Newsansicht

WahreTabelle 1.Bundesliga >> WahreTabelle 2.Bundesliga >>
01.06.2014 14:03 Uhr | Quelle: WahreTabelle.de

Fandel: Mehr Respekt für Referees

Thema am Sonntag: Harte Linie vom Schiedsrichter-Boss

Jürgen Klopp
Quelle: GettyImages
Im Kreuzfeuer der Kritik: BVB-Coach Jürgen Klopp (r.), hier im CL-Spiel gegen Real Madrid mit Referee Damir Skomina.

Acht Tribünenverweise, insgesamt 58.000 Euro Geldstrafe – das ist die Bilanz von Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp (46). Mit seiner Kritik an Schiedsrichter Florian Meyer nach dem nicht gegebenen Tor von Mats Hummels im Pokalfinale gegen den FC Bayern München (0:2 n. V.) geriet der impulsive Fußballlehrer einmal mehr ins Visier der DFB-Oberen Herbert Fandel (50), Chef der DFB-Schiedsrichterkommission, rügte Klopps Verhalten rund um das Finale in Berlin jüngst in einem Interview mit der Zeitschrift Sport Bild – und forderte mehr Respekt für die Leistungen der Schiedsrichter

„Ich habe vollstes Verständnis für den Inhalt seiner Kritik“, erklärte der ehemalige FIFA-Schiedsrichter gegenüber Sport Bild, „aber nach der ganzen unverschämten Diskussion um die Torlinientechnik und der Tatsache, dass die Mehrheit der Vereine sie abgelehnt hat, finde ich die Art und Weise, wie Herr Klopp nach dem Spiel gegen den Schiedsrichter vorgegangen ist, absolut unangemessen.“ Klopp, so Fandel weiter, habe behauptet, dass er „auch ohne Technik und Brille gesehen hätte, dass der Ball im Tor war. Es fehlt der Respekt vor der ansonsten ausgeglichenen Leistung von Florian Meyer.“ Borussia Dortmund blieb die Antwort nicht schuldig. . „Es stellt sich trotzdem niemand hin und sagt, dass es ihm leidtue. Stattdessen teilt man noch in unsere Richtung aus", sagte BVB-Manager Michael Zorc der Zeitung Ruhr Nachrichten.

Generell fehle es – mit Blick auf die abgelaufene Bundesliga-Saison emotional agierenden Trainern wie Klopp, dem scheidenden Mainz-Coach Thomas Tuchel oder Freiburgs Vulkan Christian Streich zwar nicht an Respekt, bemerkte Fandel. Dennoch stellte der Schiedsrichter-Boss klar: „Es gibt Einzelfälle und einzelne Trainer, die ständig negativ auffallen und über die ich mich wundere.“ Einen ,,Trainer ohne Grenzen“, so Fandel, dürfe es trotz aller im Fußball ausgelebten Emotionen nicht geben: „Die Bundesliga ist ein Schaufenster, das Fehlverhalten einiger weniger Trainer hat schlimme Auswirkungen auf das Schiedsrichterwesen im Amateurbereich“, fürchtet er. Eine mögliche Konsequenz seien Spielsperren, die, so Fandel, „eine abschreckende Wirkung haben könnten“. (cge).

Sollte der DFB härter gegen an der Seitenlinie ausrastende Trainer vorgehen? Jetzt mitdiskutieren bei WahreTabelle.de.

Mehr zum Thema:

Nach dem Pokalfinale: Kehrtwende bei Torlinientechnik?

DFB-Pokalfinale oder die Frage: Drin oder nicht drin?

 

Acht Tribünenverweise, insgesamt 58.000 Euro Geldstrafe – das ist die Bilanz von Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp (46). Mit seiner Kritik an Schiedsrichter Florian Meyer nach dem nicht gegebenen Tor von Mats Hummels im Pokalfinale gegen den FC Bayern München (0:2 n. V.) geriet der impulsive Fußballlehrer einmal mehr ins Visier der DFB-Oberen Herbert Fandel (50), Chef der DFB-Schiedsrichterkommission, rügte Klopps Verhalten rund um das Finale in Berlin jüngst in einem Interview mit der Zeitschrift Sport Bild – und forderte mehr Respekt für die Leistungen der Schiedsrichter

