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18.02.2018 21:52 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Elfmeter für Gladbach gegen BVB in der 90. Minute?

Sonntagsspiele: Video-Beweis nervt Fans in Augsburg.

Vestergaard_Jannik_MGBBVB
Quelle: Imago Sportfoto
Gladbachs Jannik Vestergaard (m.) erzielt gegen protestierende Dortmunder den per Videobeweis aberkannten Ausgleichstreffer. Musste es in der Schlussminute einen Elfmeter für den Dänen geben?

Die Sonntagspartien in der Fußball-Bundesliga boten am Ende des 23. Spieltages eine Menge Zündstoff. Borussia Mönchengladbach verlor am Sonntagabend das Borussen-Duell gegen Dortmund mit 0:1 (0:1) und blieb damit auch im vierten Spiel in Folge ohne Punkt und ohne eigenes Tor. Allein Gladbach-Kapitän Lars Stindl (29) wartet nun seit mehr als 1.000 Bundesliga-Minuten auf einen Treffer. Der Nationalspieler netzte zuletzt am 18. November 2017 bei Hertha BSC ein.

Die Dortmunder entschieden die Partie durch ein Traumtor des Ex-Gladbachers Marco Reus (32.). Sie brachten das Ergebnis mit viel Mühe über die Zeit und landeten somit den vierten Pflichtspielsieg in Serie. Unter Trainer Peter Stöger (51) ist der BVB in acht BL-Spielen ungeschlagen. Allerdings: Die mitgereisten BVB-Fans und die Dortmunder Anhänger an den TV-Geräten hielten während des Spiels bei mehreren Strafraumszenen den Atem an. Auch in der 90. Minute, als Jannik Vestergaard von Sokratis umgerissen wurde. Schiedsrichter Bastian Dankert, der in der ersten Halbzeit einen Treffer von Vestergaard nach Abseits per Video-Beweis zurückgenommen hatte, pfiff jedoch nicht. Zu Recht?

Die Fußball-Community WahreTabelle sah diese Szene als strittig an. „Wenn das leichte Tätscheln von Itter ein Elfmeter ist, dann ist das liebevolle Umklammern von Sokratis mindestens auch einer“, spielte FSV-Frankfurt-Fan Exilkoala auf die entscheidende Elfmeterszene im Samstagsspiel VfL Wolfsburg – FC Bayern München (1:2) an. „Vestergaard scheint da mehr draus zu machen, als es war“, rügte BVB-Fan Not Sure den Faller des 1,99 m großen Abwehrhünen aus Dänemark. „Wieder einmal ein typischer Sokratis“, schoss sich Hertha-Anhänger Capsoni dagegen auf Dortmunds griechischen Abwehrchef ein, „und wieder mal kein Elfmeter – obwohl es klar ist!“

Im ersten Sonntagsspiel trieben Schiedsrichter Tobias Stieler (Hamburg) und sein Video-Assistent Christian Dingert die Zuschauer in der WWK Arena beim Spiel FC Augsburg – VfB Stuttgart (0:1) mehrfach auf die Barrikaden. In der ersten Hälfte pfiff Stieler den vermeintlichen Augsburger Ausgleichstreffer von Michael Gregoritsch nach Abseitsposition des Österreichers zurück – die Gelbe Karte für den lautstark gegen den Treffer protestierenden VfB-Torhüter Ron-Robert Zieler wurde natürlich nicht zurückgenommen. Das nächste, massive Pfeifkonzert der FCA-Fans brandete in der 43. Minute auf. Eine Strafraum-Szene mit Augsburgs Martin Hinteregger und dem Stuttgarter Siegtorschützen Mario Gomez nahm Stieler in der Review Area noch einmal unter die Lupe – sehr zum Unmut der Augsburger. „Das ist ein Beispiel für eine Grauentscheidung im Ermessen des Schiedsrichters“, klärte Kompetenzteam-Mitglied Hagi01 den Fall auf, „deshalb auch der Gang in die Review Area. Schöner wäre es gewesen, dies in der nächsten Spielunterbrechung zu checken, aber dass der Schiedsrichter bei so einer Szene in die Review Area geht, finde ich gut.“

Augsburg und sein Coach Manuel Baum (38), der Mitte der zweiten Hälfte auf die Tribüne geschickt wurden, fanden es weniger gut. „Der Schiedsrichter hat wahrscheinlich seine eigenen Wahrheiten“, mutmaßte Baum anschließend bei Sky. Wie auch immer: Erster Saison-Auswärtssieg für den VfB Stuttgart in einem hart umkämpften, hektischen Spiel. (cge).

Mehr zum Thema:

In der Nachspielzeit: Videobeweis greift in Köln!

Werder Bremen: Fan-Proteste gegen den Videobeweis

Umstrittener Platzverweis kippt das Spiel auf Schalke!

