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30.01.2017 23:39 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Keine Siege für Gladbach und Eintracht Frankfurt

Bundesliga-Auswertung: Nur zwei Spiele ohne Korrektur.

LEV / MGB
Quelle: Imago Sportfoto
Schiedsrichter Deniz Aytekin (l.) zeigt zum Anstoßpunkt, doch der von ihm gegebene Treffer, den die Gladbacher Lars Stindl (m.) und Mahmoud Dahoud feiern, hätte nicht zählen dürfen.

Das gab es bei der Fußball-Community WahreTabelle in dieser Saison noch nicht: Alle neun Spiele der Bundesliga wiesen mindestens eine strittige Szene auf. Bei der Auswertung des Spieltages am Montagabend wurden aus 17 strittigen Szenen dann elf Korrekturen, von denen sich jedoch nur zwei als relevant im Sinne der Wahren Tabelle herausstellten.

Im Einzelnen: Borussia Mönchengladbach wäre bei Bayer Leverkusen nicht zum ersten Auswärtssieg der Saison gekommen, Eintracht Frankfurt hätte die Freitagspartie auf Schalke nicht gewonnen.

Der „Erfolg, der viele Gewinner hat und Hoffnung macht“, wie das Kicker-Sportmagazin am Montag über die Gladbacher und ihren neuen Trainer Dieter Hecking schrieb, wäre bei genauerem Hinsehen nur ein Teilerfolg geworden – 2:2 statt 3:2 aus Sicht der „Fohlen“. Die rheinische Borussia zeigte in der BayArena Riesen-Moral, drehte einen 0:2-Pausenrückstand innerhalb von 19 Minuten in einen 3:2-Sieg. Allein: Das 2:1 von Lars Stindl (52.), welches die Aufholjagd einleitete, fiel aus einer von Schiedsrichter Deniz Aytekin (Oberasbach) und seinem Team nicht erkannten Abseitsposition heraus. „Der erste Block ist eine Torabwehraktion, die keine neue Spielsituation auslöst. Danach berührt kein Spieler mehr den Ball, sodass sich auch hier keine neue Spielsituation konstruieren ließe. Daher Abseits“, erklärte Kompetenzteam-Mitglied Hagi01.

„Königsgraupen“ (Fußball BILD), „Gruselfußball“ (WELT.DE) – der FC Schalke 04 musste sich nach dem 0:1 gegen Eintracht Frankfurt eine Menge Spott gefallen lassen. Mit 21 Punkten fielen die „Königsblauen“ durch diese Niederlage auf Rang elf zurück, hätten aber möglicherweise in 2017 ungeschlagen und ohne Gegentor bleiben können. Dem Treffer zum 0:1 für die Hessen durch Alexander Meier (33.) ging ein von Schiedsrichter Robert Hartmann (Wangen) falsch bewertetes Offensivfoul des Frankfurters David Abraham gegen Naldo voraus. „Ich habe nachher mit dem Schiedsrichter darüber gesprochen“, erklärte S04-Abwehrspieler Benedikt Höwedes nach der Partie bei Sky, „er sagte, dass er die Situation gesehen, aber anders bewertet habe.“ Eine andere Bewertung außer „Foul“ hatte das Kompetenzteam indes nicht: 13:0 pro „Veto“ lautete das Abstimmungsergebnis. „Ich sehe da Einiges an Gerangel im Strafraum – aber die härteste Aktion geht gegen Naldo und ich hätte hier abgepfiffen“, schrieb etwa I bin I.

Im Schlüsselduell gegen den Abstieg wäre der FC Ingolstadt nur mit 2:1 statt 3:1 gegen den Hamburger SV aus dem Audi Sportpark gegangen. Dem 2:0 von Markus Suttner ging ein unberechtigter Freistoß – Matthias Ostrzolek war gegen Pascal Groß hart, aber regelkonform eingestiegen – voraus.

Der FC Bayern München hätte seinen 13. Erfolg in einem BL-Spiel gegen den gleichen Gegner beim 2:1 bei Werder Bremen höher gestaltet: 3:1 nach einem nicht gegebenen Foulelfmeter von Niklas Moisander gegen Arjen Robben (66.). Ein neuer Bundesliga-Rekord war es jedoch auch ohne diese Fehlentscheidung.

