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24.11.2014 16:33 Uhr | Quelle: WahreTabelle.de

Hinter den Kulissen – So tickt ,,das 19. Team“ der Bundesliga

Feature: TV-Sender Sky beleuchtet Schiedsrichter-Alltag im Fußball-Oberhaus.

Kircher / Schalke
Quelle: dpa picture alliance
Referee at work: Schiedsrichter Knut Kircher (l., mit Schalkes Kevin-Prince Boateng) steht im Mittelpunkt einer neuen Dokumentation über den Alltag der Unparteiischen in der Bundesliga.

Es ist ein ebenso seltener wie ungewöhnlicher Blick hinter die Kulissen des Bundesliga-Schiedsrichterwesens. Mit Das 19. Team zeigt der Pay-TV-Sender Sky am Montag (19.15 Uhr; mehrere Wiederholungen bis zur Winterpause) eine 30-minütige Dokumentation über die Arbeit der Referees im Fußball-Oberhaus. Das Team um die Autoren Oliver Seidler und Oliver Wortmann begleitete für diesen Film aus der Reihe „Insider“ den Bundesliga-Schiedsrichter Knut Kircher (45) aus Rottenburg von der Saisonvorbereitung in Grassau am Chiemsee über die Partie FC Augsburg – Borussia Dortmund (2:3) am zweiten Spieltag bis zum Spiel FC Schalke 04 – Hertha BSC (2:0) am achten Spieltag. Mit WahreTabelle.de-Redakteur Carsten Germann sprach Autor Oliver Seidler über das „Making of“ und über die Besonderheiten dieses Features.

Die Autoren orientierten sich am Sport-Dokumentarfilm Referees at Work (Originaltitel: Les arbitres, Regie: Yves Hinant und Eric Cardot) aus dem Jahr 2009, bei dem unter anderem der WM-Finalschiedsrichter von 2010, Howard Webb aus England, und der heute als FIFA-Schiedsrichterbeauftragte tätige Schweizer Massimo Busacca und deren Vorgehensweise während der EURO 2008 gezeigt wurden. Anders als die Sky-Dokumentation verzichtete Referees at Work damals auf einen Off-Kommentar und beschränkte sich nur auf Originaltöne der Protagonisten und auf die originalgetreue Wiedergabe des Schiedsrichter-Funkverkehrs. „Es war mir ein Anliegen, die unbekannte Figur, den Schiedsrichter, vorzustellen und das Regelwerk näher zu erklären“, erläutert Oliver Seidler gegenüber WahreTabelle.de seine Motivation für Das 19. Team. Das Ergebnis ist ein beachtlicher Mix aus Schiedsrichter-Dokumentation und Home-Story, denn das Sky-Team besuchte den Referee und Familienvater Knut Kircher auch zu Hause in Baden-Württemberg.

Nachdem man der DFB-Schiedsrichterkommission das Konzept vorgestellt hatte, erhielt man das „Go“, um mit Ex-FIFA-Schiedsrichter Knut Kircher einen erfahrenen Unparteiischen nebst seines Gespanns über einen längeren Zeitraum zu begleiten. Selbst bei den Leistungstests der 23 Bundesliga-Referees im Sommer und bei Teambuilding-Maßnahmen wie einer Floßfahrt waren die Kameras dabei. Wichtigste Beobachtung: Die Schiedsrichter sind fit, sie bringen Top-Leistungen, die überprüft werden müssen. „Aber“, so hat Oliver Seidler auch herausgefunden, „der Leistungsdruck bei den Top-Referees ist da, er ist hoch, es gibt ein Ranking und Schiedsrichter können auch aussortiert werden.“

