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17.02.2019 22:51 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Handelfmeter-Diskussion bei Schalke – Freiburg

Bundesliga bei WahreTabelle: Zweifelhafter RBL-Freistoß.

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Quelle: Imago Sportfoto
Schiedsrichter Frank Willenborg nahm zum Entsetzen der Freiburger Spieler einen Handelfmeter gegen Schalke 04 zurück...

Ein tristes 0:0 stand am vergangenen Samstag am Ende der Partie FC Schalke 04 gegen SC Freiburg in der Fußball-Bundesliga. Am 22. Spieltag konnte der FC Schalke einen Tag nach der bewegenden Trauerfeier für seinen verstorbenen Ex-Manager Rudi Assauer († 74) keinen Sieg zu dessen Ehren einfahren.

Die Zuschauer in der Veltins Arena, an deren Bau und Entwicklung Assauer einst maßgeblichen Anteil hatte, sahen ein zerfahrenes Spiel mit zwei Platzverweisen und einem via Video-Beweis zurückgenommenen Handelfmeter für die Freiburger, der Coach Christian Streich in Rage brachte. „Für die Gelb-Rote Karte für Christian Günter habe ich überhaupt kein Verständnis“, rügte der 53-Jährige anschließend Schiedsrichter Frank Willenborg aus Osnabrück, „dazu der Elfmeter, dann noch das Tor, das uns in der letzten Woche in der 93. Minute genommen wurde. Das ist ein bisschen viel.“ Nach der Spieltag-Auswertung bei der Fußball-Community WahreTabelle wurde den Freiburgern der vermeintliche 4:3-Siegtreffer gegen den VfL Wolfsburg zu Recht aberkannt.

Aber was ist mit dem nach 81 Minuten per Video-Beweis zurückgenommenen Handelfmeter gegen Schalke und Omar Mascarell, der die Partie möglicherweise entschieden hätte? „Grenzwertig“, schrieb SC-Fan Waschkarte bei WahreTabelle, „Den kann man durchaus geben. Aber in Halbzeit eins ähnlich, daher mit Rücknahme durchaus richtig entschieden so.“ Rphill6, Fan von Borussia Mönchengladbach, wählte drastischere Worte: „Sorry, wie kann man für die Aktion auf 11m tendieren, das ist doch Wahnsinn. Irgendwann wird das Spiel nur noch auf Glück basieren wenn jeder Sch.. gepfiffen wird!“ In der ersten Halbzeit reklamierten auch die Schalker, die nach der Roten Karte für Suat Serdar (42.) mehr als eine Spielhälfte in Unterzahl agieren mussten, einen Handelfmeter für sich. Lukas Kübler (30.) hatte sich ein Handspiel geleistet. Fohlenfan1900 sah Willenborg in dieser Szene auf der sicheren Seite: „So wie ich das sehe versucht er hier, sich noch wegzudrehen. Ich weiß auch gar nicht, ob er den Ball sieht. Für mich auf gar keinen Fall ein klarer Handelfmeter!“

Klar auf Krise zeigt das Stimmungsbarometer dagegen beim VfB Stuttgart. Die Schwaben verloren am Samstag mit 1:3 gegen RB Leipzig und warten bereits seit sieben Spielen auf einen Sieg. Ungeachtet der schwachen Bilanz von nur einem Punkt im Kalenderjahr 2019 (2:2 gegen Freiburg) halten die Stuttgarter an Trainer Markus Weinzierl (44) fest. Möglicherweise hätte sich die Situation für den VfB-Coach gar nicht verschärft. Der Freistoß aus der 68. Minute, den Marcel Sabitzer zum vorentscheidenden 2:1 für die Leipziger nutzte, war zweifelhaft. „Das sah eher nach einem Hüftwurf von Yussuf Poulsen aus“, hätte Bayern-Anhänger malice hier wohl eher auf Stürmerfoul entschieden. (cge)

Ein tristes 0:0 stand am vergangenen Samstag am Ende der Partie FC Schalke 04 gegen SC Freiburg in der Fußball-Bundesliga. Am 22. Spieltag konnte der FC Schalke einen Tag nach der bewegenden Trauerfeier für seinen verstorbenen Ex-Manager Rudi Assauer († 74) keinen Sieg zu dessen Ehren einfahren.