Auch der SC Freiburg musste gegen Hertha BSC (3:1 statt 2:1) einen Elfmeter für sich reklamieren: In der 34. Minute fiel Maximilian Philipp im Berliner Strafraum gegen Fabian Lustenberger, Referee Günter Perl (Pullach) gab den Elfer jedoch nicht.

In der Partie SV Darmstadt 98 – 1. FC Köln blieb es beim 1:6, da sich zwei der vier vorgenommenen Korrekturen – kein Elfmeter für Darmstadt in der 66., sondern in der 61. Minute – gegenseitig aufhoben. Die beiden weiteren Korrekturen in diesem Spiel – Rot für Darmstadts Winter-Neuzugang Terrence Boyd und FC-Stürmer Anthony Modeste – spielten nicht in das Ergebnis mit ein.

Auch im Spiel VfL Wolfsburg gegen den FC Augsburg blieb es durch zwei sich gegenseitig aufhebende Ergebniskorrekturen, ein Abseitstor von Mario Gomez (4.) sowie ein nicht gegebener Elfmeter gegen Paul-Georges Ntep (37.), beim 2:1 für die bayerischen Schwaben. (cge).

Der Stand der Dinge: Die WahreTabelle der Fußball-Bundesliga nach 18 Spieltagen.

Mehr zum Thema:

Zwei Leverkusener Tore auf der Streichliste – Bayer nur 1:1

Sieg statt Remis: FC und BVB müssen hadern

Remis für Eintracht Frankfurt, FC siegt in Bremen

Aktuelle Umfrage: Stimmt ab!

16 Spiele sind absolviert – wie seht Ihr die Leistungen der Bundesliga-Schiedsrichter in der Vorrunde 2016/2017 bislang?

Das gab es bei der Fußball-Community WahreTabelle in dieser Saison noch nicht: Alle neun Spiele der Bundesliga wiesen mindestens eine strittige Szene auf. Bei der Auswertung des Spieltages am Montagabend wurden aus 17 strittigen Szenen dann elf Korrekturen, von denen sich jedoch nur zwei als relevant im Sinne der Wahren Tabelle herausstellten.

Im Einzelnen: Borussia Mönchengladbach wäre bei Bayer Leverkusen nicht zum ersten Auswärtssieg der Saison gekommen, Eintracht Frankfurt hätte die Freitagspartie auf Schalke nicht gewonnen.

Der „Erfolg, der viele Gewinner hat und Hoffnung macht“, wie das Kicker-Sportmagazin am Montag über die Gladbacher und ihren neuen Trainer Dieter Hecking schrieb, wäre bei genauerem Hinsehen nur ein Teilerfolg geworden – 2:2 statt 3:2 aus Sicht der „Fohlen“. Die rheinische Borussia zeigte in der BayArena Riesen-Moral, drehte einen 0:2-Pausenrückstand innerhalb von 19 Minuten in einen 3:2-Sieg. Allein: Das 2:1 von Lars Stindl (52.), welches die Aufholjagd einleitete, fiel aus einer von Schiedsrichter Deniz Aytekin (Oberasbach) und seinem Team nicht erkannten Abseitsposition heraus. „Der erste Block ist eine Torabwehraktion, die keine neue Spielsituation auslöst. Danach berührt kein Spieler mehr den Ball, sodass sich auch hier keine neue Spielsituation konstruieren ließe. Daher Abseits“, erklärte Kompetenzteam-Mitglied Hagi01.

„Königsgraupen“ (Fußball BILD), „Gruselfußball“ (WELT.DE) – der FC Schalke 04 musste sich nach dem 0:1 gegen Eintracht Frankfurt eine Menge Spott gefallen lassen. Mit 21 Punkten fielen die „Königsblauen“ durch diese Niederlage auf Rang elf zurück, hätten aber möglicherweise in 2017 ungeschlagen und ohne Gegentor bleiben können. Dem Treffer zum 0:1 für die Hessen durch Alexander Meier (33.) ging ein von Schiedsrichter Robert Hartmann (Wangen) falsch bewertetes Offensivfoul des Frankfurters David Abraham gegen Naldo voraus. „Ich habe nachher mit dem Schiedsrichter darüber gesprochen“, erklärte S04-Abwehrspieler Benedikt Höwedes nach der Partie bei Sky, „er sagte, dass er die Situation gesehen, aber anders bewertet habe.“ Eine andere Bewertung außer „Foul“ hatte das Kompetenzteam indes nicht: 13:0 pro „Veto“ lautete das Abstimmungsergebnis. „Ich sehe da Einiges an Gerangel im Strafraum – aber die härteste Aktion geht gegen Naldo und ich hätte hier abgepfiffen“, schrieb etwa I bin I.

