Newsansicht

WahreTabelle 1.Bundesliga >> WahreTabelle 2.Bundesliga >>
24.03.2020 16:00 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Das sind die Jobs der Bundesligaschiedsrichter

Von Polizist bis Unternehmer

SteinhausB.jpg_1574433951.jpg
Quelle: imago images
Bibiana Steinhaus arbeitet nebenbei als Polizistin

Während die Bundesliga wegen des Coronavirus weiterhin in der Zwangspause ist, haben die Schiedsrichter wieder mehr Zeit für ihre gelernten Berufe. Aber was machen Deniz Aytekin und seine Kollegen abseits des Fußballplatzes? 

Aytekin arbeitet hauptberuflich als Unternehmer und ist Geschäftsführer der Online-Marktplätze fitnessmarkt.de und ems-training.de. Ebenfalls in der Sportbranche tätig ist Manuel Gräfe. Der Berliner ist Sportwissenschaftler und außerdem im Immobiliengeschäft tätig. Auch seine Kollegen Martin Petersen und Felix Zwayer arbeiten als Immobilienkaufleute. 

Patrick Ittrich und Bibiana Steinhaus machen dagegen etwas ganz Anderes. Beide sorgen als Polizisten auch neben dem Platz für Recht und Ordnung. Unter den Bundesliga-Schiedsrichtern verbirgt sich auch ein Arzt: Dr. Robert Kampka ist nebenbei als Truppenarzt bei der Bundeswehr tätig.

Für Daniel Siebert und Frank Willenborg pausiert derweil nicht nur der Nebenjob in der Bundesliga. Beide arbeiten als Lehrer und sind damit auch von den landesweiten Schulschließungen betroffen. (yk)

Während die Bundesliga wegen des Coronavirus weiterhin in der Zwangspause ist, haben die Schiedsrichter wieder mehr Zeit für ihre gelernten Berufe. Aber was machen Deniz Aytekin und seine Kollegen abseits des Fußballplatzes? 

Aytekin arbeitet hauptberuflich als Unternehmer und ist Geschäftsführer der Online-Marktplätze fitnessmarkt.de und ems-training.de. Ebenfalls in der Sportbranche tätig ist Manuel Gräfe. Der Berliner ist Sportwissenschaftler und außerdem im Immobiliengeschäft tätig. Auch seine Kollegen Martin Petersen und Felix Zwayer arbeiten als Immobilienkaufleute. 

Patrick Ittrich und Bibiana Steinhaus machen dagegen etwas ganz Anderes. Beide sorgen als Polizisten auch neben dem Platz für Recht und Ordnung. Unter den Bundesliga-Schiedsrichtern verbirgt sich auch ein Arzt: Dr. Robert Kampka ist nebenbei als Truppenarzt bei der Bundeswehr tätig.

Für Daniel Siebert und Frank Willenborg pausiert derweil nicht nur der Nebenjob in der Bundesliga. Beide arbeiten als Lehrer und sind damit auch von den landesweiten Schulschließungen betroffen. (yk)

31.03.2020 15:01 Uhr | Quelle: WahreTabelle Rekordschiedsrichter: Keiner war bisher jünger als Kempter

Auch Miterfinder der Karten Kreitlein hält einen Rekord in der Bundesliga

Kempter.jpg_1585659966.jpg

Schiedsrichter Michael Kempter stellte am 26. August 2006 in der Partie VfL Bochum gegen Energie Cottbus einen Rekord in der Bundesliga auf. Mit 23 Jahren, 6 Monaten und 29 Tagen ist er bis heute der jüngste Schiedsrichter im deutschen Oberhaus. Im September 2004 stieg er mit 21 Jahren, 7 Monaten, und 25 Tagen bereits zum jüngsten der 2. Bundesliga auf, dieser Rekord wurde 2008 aber gebrochen. Mit 20 Jahren, 5 Monaten, und 17 Tagen war ausgerechnet Kempters Bruder Robert rund ein Jahr jünger bei seinem Debüt. Während diese Rekorde in Zukunft noch von jüngeren Schiedsrichtern gebrochen werden könnten, ist der des ehemaligen Schiedsrichters Rudolf Kreitlein bis auf weiteres in Stein gemeißelt. Als angeblicher Miterfinder der ...