Die Zuschauer in der Veltins Arena, an deren Bau und Entwicklung Assauer einst maßgeblichen Anteil hatte, sahen ein zerfahrenes Spiel mit zwei Platzverweisen und einem via Video-Beweis zurückgenommenen Handelfmeter für die Freiburger, der Coach Christian Streich in Rage brachte. „Für die Gelb-Rote Karte für Christian Günter habe ich überhaupt kein Verständnis“, rügte der 53-Jährige anschließend Schiedsrichter Frank Willenborg aus Osnabrück, „dazu der Elfmeter, dann noch das Tor, das uns in der letzten Woche in der 93. Minute genommen wurde. Das ist ein bisschen viel.“ Nach der Spieltag-Auswertung bei der Fußball-Community WahreTabelle wurde den Freiburgern der vermeintliche 4:3-Siegtreffer gegen den VfL Wolfsburg zu Recht aberkannt.

Aber was ist mit dem nach 81 Minuten per Video-Beweis zurückgenommenen Handelfmeter gegen Schalke und Omar Mascarell, der die Partie möglicherweise entschieden hätte? „Grenzwertig“, schrieb SC-Fan Waschkarte bei WahreTabelle, „Den kann man durchaus geben. Aber in Halbzeit eins ähnlich, daher mit Rücknahme durchaus richtig entschieden so.“ Rphill6, Fan von Borussia Mönchengladbach, wählte drastischere Worte: „Sorry, wie kann man für die Aktion auf 11m tendieren, das ist doch Wahnsinn. Irgendwann wird das Spiel nur noch auf Glück basieren wenn jeder Sch.. gepfiffen wird!“ In der ersten Halbzeit reklamierten auch die Schalker, die nach der Roten Karte für Suat Serdar (42.) mehr als eine Spielhälfte in Unterzahl agieren mussten, einen Handelfmeter für sich. Lukas Kübler (30.) hatte sich ein Handspiel geleistet. Fohlenfan1900 sah Willenborg in dieser Szene auf der sicheren Seite: „So wie ich das sehe versucht er hier, sich noch wegzudrehen. Ich weiß auch gar nicht, ob er den Ball sieht. Für mich auf gar keinen Fall ein klarer Handelfmeter!“

Klar auf Krise zeigt das Stimmungsbarometer dagegen beim VfB Stuttgart. Die Schwaben verloren am Samstag mit 1:3 gegen RB Leipzig und warten bereits seit sieben Spielen auf einen Sieg. Ungeachtet der schwachen Bilanz von nur einem Punkt im Kalenderjahr 2019 (2:2 gegen Freiburg) halten die Stuttgarter an Trainer Markus Weinzierl (44) fest. Möglicherweise hätte sich die Situation für den VfB-Coach gar nicht verschärft. Der Freistoß aus der 68. Minute, den Marcel Sabitzer zum vorentscheidenden 2:1 für die Leipziger nutzte, war zweifelhaft. „Das sah eher nach einem Hüftwurf von Yussuf Poulsen aus“, hätte Bayern-Anhänger malice hier wohl eher auf Stürmerfoul entschieden. (cge)

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Frank Willenborg Name : Frank Willenborg
Geburtsdatum: 10.02.1979
Ort: Osnabrück
Felix Zwayer Name : Felix Zwayer
Geburtsdatum: 19.05.1981
Ort: Berlin

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Frank Willenborg
Name : Frank Willenborg
Geburtsdatum: 10.02.1979
Ort: Osnabrück
Felix Zwayer
Name : Felix Zwayer
Geburtsdatum: 19.05.1981
Ort: Berlin

31.03.2020 15:01 Uhr | Quelle: WahreTabelle Rekordschiedsrichter: Keiner war bisher jünger als Kempter

Auch Miterfinder der Karten Kreitlein hält einen Rekord in der Bundesliga

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Schiedsrichter Michael Kempter stellte am 26. August 2006 in der Partie VfL Bochum gegen Energie Cottbus einen Rekord in der Bundesliga auf. Mit 23 Jahren, 6 Monaten und 29 Tagen ist er bis heute der jüngste Schiedsrichter im deutschen Oberhaus. Im September 2004 stieg er mit 21 Jahren, 7 Monaten, und 25 Tagen bereits zum jüngsten der 2. Bundesliga auf, dieser Rekord wurde 2008 aber gebrochen. Mit 20 Jahren, 5 Monaten, und 17 Tagen war ausgerechnet Kempters Bruder Robert rund ein Jahr jünger bei seinem Debüt. Während diese Rekorde in Zukunft noch von jüngeren Schiedsrichtern gebrochen werden könnten, ist der des ehemaligen Schiedsrichters Rudolf Kreitlein bis auf weiteres in Stein gemeißelt. Als angeblicher Miterfinder der ...

