochenende keine Ergebniskorrektur durch die WT-Community gegeben. Dennoch wurden vier strittige Szenen diskutiert, von denen zwei beim Duell zwischen Bayer Leverkusen und Werder Bremen (5:0) stattgefunden haben. 29. Spieltag: Alle strittigen Szenen im Überblick In beiden Fällen waren sich die Mitglieder des Kompetenzteams sowie die WT-User uneins. Jeweils mit einer knappen Mehrheit hätten die User den Elfmeter, der zum 1:0 führte, nicht gepfiffen und das 2:0, bei dem eine Abseitsstellung thematisiert wurde, nicht zählen lassen. Die KT-Mitglieder stärkten jedoch S...

09.04.2024 16:46 Uhr | Quelle: WahreTabelle Auswertung 28. Spieltag: Platzverweise für Unions Trimmel und Frankfurts Dina Ebimbe

Zwei Fehlentscheidungen im Fokus

Trimmel-Christopher-2023-2024-Union-Berlin-1043359099h_1712674162.jpg

Am 28. Bundesliga-Spieltag haben strittige Szenen zu insgesamt zwei Korrekturen in zwei Partien geführt – in beiden Fällen handelte es sich um einen nicht gegebenen Platzverweis. Christopher Trimmel vom 1. FC Union Berlin hätte für ein Handspiel die Rote und Eintracht Frankfurts Junior Dina Ebimbe für ein Foul die Gelb-Rote Karte sehen müssen. 28. Spieltag: Alle Korrekturen und strittigen Szenen im Überblick Trimmel lenkte gegen Leverkusen (0:1) den Ball mit dem Arm an den Pfosten, woraufhin Schiedsrichter Benjamin Brand auf den Elfmeterpunkt zeigte. Der Berliner Verteidiger wurde nicht bestraft, was auf Unv...

02.04.2024 11:19 Uhr | Quelle: WahreTabelle Auswertung 27. Spieltag: Leipzig und Augsburg um Sieg gebracht – Rot für Ryerson

Vier Fehlentscheidungen im Fokus

Julian Ryerson im Zweikampf mit Jamal Musiala

Am 27. Bundesliga-Spieltag gab es einige strittige Szenen, die zu insgesamt vier Korrekturen in vier Partien geführt haben. In zwei Begegnungen sorgte dies für einem anderen Ausgang. Sowohl RB Leipzig als auch der FC Augsburg hätten in ihren Heimspielen anstelle eines Unentschiedens einen Sieg eingefahren. Glück hatte zudem Borussia Dortmund im Topspiel gegen den FC Bayern. 27. Spieltag: Alle Korrekturen und strittigen Szenen im Überblick Leipzig mühte sich am Samstagnachmittag zu einem 0:0 gegen Mainz 05, dabei hätte es nach Ansicht der WahreTabelle-Community in der 61. Minute einen Elfmeter für die Sachsen geben müss...

21.03.2024 12:31 Uhr | Quelle: dpa Siebert über VAR: „Weniger Tätlichkeiten und Schwalben im Strafraum“

Schiedsrichter mit klarer Meinung

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Nach Meinung von Schiedsrichter Daniel Siebert wird der Video-Assistent nie 100-prozentige Gerechtigkeit bringen. „Das war vielleicht die zu hohe Erwartung. Das aber kann er nicht leisten. Weil die Vereine, Spieler und Fans die meisten Szenen, die im Graubereich liegen, zu ihren Gunsten auslegen werden. So haben wir immer zwei Parteien und ein Ungleichgewicht in der Beurteilung“, sagte Siebert der „Berliner Zeitung“. In der Bundesliga wurde der VAR in der Saison 2017/2018 eingeführt. In der 2. Bundesliga etablierte er sich zwei Jahre später. Insgesamt habe der Videobeweis den Fußball fairer gemacht, befand Siebert vor allem mit Blick auf „faktische Situationen“ wie Abseits. „Es gibt kein Tor mehr ...

14.02.2024 08:35 Uhr | Quelle: dpa Wirbel um aberkanntes Leipzig-Tor gegen Real Madrid: „Es war kein Abseits, es war kein Foul“

Sesko traf nach 97 Sekunden 

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Ein Tor nach 97 Sekunden im Achtelfinale der Champions League, Traumstart gegen Real Madrid – doch der Treffer von Benjamin Sesko für RB Leipzig zählte nicht. Zum großen Unverständnis von Sportdirektor Rouven Schröder. „Ich weiß nicht, was wir verbrochen haben, dass wir das Tor nicht bekommen, das war eine Fehlentscheidung. Es wäre mit dem 1:0 ein ganz anderes Spiel geworden“, schimpfte der 48-Jährige.  Community: Im Forum über Schiedsrichter-Themen mitdiskutieren Das Schiedsrichter-Gespann aus Bosnien-Herzegowina um Irfan Peljto entschied in der Szene auf Abseits und wurde auch von Video-Schiedsrichter Pol van Boekel aus den N...