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09.09.2019 16:16 Uhr | Quelle: dpa

Ex-Schiedsrichter Rafati kritisiert Regeländerungen

„Wir machen Fehler und die Trainer sollen stillhalten“

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Quelle: imago images
Rafati kritisiert einige der neuen Regeln

Der frühere Bundesliga-Schiedsrichter Babak Rafati hat einige der neuen Fußball-Regeln kritisiert und an den Sachverstand seiner Ex-Kollegen appelliert. „Einige Regeln sind okay.
Aber wenn man beispielsweise die Gelben Karten gegen die Trainer sieht, ist das eine vollkommen schwachsinnige Regel“, sagte Rafati der „Mitteldeutschen Zeitung“: „Wir machen Fehler und die Trainer sollen stillhalten. Wenn sie das nicht tun, kommt Farbe ins Spiel. Wir müssen aber Farbe bekennen. Kommunikation statt Konfrontation ist gefragt.“

Seit dieser Saison werden Trainer der beiden Bundesligen nach vier Gelben Karten für ein Spiel gesperrt. Bereits von den Trainern hatte es Kritik gegen die Strafen gegeben.

Neben der Karten-Regelung bemängelte Rafati die Änderungen der Handspielregel. „Wir haben mit der neuen Regel in der recht jungen Saison jetzt schon mehr Theater als vorher. Hier müssten sich die Schiedsrichter von der viel zu theoretischen Anforderung lösen und Fußballsachverstand zeigen. Nicht nur auf dem Platz, sondern auch im Kölner Keller“, sagte der 49-Jährige.

Rafati hatte seine Schiedsrichter-Laufbahn im Mai 2012 beendet. Heute arbeitet er unter anderem als Mental-Trainer und Redner.

Der frühere Bundesliga-Schiedsrichter Babak Rafati hat einige der neuen Fußball-Regeln kritisiert und an den Sachverstand seiner Ex-Kollegen appelliert. „Einige Regeln sind okay.
Aber wenn man beispielsweise die Gelben Karten gegen die Trainer sieht, ist das eine vollkommen schwachsinnige Regel“, sagte Rafati der „Mitteldeutschen Zeitung“: „Wir machen Fehler und die Trainer sollen stillhalten. Wenn sie das nicht tun, kommt Farbe ins Spiel. Wir müssen aber Farbe bekennen. Kommunikation statt Konfrontation ist gefragt.“

Seit dieser Saison werden Trainer der beiden Bundesligen nach vier Gelben Karten für ein Spiel gesperrt. Bereits von den Trainern hatte es Kritik gegen die Strafen gegeben.

Neben der Karten-Regelung bemängelte Rafati die Änderungen der Handspielregel. „Wir haben mit der neuen Regel in der recht jungen Saison jetzt schon mehr Theater als vorher. Hier müssten sich die Schiedsrichter von der viel zu theoretischen Anforderung lösen und Fußballsachverstand zeigen. Nicht nur auf dem Platz, sondern auch im Kölner Keller“, sagte der 49-Jährige.

Rafati hatte seine Schiedsrichter-Laufbahn im Mai 2012 beendet. Heute arbeitet er unter anderem als Mental-Trainer und Redner.

21.01.2020 12:39 Uhr | Quelle: dpa Schiedsrichter Gräfe: Ansetzungen zu «wenig nach Leistung»

Außerdem fordert er mehr Transparenz beim Videobeweis

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Nach Meinung des deutschen Fußball- Spitzenschiedsrichters Manuel Gräfe wird bei den Ansetzungen «zu oft immer noch nach Politischem, Regionalem oder Persönlichem» entschieden. «Es geht immer noch zu wenig nach Leistung», kritisierte der 46 Jahre alte Berliner in einem Interview des Fachmagazins «Kicker». «Dieses Anreiz-Prinzip, dass sich Leistung positiv und negativ auch in der Anzahl der Ansetzungen bemerkbar macht, greift leider immer noch nicht», urteilte Gräfe. Allerdings habe sich die Situation seit 2016 durchaus verbessert, als Lutz Michael Fröhlich Sportlicher Leiter der Elite-Schiedsrichter wurde. «Es wird jetzt anders geführt als zu Zeiten von Hellmut Krug und Herbert Fandel&...

