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01.07.2022 12:01 Uhr | Quelle: dpa

FIFA nutzt halbautomatische Abseitstechnologie bei WM: „Wollen akkurate Entscheidungen“

Schiedsrichterchef Collina verkündet

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Quelle: imago images
FIFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina

Mit halbautomatischer Abseitstechnologie will die FIFA bei der WM die Entscheidungen der Videoschiedsrichter schneller und zuverlässiger machen. Wie der Fußball-Weltverband am Freitag mitteilte, wird das System bei den 64 Turnier-Partien in Katar zum Einsatz kommen. „Wir sind bereit, es zu nutzen. Wir sind zufrieden mit den Testergebnissen, wir setzen unsere Arbeit fort“, sagte FIFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina in einem digitalen Mediengespräch über die neue Technologie. „Wir wollen akkurate Entscheidungen“, fügte der Italiener an.

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Die neue Messtechnik bei Abseitsentscheidungen war zuletzt beim Arab Cup und der Klub-WM im Februar getestet worden. Über ein 500-Hertz-Signal im Ball und ein Dutzend Kameras, die über Datenpunkte die Bewegungen der Spieler festhalten, wird noch genauer als bislang die Position von möglicherweise im Abseits postierten Akteuren erfasst. Die Daten werden von einem Video-Assistenten geprüft und an den Referee auf dem Feld sofort weitergeleitet.  Laut Collina erhoffe man sich neben der exakteren Messung auch einen Zeitgewinn. Bislang würden Abseitsüberprüfungen rund 70 Sekunden dauern, mit dem neuen System könne man auf rund 25 Sekunden reduzieren. Über Videoleinwände sollen die Fans im Stadion über die Entscheidungen informiert werden. „Die FIFA will die Technologie weiter fördern, um den Fußball auf allen Ebenen zu verbessern“, wurde FIFA-Präsident Gianni Infantino in einer Mitteilung zitiert.  

Collina widersprach erneut dem Vorwurf, die Referees würden mit dieser Technologie von Robotern ersetzt. „Ich weiß, dass einige von einem Abseitsroboter sprechen, was falsch ist, denn letztlich entscheiden weiterhin der Schiedsrichter und die Schiedsrichterassistenten“, sagte der einstige Spitzenreferee. Ein Ende der Entwicklung sei nicht abzusehen. Aber: „Der Schiedsrichter bleibt der letzte Entscheidungsträger“, sagte Collina. Die Einführung des Videoschiedsrichters sei eine Erfolgsgeschichte. „Das Spiel ist sauberer, es gibt bei Standardsituationen kein Gezerre mehr“, sagte Collina – und Schwalben und Simulation seien komplett verschwunden. 

Mit halbautomatischer Abseitstechnologie will die FIFA bei der WM die Entscheidungen der Videoschiedsrichter schneller und zuverlässiger machen. Wie der Fußball-Weltverband am Freitag mitteilte, wird das System bei den 64 Turnier-Partien in Katar zum Einsatz kommen. „Wir sind bereit, es zu nutzen. Wir sind zufrieden mit den Testergebnissen, wir setzen unsere Arbeit fort“, sagte FIFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina in einem digitalen Mediengespräch über die neue Technologie. „Wir wollen akkurate Entscheidungen“, fügte der Italiener an.

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Die neue Messtechnik bei Abseitsentscheidungen war zuletzt beim Arab Cup und der Klub-WM im Februar getestet worden. Über ein 500-Hertz-Signal im Ball und ein Dutzend Kameras, die über Datenpunkte die Bewegungen der Spieler festhalten, wird noch genauer als bislang die Position von möglicherweise im Abseits postierten Akteuren erfasst. Die Daten werden von einem Video-Assistenten geprüft und an den Referee auf dem Feld sofort weitergeleitet.  Laut Collina erhoffe man sich neben der exakteren Messung auch einen Zeitgewinn. Bislang würden Abseitsüberprüfungen rund 70 Sekunden dauern, mit dem neuen System könne man auf rund 25 Sekunden reduzieren. Über Videoleinwände sollen die Fans im Stadion über die Entscheidungen informiert werden. „Die FIFA will die Technologie weiter fördern, um den Fußball auf allen Ebenen zu verbessern“, wurde FIFA-Präsident Gianni Infantino in einer Mitteilung zitiert.  

Collina widersprach erneut dem Vorwurf, die Referees würden mit dieser Technologie von Robotern ersetzt. „Ich weiß, dass einige von einem Abseitsroboter sprechen, was falsch ist, denn letztlich entscheiden weiterhin der Schiedsrichter und die Schiedsrichterassistenten“, sagte der einstige Spitzenreferee. Ein Ende der Entwicklung sei nicht abzusehen. Aber: „Der Schiedsrichter bleibt der letzte Entscheidungsträger“, sagte Collina. Die Einführung des Videoschiedsrichters sei eine Erfolgsgeschichte. „Das Spiel ist sauberer, es gibt bei Standardsituationen kein Gezerre mehr“, sagte Collina – und Schwalben und Simulation seien komplett verschwunden. 

