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23.04.2020 18:31 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Gelbfalle Torjubel: Einer der kuriosesten Platzverweise in der Bundesliga

Hannovers Huszti musste 2012 nach seinem Torjubel vom Feld

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Quelle: imago images
Huszti bekam nach seinem Jubel von Deniz Aytekin die Rote Karte

Das kleine Nordderby vom 15. September 2012 zwischen Hannover 96 und Werder Bremen (3:2) hatte neben dem spannenden Spielverlauf auch einen der kuriosesten Platzverweise der Bundesligageschichte zu bieten. Bereits nach zehn Minuten führte Hannover nach Toren von Szbaolcs Huszti (6.) und Leon Andreasen (10.) mit 2:0. Werder kam allerdings zurück. In der 26. Minute erzielte Aaron Hunt das 1:2 und Kevin de Bruyne konnte nach 76 Minuten den Ausgleich für Werder herstellen.

In der Nachspielzeit deutete alles auf eine Punkteteilung hin, doch Hannovers Huszti hatte etwas dagegen. Mit einem traumhaften Seitfallzieher erzielte er in der 93. Minute das 3:2 für 96. Völlig losgelöst stürmte er Richtung Tribüne, zog sich das Trikot aus und kletterte auf den Zaun, um den Treffer mit den Fans zu feiern. Schiedsrichter Deniz Aytekin zeigte ihm daraufhin Gelb für das Trikot ausziehen und direkt danach Gelb-Rot, zum Entsetzen von Huszti.

Der Platzverweis war allerdings berechtigt, denn neben der geläufigen Strafe fürs das Ausziehen des Trikots müssen Spieler beim Jubeln noch weitere Regeln beachten. Gelbe Karten gibt es sowohl für das Verdecken des Gesichts mit dem Trikot oder einer Maske, als auch für provozierende, höhnische oder aufhetzende Gesten oder eben das Klettern auf den Zaun. Somit blieb Aytekin nichts anderes übrig, als Huszti vom Platz zu stellen. (yk)

+++ Die damalige Diskussion über den Platzverweis von Huszti +++

Das kleine Nordderby vom 15. September 2012 zwischen Hannover 96 und Werder Bremen (3:2) hatte neben dem spannenden Spielverlauf auch einen der kuriosesten Platzverweise der Bundesligageschichte zu bieten. Bereits nach zehn Minuten führte Hannover nach Toren von Szbaolcs Huszti (6.) und Leon Andreasen (10.) mit 2:0. Werder kam allerdings zurück. In der 26. Minute erzielte Aaron Hunt das 1:2 und Kevin de Bruyne konnte nach 76 Minuten den Ausgleich für Werder herstellen.

In der Nachspielzeit deutete alles auf eine Punkteteilung hin, doch Hannovers Huszti hatte etwas dagegen. Mit einem traumhaften Seitfallzieher erzielte er in der 93. Minute das 3:2 für 96. Völlig losgelöst stürmte er Richtung Tribüne, zog sich das Trikot aus und kletterte auf den Zaun, um den Treffer mit den Fans zu feiern. Schiedsrichter Deniz Aytekin zeigte ihm daraufhin Gelb für das Trikot ausziehen und direkt danach Gelb-Rot, zum Entsetzen von Huszti.

Der Platzverweis war allerdings berechtigt, denn neben der geläufigen Strafe fürs das Ausziehen des Trikots müssen Spieler beim Jubeln noch weitere Regeln beachten. Gelbe Karten gibt es sowohl für das Verdecken des Gesichts mit dem Trikot oder einer Maske, als auch für provozierende, höhnische oder aufhetzende Gesten oder eben das Klettern auf den Zaun. Somit blieb Aytekin nichts anderes übrig, als Huszti vom Platz zu stellen. (yk)

+++ Die damalige Diskussion über den Platzverweis von Huszti +++

25.04.2020 13:56


Stern des Südens


Bayern München-FanBayern München-Fan


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Aytekin hat in dem Spiel 2012 korrekt entschieden. Die Regeln sind nunmal so und die Spieler wissen das auch.

Kurioses Gegenteil:  im Revierderby BVB - S04 bleibt der Batman - Maskentorjubel von Markus Reus dagegen ungestraft.
Reus konnte sich seelenruhig die Maske rausziehen, überstülpen und damit zur Fankurve laufen. Alles ungestraft!

Aber moment mal, wer war den damals Schiedsrichter?

Ach ja, zufällig ein Herr Zwayer, von daher alles klar...


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