19.01.2020 15:34 Uhr | Quelle: WahreTabelle 1. Bundesliga: Strengere Regelauslegung – Moisander fliegt als Erster

Zweimal Gelb wegen Meckerns für Bremens Kapitän

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Zum Auftakt der Rückrunde kündigte der DFB an, künftig strenger gegen Spieler vorzugehen, die sich beim Schiedsrichter beschweren oder für Rudelbildungen sorgen. Grund dafür ist der Schutz von Unparteiischen im Amateurbereich. In der Partie zwischen Fortuna Düsseldorf und Werder Bremen wurde diese neue Auslegung dem Kapitän der Gäste, Niklas Moisander, zum Verhängnis. In der 72. Minute bekam Moisander nach einer Rudelbildung die Gelbe Karte von Schiedsrichter Dr. Felix Brych. Als sich der Verteidiger dann in der Nachspielzeit über ein Foul von Düsseldorfs Adam Bodzek an Jiri Pavlenka aufregte, gab es von Brych die Gelb-Rote Karte. In der Wahre Tabelle-Community sorgte die Szene für gemischte Gefühle....

18.01.2020 18:20 Uhr | Quelle: dpa DFB-Projektchef Drees: Videobeweis größte Veränderung seit 100 Jahren

Der Ex-Schiri wirbt um Verständnis für Schwierigkeiten

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Der DFB-Projektleiter Jochen Dress hat Verständnis für die Kritik am Videobeweis, wirbt zugleich aber auch um Verständnis für die Schwierigkeiten. «Der Videoassistent greift erheblich in das Spiel ein, wie wir es als Zuschauer erleben, aber auch wie es Spieler und Trainer erleben», sagte der Experte des Deutschen Fußball-Bundes am Freitag in der INFO-Sendung «Das Interview» des Hessischen Rundfunks. «Es wäre vermessen zu glauben, dass man so etwas einführt und nach zwei Jahren sagt: Es ist alles toll.» Der Videobeweis sei die «größte Veränderung im Fußball seit hundert Jahren», meinte er. Der VAR sei eine Entwicklung, die stetig weitergehen werde. Jenen, die behaup...

17.01.2020 21:05 Uhr | Quelle: WahreTabelle 1. Bundesliga: Aytekin pfeift Eröffnungsspiel – Dankert zum Topspiel in Leipzig

1. Bundesliga: Dankert zum Topspiel in Leipzig - Aytekin pfeift Eröffnungsspiel

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Bastian Dankert pfeift zum Rückrundenauftakt das Topspiel zwischen Herbstmeister RB Leipzig und Aufsteiger Union Berlin. Am 7. Spieltag verlor Union bereits unter Dankert mit 0:1 gegen den VfL Wolfsburg. Auch in der Aufstiegssaison 2018/19 gingen die Berliner am 32. Spieltag gegen den SV Darmstadt als Verlierer vom Platz (1:2). Im Eröffnungsspiel Schalke 04 gegen Borussia Mönchengladbach ist Deniz Aytekin im Einsatz. Der 41-Jährige, der in der Hinrunde von den Usern von Wahre Tabelle die beste Durchschnittsnote aller Schiedsrichter bekam, leitet zum zweiten Mal in dieser Saison eine Partie der Gladbacher (1:0 gegen Köln am 4. Spieltag). (yk) Die Schiedsrichteransetzungen des 18. Spieltags im Überblick: ...

16.01.2020 20:22 Uhr | Quelle: dpa Videobeweis-Chef Drees: Am Überprüfungstempo arbeiten

Der VAR «ist nicht dafür da, die bessere Entscheidung zu treffen»

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Projektleiter Jochen Drees sieht die Arbeit der Videoassistenten in der Bundesliga-Hinrunde «positiver als in den Medien und der Öffentlichkeit oftmals dargestellt». Dies sagte der ehemalige Fifa-Schiedsrichter vor dem Auftakt der Rückrunde am Wochenende der Deutschen Presse-Agentur. Der Verantwortliche für den Videobeweis beim Deutschen Fußball-Bund betonte aber auch, dass es in zwei Bereichen Verbesserungsbedarf gebe. «Allerdings müssen wir in der Identifizierung und Festlegung der vorhandenen und grundsätzlich hohen Eingriffsschwellen der Video-Assistenten besser werden», sagte Drees. «Zudem müssen wir an der Optimierung der Überprüfungsgeschwindigkeit arbeiten, ohne die notwendige Sorgfalts...