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23.11.2019 13:11 Uhr | Quelle: dpa

Drei Jahre Sperre nach Schiedsrichter-Angriff in Hessen 

Auch der Verein wird für die Attacke bestraft

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Quelle: imago images
Ein Schiedsrichter zückt die Rote Karte

Nach seiner brutalen Attacke auf einen Schiedsrichter in einem C-Liga-Fußballspiel Ende Oktober in Südhessen ist der Spieler der FSV Münster zu einer dreijährigen Sperre verurteilt worden. Zudem wurde der Verein mit einer sechsmonatigen Spielsperre und einer Geldstrafe in Höhe von 500 Euro belegt, bestätigte der Vorsitzende des zuständigen Kreissportgerichts Dieburg, Helmut Biegi, am Donnerstag. Die mündliche Verhandlung fand am Mittwoch statt. Zuvor hatte die "Offenbach-Post" darüber berichtet.

Die Attacke auf den 22-jährigen Schiedsrichter in der Partie des FSV Münster gegen den TV Semd hatte bundesweit für Schlagzeilen gesorgt.
Der Unparteiische hatte dem Spieler die gelb-rote Karte gezeigt und war von diesem anschließend bewusstlos geschlagen worden. Ein Rettungshubschrauber musste den Schiedsrichter ins Krankenhaus bringen.

Der Verein hatte die Mannschaft nach der Prügelattacke vom laufenden Spielbetrieb abgemeldet, den Täter aus dem Verein ausgeschlossen und ihm ein lebenslanges Hausverbot erteilt.

Nach seiner brutalen Attacke auf einen Schiedsrichter in einem C-Liga-Fußballspiel Ende Oktober in Südhessen ist der Spieler der FSV Münster zu einer dreijährigen Sperre verurteilt worden. Zudem wurde der Verein mit einer sechsmonatigen Spielsperre und einer Geldstrafe in Höhe von 500 Euro belegt, bestätigte der Vorsitzende des zuständigen Kreissportgerichts Dieburg, Helmut Biegi, am Donnerstag. Die mündliche Verhandlung fand am Mittwoch statt. Zuvor hatte die "Offenbach-Post" darüber berichtet.

Die Attacke auf den 22-jährigen Schiedsrichter in der Partie des FSV Münster gegen den TV Semd hatte bundesweit für Schlagzeilen gesorgt.
Der Unparteiische hatte dem Spieler die gelb-rote Karte gezeigt und war von diesem anschließend bewusstlos geschlagen worden. Ein Rettungshubschrauber musste den Schiedsrichter ins Krankenhaus bringen.

Der Verein hatte die Mannschaft nach der Prügelattacke vom laufenden Spielbetrieb abgemeldet, den Täter aus dem Verein ausgeschlossen und ihm ein lebenslanges Hausverbot erteilt.

26.11.2019 19:00


satomi


VfB Stuttgart-FanVfB Stuttgart-Fan


Mitglied seit: 30.03.2014

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Beiträge: 669

@CobraCommander

Zitat von CobraCommander
"Der Verein hatte die Mannschaft nach der Prügelattacke vom laufenden Spielbetrieb abgemeldet, den Täter aus dem Verein ausgeschlossen und ihm ein lebenslanges Hausverbot erteilt."

Wofür wird hier der Verein bestraft:
Nach dem Artikel hat er sich doch sehr eindeutig und konsequent verhalten. Warum diese Sippenhaft? Weil sie es einem Kriminellen nicht an der Nase angesehen haben (dann würden bei ähnlichen Maßstäben aber viele Juristen ein Problem bekommen)?
Oder war da noch etwas, was hier nicht erwähnt ist?

Auf der anderen Seite haben wir den Straftäter, der bekannt ist. Dessen Strafe fällt im Vergleich lächerlich gering aus.
Welche Botschaft soll das aussenden?


DANKE!
Genau mein Gedankengang. Für mich ebenfalls höchst fragwürdige Botschaft.
Das einzige Szenario in dem das mMn Sinn macht, ist dass sich Mannschaft und/oder Trainer hinter den Straftäter gestellt haben.

Sinnvoll wäre es gewesen, die Mannschaft mit einer temporären Strafe (Punktabzug?) zu belegen, aber dafür zu sorgen, dass jemand der einem Schiedsrichter absichtlich Gewalt zufügt niemals wieder an einem Fußballspiel teilnehmen darf (wir reden ja nicht von einem Jugendlichen!).


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23.11.2019 20:34


CobraCommander


VfL Wolfsburg-FanVfL Wolfsburg-Fan


Mitglied seit: 02.05.2015

Aktivität:
Beiträge: 123

"Der Verein hatte die Mannschaft nach der Prügelattacke vom laufenden Spielbetrieb abgemeldet, den Täter aus dem Verein ausgeschlossen und ihm ein lebenslanges Hausverbot erteilt."

Wofür wird hier der Verein bestraft:
Nach dem Artikel hat er sich doch sehr eindeutig und konsequent verhalten. Warum diese Sippenhaft? Weil sie es einem Kriminellen nicht an der Nase angesehen haben (dann würden bei ähnlichen Maßstäben aber viele Juristen ein Problem bekommen)?
Oder war da noch etwas, was hier nicht erwähnt ist?

Auf der anderen Seite haben wir den Straftäter, der bekannt ist. Dessen Strafe fällt im Vergleich lächerlich gering aus.
Welche Botschaft soll das aussenden?


Berlin 30.05.2015 - The few. The proud!


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