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04.05.2021 11:40 Uhr | Quelle: dpa

Ex-Schiedsrichter Merk über Altersdebatte: „Funktionierendes System nicht brechen“

Pro DFB-Entscheidung

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Quelle: imago images
Markus Merk war bis 2008 Schiedsrichter in der Bundesliga.

Der einstige Spitzenschiedsrichter Markus Merk hält es für richtig, dass Manuel Gräfe seine Laufbahn als Bundesliga-Unparteiischer nach dieser Saison wegen des Erreichens der Altersgrenze beenden muss. Zuletzt hatte es aus der deutschen Eliteklasse Stimmen gegeben, der 47 Jahre alte Berliner solle weiterhin pfeifen dürfen, der Deutsche Fußball-Bund (DFB) lehnt das jedoch ab.

„Einer der besten Schiedsrichter in Deutschland“: Bundesliga-Profis kämpfen um Gräfe

Merk kann die Entscheidung nachvollziehen und begründete seine Meinung im Gespräch mit den Zeitungen der „Funke Mediengruppe“ damit, dass die Basis weiterhin den Reiz brauche, sich hocharbeiten zu können. „Wenn sich jemand an seinen Posten klammert, werden die Aufstiegsmöglichkeiten für junge Schiedsrichter von unten nach oben immer rarer“, erklärte Merk.

Forum: WT-User diskutieren Altersgrenze

Der 59-Jährige fügte hinzu, wenn man jetzt wegen eines Namens eine Ausnahme mache, würden bald Stimmen laut, die für den nächsten eine Ausnahme forderten und dann wieder für den nächsten. „Bei aller Innovation bin ich der Meinung, dass man dieses über jahrzehntelang funktionierende System nicht brechen sollte“, unterstrich Merk. Das Aufhören starker Jahrgänge sei auch früher zwar in der Breite ein enormer Qualitätsverlust gewesen. Dieser habe aber aufgefangen werden können.

Der einstige Spitzenschiedsrichter Markus Merk hält es für richtig, dass Manuel Gräfe seine Laufbahn als Bundesliga-Unparteiischer nach dieser Saison wegen des Erreichens der Altersgrenze beenden muss. Zuletzt hatte es aus der deutschen Eliteklasse Stimmen gegeben, der 47 Jahre alte Berliner solle weiterhin pfeifen dürfen, der Deutsche Fußball-Bund (DFB) lehnt das jedoch ab.

„Einer der besten Schiedsrichter in Deutschland“: Bundesliga-Profis kämpfen um Gräfe

Merk kann die Entscheidung nachvollziehen und begründete seine Meinung im Gespräch mit den Zeitungen der „Funke Mediengruppe“ damit, dass die Basis weiterhin den Reiz brauche, sich hocharbeiten zu können. „Wenn sich jemand an seinen Posten klammert, werden die Aufstiegsmöglichkeiten für junge Schiedsrichter von unten nach oben immer rarer“, erklärte Merk.

Forum: WT-User diskutieren Altersgrenze

Der 59-Jährige fügte hinzu, wenn man jetzt wegen eines Namens eine Ausnahme mache, würden bald Stimmen laut, die für den nächsten eine Ausnahme forderten und dann wieder für den nächsten. „Bei aller Innovation bin ich der Meinung, dass man dieses über jahrzehntelang funktionierende System nicht brechen sollte“, unterstrich Merk. Das Aufhören starker Jahrgänge sei auch früher zwar in der Breite ein enormer Qualitätsverlust gewesen. Dieser habe aber aufgefangen werden können.

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Manuel Gräfe Name : Manuel Gräfe
Geburtsdatum: 21.09.1973
Ort: Berlin
Markus Merk Name : Markus Merk
Geburtsdatum: 15.03.1962
Ort: Otterbach

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Manuel Gräfe
Name : Manuel Gräfe
Geburtsdatum: 21.09.1973
Ort: Berlin
Markus Merk
Name : Markus Merk
Geburtsdatum: 15.03.1962
Ort: Otterbach

13.05.2021 16:22 Uhr | Quelle: dpa/DFB Brych leitet DFB-Pokalfinale zwischen BVB und RB Leipzig

Zweites Endspiel für den 45-Jährigen

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Schiedsrichter Dr. Felix Brych pfeift das DFB-Pokalfinale zwischen RB Leipzig und Borussia Dortmund am Donnerstag (20:45 Uhr) im Berliner Olympiastadion. „Ich freue mich über die Möglichkeit, auch auf nationaler Ebene noch mal ein großes Spiel zu leiten“, betonte der erfahrene 45-Jährige (Leistungsdaten). Für Brych ist es nach 2015 das zweite Pokalendspiel in seiner Karriere, damals wie heute zählte der BVB zu den Finalisten und unterlag dem VfL Wolfsburg mit 1:3. An den Seitenlinien werden Mark Borsch und Stefan Lupp assistieren. Vierter Offizieller ist Sascha Stegemann.  

