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17.12.2016 21:56 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Elfmeter für den HSV beim Stand von 0:1 in Mainz?

Bundesliga: Watzke sieht „unfassbare Fehlentscheidung“ gegen BVB.

MZ05/HSV
Quelle: Imago Sportfoto
Die Mainzer Reservespieler (hinten) scheinen Schlimmes zu ahnen, als Alexander Hack nach 27 Minuten dem Hamburger Nicolai Müller in die Parade fährt…

Die Zeichen des Frusts von Marco Reus (27) waren nachhaltig. Der BVB-Superstar trat nach seinem Platzverweis bei 1899 Hoffenheim (2:2) im Freitagsspiel der Fußball-Bundesliga ein Loch in den Plexiglas-Spielertunnel der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena. Der Nationalspieler war zum Auftakt des 15. Spieltages nach 41 Minuten im Anschluss an eine Zerr-Attacke von Nadiem Amiri von Schiedsrichter Benjamin Brand (Bamberg / Bild-Note: 5) mit Gelb-Rot vom Platz gestellt worden. Der Feldverweis für Reus war nur eine von zwei strittigen Szenen bei der Fußball-Community WahreTabelle in diesem Spiel. Nach 20 Minuten hatte der Referee den Treffer von Sandro Wagner trotz eines Schubsers des Hoffenheimers gegen Dortmunds Sven Bender anerkannt – und für Riesen-Unmut im BVB-Lager gesorgt. Vorstandschef Hans-Joachim Watzke (57) sprach bei Sky von einer „unfassbaren Fehlentscheidung.“ Top: Wagner gab bei Sky im Interview nach der Partie zu, dass er Bender unfair attackiert hatte, „Das war intuitiv, das war mir gar nicht bewusst. Ja, es war ein Foul“, sagte der U21-Europameister von 2009 beim Studium der TV-Bilder. TripleBayern94 bei WahreTabelle: „Für mich abzupfeifen, Wagner verschafft sich mit dem Stoß einen kleinen aber wichtigen Vorteil. Für Benjamin Brand leider gar nicht zu sehen, weil ihm die Sicht komplett versperrt war, der Linienrichter hatte aber soweit freie Sicht.“

Während Borussia Dortmunds sich trotz des Remis auf Rang fünf verbessern konnte, endete für den Hamburger SV beim 1:3 (1:1) beim 1. FSV Mainz 05 am Samstagnachmittag eine Serie von zuletzt vier ungeschlagenen Spielen. Danny Latza (35./57./67.) drehte mit drei Treffern das Spiel im Alleingang zugunsten der Mainzer. Die „Null-Fünfer“ hatten allerdings nach 27 Minuten Glück, dass Schiedsrichter Deniz Aytekin (Oberasbach) nach einer Attacke von Alexander Hack gegen den früheren Mainzer Nicolai Müller einen Meter vor der Torlinie nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte. „Böses Foul“, meinte auch St. Pauli-Fan SD74, „so darf man nicht von hinten reingehen – Rot!“ Runner-King: „So  komisch das klingt, aber wenn Hack den Ball trifft, dann ist das ein Strafstoß, weil er dabei Müller gleichzeitig rücksichtslos abräumt.“

Elfer-Glück hatte auch Werder Bremen beim 1:1 (1:1) gegen den 1. FC Köln. In der 89. Minute kam Kölns Marco Höger gegen Robert Bauer zu Fall. Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding), der in dieser Partie sehr kleinlich pfiff und mit einer theatralischen Ermahnung am Spielfeldrand für Bremen-Coach Alexander Nouri (71.) für Unverständnis sorgte, gab jedoch Gelb für Höger statt Elfer für den FC. Damit fehlt Marco Höger nach seiner fünften Gelben Karte den „Geißböcken“ ausgerechnet im Rhein-Derby gegen Bayer 04 Leverkusen. „Klarer Tritt auf den Fuß und damit klarer Elfmeter“, gab es hier für Kompetenzteam-Mitglied GladbacherFohlen keine Zweifel. Der User GlückaufS04 sah ebenfalls klar: „Aufgrund der Bilder ein Fuß-drauf der deutlicheren Sorte.“ Bremens Bauer bei Sky zu dieser Szene: „Der Ball ist offen und ich muss ehrlich sagen, dass ich einen Schritt zu spät komme und ihm auf den Fuß trete. Der Schiri sieht es anders. Wir haben Glück gehabt, dass er keinen Elfmeter pfeift.“ 

