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10.09.2020 18:32 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Pokalhistorie: Das Berliner Olympiastadion als Endspielort

Bis 1984 wurde das Finale in wechselnden Städten ausgetragen

RB Leipzig Bayern München Pokalfinale
Quelle: imago images
Nicht immer wurde das DFB-Pokal Endspiel in Berlin ausgetragen.

Den Schlachtruf „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ kennt wahrscheinlich jeder Fußballfan. Aber das Olympiastadion war nicht immer der feste Austragungsort für das Finale des DFB-Pokals.

Um möglichst vielen Fans die Anreise zum Endspiel zu ermöglichen, legte der DFB bis einschließlich 1984 den Endspielort erst nach den Halbfinalpartien fest. So wurde eine Stadt gewählt, die möglichst gleich weit von den Endspielteilnehmern entfernt lag. Die häufigsten Austragungsorte waren bis dato Hannover (achtmal), Berlin (sechsmal) sowie Frankfurt, Düsseldorf und Stuttgart (je fünfmal).

Berlin wurde erst im Zuge der deutschen Bewerbung für die Ausrichtung der Europameisterschaft 1988 als fester Endspielstandort etabliert. Da es politische Spannungen über die Zugehörigkeit von West-Berlin zur BRD gab, verzichtete man auf Berlin als mögliche Spielstätte für die EM. Als Entschädigung versicherte man der Stadt, die nächsten fünf DFB-Pokalfinals im Olympiastadion auszutragen. Da die Endspiele zwischen 1985 und 1990 in Berlin sehr gut von den Fans angenommen wurden, beschloss man, zukünftig alle Finals dort stattfinden zu lassen.

Das letzte Pokalfinale außerhalb von Berlin wurde am 31. Mai 1984 im Frankfurter Waldstadion ausgetragen. Bayern München setzte sich im ersten Elfmeterschießen der Pokalgeschichte mit 7:6 durch. Nach 90 und 120 Minuten hatte es 1:1 gestanden. (yk)

Den Schlachtruf „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ kennt wahrscheinlich jeder Fußballfan. Aber das Olympiastadion war nicht immer der feste Austragungsort für das Finale des DFB-Pokals.

Um möglichst vielen Fans die Anreise zum Endspiel zu ermöglichen, legte der DFB bis einschließlich 1984 den Endspielort erst nach den Halbfinalpartien fest. So wurde eine Stadt gewählt, die möglichst gleich weit von den Endspielteilnehmern entfernt lag. Die häufigsten Austragungsorte waren bis dato Hannover (achtmal), Berlin (sechsmal) sowie Frankfurt, Düsseldorf und Stuttgart (je fünfmal).

Berlin wurde erst im Zuge der deutschen Bewerbung für die Ausrichtung der Europameisterschaft 1988 als fester Endspielstandort etabliert. Da es politische Spannungen über die Zugehörigkeit von West-Berlin zur BRD gab, verzichtete man auf Berlin als mögliche Spielstätte für die EM. Als Entschädigung versicherte man der Stadt, die nächsten fünf DFB-Pokalfinals im Olympiastadion auszutragen. Da die Endspiele zwischen 1985 und 1990 in Berlin sehr gut von den Fans angenommen wurden, beschloss man, zukünftig alle Finals dort stattfinden zu lassen.

Das letzte Pokalfinale außerhalb von Berlin wurde am 31. Mai 1984 im Frankfurter Waldstadion ausgetragen. Bayern München setzte sich im ersten Elfmeterschießen der Pokalgeschichte mit 7:6 durch. Nach 90 und 120 Minuten hatte es 1:1 gestanden. (yk)

12.09.2020 16:28


BUFU1610


SC Freiburg-FanSC Freiburg-Fan


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Beiträge: 104

@Zirkusaffe

Zitat von Zirkusaffe
Zitat von BUFU1610
Da find ich ja die alte Regelung irgendwie sympathischer.


Sympathisch vielleicht, aber ich bin froh über die neue Regelung aus mehreren Gründen:

1. Berlin als Hauptstadt ist dafür prädestiniert, das Endspiel um den deutschen Pokal auszutragen
2. Dieses "Wir wollen nach Berlin" und die "Berlin, Berlin" Sprechchöre haben ihren ganz eigenen Charme.
3. Das Stadion wird immer proppevoll, warum sollte man jetzt die Zuschauer, die an einem Spiel teilhaben können, reduzieren (Was immer der Fall wäre, solange der andere Austragungsort nicht Dortmund oder München ist), nur um eine bessere Anreise zu gewährleisten?