„Ich habe vollstes Verständnis für den Inhalt seiner Kritik“, erklärte der ehemalige FIFA-Schiedsrichter gegenüber Sport Bild, „aber nach der ganzen unverschämten Diskussion um die Torlinientechnik und der Tatsache, dass die Mehrheit der Vereine sie abgelehnt hat, finde ich die Art und Weise, wie Herr Klopp nach dem Spiel gegen den Schiedsrichter vorgegangen ist, absolut unangemessen.“ Klopp, so Fandel weiter, habe behauptet, dass er „auch ohne Technik und Brille gesehen hätte, dass der Ball im Tor war. Es fehlt der Respekt vor der ansonsten ausgeglichenen Leistung von Florian Meyer.“ Borussia Dortmund blieb die Antwort nicht schuldig. . „Es stellt sich trotzdem niemand hin und sagt, dass es ihm leidtue. Stattdessen teilt man noch in unsere Richtung aus", sagte BVB-Manager Michael Zorc der Zeitung Ruhr Nachrichten.

Generell fehle es – mit Blick auf die abgelaufene Bundesliga-Saison emotional agierenden Trainern wie Klopp, dem scheidenden Mainz-Coach Thomas Tuchel oder Freiburgs Vulkan Christian Streich zwar nicht an Respekt, bemerkte Fandel. Dennoch stellte der Schiedsrichter-Boss klar: „Es gibt Einzelfälle und einzelne Trainer, die ständig negativ auffallen und über die ich mich wundere.“ Einen ,,Trainer ohne Grenzen“, so Fandel, dürfe es trotz aller im Fußball ausgelebten Emotionen nicht geben: „Die Bundesliga ist ein Schaufenster, das Fehlverhalten einiger weniger Trainer hat schlimme Auswirkungen auf das Schiedsrichterwesen im Amateurbereich“, fürchtet er. Eine mögliche Konsequenz seien Spielsperren, die, so Fandel, „eine abschreckende Wirkung haben könnten“. (cge).

Sollte der DFB härter gegen an der Seitenlinie ausrastende Trainer vorgehen? Jetzt mitdiskutieren bei WahreTabelle.de.

Mehr zum Thema:

Nach dem Pokalfinale: Kehrtwende bei Torlinientechnik?

DFB-Pokalfinale oder die Frage: Drin oder nicht drin?

 

06.06.2014 18:40


flutlicht
flutlicht

Bayern München-FanBayern München-Fan


Mitglied seit: 11.04.2014

Aktivität:
Beiträge: 1054

@ kurt

Zitat von kurt
Zitat von flutlicht
Ein lustiges Gedankenspiel, funktioniert andersherum aber auch ganz gut.
Wenn dir solcherlei Dinge bei FCB Funktionären skandalös erscheinen, warum ist das beim BVB dann immer ganz harmlos? 

Ich mache es mal wie du und unterstelle dir einfach mal, bei Rummenigge warst du bestimmt der Meinung, er dürfe sich nicht beschweren wenn man ihm unterstellt bestochen worden zu sein.

Bei Klopp ist das jetzt natürlich alles nur heiße Luft.

Dann führ ich das Gedankenspiel mal weiter. Um fair zu bleiben geben die BvB Fans zu das Kloppo ein Stein im Brett hat bei Lorenz und die FCB Anhänger geben zu das Rummenigge die Uhren gegen eine Gefälligkeit(welche auch immer) erhalten hat. Oder beiden Seiten sagen stimmt beides nicht. Dann aber auch eine offizielles Dementi von beiden Seiten antikas und svenex.

Ich bin ja für die erste Variante.



Aber mein Beitrag war doch schon die Erweiterung zu Svenex Gedankenspiel.
Habe ich nur so angebracht, weil er mir in einem anderen Thread bereits penetrant Widersprüche und unterschiedliche Maßstäbe vorwarf ohne konkrete Beispiele zu nennen.
Nachdem er hier nun wieder mit diesem Quervergleich aufwartete, habe ich einfach mal nachgesehen, wie seine Haltung im Rummenigge Thread war.
Und siehe da, Bestechung lag da durchaus im Bereich des Möglichen.