Der VfL Wolfsburg erkämpfte sich beim 1:0 (1:0) gegen Eintracht Frankfurt im Samstagabendspiel den ersten Heimerfolg in dieser Saison. Im Fokus in der Volkswagen Arena: Schiedsrichter Dr. Felix Brych (München), der nach 65 Minuten zugunsten der Frankfurter – Makoto Hasebe war gegen Joshua Guilavogui aus dem Tritt gekommen – auf den ominösen Punkt zeigte, und Minuten später nach einem Foul von Daniel Caligiuri gegen Ante Rebic einen weiteren Elfer für die Hessen nicht gab. Für den früheren Frankfurter Vorstandschef Heribert Bruchhagen (68) war in seinem letzten Spiel als Sky-Experte und vor seinem Wechsel zum HSV klar: „Brych hat dies falsch beurteilt.“ Weltmeister Lothar Matthäus (55) ebenfalls sicher: „Klarer Elfer, über den zuvor gegebenen Elfmeter kann man eher diskutieren.“ Den ersten Strafstoß, den Alexander Meier (67.) zum Entsetzen der Frankfurter über das Tor jagte, bezeichnete Eintracht-Coach Niko Kovac (45) anschließend als Schwalbe. Der ehemalige Bundesligaprofi wurde im Sky-Interview allerdings rückblickend auf die Partie gegen 1899 Hoffenheim (0:0) deutlich: „Ich sage es noch einmal ganz klar, auch für die Medien, die das Thema aufgemacht haben: Es gab im Spiel gegen Hoffenheim eine Szene, die eine Rote Karte hätte geben müssen, aber ich lasse es nicht gelten, dass Eintracht Frankfurt eine Kloppertruppe ist.“ (cge)

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Die Zeichen des Frusts von Marco Reus (27) waren nachhaltig. Der BVB-Superstar trat nach seinem Platzverweis bei 1899 Hoffenheim (2:2) im Freitagsspiel der Fußball-Bundesliga ein Loch in den Plexiglas-Spielertunnel der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena. Der Nationalspieler war zum Auftakt des 15. Spieltages nach 41 Minuten im Anschluss an eine Zerr-Attacke von Nadiem Amiri von Schiedsrichter Benjamin Brand (Bamberg / Bild-Note: 5) mit Gelb-Rot vom Platz gestellt worden. Der Feldverweis für Reus war nur eine von zwei strittigen Szenen bei der Fußball-Community WahreTabelle in diesem Spiel. Nach 20 Minuten hatte der Referee den Treffer von Sandro Wagner trotz eines Schubsers des Hoffenheimers gegen Dortmunds Sven Bender anerkannt – und für Riesen-Unmut im BVB-Lager gesorgt. Vorstandschef Hans-Joachim Watzke (57) sprach bei Sky von einer „unfassbaren Fehlentscheidung.“ Top: Wagner gab bei Sky im Interview nach der Partie zu, dass er Bender unfair attackiert hatte, „Das war intuitiv, das war mir gar nicht bewusst. Ja, es war ein Foul“, sagte der U21-Europameister von 2009 beim Studium der TV-Bilder. TripleBayern94 bei WahreTabelle: „Für mich abzupfeifen, Wagner verschafft sich mit dem Stoß einen kleinen aber wichtigen Vorteil. Für Benjamin Brand leider gar nicht zu sehen, weil ihm die Sicht komplett versperrt war, der Linienrichter hatte aber soweit freie Sicht.“

Während Borussia Dortmunds sich trotz des Remis auf Rang fünf verbessern konnte, endete für den Hamburger SV beim 1:3 (1:1) beim 1. FSV Mainz 05 am Samstagnachmittag eine Serie von zuletzt vier ungeschlagenen Spielen. Danny Latza (35./57./67.) drehte mit drei Treffern das Spiel im Alleingang zugunsten der Mainzer. Die „Null-Fünfer“ hatten allerdings nach 27 Minuten Glück, dass Schiedsrichter Deniz Aytekin (Oberasbach) nach einer Attacke von Alexander Hack gegen den früheren Mainzer Nicolai Müller einen Meter vor der Torlinie nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte. „Böses Foul“, meinte auch St. Pauli-Fan SD74, „so darf man nicht von hinten reingehen – Rot!“ Runner-King: „So  komisch das klingt, aber wenn Hack den Ball trifft, dann ist das ein Strafstoß, weil er dabei Müller gleichzeitig rücksichtslos abräumt.“

