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09.07.2021 15:20 Uhr | Quelle: dpa

Ex-Schiedsrichter Merk & Gagelmann kritisieren Gräfe für seine Klage gegen den DFB

Das Duo blickt insbesondere auf die nachrückende Generation

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Quelle: imago images
Markus Merk und Peter Gagelmann.

Die Ex-Schiedsrichter Markus Merk und Peter Gagelmann haben ihren ehemaligen Kollegen Manuel Gräfe scharf kritisiert für seine Klage gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) wegen Altersdiskriminierung. „Die Klage, die für einzelne Gräfes einen Vorteil hätte, wäre für die Jungen wiederum ein Nachteil. Es geht in erster Linie um das eigene Ego, es ist ein subjektives Empfinden“, sagte Merk in einem Gespräch mit „Spox“ und „Goal“. „Man kann absolut darüber diskutieren, ob sie dem Leistungsprinzip entspricht, aber wir brauchen eine Entwicklung und müssen immer den Gesamtkontext sehen“, argumentierte der 59-Jährige, der bis 2008 Bundesliga-Schiedsrichter war und sich für den Fortbestand der Altersgrenze einsetzt. Merk untermauerte seine Haltung: „Es ist ein Problem unserer Gesellschaft, dass die Alten nicht loslassen können und den Nachkommenden die Chancen auf ein Vorankommen erschweren. Wir brauchen einen Wandel und eine Durchlässigkeit.“

Die Endnoten der Bundesliga-Schiedsrichter in 2020/21

Gagelmann sieht die Angelegenheit ähnlich. „Wir haben von diesem System profitiert, wir sind aufgestiegen, weil ein Schiedsrichter aufgehört hat“, erklärte der 53-Jährige, der seit 2015 in Schiedsrichter-Rente ist, im Podcast „sprenger spricht #media&sports“. „Ich finde es egoistisch zu sagen: Aber ich möchte weitermachen, ich bin eigentlich viel zu wichtig für den Fußball“, meinte Gagelmann und betonte: „Das sind nicht meine Werte, die vertrete ich nicht.“

Gräfe will juristisch gegen die vom DFB festgesetzte Altersgrenze für Schiedsrichter von 47 Jahren vorgehen. Der Berliner hatte seine Karriere deshalb am Ende der vergangenen Saison nach 289 Bundesliga-Einsätzen beenden müssen, obwohl er dazu bereit gewesen wäre, länger zu pfeifen. Inzwischen hat Gräfe erklärt, dass es ihm um den Grundsatz gehe und er nicht auf den Rasen zurückkehren wolle. Aus Sicht von Gagelmann gehe es Gräfe wohl darum, „noch mal Geld abzugreifen“.

Die Ex-Schiedsrichter Markus Merk und Peter Gagelmann haben ihren ehemaligen Kollegen Manuel Gräfe scharf kritisiert für seine Klage gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) wegen Altersdiskriminierung. „Die Klage, die für einzelne Gräfes einen Vorteil hätte, wäre für die Jungen wiederum ein Nachteil. Es geht in erster Linie um das eigene Ego, es ist ein subjektives Empfinden“, sagte Merk in einem Gespräch mit „Spox“ und „Goal“. „Man kann absolut darüber diskutieren, ob sie dem Leistungsprinzip entspricht, aber wir brauchen eine Entwicklung und müssen immer den Gesamtkontext sehen“, argumentierte der 59-Jährige, der bis 2008 Bundesliga-Schiedsrichter war und sich für den Fortbestand der Altersgrenze einsetzt. Merk untermauerte seine Haltung: „Es ist ein Problem unserer Gesellschaft, dass die Alten nicht loslassen können und den Nachkommenden die Chancen auf ein Vorankommen erschweren. Wir brauchen einen Wandel und eine Durchlässigkeit.“

Die Endnoten der Bundesliga-Schiedsrichter in 2020/21

Gagelmann sieht die Angelegenheit ähnlich. „Wir haben von diesem System profitiert, wir sind aufgestiegen, weil ein Schiedsrichter aufgehört hat“, erklärte der 53-Jährige, der seit 2015 in Schiedsrichter-Rente ist, im Podcast „sprenger spricht #media&sports“. „Ich finde es egoistisch zu sagen: Aber ich möchte weitermachen, ich bin eigentlich viel zu wichtig für den Fußball“, meinte Gagelmann und betonte: „Das sind nicht meine Werte, die vertrete ich nicht.“

Gräfe will juristisch gegen die vom DFB festgesetzte Altersgrenze für Schiedsrichter von 47 Jahren vorgehen. Der Berliner hatte seine Karriere deshalb am Ende der vergangenen Saison nach 289 Bundesliga-Einsätzen beenden müssen, obwohl er dazu bereit gewesen wäre, länger zu pfeifen. Inzwischen hat Gräfe erklärt, dass es ihm um den Grundsatz gehe und er nicht auf den Rasen zurückkehren wolle. Aus Sicht von Gagelmann gehe es Gräfe wohl darum, „noch mal Geld abzugreifen“.