Im Schlüsselduell gegen den Abstieg wäre der FC Ingolstadt nur mit 2:1 statt 3:1 gegen den Hamburger SV aus dem Audi Sportpark gegangen. Dem 2:0 von Markus Suttner ging ein unberechtigter Freistoß – Matthias Ostrzolek war gegen Pascal Groß hart, aber regelkonform eingestiegen – voraus.

Der FC Bayern München hätte seinen 13. Erfolg in einem BL-Spiel gegen den gleichen Gegner beim 2:1 bei Werder Bremen höher gestaltet: 3:1 nach einem nicht gegebenen Foulelfmeter von Niklas Moisander gegen Arjen Robben (66.). Ein neuer Bundesliga-Rekord war es jedoch auch ohne diese Fehlentscheidung.

Auch der SC Freiburg musste gegen Hertha BSC (3:1 statt 2:1) einen Elfmeter für sich reklamieren: In der 34. Minute fiel Maximilian Philipp im Berliner Strafraum gegen Fabian Lustenberger, Referee Günter Perl (Pullach) gab den Elfer jedoch nicht.

In der Partie SV Darmstadt 98 – 1. FC Köln blieb es beim 1:6, da sich zwei der vier vorgenommenen Korrekturen – kein Elfmeter für Darmstadt in der 66., sondern in der 61. Minute – gegenseitig aufhoben. Die beiden weiteren Korrekturen in diesem Spiel – Rot für Darmstadts Winter-Neuzugang Terrence Boyd und FC-Stürmer Anthony Modeste – spielten nicht in das Ergebnis mit ein.

Auch im Spiel VfL Wolfsburg gegen den FC Augsburg blieb es durch zwei sich gegenseitig aufhebende Ergebniskorrekturen, ein Abseitstor von Mario Gomez (4.) sowie ein nicht gegebener Elfmeter gegen Paul-Georges Ntep (37.), beim 2:1 für die bayerischen Schwaben. (cge).

Der Stand der Dinge: Die WahreTabelle der Fußball-Bundesliga nach 18 Spieltagen.

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Diese News betrifft folgende Spiele:




Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Deniz Aytekin Name : Deniz Aytekin
Geburtsdatum: 21.07.1978
Ort: Oberasbach
Robert Hartmann Name : Robert Hartmann
Geburtsdatum: 08.09.1979
Ort: Wangen
Günter Perl Name : Günter Perl
Geburtsdatum: 23.12.1969
Ort: Pullach
Sascha Stegemann Name : Sascha Stegemann
Geburtsdatum: 06.12.1984
Ort: Niederkassel

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Name : Sascha Stegemann
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Ort: Niederkassel

22.07.2019 11:30 Uhr | Quelle: dpa DFB-Projektleiter Drees: Videobeweis soll schneller ablaufen

Informationsfluss zu den Fans soll schneller ablaufen

Drees_1563788511.png

Fans und Mannschaften sollen bei Bundesliga-Spielen künftig nicht mehr so lange auf eine Entscheidung beim Videobeweis warten müssen. "Unser Schwerpunkt in der kommenden Saison wird sein, den Informationsfluss zu beschleunigen", sagte Jochen Drees, Projektleiter Video-Assistent beim Deutschen Fußball-Bund (DFB), in einem "Kicker"-Interview. Der frühere Spitzenreferee rechnet aber nicht damit, dass die Zuschauer umstrittene Szenen bereits in der neuen Spielzeit auf der Videotafel zu sehen bekommen. "Wenn der Schiedsrichter in die Review-Area geht, sollte der Zuschauer bestenfalls parallel schon auf der Stadionleinwand lesen können, warum er das tut", sagte Drees. "Ich glaube aber nicht, dass wir es in der...

