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16.11.2019 13:44 Uhr | Quelle: dpa

Eintracht-Sportvorstand Bobic sieht Videobeweis „immer skeptischer“

„Wir haben nicht weniger, sondern mehr Diskussionen als vorher“

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Quelle: imago images
Fredi Bobic kritisierte in einem Interview den Videobeweis, Regeländerungen und die Turniere der Nationalmannschaften

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic hat in einem Rundumschlag zu aktuellen Fußball-Themen den Videobeweis kritisiert. Vom anfangs großen Befürworter, sei er „inzwischen immer skeptischer“ geworden, sagte der frühere Nationalstürmer im Interview mit dem Onlineportal „Sportbuzzer“. „Wir haben nicht weniger, sondern mehr Diskussionen als vorher. Die Schiedsrichter können am wenigsten dafür, weil sie selbst nicht mehr wissen, was die aktuelle Regel oder Auslegung ist.“ Ständig werde etwas verändert, wie zum Beispiel die Handspielregel, die keiner mehr kapiere.

Kritik übte er zudem an der EM 2020 in zwölf Ländern. „Das ist für mich keine Europameisterschaft mehr“, meinte Bobic. „So ein Turnier muss in einem oder maximal zwei Ländern stattfinden, sonst kann dieses Miteinander, diese Stimmung gar nicht aufkommen.“

Wenig erfreut ist der 48-Jährige auch über die WM 2022 in Katar.
„Dass sich die FIFA da ein Ei ins Nest gelegt hat, steht außer Frage“, befand Bobic vor allem mit Blick auf den Termin. „Da müssen wir uns bald zusammensetzen. Spielen wir im Sommer durch? Wann geht die neue Saison los, wann die Vorbereitung? Da sind viele Fragen offen“, erklärte er. Auch die Nations League sei für ihn eine Geschichte, die niemand brauche. „Eine sportpolitische Entscheidung, um die kleinen Länder abzuholen“, sagte Bobic.

Wirklich positiv findet er dagegen die Wahl von Fritz Keller zum Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes. „Eine super Entscheidung. Er ist ein Arbeiter, kein Verkäufer. Er ist akzeptiert von der Liga und den Verbänden, was nicht einfach ist“, sagte Bobic. „Ich glaube, dass er dem DFB in den nächsten Jahren noch sehr, sehr guttun wird.“

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic hat in einem Rundumschlag zu aktuellen Fußball-Themen den Videobeweis kritisiert. Vom anfangs großen Befürworter, sei er „inzwischen immer skeptischer“ geworden, sagte der frühere Nationalstürmer im Interview mit dem Onlineportal „Sportbuzzer“. „Wir haben nicht weniger, sondern mehr Diskussionen als vorher. Die Schiedsrichter können am wenigsten dafür, weil sie selbst nicht mehr wissen, was die aktuelle Regel oder Auslegung ist.“ Ständig werde etwas verändert, wie zum Beispiel die Handspielregel, die keiner mehr kapiere.

Kritik übte er zudem an der EM 2020 in zwölf Ländern. „Das ist für mich keine Europameisterschaft mehr“, meinte Bobic. „So ein Turnier muss in einem oder maximal zwei Ländern stattfinden, sonst kann dieses Miteinander, diese Stimmung gar nicht aufkommen.“

Wenig erfreut ist der 48-Jährige auch über die WM 2022 in Katar.
„Dass sich die FIFA da ein Ei ins Nest gelegt hat, steht außer Frage“, befand Bobic vor allem mit Blick auf den Termin. „Da müssen wir uns bald zusammensetzen. Spielen wir im Sommer durch? Wann geht die neue Saison los, wann die Vorbereitung? Da sind viele Fragen offen“, erklärte er. Auch die Nations League sei für ihn eine Geschichte, die niemand brauche. „Eine sportpolitische Entscheidung, um die kleinen Länder abzuholen“, sagte Bobic.

Wirklich positiv findet er dagegen die Wahl von Fritz Keller zum Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes. „Eine super Entscheidung. Er ist ein Arbeiter, kein Verkäufer. Er ist akzeptiert von der Liga und den Verbänden, was nicht einfach ist“, sagte Bobic. „Ich glaube, dass er dem DFB in den nächsten Jahren noch sehr, sehr guttun wird.“

21.11.2019 17:53


AllesZufall


Eintr. Frankfurt-FanEintr. Frankfurt-Fan


Mitglied seit: 17.02.2019

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@erfolgsfan

Zitat von erfolgsfan
Zitat von AllesZufall
Zitat von woscsnh
Was meinst du damit?  

Wie das die 'Technik' dann hinkriegt, weiss ich auch nicht.