Naja, 1. ist halt schon ein recht wahlloser (und zentralistischer) Grund. Als Hauptsitz des DFB und DFL könnte man Frankfurt genausogut nehmen, die Landeshauptstädte durchgehen oder ein großes Stadion losen. Sehe nichts was die Bundeshauptstadt "prädestiniert".
2. Das stimmt. Muss aber ja auch nicht wörtlich gelten.
3. Damit auch andere Standorte daran verdienen können, unabhängig der Anreise, zB.
 


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12.09.2020 13:50


assasine94-2


Bayern München-FanBayern München-Fan


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@adler88

Zitat von adler88
Zitat; So wurde eine Stadt gewählt, die möglichst gleich weit von den Endspielteilnehmern entfernt lag.

 Die wie kam es dann zu 5 mal Berlin?
Mittig für Aendspielteilnehmer war das definitiv nicht


Dürfte an der Ära der Nationalsozialisten in Deutschland liegen. Berlin war von 1936-1942 jedes Jahr Austragungsort des Finals (1936 waren ja auch die Olympischen Spiele in Berlin im neuen und modernsten Stadion) mit Ausnahme des Pokalfinals zwischen Schalke und Düsseldorf, welches man nach Köln verlegt hat (da dürfte dann das Argument gewesen sein, dass so die Anreise für Teams und Fans leichter ist). Und das Olympiastadion war ja auch ein Vorzeigebau der Nationalsozialisten und sollte ja quasi später ins geplante Bild von "Germania" perfekt hineinpassen

Seit Beginn des offiziellen "DFB-Pokals" war Berlin dann nicht mehr Austragungsort des Finals bis 1984 dann durchgesetzt wurde, dass das Finale in Berlin im Olympiastadion ausgetragen wird.


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12.09.2020 10:44


revolution0815


Hertha BSC-FanHertha BSC-Fan


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@adler88

Zitat von adler88
Zitat; So wurde eine Stadt gewählt, die möglichst gleich weit von den Endspielteilnehmern entfernt lag.

 Die wie kam es dann zu 5 mal Berlin?
Mittig für Aendspielteilnehmer war das definitiv nicht

von mittig steht da auch nix, oder? rom und hamburg sind auch ähnlich weit von new york weg...
berlin war bis 1985 nur im deutschen reich endspielort. beispielsweise im duell zwischen leipzig und schalke oder dresden und schalke.
der dfb hielt sich jedoch nicht immer dran. karlsruhe hatte sogar einmal ein heimspiel. ein jahr später spielten bayern und düsseldorf in augsburg.


smileys gibt es bei mir nicht. der mensch sollte schon selbst erkennen, ob ich etwas formal oder ernst meine.


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18.09.2020 14:22 Uhr | Quelle: WahreTabelle Bundesliga: Felix Zwayer pfeift Eröffnungsspiel zwischen Bayern und Schalke

Der Rekordmeister ist unter Zwayer seit 2018 ungeschlagen

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Schiedsrichter Felix Zwayer wird an diesem Freitag (20:30 Uhr) das Eröffnungsspiel zwischen Bayern München und Schalke 04 leiten. Der Berliner pfeift damit zum zweiten Mal nach 2014 die erste Partie der Saison (Bayern – VfL Wolfsburg 2:1). Insgesamt stand Zwayer bislang 36 Mal bei Bayern-Spielen als Schiedsrichter auf dem Platz. Dabei gab es für die Münchner vier Niederlagen, drei Unentschieden und 29 Siege. Außerdem gelang Bayern nur 2010 gegen Köln (0:0) und 2014 gegen Borussia Dortmund (0:3) kein Treffer. Auch die Bilanz der Schalker unter Zwayer kann sich durchaus sehen lassen. In 19 Spielen gab es zwölf Siege bei zwei Unentschieden und fünf Niederlagen. Ein direktes Aufeinandertreffen pfiff Zwayer bislang noch nicht. (yk)