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Manuel Gräfe Name : Manuel Gräfe
Geburtsdatum: 21.09.1973
Ort: Berlin
Markus Merk Name : Markus Merk
Geburtsdatum: 15.03.1962
Ort: Otterbach
Peter Gagelmann Name : Peter Gagelmann
Geburtsdatum: 09.06.1968
Ort: Bremen

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Manuel Gräfe
Name : Manuel Gräfe
Geburtsdatum: 21.09.1973
Ort: Berlin
Markus Merk
Name : Markus Merk
Geburtsdatum: 15.03.1962
Ort: Otterbach
Peter Gagelmann
Name : Peter Gagelmann
Geburtsdatum: 09.06.1968
Ort: Bremen

29.07.2021 08:48 Uhr | Quelle: SID Anhalten der Spielzeit und „Challenge“: CONMEBOL beantragt Änderungen beim VAR

Vorschläge an die FIFA gesendet

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Die südamerikanische Fußball-Konföderation CONMEBOL hat beim Weltverband FIFA und den Regelhütern des International Football Association Board (IFAB) umfassende Änderungsvorschläge für den Videobeweis eingereicht. Wilson Seneme, Präsident der CONMEBOL-Schiedsrichterkommission, bestätigte der Nachrichtenagentur „AFP“, dass der Verband beantragt habe, dass bei VAR-Kontrollen die Zeit angehalten werden soll. Zudem sollen Mannschaften die Möglichkeit bekommen, selbst eine Überprüfung durch den Videobeweis zu fordern. Dies wird in verschiedenen Sportarten wie Tennis, Volleyball oder Football bereits erfolgreich praktiziert. Teams sollten sich während einer VAR-bedingten Unterbrechung „keine Sorge...

23.07.2021 16:12 Uhr | Quelle: DFB/WahreTabelle DFB listet 16 Zweitliga-Schiedsrichter für 2021/22 – Gerach leitet Auftakt

Ein Debütant dabei

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Die 2. Bundesliga feiert am Freitag (20:30 Uhr) mit der Partie zwischen dem FC Schalke 04 und dem Hamburger SV den Auftakt in die neue Saison. Als Schiedsrichter wird Timo Gerach das Aufeinandertreffen begleiten, der mit der Erfahrung aus 56 Zweitliga-Einsätzen ins Spiel geht. Im Aufgebot des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für diese Zweitliga-Saison ist der 34-Jährige unter den erfahrensten Unparteiischen. Der Auswahl gehört auch Debütant Robin Braun an, der in der ersten Partie als vierter Offizieller zum Einsatz kommt. Saisonstart: Die WahreTabelle der 2. Liga im Überblick Der 25-Jährige war bislang in der 3. Liga aktiv. Neben Braun können auch Flo...

22.07.2021 14:18 Uhr | Quelle: WahreTabelle Schiedsrichterball: Neue Saison, neue Regeln

Rolle rückwärts beim Handspiel

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Es ist im Grunde jede Saison dasselbe: Im Sommer treten neue Regeln in Kraft. Mal sind die Regelungen marginal, mal gewaltig. Auch 2021 dürfen sich Fußballfans auf einige Modifikationen im Regelwerk freuen und – so viel sei vorweggenommen – auf einiges an Diskussionspotential. Zwar gab es in diesem Jahr nur wenige wirklich relevante Änderungen, doch insbesondere die erneute Modifikation der Handspielregel hat es ein Stück weit in sich, stellt sie doch eine kleine Rolle rückwärts dar und die Absicht wieder stärker in den Vordergrund. Der umfangreiche Katalog der Handspielkriterien wurde auf Absicht, unnatürliche Handhaltung und Torerzielung reduziert, der Schiedsrichter soll in Zukunft also wieder stärker berücks...

15.07.2021 08:32 Uhr | Quelle: Kicker/dpa Brych beendet internationale Karriere: „Kein weiteres Turnier mehr“

Zuletzt 5 EM-Einsätze

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Deutschlands Top-Schiedsrichter Dr. Felix Brych will nach der Europameisterschaft mit fünf Einsätzen auf zukünftige internationale Großereignisse verzichten. Das sagte der 45-Jährige dem „Kicker“. Bei der EM „war ich über Wochen extrem fokussiert, anders kann man ein solches Turnier auch nicht erfolgreich bestreiten. Ich glaube nicht, dass ich diese Leistung beziehungsweise Leistungsbereitschaft wiederholen kann. Deswegen habe ich entschieden, kein weiteres Turnier mehr zu pfeifen und meine internationale Karriere zum Jahreswechsel hin zu beenden“, so Brych, der stolz auf das Turnier zurückblickt: „Jetzt fühlt s...

14.07.2021 13:09 Uhr | Quelle: dpa Europameisterschaft war laut UEFA-Schiedsrichterchef Rosetti „ein voller Erfolg“

Der Italiener lobt die EM-Referees

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UEFA-Schiedsrichterchef Roberto Rosetti hat den Referees bei der Europameisterschaft ein glänzendes Zeugnis ausgestellt. „Die EM war ein voller Erfolg. Es gab während des gesamten Turniers großartige Auftritte aller Schiedsrichter, die von den Video-Assistenten sehr gut unterstützt wurden. Wir sind sehr zufrieden“, sagte der 53 Jahre alte Italiener am Mittwoch bei einer Online-Pressekonferenz. „Natürlich hätte das eine oder andere besser laufen können. Wir haben einige Situationen intern diskutiert. Aber es gibt keinen Zweifel, dass wir bei der EM mehr Gerechtigkeit hatten“, stellte Rosetti fest. Darüber hinaus lobte er ausdrücklich den Zusammenhalt im Schiedsrichterteam: „Wir hatten eine fantastisc...