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13.05.2018 15:23 Uhr | Quelle: WahreTabelle

HSV-Abstieg: Bewährungsprobe für Schiedsrichter Brych

Bundesliga bei WahreTabelle: Partie in Hamburg endet im Chaos.

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Quelle: Imago Sportfoto
Das Ende in Hamburg: Albin Ekdal ist entsetzt über die Fan-Randale auf den Rängen, Schiedsrichter Dr. Felix Brych (m.) unterbrach das Spiel gegen Gladbach.

Das war‘s! Die Saison 2017/2018 in der Fußball-Bundesliga ist Geschichte und der 34. Spieltag endete mit einigen denkwürdigen Entscheidungen. Die Wichtigste: Bundesliga-Gründungsmitglied Hamburger SV muss erstmals in seiner Vereinsgeschichte absteigen. Der VfL Wolfsburg geht gegen Zweitligist Holstein Kiel in die Relegationsspiele.

Den Hamburgern nützte ein 2:1 (1:1)-Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach am Samstagnachmittag nichts mehr. Abstiegs-Konkurrent VfL Wolfsburg stellte gegen den 1. FC Köln beim 4:1 (1:1) nach nicht einmal einer Minute Spielzeit durch das 1:0 von Josuha Guilavogui die Weichen auf Sieg. Mit dem 3:1 der Wolfsburger durch Robin Knoche (71.) war der Abstieg des HSV besiegelt. „Ich habe sie ja einmal gerettet, ich kann sie ja jetzt nicht auch noch aus der Ferne retten“, unkte der frühere Hamburger Coach und jetztige Wolfsburg-Trainer Bruno Labbadia (52) nach der Partie.

Die vorerst letzten Bundesliga-Minuten im Volksparkstadion wurden für alle Beteiligten zur Qual. HSV-Chaoten auf der Nordtribüne zündeten in der Nachspielzeit Pyrotechnik, tauchten das Stadion in schwarzen Rauch und sorgten für einen Aufmarsch von Polizei und Ordnungskräften auf dem Rasen. Schiedsrichter Dr. Felix Brych aus München musste die Partie – obwohl bereits in der letzten Minute der Nachspielezeit – für mehr als 15 Minuten unterbrechen. Erst gegen 17.40 Uhr beendete der deutsche WM-Referee die Partie und gab den Schlusspfiff für 55 Jahre Bundesliga und 1.866 Spiele mit dem HSV.

Brychs Entscheidung, dem später vom Platz gestellten HSV-Stürmer Bobby Wood nach einem Einsteigen mit offener Sohle gegen Jannik Vestergaard (31.) nicht schon früher mit Gelb-Rot oder glatt Rot vom Spiel auszuschließen, war am Sonntag eine von zwei strittigen Szenen bei der Fußball-Community WahreTabelle. „Das war schon reichlich übermotiviert von Wood. Der ersten Wiederholung nach hat er da ziemlich Glück gehabt“, kommentierte Kompetenzteam-Mitglied GladbacherFohlen diese Szene.

Ebenfalls strittig: Ein Handspiel des Bremers Maximilian Eggestein nach Flanke von Pablo de Blasis nach 65 Minuten in der sportlich bedeutungslosen Partie beim 1. FSV Mainz 05. Hätte Schiedsrichter Martin Petersen aus Stuttgart hier Elfmeter geben müssen? „Ja“, schrieb Freiburg-Fan Peachum, „man sieht, dass der Bremer hier Spannung auf dem rechten Arm hatte, also diesen bewusst genau hier platziert hat. Körperfläche ebenso vergrößert. Für mich Elfmeter.“ (cge)

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Das war‘s! Die Saison 2017/2018 in der Fußball-Bundesliga ist Geschichte und der 34. Spieltag endete mit einigen denkwürdigen Entscheidungen. Die Wichtigste: Bundesliga-Gründungsmitglied Hamburger SV muss erstmals in seiner Vereinsgeschichte absteigen. Der VfL Wolfsburg geht gegen Zweitligist Holstein Kiel in die Relegationsspiele.

Den Hamburgern nützte ein 2:1 (1:1)-Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach am Samstagnachmittag nichts mehr. Abstiegs-Konkurrent VfL Wolfsburg stellte gegen den 1. FC Köln beim 4:1 (1:1) nach nicht einmal einer Minute Spielzeit durch das 1:0 von Josuha Guilavogui die Weichen auf Sieg. Mit dem 3:1 der Wolfsburger durch Robin Knoche (71.) war der Abstieg des HSV besiegelt. „Ich habe sie ja einmal gerettet, ich kann sie ja jetzt nicht auch noch aus der Ferne retten“, unkte der frühere Hamburger Coach und jetztige Wolfsburg-Trainer Bruno Labbadia (52) nach der Partie.

Die vorerst letzten Bundesliga-Minuten im Volksparkstadion wurden für alle Beteiligten zur Qual. HSV-Chaoten auf der Nordtribüne zündeten in der Nachspielzeit Pyrotechnik, tauchten das Stadion in schwarzen Rauch und sorgten für einen Aufmarsch von Polizei und Ordnungskräften auf dem Rasen. Schiedsrichter Dr. Felix Brych aus München musste die Partie – obwohl bereits in der letzten Minute der Nachspielezeit – für mehr als 15 Minuten unterbrechen. Erst gegen 17.40 Uhr beendete der deutsche WM-Referee die Partie und gab den Schlusspfiff für 55 Jahre Bundesliga und 1.866 Spiele mit dem HSV.

Brychs Entscheidung, dem später vom Platz gestellten HSV-Stürmer Bobby Wood nach einem Einsteigen mit offener Sohle gegen Jannik Vestergaard (31.) nicht schon früher mit Gelb-Rot oder glatt Rot vom Spiel auszuschließen, war am Sonntag eine von zwei strittigen Szenen bei der Fußball-Community WahreTabelle. „Das war schon reichlich übermotiviert von Wood. Der ersten Wiederholung nach hat er da ziemlich Glück gehabt“, kommentierte Kompetenzteam-Mitglied GladbacherFohlen diese Szene.

Ebenfalls strittig: Ein Handspiel des Bremers Maximilian Eggestein nach Flanke von Pablo de Blasis nach 65 Minuten in der sportlich bedeutungslosen Partie beim 1. FSV Mainz 05. Hätte Schiedsrichter Martin Petersen aus Stuttgart hier Elfmeter geben müssen? „Ja“, schrieb Freiburg-Fan Peachum, „man sieht, dass der Bremer hier Spannung auf dem rechten Arm hatte, also diesen bewusst genau hier platziert hat. Körperfläche ebenso vergrößert. Für mich Elfmeter.“ (cge)

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Diese News betrifft folgende Spiele:




Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Dr. Felix Brych Name : Dr. Felix Brych
Geburtsdatum: 03.08.1975
Ort: München

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Schiedsrichter Felix Brych hofft nach seinem Kreuzbandriss auf eine Rückkehr im Profifußball. „Meine Motivation und mein Wille, wieder in der Bundesliga zu pfeifen, ist jedenfalls groß“, sagte der 48 Jahre alte Münchner in einem Interview der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Auf die Frage, was ihn antreibe, meinte Brych: „Das Comeback. Das ist nach der Verletzung, die ich mir ausgerechnet in meinem Rekordspiel zugezogen habe, in meinem 344. Bundesliga-Spiel, mein großes, neues Ziel.“  Community: Im Forum über Schiedsrichter-Themen mitdiskutieren Der WM-Referee von 2014 und 2018 und EM-Schiedsrichter von 2016 und 2021 kann allerdings noch...