17.09.2020 20:41 Uhr | Quelle: WahreTabelle Bundesliga 76/77: Der legendäre Platzverweis von Karl Berger

Fast die gesamte Hinrunde kam die Bundesliga ohne Rote Karte aus

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In der Saison 1976/77 wurde in der Bundesliga ein Rekord aufgestellt, der bis heute steht. An den ersten 16 Spieltagen gab es in keinem der 162 Partien einen Platzverweis. Am 17. Spieltag war es dann allerdings soweit. Am Freitagabend des 10. Dezember 1976 traf der MSV Duisburg zu Hause auf den Karlsruher SC. Nachdem Kurt Jara (43.) und Herbert Büssens (51.) Duisburg mit 2:0 in Führung brachten, ließ Hermann Bredenfeld mit dem 1:2-Anschlußtreffer in der 75. Minute nochmal Hoffnung bei den KSC-Fans aufkeimen. Nur zwei Minuten später wurde dann allerdings der zuvor verwarnte Karlsruher Karl Berger von Schiedsrichter Herbert Lutz mit Rot vom Platz geschickt. In der 85. Minute sorgte Klaus Thies mit dem 3:1 für die Entscheidung zugunsten des MSV ...

15.09.2020 17:10 Uhr | Quelle: dpa Engländer Taylor pfeift Supercup zwischen Bayern und Sevilla

Bayern spielte bislang zwei Mal unter Taylor

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Der englische Schiedsrichter Anthony Taylor wird den europäischen Supercup zwischen dem FC Bayern und dem FC Sevilla leiten. Das teilte die Europäische Fußball-Union UEFA am Dienstag mit. Der deutsche Champions-League-Sieger aus München trifft am Donnerstag der nächsten Woche in Budapest auf den Europa-League-Gewinner Sevilla. Taylor (41) pfeift seit 2015 Partien in der kontinentalen Königsklasse. Beim Finalturnier zuletzt in Lissabon leitete er das Viertelfinale zwischen Paris Saint-Germain und Atalanta Bergamo (2:1). Die Bayern bestritten bislang zwei Partien mit dem Referee aus Manchester.

14.09.2020 17:51 Uhr | Quelle: WahreTabelle Schiedsrichterball: Regeländerungen 2020 Teil 2

Anpassungen bei Handspielen und Unterbindung des Abstoßtricks

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Neben Regel 14 gibt es die meisten Änderungen in Regel 12 (Fouls und unsportliches Betragen). Dabei wurde im Zusammenhang mit dem Handspiel mit einer Grafik nun die sog. T-Shirt-Linie ins Regelwerk eingefügt, sodass die komplette Schulter jetzt nicht mehr von der Handspielregel erfasst wird. Außerdem wurde das Offensivhandspiel etwas klarer gefasst. Demnach ist ein Handspiel stets strafbar, wenn „ein Spieler oder ein Mitspieler den Ball mit der Hand/dem Arm berührt (ob absichtlich oder nicht und unmittelbar danach“ ins gegnerische Tor trifft oder zu einer Torchance kommt. Der missglückte Wortlaut hinsichtlich eines Handspiels durch den Tor(chance)vorbereiter wurde dadurch ausgemerzt, außerdem wir...

12.09.2020 18:41 Uhr | Quelle: WahreTabelle Schiedsrichterball: Regeländerungen 2020 Teil 1

Neuerungen betreffen auch das Spielfeld und das Elfmeterschießen

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Mit der am Wochenende beginnenden Saison erhalten, wie jedes Jahr, auch 2020 Regeländerungen Einzug in den Fußball. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren werden die Regeländerungen in dieser Saison kaum Auswirkungen auf die Praxis haben, handelt es sich doch größtenteils um Klarstellungen oder Spezialkonstellationen, die in der Praxis kaum vorkommen. Zunächst wurde Regel 1 (Das Spielfeld) dahingehend erweitert, dass Torpfosten bzw. Querlatte, die bislang quadratisch, rechteckig, rund oder elliptisch sein mussten, nun auch eine Kombination aus diesen Formen darstellen dürfen. Praktische Relevanz dürfte das wohl kaum erlangen. In Regel 2 (Der Ball) wurde neben einer Wortlautvereinheitlichung klargestellt, dass der...