Wie, was meine ich damit? Die kalibrierte Linie ist eine Parallele zur Mittellinie (und Grundlinie und 16er). Da ist Perspektive und alles völlig egal. Nur sie macht halt nichts anderes. Die wird per Hand an den Pixelbrei angelegt. Höhe, Tiefe, etc. der Spieler wird ebenfalls alles per Hand festgelegt.
Und technisch macht dir das jeder Programmierer im Handumdrehen. Das war ja das schlimme, dass es dennoch so lange gedauert hat. 

PS: Linien sind von überall aus gesehen gerade, erscheinen nur vielleicht nicht mehr parallel.
Hierzu:https://youtu.be/UlT1UTOTztk?t=139
Da sieht man eigentlich ziemlich gut wie das ganze erzeugt wird, die perspektivische Verzerrung wird natürlich berücksichtigt. Es gab nochmal ein ausführlicheres Video hierzu dass ich leider nicht zur Hand habe. Die unvermeidbare Fehlertoleranz dürfte jedenfalls dramatisch unter dem menschlichen Auge des Assistenten an der Seitenlien liegen und sicher unter den genannten 20cm.

Weil hier England genannt wurde: Soweit ich weiss kann dort der VAR den Feldschiri im Sinne einer beschleunigten Abwicklung überstimmen. Das hat natürlich andere Nachteile (Autoritätsverlust) aber ich würde es trotzdem so machen. Die Läufe in die review Area und der zeitverlust dadurch sind nach meiner Beobachtung große Reizpunkte... und beim Abseits entscheidet der VAR ja eh schon.

Edith: Hier ist das fragliche Video:https://www.youtube.com/watch?v=PCOK7-kc_8o
Ich bin ja kein Programmierer aber das wirkt jetzt nicht wie etwas dass man in der Frühstückspause hinrotzen kann.


Verdeckte Körperteile, ungenaue Bestimmung der Höhe, manuelle Anlegung bei pixeligen Bildern, Bewegung des Balles im Extremfall weit über 100kmh, Bewegung entgegenlaufendet Spieler von bis zu 70kmh, manuelles anhalten des Bildes...

Da kann einiges zusammenkommen bis weit über einen halben Meter.

Für jeden Freund des Sports bleibt es Schwachsinn. Regelfetischisten erfreuen sich weiterhin. Und dann über diverse Entwicklungen wundern. 


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21.11.2019 17:35


adler88


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@erfolgsfan

2D bin ich da kalibriert bei dir, aber hier am Ende im Praxisbeispiel frage ich mich wieso die rechte Schulter über dem Boden des linken Fusses gemessen wurde.

ja escwar so oder so Abseits, aber es wurden einfach willkühliche Basispunkte gewählt um Positionen oben am Körper zu wählen.
und das sind Menschen am Bildschirm und damit ordentlich Unschärfe


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21.11.2019 14:34


erfolgsfan
erfolgsfan

1899 Hoffenheim-Fan1899 Hoffenheim-Fan

erfolgsfan
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@AllesZufall

Zitat von AllesZufall
Zitat von woscsnh
Was meinst du damit?  

Wie das die 'Technik' dann hinkriegt, weiss ich auch nicht.


Wie, was meine ich damit? Die kalibrierte Linie ist eine Parallele zur Mittellinie (und Grundlinie und 16er). Da ist Perspektive und alles völlig egal. Nur sie macht halt nichts anderes. Die wird per Hand an den Pixelbrei angelegt. Höhe, Tiefe, etc. der Spieler wird ebenfalls alles per Hand festgelegt.
Und technisch macht dir das jeder Programmierer im Handumdrehen. Das war ja das schlimme, dass es dennoch so lange gedauert hat. 

PS: Linien sind von überall aus gesehen gerade, erscheinen nur vielleicht nicht mehr parallel.
Hierzu:https://youtu.be/UlT1UTOTztk?t=139
Da sieht man eigentlich ziemlich gut wie das ganze erzeugt wird, die perspektivische Verzerrung wird natürlich berücksichtigt. Es gab nochmal ein ausführlicheres Video hierzu dass ich leider nicht zur Hand habe. Die unvermeidbare Fehlertoleranz dürfte jedenfalls dramatisch unter dem menschlichen Auge des Assistenten an der Seitenlien liegen und sicher unter den genannten 20cm.

Weil hier England genannt wurde: Soweit ich weiss kann dort der VAR den Feldschiri im Sinne einer beschleunigten Abwicklung überstimmen. Das hat natürlich andere Nachteile (Autoritätsverlust) aber ich würde es trotzdem so machen. Die Läufe in die review Area und der zeitverlust dadurch sind nach meiner Beobachtung große Reizpunkte... und beim Abseits entscheidet der VAR ja eh schon.

Edith: Hier ist das fragliche Video:https://www.youtube.com/watch?v=PCOK7-kc_8o
Ich bin ja kein Programmierer aber das wirkt jetzt nicht wie etwas dass man in der Frühstückspause hinrotzen kann.


Zitat von wölfin: "Unsere offizielle Beschreibung lautet übrigens "Bier, High Heels und Herr Gründel""


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