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Die Dortmunder entschieden die Partie durch ein Traumtor des Ex-Gladbachers Marco Reus (32.). Sie brachten das Ergebnis mit viel Mühe über die Zeit und landeten somit den vierten Pflichtspielsieg in Serie. Unter Trainer Peter Stöger (51) ist der BVB in acht BL-Spielen ungeschlagen. Allerdings: Die mitgereisten BVB-Fans und die Dortmunder Anhänger an den TV-Geräten hielten während des Spiels bei mehreren Strafraumszenen den Atem an. Auch in der 90. Minute, als Jannik Vestergaard von Sokratis umgerissen wurde. Schiedsrichter Bastian Dankert, der in der ersten Halbzeit einen Treffer von Vestergaard nach Abseits per Video-Beweis zurückgenommen hatte, pfiff jedoch nicht. Zu Recht?

Die Fußball-Community WahreTabelle sah diese Szene als strittig an. „Wenn das leichte Tätscheln von Itter ein Elfmeter ist, dann ist das liebevolle Umklammern von Sokratis mindestens auch einer“, spielte FSV-Frankfurt-Fan Exilkoala auf die entscheidende Elfmeterszene im Samstagsspiel VfL Wolfsburg – FC Bayern München (1:2) an. „Vestergaard scheint da mehr draus zu machen, als es war“, rügte BVB-Fan Not Sure den Faller des 1,99 m großen Abwehrhünen aus Dänemark. „Wieder einmal ein typischer Sokratis“, schoss sich Hertha-Anhänger Capsoni dagegen auf Dortmunds griechischen Abwehrchef ein, „und wieder mal kein Elfmeter – obwohl es klar ist!“

Im ersten Sonntagsspiel trieben Schiedsrichter Tobias Stieler (Hamburg) und sein Video-Assistent Christian Dingert die Zuschauer in der WWK Arena beim Spiel FC Augsburg – VfB Stuttgart (0:1) mehrfach auf die Barrikaden. In der ersten Hälfte pfiff Stieler den vermeintlichen Augsburger Ausgleichstreffer von Michael Gregoritsch nach Abseitsposition des Österreichers zurück – die Gelbe Karte für den lautstark gegen den Treffer protestierenden VfB-Torhüter Ron-Robert Zieler wurde natürlich nicht zurückgenommen. Das nächste, massive Pfeifkonzert der FCA-Fans brandete in der 43. Minute auf. Eine Strafraum-Szene mit Augsburgs Martin Hinteregger und dem Stuttgarter Siegtorschützen Mario Gomez nahm Stieler in der Review Area noch einmal unter die Lupe – sehr zum Unmut der Augsburger. „Das ist ein Beispiel für eine Grauentscheidung im Ermessen des Schiedsrichters“, klärte Kompetenzteam-Mitglied Hagi01 den Fall auf, „deshalb auch der Gang in die Review Area. Schöner wäre es gewesen, dies in der nächsten Spielunterbrechung zu checken, aber dass der Schiedsrichter bei so einer Szene in die Review Area geht, finde ich gut.“

Augsburg und sein Coach Manuel Baum (38), der Mitte der zweiten Hälfte auf die Tribüne geschickt wurden, fanden es weniger gut. „Der Schiedsrichter hat wahrscheinlich seine eigenen Wahrheiten“, mutmaßte Baum anschließend bei Sky. Wie auch immer: Erster Saison-Auswärtssieg für den VfB Stuttgart in einem hart umkämpften, hektischen Spiel. (cge).

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Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Bastian Dankert Name : Bastian Dankert
Geburtsdatum: 09.06.1980
Ort: Rostock
Tobias Stieler Name : Tobias Stieler
Geburtsdatum: 02.07.1981
Ort: Hamburg

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Bastian Dankert
Name : Bastian Dankert
Geburtsdatum: 09.06.1980
Ort: Rostock
Tobias Stieler
Name : Tobias Stieler
Geburtsdatum: 02.07.1981
Ort: Hamburg

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Am 4. Spieltag der Bundesliga hat das Kompetenzteam vier Entscheidungen der Schiedsrichter korrigiert. In der Partie Union Berlin – Werder Bremen (1:2) gab es gleich 6 strittige Szenen und zwei Änderungen, die allerdings das Endergebnis nicht betreffen. +++Diskussion zum Elfmeter für Klaassen +++ In der 5. Spielminute kommt Werders Davy Klaassen im Zweikampf gegen Rafal Gikiewicz zu Fall und Tobias Welz zeigt auf den Punkt. Nach einem Hinweis vom VAR sieht er sich die Szene an und bleibt am Ende bei seiner Entscheidung. WT-User „foebis04“ sagt: „Gikiewicz berührt Klaassen nicht, dieser hebt für mich ab und ...

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Trainer Tim Walter vom VfB Stuttgart ist für seine öffentliche Schiedsrichter-Kritik nach dem 0:0 bei Erzgebirge Aue mit einer Geldstrafe in Höhe von 5000 Euro belegt worden. Der Grund sei unsportliches Verhalten, teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit. Im Anschluss an die Partie am 23. August hatte Walter in Richtung Schiedsrichter Felix Zwayer gesagt: „Ich dachte, meine Frau pfeift heute. Die pfeift auch immer für die mit den schönsten Trikots.“ Auch den Video-Assistenten hatte der 43-Jährige kritisiert. Walter und der VfB stimmten dem Urteil zu, es ist damit rechtskräftig.