Elfer-Glück hatte auch Werder Bremen beim 1:1 (1:1) gegen den 1. FC Köln. In der 89. Minute kam Kölns Marco Höger gegen Robert Bauer zu Fall. Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding), der in dieser Partie sehr kleinlich pfiff und mit einer theatralischen Ermahnung am Spielfeldrand für Bremen-Coach Alexander Nouri (71.) für Unverständnis sorgte, gab jedoch Gelb für Höger statt Elfer für den FC. Damit fehlt Marco Höger nach seiner fünften Gelben Karte den „Geißböcken“ ausgerechnet im Rhein-Derby gegen Bayer 04 Leverkusen. „Klarer Tritt auf den Fuß und damit klarer Elfmeter“, gab es hier für Kompetenzteam-Mitglied GladbacherFohlen keine Zweifel. Der User GlückaufS04 sah ebenfalls klar: „Aufgrund der Bilder ein Fuß-drauf der deutlicheren Sorte.“ Bremens Bauer bei Sky zu dieser Szene: „Der Ball ist offen und ich muss ehrlich sagen, dass ich einen Schritt zu spät komme und ihm auf den Fuß trete. Der Schiri sieht es anders. Wir haben Glück gehabt, dass er keinen Elfmeter pfeift.“ 

Der VfL Wolfsburg erkämpfte sich beim 1:0 (1:0) gegen Eintracht Frankfurt im Samstagabendspiel den ersten Heimerfolg in dieser Saison. Im Fokus in der Volkswagen Arena: Schiedsrichter Dr. Felix Brych (München), der nach 65 Minuten zugunsten der Frankfurter – Makoto Hasebe war gegen Joshua Guilavogui aus dem Tritt gekommen – auf den ominösen Punkt zeigte, und Minuten später nach einem Foul von Daniel Caligiuri gegen Ante Rebic einen weiteren Elfer für die Hessen nicht gab. Für den früheren Frankfurter Vorstandschef Heribert Bruchhagen (68) war in seinem letzten Spiel als Sky-Experte und vor seinem Wechsel zum HSV klar: „Brych hat dies falsch beurteilt.“ Weltmeister Lothar Matthäus (55) ebenfalls sicher: „Klarer Elfer, über den zuvor gegebenen Elfmeter kann man eher diskutieren.“ Den ersten Strafstoß, den Alexander Meier (67.) zum Entsetzen der Frankfurter über das Tor jagte, bezeichnete Eintracht-Coach Niko Kovac (45) anschließend als Schwalbe. Der ehemalige Bundesligaprofi wurde im Sky-Interview allerdings rückblickend auf die Partie gegen 1899 Hoffenheim (0:0) deutlich: „Ich sage es noch einmal ganz klar, auch für die Medien, die das Thema aufgemacht haben: Es gab im Spiel gegen Hoffenheim eine Szene, die eine Rote Karte hätte geben müssen, aber ich lasse es nicht gelten, dass Eintracht Frankfurt eine Kloppertruppe ist.“ (cge)

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Diese News betrifft folgende Spiele:




Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Deniz Aytekin Name : Deniz Aytekin
Geburtsdatum: 21.07.1978
Ort: Oberasbach
Dr. Felix Brych Name : Dr. Felix Brych
Geburtsdatum: 03.08.1975
Ort: München
Wolfgang Stark Name : Wolfgang Stark
Geburtsdatum: 20.11.1969
Ort: Ergolding
Benjamin Brand Name : Benjamin Brand
Geburtsdatum: 10.07.1989
Ort: Gerolzhofen

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22.07.2019 11:30 Uhr | Quelle: dpa DFB-Projektleiter Drees: Videobeweis soll schneller ablaufen

Informationsfluss zu den Fans soll schneller ablaufen

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Fans und Mannschaften sollen bei Bundesliga-Spielen künftig nicht mehr so lange auf eine Entscheidung beim Videobeweis warten müssen. "Unser Schwerpunkt in der kommenden Saison wird sein, den Informationsfluss zu beschleunigen", sagte Jochen Drees, Projektleiter Video-Assistent beim Deutschen Fußball-Bund (DFB), in einem "Kicker"-Interview. Der frühere Spitzenreferee rechnet aber nicht damit, dass die Zuschauer umstrittene Szenen bereits in der neuen Spielzeit auf der Videotafel zu sehen bekommen. "Wenn der Schiedsrichter in die Review-Area geht, sollte der Zuschauer bestenfalls parallel schon auf der Stadionleinwand lesen können, warum er das tut", sagte Drees. "Ich glaube aber nicht, dass wir es in der...