Eine zentrale Rolle bei Das 19. Team spielen die Kommunikationseinheiten des Schiedsrichtergespanns: Funk und Fahnensystem. Der Schiedsrichter erkennt schon am Fahnen-Funksignal, von welchem seiner beiden Assistenten er während des Spiels angesprochen wird. Zudem gibt es nach jedem Bundesligaspiel eine eingehende Video-Analyse mit dem Referee und dem Schiedsrichterbeobachter, die auch benotet wird. „Ich wollte im Film herausarbeiten, dass Schiedsrichter in der Lage sind, Fehler einzugestehen“, sagt Seidler. Sein Eindruck: „Die Schiedsrichter sind nicht irgendwelche Leute, denen man eine Pfeife in die Hand gibt, sondern es sind echte Regel- und Fußballexperten.“ Seidler weiter: „Die Assistenten und der Schiedsrichter müssen in einer Zehntelsekunde Abseitsentscheidungen durchdeklinieren – das ist hoch komplex.“

Für Sky bzw. den Vorgänger-Sender Premiere berichtet Oliver Seidler seit 2005 über die Fußball-Bundesliga. Er weiß: „Die Fans arbeiten sich in der Bundesliga oft und gern am Schiedsrichter ab – aber Portale wie WahreTabelle.de oder Blogs wie Collinas Erben haben in den letzten Jahren für eine höhere Sensibilisierung des Schiedsrichterthemas gesorgt, Das 19. Team soll ein weiteres Mosaiksteinchen dazu sein.“ (cge).

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Die Autoren orientierten sich am Sport-Dokumentarfilm Referees at Work (Originaltitel: Les arbitres, Regie: Yves Hinant und Eric Cardot) aus dem Jahr 2009, bei dem unter anderem der WM-Finalschiedsrichter von 2010, Howard Webb aus England, und der heute als FIFA-Schiedsrichterbeauftragte tätige Schweizer Massimo Busacca und deren Vorgehensweise während der EURO 2008 gezeigt wurden. Anders als die Sky-Dokumentation verzichtete Referees at Work damals auf einen Off-Kommentar und beschränkte sich nur auf Originaltöne der Protagonisten und auf die originalgetreue Wiedergabe des Schiedsrichter-Funkverkehrs. „Es war mir ein Anliegen, die unbekannte Figur, den Schiedsrichter, vorzustellen und das Regelwerk näher zu erklären“, erläutert Oliver Seidler gegenüber WahreTabelle.de seine Motivation für Das 19. Team. Das Ergebnis ist ein beachtlicher Mix aus Schiedsrichter-Dokumentation und Home-Story, denn das Sky-Team besuchte den Referee und Familienvater Knut Kircher auch zu Hause in Baden-Württemberg.

Nachdem man der DFB-Schiedsrichterkommission das Konzept vorgestellt hatte, erhielt man das „Go“, um mit Ex-FIFA-Schiedsrichter Knut Kircher einen erfahrenen Unparteiischen nebst seines Gespanns über einen längeren Zeitraum zu begleiten. Selbst bei den Leistungstests der 23 Bundesliga-Referees im Sommer und bei Teambuilding-Maßnahmen wie einer Floßfahrt waren die Kameras dabei. Wichtigste Beobachtung: Die Schiedsrichter sind fit, sie bringen Top-Leistungen, die überprüft werden müssen. „Aber“, so hat Oliver Seidler auch herausgefunden, „der Leistungsdruck bei den Top-Referees ist da, er ist hoch, es gibt ein Ranking und Schiedsrichter können auch aussortiert werden.“

Eine zentrale Rolle bei Das 19. Team spielen die Kommunikationseinheiten des Schiedsrichtergespanns: Funk und Fahnensystem. Der Schiedsrichter erkennt schon am Fahnen-Funksignal, von welchem seiner beiden Assistenten er während des Spiels angesprochen wird. Zudem gibt es nach jedem Bundesligaspiel eine eingehende Video-Analyse mit dem Referee und dem Schiedsrichterbeobachter, die auch benotet wird. „Ich wollte im Film herausarbeiten, dass Schiedsrichter in der Lage sind, Fehler einzugestehen“, sagt Seidler. Sein Eindruck: „Die Schiedsrichter sind nicht irgendwelche Leute, denen man eine Pfeife in die Hand gibt, sondern es sind echte Regel- und Fußballexperten.“ Seidler weiter: „Die Assistenten und der Schiedsrichter müssen in einer Zehntelsekunde Abseitsentscheidungen durchdeklinieren – das ist hoch komplex.“

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