Wenn das Geschenk an Rummenigge, ohne dass er für den Schenker etwas tun könnte, für diesen Verdacht ausreicht, warum sind Antikas Ausführungen in diesem Thread so abwegig?

Wie gesagt, das ist nichtmal unbedingt meine Haltung. Eher die von Svenex, wenn er seinem eigenen Post gerecht würde.


 Beitrag melden  Zitieren  Antworten


06.06.2014 15:31


kurt


Eintr. Frankfurt-FanEintr. Frankfurt-Fan


Mitglied seit: 09.04.2011

Aktivität:
Beiträge: 873

@ flutlicht

Zitat von flutlicht
Ein lustiges Gedankenspiel, funktioniert andersherum aber auch ganz gut.
Wenn dir solcherlei Dinge bei FCB Funktionären skandalös erscheinen, warum ist das beim BVB dann immer ganz harmlos? 

Ich mache es mal wie du und unterstelle dir einfach mal, bei Rummenigge warst du bestimmt der Meinung, er dürfe sich nicht beschweren wenn man ihm unterstellt bestochen worden zu sein.

Bei Klopp ist das jetzt natürlich alles nur heiße Luft.

Dann führ ich das Gedankenspiel mal weiter. Um fair zu bleiben geben die BvB Fans zu das Kloppo ein Stein im Brett hat bei Lorenz und die FCB Anhänger geben zu das Rummenigge die Uhren gegen eine Gefälligkeit(welche auch immer) erhalten hat. Oder beiden Seiten sagen stimmt beides nicht. Dann aber auch eine offizielles Dementi von beiden Seiten antikas und svenex.

Ich bin ja für die erste Variante.



 Beitrag melden  Zitieren  Antworten


06.06.2014 10:21


kennet1000
kennet1000

Bayern München-FanBayern München-Fan


Mitglied seit: 16.03.2008

Aktivität:
Beiträge: 12629

@ svenex

Zitat von svenex

Es hat also kein "Geschmäckle", wenn sich ECA-Rumenigge von einem Qatari(?) Uhren im sechstelligen Bereich "schenken" lässt?  Weiterhin hat es auch kein Geschmäckle, wenn sich Privat-UH von Privat-Tapie mehrere Millionen leiht und ein Jahr später dann Adidas-Tapie beim FCB einsteigt?


Den Einstieg zu einen Anteil von zehn Prozent an der damals noch zu gründenden FC Bayern AG hat nicht L. Dreyfuss zu verantworten. Da stehen andere Namen dahinter.
Ausserdem haben die Bayern schon lange vorher mit Adidas zusammen gearbeitet. Mittlerweile ist auch Adidas-Boss Hainer neuer Aufsichtsratschef bei den Bayern.

Zu Rummenigge: Welchen Vorteil hat man denn als Scheich durch die Uhrengeschenke, wo die WM-Vergabe eh schon durch war und die Bayern auch schon länger ihr Wintertrainingslager in Doha durchführen?


Hier meine "Wer bin ich" Signatur, für diejenigen, für die es enorm wichtig ist, dies analysieren zu müssen.


 Beitrag melden  Zitieren  Antworten


23.09.2022 15:07 Uhr | Quelle: Wahre Tabelle Schiedsrichterball: Ein VAR-Vorschlag

Über mehr Transparenz und Challenges

Christian Dingert am VAR-Bildschirm

Es gibt Wochen, da tue ich mir als Kolumnist schwer, ein Thema zu finden, weil es am vergangenen Wochenende kaum schiedsrichterbezogene Themen und/oder die wenigen, die es gibt, entweder heißer gekocht werden als gegessen oder schon von vielen Seiten durchgekaut wurden (Schöne Grüße an dieser Stelle nach Mönchengladbach!). An sich ist das ja ein gutes Zeichen. Kaum schiedsrichterbezogene Themen bedeutet, dass es auch kaum Aufreger gab, die Schiedsrichter also nicht aufgefallen sind – und unauffällige Schiedsrichter sind bekanntlich die besten Schiedsrichter. Doch irgendwie muss ich die Kolumne ja füllen und das idealerweise, anders als in der Weird-Al-Parodie „(This song’s just...