19.07.2019 19:09 Uhr | Quelle: WahreTabelle Gewalt gegen Schiedsrichter nimmt zu: „Soziale Konflikte brechen auf dem Platz durch“

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2.906 Angriffe auf Schiedsrichter zählte der Deutsche Fußball Bund in der Saison 2018/2019, das ist im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Anstieg (2.866). DFB-Vizepräsident Schiedsrichter Ronny Zimmermann nannte in einem Interview bei „dfb.de“ mögliche Gründe: „Soziale Konflikte brechen hier auf dem Fußballplatz durch. In der Gesellschaft müssen wir insgesamt registrieren, dass vermehrt Ordnungsinstanzen angegriffen werden, man denke etwa an Rettungskräfte oder Polizeibeamte.“ Erst im Juni wurde während eines Kreisligaspiels in Duisburg ein Schiedsrichterteam von mehreren Akteuren und Betreuern angegriffen. Ein Sportgericht verurteilte einen Spieler zu fünfeinhalb Jahren Sperre. Außerdem darf ...

18.07.2019 17:36 Uhr | Quelle: WahretTabelle/ Sport Bild VAR: Weiterhin keine Bilder für die Fans

Drees begründet die Entscheidung des DFB

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Der Vorschlag kam vor der letzten Saison noch von DFB-Videochef Jochen Drees selbst: Bei Eingriffen des Videoassistenten sollen die Wiederholungen für die Schiedsrichter auch auf den Leinwänden in den Stadien gezeigt werden. Ein Plan, der auch weiterhin nicht umgesetzt wird. Was noch immer gegen die Einführung der Videobilder im Stadion spricht, erklärte Drees nun anhand von zwei Gründen: „Zum einen, dass die Qualität der Videowände in den Stadien und damit die Auflösung der Bilder extrem unterschiedlich ist. In manchen Stadien kann der Fan auf der Videowand alles erkennen, in anderen eher weniger“, sagte der 49-Jährige im Interview mit der „Sport Bild“. Es müssten also in allen Stadien die gleichen B...

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Die Schiedsrichterrekorde der Bundesliga

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Fußballspieler werden oft an Rekorden gemessen. Wenig präsent sind dagegen die Statistiken für Schiedsrichter. Dabei gibt es natürlich auch unter den Spielleitern Bestmarken. In der Bundesliga stechen die Namen Wolfgang Stark und Markus Merk hervor. Nicht immer sind Laufbahnen als Schiedsrichter von Erfolg gekrönt. Einige schaffen es nur auf ein einziges Spiel im deutschen Oberhaus. Der letzte Schiedsrichter mit nur einem Einsatz war Volker Wezel. Er leitete 2000 das Spiel zwischen dem Hamburger SV und der SpVgg Unterhaching (3:0) und wurde danach nur noch in der 2. Liga oder als Assistent eingesetzt. +++ Hier geht‘s zum Schiedsrichterprofi...

10.07.2019 15:35 Uhr | Quelle: WahreTabelle/ DFB DFB kürt die besten Unparteiischen der Saison

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Der Deutsche Fußball Bund (DFB) hat Deniz Aytekin zum ersten Mal in seiner Karriere als Schiedsrichter des Jahres ausgezeichnet. Der 40-jährige Franke ist seit 2008 in der Bundesliga aktiv. Seit 2011 ist er außerdem FIFA-Schiedsrichter. Insgesamt leitete Aytekin in der abgelaufenen Saison 17 Ligaspiele und erhielt von der WT-Community eine Durchschnittsnote von 2,9. +++ Leistungsdaten von Deniz Aytekin +++ Als Schiedsrichterin des Jahres ehrte der DFB Marina Wozniak. Sie wurde 2004 DFB-Schiedsrichterin und pfeift seit 2005 in der Frauen-Bundesliga. Außerdem war Wozniak bei je zwei WM- und EM-Endrunden der Frauen als Assistentin aktiv. Zur neuen S...