30.03.2020 17:37 Uhr | Quelle: WahreTabelle Phantomtore in der Bundesliga

Økland erhielt für seine Ehrlichkeit sogar eine Fair-Play-Plakette

Helmer.jpg_1585582784.jpg

In der Bundesligahistorie gab es bis heute vier Phantomtore – also Tore, die vom Schiedsrichter fälschlicherweise anerkannt wurden, obwohl der Ball nicht im Tor war. Das erste Phantomtor „erzielte“ der Dortmunder Reinhold Wosab am 27. März 1965. Im Spiel von Borussia Dortmund gegen den Karlsruher SC gelang der Ball durch das Außennetz ins Tor zum 4:1 für Dortmund. Am Ende gewann der BVB mit 5:1 und das Tor blieb bestehen, auch eine Wiederholung des Spiels gab es nicht. Ebenfalls ohne Folgen blieb das Phantomtor von Leverkusens Stefan Kießling in der Partie am 18. Oktober 2013 gegen 1899 Hoffenheim. Dabei flog ein Kopfball des Stürmers durch ein Loch in der Seite des Netzes und landete zum 2:0 im Tor. Schiedsrichter Dr. Felix...

29.03.2020 16:18 Uhr | Quelle: WahreTabelle Regelmythen: Der Torwart darf den Ball nur sechs Sekunden festhalten

Ursprünglich kommt die Bestimmung aus den 1980er-Jahren

Neuer2.jpg_1585493574.jpg

Im Regelwerk des International Football Association Board (IFAB) steht geschrieben, dass es einen indirekten Freistoß gibt, wenn der Torhüter den Ball „mehr als sechs Sekunden lang mit der Hand/dem Arm kontrolliert, bevor er ihn freigibt“: Aber warum hält sich kaum ein Torwart an diese Regel? Das liegt am Ursprung der Regelung. Während der Weltmeisterschaft 1982 durften die Torhüter den Ball zum Teil sehr lang in der Hand behalten und sogar ablegen, nur um ihn danach erneut in die Hand zu nehmen. Das IFAB beschloss in den Jahren darauf, das Spiel zu beschleunigen und legte dafür die Sechs-Sekunden-Regel fest. Ohne feste Zeit, hätte sich vermutlich nichts an der Spielweise geändert. Heute wird den Schiedsrichtern beig...

28.03.2020 17:09 Uhr | Quelle: WahreTabelle Regelhistorie: Gelbe und Rote Karten im Fußball

Ihren Ursprung haben die Karten bei einem WM-Spiel 1966

Tschenscher.jpg_1585411929.jpg

Der ehemalige deutsche Schiedsrichter Rudolf Kreitlein gilt gemeinsam mit dem Engländer Ken Aston als Erfinder der Gelben und Roten Karten. Kreitlein leitete bei der Weltmeisterschaft 1966 das Viertelfinale zwischen Gastgeber England und Argentinien. Während der aggressiv geführten Partie stellte Kreitlein in der 35. Minute Argentiniens Kapitän Antonio Rattin vom Platz, dieser war ihm hinterhergelaufen und schrie ihn auf Spanisch an, was Kreitlein als Beleidigung auffasste. Tatsächlich wollte Rattin, der weder Deutsch noch Englisch sprechen konnte, lediglich einen Dolmetscher anfordern, um sich mit Kreitlein zu unterhalten. Er weigerte sich deshalb den Platz zu verlassen und sorgte damit für eine fast zehnminütige Unterbrechung. Die retten...

27.03.2020 12:47 Uhr | Quelle: WahreTabelle Regelmythen: Im Fünfmeterraum ist der Torwart geschützt

Bereits seit 2012 existiert die Regel nicht mehr

Riemann.jpg_1585309892.jpg

In der Bundesliga haben die Torhüter im Fünfmeterraum lange einen Sonderstatus genossen. Rempler von Gegenspielern gegen den Torwart wurden konsequent abgepfiffen. In der Saison 2012/ 2013 wurde diese Regel allerdings geändert. Seitdem sollen Schiedsrichter Zweikämpfe zwischen Feldspielern und Torhütern im Fünfmeterraum genauso bewerten wie einen normalen Zweikampf im Mittelkreis. Das führte dazu, dass nicht mehr jeder Körperkontakt abgepfiffen wurde. Der Mythos des unantastbaren Torhüters im eigenen Fünfer hält sich bei einigen Fans und Spielern aber bis heute. Übrigens: Die Regel war ohnehin eine deutsche Sonderregel, die der DFB 2012 eigenmächtig abgeschafft hat. Im offiziellen Fußballregelw...