11.05.2021 13:48 Uhr | Quelle: WahreTabelle 32. Spieltag: Höherer BVB-Sieg gegen RB – Hectors Handspiel richtig entschieden

Eine Korrektur und drei strittige Szenen in der Bundesliga

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Am 32. Bundesliga-Spieltag gab es eine Ergebniskorrektur in der Partie zwischen Borussia Dortmund und RB Leipzig. Der BVB hat das Spiel mit 3:2 gewonnen, aus Sicht des Kompetenzteams und der WT-User hätte der Sieg höher ausfallen und in der 33. Minute ein Elfmeter für die Hausherren gepfiffen werden müssen. Nach einer Hereingabe von Lukasz Piszczek spielte Kevin Kampl im eigenen Sechzehner den Ball mit der Hand, woraufhin Schiedsrichter Daniel Siebert jedoch keinen Strafstoß pfiff. Zwölf KT-Mitglieder stimmten für eine Fehlentscheidung, 87,18 Prozent der Community teilten diese Ansicht. „Die Armhaltung ist unnatürlich für einen solchen Abblockversuch und der Ballkontakt offensichtlich. Das ist ein strafbares Handspiel“, bewert...

06.05.2021 09:26 Uhr | Quelle: UEFA Sonderregel für die EM: Deutsche Schiedsrichter bei Deutschland-Spiel möglich

Vier Zusatzbestimmungen

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Die UEFA hat ungewöhnliche Vorkehrungen getroffen, um bei der Europameisterschaft auf Eventualitäten vorbereitet zu sein. Aufgrund der Corona-Pandemie hat der Kontinentalverband vier Sonderregeln eingeführt, die trotz möglicher Infektionen den Spielbetrieb aufrechterhalten sollen. Eine Regel davon betrifft die Schiedsrichter, sollte demnach ein Unparteiischer positiv getestet werden, hält sich die UEFA die Option offen, einen Referee als Ersatz einzusetzen, der aus demselben Land wie eines der spielenden Teams kommt. Die EM-Unparteiischen in der Übersicht So ist nicht auszuschließen, dass ein Schiedsric...

28.04.2021 13:17 Uhr | Quelle: Sport Bild DFB will Qualität im Videokeller erhöhen – Weniger Schiedsrichter vor den Monitoren

Ab 2021/2022 rund 30 statt 42 VAR-Referees

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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird laut „Sport Bild“ in der kommenden Saison weniger Schiedsrichter im Kölner Videokeller einsetzen. Dank dieser Maßnahme soll die Qualität des Videobeweises steigen. In der laufenden Spielzeit sind 42 Unparteiische vor den Monitoren aktiv, ab 2021/2022 sollen es nur noch rund 30 sein. Für die Zusammenstellung der Auswahl sind die Projektleiter Lutz Michael Fröhlich (63) und Jochen Drees (51) zuständig, die anhand der Leistungen in der aktuellen Saison eine Liste erstellen werden. Außerdem soll das Zusammenspiel zwischen der ersten und zweiten Liga verstärkt werden, weshalb die Referees in beiden Klassen zum Einsatz kommen können.

27.04.2021 11:58 Uhr | Quelle: WahreTabelle 31. Bundesliga-Spieltag: Gladbach-Sieg zu hoch ausgefallen – Strittige Szenen in Leverkusen

Eine Korrektur und zwei strittige Szenen im Fokus

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Nach einem ereignisreichen vergangenen Spieltag mit fünf Korrekturen verlief die 31. Bundesliga-Runde ruhiger. In einer Partie wurde eine Änderung am Ergebnis vorgenommen, während in einem anderen Spiel zwei Szenen näher betrachtet wurden. 31. Bundesliga-Spieltag: Die Noten aller Schiedsrichter im Überblick Beim 5:0 von Borussia Mönchengladbach gegen Arminia Bielefeld pfiff Schiedsrichter Robert Hartmann in der 18. Minute einen Elfmeter für die „Fohlenelf“ nach einem Handspiel von Christian Gebauer. Aus Sicht des Kompetenzteams und der Community war das eine Fehlentscheidung. „Gebauer zieht den Arm an den Körper und somit ...