19.07.2019 19:09 Uhr | Quelle: WahreTabelle Gewalt gegen Schiedsrichter nimmt zu: „Soziale Konflikte brechen auf dem Platz durch“

DFB registriert fast 3.000 Vorfälle in der letzten Saison

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2.906 Angriffe auf Schiedsrichter zählte der Deutsche Fußball Bund in der Saison 2018/2019, das ist im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Anstieg (2.866). DFB-Vizepräsident Schiedsrichter Ronny Zimmermann nannte in einem Interview bei „dfb.de“ mögliche Gründe: „Soziale Konflikte brechen hier auf dem Fußballplatz durch. In der Gesellschaft müssen wir insgesamt registrieren, dass vermehrt Ordnungsinstanzen angegriffen werden, man denke etwa an Rettungskräfte oder Polizeibeamte.“ Erst im Juni wurde während eines Kreisligaspiels in Duisburg ein Schiedsrichterteam von mehreren Akteuren und Betreuern angegriffen. Ein Sportgericht verurteilte einen Spieler zu fünfeinhalb Jahren Sperre. Außerdem darf ...

18.07.2019 17:36 Uhr | Quelle: WahretTabelle/ Sport Bild VAR: Weiterhin keine Bilder für die Fans

Drees begründet die Entscheidung des DFB

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Der Vorschlag kam vor der letzten Saison noch von DFB-Videochef Jochen Drees selbst: Bei Eingriffen des Videoassistenten sollen die Wiederholungen für die Schiedsrichter auch auf den Leinwänden in den Stadien gezeigt werden. Ein Plan, der auch weiterhin nicht umgesetzt wird. Was noch immer gegen die Einführung der Videobilder im Stadion spricht, erklärte Drees nun anhand von zwei Gründen: „Zum einen, dass die Qualität der Videowände in den Stadien und damit die Auflösung der Bilder extrem unterschiedlich ist. In manchen Stadien kann der Fan auf der Videowand alles erkennen, in anderen eher weniger“, sagte der 49-Jährige im Interview mit der „Sport Bild“. Es müssten also in allen Stadien die gleichen B...

16.07.2019 12:43 Uhr | Quelle: WahreTabelle Stark schlägt Merk und Meyer

Die Schiedsrichterrekorde der Bundesliga

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Fußballspieler werden oft an Rekorden gemessen. Wenig präsent sind dagegen die Statistiken für Schiedsrichter. Dabei gibt es natürlich auch unter den Spielleitern Bestmarken. In der Bundesliga stechen die Namen Wolfgang Stark und Markus Merk hervor. Nicht immer sind Laufbahnen als Schiedsrichter von Erfolg gekrönt. Einige schaffen es nur auf ein einziges Spiel im deutschen Oberhaus. Der letzte Schiedsrichter mit nur einem Einsatz war Volker Wezel. Er leitete 2000 das Spiel zwischen dem Hamburger SV und der SpVgg Unterhaching (3:0) und wurde danach nur noch in der 2. Liga oder als Assistent eingesetzt. +++ Hier geht‘s zum Schiedsrichterprofi...

10.07.2019 15:35 Uhr | Quelle: WahreTabelle/ DFB DFB kürt die besten Unparteiischen der Saison

Aytekin und Wozniak ausgezeichnet

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Der Deutsche Fußball Bund (DFB) hat Deniz Aytekin zum ersten Mal in seiner Karriere als Schiedsrichter des Jahres ausgezeichnet. Der 40-jährige Franke ist seit 2008 in der Bundesliga aktiv. Seit 2011 ist er außerdem FIFA-Schiedsrichter. Insgesamt leitete Aytekin in der abgelaufenen Saison 17 Ligaspiele und erhielt von der WT-Community eine Durchschnittsnote von 2,9. +++ Leistungsdaten von Deniz Aytekin +++ Als Schiedsrichterin des Jahres ehrte der DFB Marina Wozniak. Sie wurde 2004 DFB-Schiedsrichterin und pfeift seit 2005 in der Frauen-Bundesliga. Außerdem war Wozniak bei je zwei WM- und EM-Endrunden der Frauen als Assistentin aktiv. Zur neuen S...