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23.09.2018 13:13 Uhr | Quelle: WahreTabelle / dpa

Köllner: Videobeweis „für Fußball nicht erträglich“

Bundesliga: Erneute Kritik vom FCN-Trainer am Video-Schiedsrichter.

Köllner_Michael_FCNH96
Quelle: Imago Sportfoto
Nürnbergs Trainer Michael Köllner gilt nicht eben als Freund des Videobeweises...

Der Videobeweis beschäftigt die Fußball-Bundesliga auch nach den Samstagspartien vom vierten Spieltag. Trotz des ersten Saisonsiegs beim 2:0 (0:0) gegen Hannover 96 erneuerte beim 1. FC Nürnberg Trainer Michael Köllner (48) seine bereits in der vergangenen Woche geäußerte Kritik am Video-Schiedsrichter.

„Es ist immer blöd, wenn Dinge wieder zurückgenommen werden, wenn dann überlegt wird. Fußball lebt von seiner Dynamik“, sagte der Coach des fränkischen Aufsteigers nach dem Spiel gegen Hannover 96 am Samstag. Schiedsrichter Bastian Dankert aus Rostock hatte in einer teils hitzigen Partie den vermeintlichen Führungstreffer von Mikael Ishak (25. Minute) im Nachhinein wegen einer Abseitsposition aberkannt. „Derjenige, der irgendwo im Keller sitzt, ist Teil dieses Spiels, und das macht es am Ende schwierig für alle Beteiligten, vor allem für die drei Schiedsrichter, die auf dem Platz stehen“, meinte Köllner mit Blick auf den Videoschiedsrichter im Kontrollraum in Köln. Für die Referees auf dem Rasen sei es eine „ganz blöde Situation“, weil „dann irgendwie eine Stimme kommt und dann muss wieder etwas überprüft und nochmal angeschaut werden. Das ist für den Fußball einfach nicht erträglich.“

Köllners Kollege, Hannovers Coach André Breitenreiter (44), kritisierte den Videobeweis, der zur Roten Karte gegen seinen Verteidiger Miiko Albornoz (29.) nach einem Zweikampf mit Virgil Misidjan geführt hatte. „Der Spieler geht schon vorher zu Boden, spürt einen minimalen Kontakt an der Schulter. Der Schiedsrichter hat es auf dem Platz auch so bewertet, dass es kein Foulspiel ist“, sagte Breitenreiter, „dann stellt sich die Frage, warum ein Videoschiedsrichter eingreift, wenn es keine krasse Fehlentscheidung ist.“

Eine Frage, die auch bei der Fußball-Community WahreTabelle seit Samstag heiß diskutiert wurde.

Mehr zum Thema:

Elfmeter für den BVB bei 1899 Hoffenheim?

„Club“-Coach Köllner contra Videobeweis

 

Der Videobeweis beschäftigt die Fußball-Bundesliga auch nach den Samstagspartien vom vierten Spieltag. Trotz des ersten Saisonsiegs beim 2:0 (0:0) gegen Hannover 96 erneuerte beim 1. FC Nürnberg Trainer Michael Köllner (48) seine bereits in der vergangenen Woche geäußerte Kritik am Video-Schiedsrichter.

„Es ist immer blöd, wenn Dinge wieder zurückgenommen werden, wenn dann überlegt wird. Fußball lebt von seiner Dynamik“, sagte der Coach des fränkischen Aufsteigers nach dem Spiel gegen Hannover 96 am Samstag. Schiedsrichter Bastian Dankert aus Rostock hatte in einer teils hitzigen Partie den vermeintlichen Führungstreffer von Mikael Ishak (25. Minute) im Nachhinein wegen einer Abseitsposition aberkannt. „Derjenige, der irgendwo im Keller sitzt, ist Teil dieses Spiels, und das macht es am Ende schwierig für alle Beteiligten, vor allem für die drei Schiedsrichter, die auf dem Platz stehen“, meinte Köllner mit Blick auf den Videoschiedsrichter im Kontrollraum in Köln. Für die Referees auf dem Rasen sei es eine „ganz blöde Situation“, weil „dann irgendwie eine Stimme kommt und dann muss wieder etwas überprüft und nochmal angeschaut werden. Das ist für den Fußball einfach nicht erträglich.“

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Diese News betrifft folgende Spiele:




Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Bastian Dankert Name : Bastian Dankert
Geburtsdatum: 09.06.1980
Ort: Rostock

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Bastian Dankert
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