30.03.2020 17:37 Uhr | Quelle: WahreTabelle Phantomtore in der Bundesliga

Økland erhielt für seine Ehrlichkeit sogar eine Fair-Play-Plakette

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In der Bundesligahistorie gab es bis heute vier Phantomtore – also Tore, die vom Schiedsrichter fälschlicherweise anerkannt wurden, obwohl der Ball nicht im Tor war. Das erste Phantomtor „erzielte“ der Dortmunder Reinhold Wosab am 27. März 1965. Im Spiel von Borussia Dortmund gegen den Karlsruher SC gelang der Ball durch das Außennetz ins Tor zum 4:1 für Dortmund. Am Ende gewann der BVB mit 5:1 und das Tor blieb bestehen, auch eine Wiederholung des Spiels gab es nicht. Ebenfalls ohne Folgen blieb das Phantomtor von Leverkusens Stefan Kießling in der Partie am 18. Oktober 2013 gegen 1899 Hoffenheim. Dabei flog ein Kopfball des Stürmers durch ein Loch in der Seite des Netzes und landete zum 2:0 im Tor. Schiedsrichter Dr. Felix...

29.03.2020 16:18 Uhr | Quelle: WahreTabelle Regelmythen: Der Torwart darf den Ball nur sechs Sekunden festhalten

Ursprünglich kommt die Bestimmung aus den 1980er-Jahren

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Im Regelwerk des International Football Association Board (IFAB) steht geschrieben, dass es einen indirekten Freistoß gibt, wenn der Torhüter den Ball „mehr als sechs Sekunden lang mit der Hand/dem Arm kontrolliert, bevor er ihn freigibt“: Aber warum hält sich kaum ein Torwart an diese Regel? Das liegt am Ursprung der Regelung. Während der Weltmeisterschaft 1982 durften die Torhüter den Ball zum Teil sehr lang in der Hand behalten und sogar ablegen, nur um ihn danach erneut in die Hand zu nehmen. Das IFAB beschloss in den Jahren darauf, das Spiel zu beschleunigen und legte dafür die Sechs-Sekunden-Regel fest. Ohne feste Zeit, hätte sich vermutlich nichts an der Spielweise geändert. Heute wird den Schiedsrichtern beig...

28.03.2020 17:09 Uhr | Quelle: WahreTabelle Regelhistorie: Gelbe und Rote Karten im Fußball

Ihren Ursprung haben die Karten bei einem WM-Spiel 1966

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Der ehemalige deutsche Schiedsrichter Rudolf Kreitlein gilt gemeinsam mit dem Engländer Ken Aston als Erfinder der Gelben und Roten Karten. Kreitlein leitete bei der Weltmeisterschaft 1966 das Viertelfinale zwischen Gastgeber England und Argentinien. Während der aggressiv geführten Partie stellte Kreitlein in der 35. Minute Argentiniens Kapitän Antonio Rattin vom Platz, dieser war ihm hinterhergelaufen und schrie ihn auf Spanisch an, was Kreitlein als Beleidigung auffasste. Tatsächlich wollte Rattin, der weder Deutsch noch Englisch sprechen konnte, lediglich einen Dolmetscher anfordern, um sich mit Kreitlein zu unterhalten. Er weigerte sich deshalb den Platz zu verlassen und sorgte damit für eine fast zehnminütige Unterbrechung. Die retten...

27.03.2020 12:47 Uhr | Quelle: WahreTabelle Regelmythen: Im Fünfmeterraum ist der Torwart geschützt

Bereits seit 2012 existiert die Regel nicht mehr

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In der Bundesliga haben die Torhüter im Fünfmeterraum lange einen Sonderstatus genossen. Rempler von Gegenspielern gegen den Torwart wurden konsequent abgepfiffen. In der Saison 2012/ 2013 wurde diese Regel allerdings geändert. Seitdem sollen Schiedsrichter Zweikämpfe zwischen Feldspielern und Torhütern im Fünfmeterraum genauso bewerten wie einen normalen Zweikampf im Mittelkreis. Das führte dazu, dass nicht mehr jeder Körperkontakt abgepfiffen wurde. Der Mythos des unantastbaren Torhüters im eigenen Fünfer hält sich bei einigen Fans und Spielern aber bis heute. Übrigens: Die Regel war ohnehin eine deutsche Sonderregel, die der DFB 2012 eigenmächtig abgeschafft hat. Im offiziellen Fußballregelw...