19.08.2022 12:38 Uhr | Quelle: dpa Drees macht sich für VAR-Bilder im Stadion stark – Kann Ärger „aus Fan-Sicht“ verstehen

Schalke-Trainer Kramer übt Kritik

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Der DFB-Projektleiter und ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Jochen Drees hat seinen Vorschlag bekräftigt, Zuschauern die Videobeweis-Szenen auf den Bildschirmen im Stadion zu zeigen. „Man muss die Fans im Stadion abholen mit den Entscheidungen. Die Menschen dort sind oft völlig unwissend, wenn der Schiedsrichter zur Review-Area geht“, sagte er der „dpa“. Der 52-Jährige zeigte dabei Verständnis für ungeduldige und empörte Zuschauer in deutschen Stadien: „Aus Fan-Sicht kann ich den Ärger teils verstehen.“ Der Fernsehzuschauer sei bei den verschiedenen Bildern auch dabei, beklagte Drees. Er sei persönlich im Alltag auch skeptisch bei Dingen, die er nicht verstehe. „Jeden Kritiker wird man damit...

18.08.2022 16:37 Uhr | Quelle: WahreTabelle Schiedsrichterball: So richtig aktiv

Abseitsfrage in Freiburg im Fokus

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In der 88. Minute im Duell zwischen dem SC Freiburg und dem BVB erzielte Marius Wolf ein Tor. Der Jubel der Gäste war groß – schließlich war es das entscheidende 1:3. Ähnlich groß war aber auch der Ärger auf der Gegenseite. Denn zum Zeitpunkt des Schusses befand sich Youssoufa Moukoko im Abseits. Dabei lief er in die Schussbahn und ließ den Ball in unmittelbarer Nähe von Torhüter Mark Flekken hinter sich ins Tor passieren. Von bloßer Passivität kann hier keine Rede sein. Doch entgegen dem gängigen Sprachgebrauch des „aktiven Abseits“ ist nicht jedes Aktivwerden ein Abseitsvergehen. War das Verhalten von Moukoko also strafbar oder nicht?

16.08.2022 12:24 Uhr | Quelle: WahreTabelle 2. Spieltag: Bittencourt-Foul an Endo ungeahndet – BVB-Sieg fällt zu hoch aus

Zwei Korrekturen im Fokus

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Am 2. Spieltag haben zwei Schiedsrichter-Entscheidungen zu Ergebnisänderungen geführt. Während dem BVB ein Tor aberkannt wurde, der Sieg in Freiburg aber weiterhin Bestand hatte, muss Werder Bremen ohne Punktgewinn gegen Stuttgart auskommen. Der Aufsteiger war in der 4. Minute dank Niclas Füllkrug in Führung gegangen, weil zuvor aber Leonardo Bittencourt seinen Gegenspieler Wataru Endo bei der Balleroberung auf Höhe der Mittellinie zu Fall brachte, wurde die Szene innerhalb der Community diskutiert. 2. Spieltag: Alle strittigen Szenen und Korrekturen im Überblick Während die Abstimmung innerhalb des Kompetenzteams mi...

12.08.2022 15:50 Uhr | Quelle: WahreTabelle Schiedsrichterball: Zentimeterarbeit

Hradecky-Handspiel in Dortmund im Fokus

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Es war bereits die Nachspielzeit im Dortmunder Westfalenstadion, als Felix Brych in die „Review Area“ ging und mit einem „Geschenk“ in Form der Roten Karte für Leverkusens Torhüter Lukas Hradecky zurückkam. Was war passiert? Der Finne in den Diensten der „Werkself“ beging ein Vergehen, das verkürzt gerne als „Handspiel außerhalb des Strafraums“ bezeichnet wird und bei dem man instinktiv auch schon an eine Rote Karte denkt. Dabei war die Entstehung allerdings äußerst kurios: Ein langer Schlag auf Marco Reus geriet zu weit und war eigentlich leichte Beute für Hradecky. Doch dieser verschätzte sich etwas und fing den Ball vor dem durchgelaufenen Reus – zwar mit den Füßen inner...

09.08.2022 13:30 Uhr | Quelle: WahreTabelle/dpa 1. Spieltag: Community bei Drexler-Rot in Köln gespalten – Hradecky sieht Fehler bei sich

Eine Korrektur im Fokus

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Die Bundesliga ist mit einer umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidung aus der Sommerpause zurückgekehrt. Am 1. Spieltag sorgte das letzte Duell zwischen dem 1. FC Köln und Schalke 04 für Gesprächsstoff, als Gäste-Profi Dominic Drexler in der ersten Halbzeit nach einem Foulspiel an Jonas Hector vom Platz gestellt wurde. Im Kampf um den Ball stieg Drexler seinem Gegenspieler auf die Wade, was Schiedsrichter Robert Schröder nach Ansicht der Bilder mit einer Roten Karte ahndete. Die Bewertung der Szene ging bei den Mitgliedern aus dem Kompetenzteam und der Community in verschiedene Richtungen. 1. Spieltag: Alle strittigen Szenen und Korrekturen im &Uu...