21.09.2022 16:50 Uhr | Quelle: dpa/Sport Bild Schiedsrichterchef Fröhlich über Videoassistent: „Es besteht Verbesserungsbedarf“

DFB-Funktionär mit Zwischenfazit

Lutz-Michael-Froehlich_0041557096h_1663769670.jpg

DFB-Schiedsrichterchef Lutz Michael Fröhlich hat zu viele Fehler der Unparteiischen und inkonsequente Regelauslegung der Videoassistenten eingeräumt. „Es besteht Verbesserungsbedarf“, betonte der 64-Jährige in einem Gespräch mit der „Sport Bild“. Weiter sagte er: „Was die Arbeit mit den Schiedsrichtern direkt betrifft, muss weiter an einer einheitlichen Linie gearbeitet werden.“ Wichtig sei zudem, die Akzeptanz und die Kommunikation beim Thema Videoassistent zu verbessern, der noch immer ein schlechtes Image habe. Community: Hier im Forum u.a. über Schiedsrichter-Entscheidung mitdiskutieren In der Bundesliga seien nach sieben Spieltagen durch den Einsatz de...

20.09.2022 12:25 Uhr | Quelle: WahreTabelle 7. Spieltag: Platzverweise für Trio um Hahn bleiben aus – Ergebnisänderung Fehlanzeige

Drei Korrekturen im Fokus

Hahn-Andre-Augsburg-2022-2023-1014874262h_1663666935.jpg

Erstmals in dieser Saison ist es an einem Spieltag nicht zu mindestens einer Ergebnisänderung gekommen. Stattdessen rückten in der siebten Runde drei Korrekturen bei Entscheidungen über mögliche Platzverweise in den Fokus. So bereits am Freitagabend im Duell zwischen Mainz und Hertha, in dem über eine Gelb-Rote Karte für den Berliner Márton Dárdai diskutiert wurde. Der bereits verwarnte Verteidiger setzte in der 74. Minute im Kampf um den Ball zur Grätsche gegen Danny da Costa an, den er am Fuß traf und zu Fall brachte. 7. Spieltag: Alle strittigen Szenen und Korrekturen im Überblick Schiedsrichter Frank ...

15.09.2022 19:59 Uhr | Quelle: WahreTabelle Schiedsrichterball: Schritt für Schritt

Notbremse in Hoffenheim im Fokus

Hack_Alexander_Mainz_1014568133h_1663272363.jpg

Manchmal muss man sich zwischen all den Abseits- und Handspielaufregern dieser Saison auch einmal Zeit zur Entschleunigung nehmen. Manchmal muss man sich auch einfach mal Gedanken über eine etwas leichtere und eindeutigere Problematik machen. Manchmal muss man sich nur mit einer Szene einer Notbremse beschäftigen. Dankenswerterweise hat sich Mainz‘ Alexander Hack erbarmt, für genau eine solche Szene zu sorgen. Im Spiel bei der TSG Hoffenheim hielt er seinen Gegenspieler Georginio Rutter über rund sechs Meter Distanz fest und brachte ihn damit als letzter Mann zu Fall. Schiedsrichter Daniel Schlager entschied auf Freistoß für Mainz und verwies Hack des Feldes, korrigierte sich dann aber nach einer Intervention von Videoassistent Tobias Welz. Die Fo...

15.09.2022 14:59 Uhr | Quelle: dpa Umstrittenene Handspiele: DFB räumt Schiedsrichter-Fehlentscheidungen ein

Ex-Referee Sippel bezieht Stellung

Odilon_Kossounou_Bayer_Leverkusen_1014598598h_1663245096.jpg

Der DFB hat nach den umstrittenen Handspiel-Situationen der vergangenen beiden Bundesliga-Wochenenden gleich vier Fehlentscheidungen der Schiedsrichter-Teams eingeräumt. „Wir haben die Situationen analysiert und werden die Ergebnisse vor dem nächsten Spieltag auch noch mal mit den Schiedsrichtern besprechen“, wird Peter Sippel, beim Deutschen Fußball-Bund Sportlicher Leiter Bundesliga, in einer Mitteilung zitiert. Weiter sagte der 52-Jährige, dass es das Ziel bleiben müsse, „eine möglichst einheitliche Regelauslegung zu erreichen, um für Klubs, Fans und vor allem auch für Spieler berechenbar zu sein“. 6. S...