Newsansicht

WahreTabelle 1.Bundesliga >> WahreTabelle 2.Bundesliga >>
10.11.2021 11:01 Uhr | Quelle: dpa

Premiere bei DFB-Länderspiel: Kroatin Martincic als Schiedsrichterin

In WM-Quali gegen Liechtenstein

Martincic_Ivana_Schiedsrichter_1007273836h_1636537891.jpg
Quelle: imago images
Schiedsrichterin Ivana Martincic.

Premiere in der DFB-Geschichte: Erstmals wird eine Schiedsrichterin ein Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft leiten. Die UEFA teilte die Kroatin Ivana Martincic für das Duell in der WM-Qualifikation am Donnerstag (20.45 Uhr) in Wolfsburg gegen Liechtenstein ein. Für die 36-Jährige ist es auch ihr Debüt bei einem internationalen Männerspiel. FIFA-Partien leitet Martincic bereits seit 2014, darunter auch zwei Testspiele der deutschen Frauen-Nationalmannschaft gegen Schweden und Italien.

Community: Hier bei WahreTabelle im Forum mitdisktuieren

Ein Novum im Männer-Fußball ist der Einsatz von Martincic nicht. In diesem Jahr hatten vermehrt Frauen Premieren bei internationalen Männer-Partien gefeiert. Die Französin Stéphanie Frappart und die Ukrainerin Kateryna Monsul etwa leiteten bereits im vergangenen März Spiele in der WM-Qualifikation. In der Bundesliga ist Bibiana Steinhaus die bislang einzige Frau, die eingesetzt wurde.

Zum Schiedsrichter-Team von Martincic gehört am Donnerstag in Sanja Rodjak-Karic als Assistentin eine weitere Frau. An der Seitenlinie steht zudem Goran Pataki. Auch der Vierte Offizielle, Igor Pajac, und Videoschiedsrichter Duje Strukan kommen aus Kroatien.

Premiere in der DFB-Geschichte: Erstmals wird eine Schiedsrichterin ein Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft leiten. Die UEFA teilte die Kroatin Ivana Martincic für das Duell in der WM-Qualifikation am Donnerstag (20.45 Uhr) in Wolfsburg gegen Liechtenstein ein. Für die 36-Jährige ist es auch ihr Debüt bei einem internationalen Männerspiel. FIFA-Partien leitet Martincic bereits seit 2014, darunter auch zwei Testspiele der deutschen Frauen-Nationalmannschaft gegen Schweden und Italien.

Community: Hier bei WahreTabelle im Forum mitdisktuieren

Ein Novum im Männer-Fußball ist der Einsatz von Martincic nicht. In diesem Jahr hatten vermehrt Frauen Premieren bei internationalen Männer-Partien gefeiert. Die Französin Stéphanie Frappart und die Ukrainerin Kateryna Monsul etwa leiteten bereits im vergangenen März Spiele in der WM-Qualifikation. In der Bundesliga ist Bibiana Steinhaus die bislang einzige Frau, die eingesetzt wurde.

Zum Schiedsrichter-Team von Martincic gehört am Donnerstag in Sanja Rodjak-Karic als Assistentin eine weitere Frau. An der Seitenlinie steht zudem Goran Pataki. Auch der Vierte Offizielle, Igor Pajac, und Videoschiedsrichter Duje Strukan kommen aus Kroatien.

14.11.2021 23:43


nick_user


Eintr. Frankfurt-FanEintr. Frankfurt-Fan


Mitglied seit: 20.09.2017

Aktivität:
Beiträge: 2715

@Jadon42

Zitat von Jadon42
Zitat von nick_user
Zitat von Jadon42
Zitat von nick_user
Wenn man eine gute, erfahrene Schiedsrichterin hat?
Einen Mann würde man, mit diesen Stats, nicht pfeifen lassen, und das sollte für alle gelten.
Mir ist es egal, ob da ein Mann oder eine Frau pfeift, ich will nen guten Schiri, der kann an sonsten sein, was auch immer grade gefällt.
Links, rechts, Mann, Frau, schwarz, weiß und alles dazwischen, drüber und drunter ist mir völlig egal, ich will einfach nur wen kompetentes, der sich bereits bewiesen hat.
Hat was mit Respekt vor dem Sport und dem Turnier zu tun.


Dass es dir nicht egal zu sein scheint, zeigt ja schon die Eröffnung dieses Threads. Vergleichbare Beiträge deinerseits zu noch eher unerfahrenen männlichen Kollegen kann ich jedenfalls auf die schnelle nicht finden.
Die Schießrichterin hat mehr Erfahrung als die meisten Männer (sie ist seit 7 Jahren FIFA-Schiedsrichterin) bei ihrem ersten internationalen Spiel. Hinzu kommt, dass das ein Spiel sein sollte, dass sich perfekt als Einstieg anbietet.


Sie hat 2 Spiele in der ersten kroatischen Liga gepfiffen.
Bei einem Mann wäre mir das auch zu wenig.
Und über die Unterschiede zwischen Männer und Frauenfußball wollen wir uns jetzt nicht streiten, oder?


Auf der FIFA-Liste steht unter anderem auch ein Mann (der auch bereits in einem Länderspiel zum Einsatz kam) welcher in der ersten Gibraltischen Liga pfeift (und wenn er entsprechende Leistungen zeigt, warum auch nicht?). Wenn du wirklich meinst, dass so jemand mehr Erfahrung hat als eine Frau, die schon etliche Länderspiele der Damen, U-Spiele der Herren und Damen, etc. gepfiffen hat, dann lass ich dir die Meinung gerne.
Übrigens gibt es auch Leistungstests, die zur Beurteilung herangezogen werden. Der Hauptunterschied zwischen Männern und Frauen ist das höhere Tempo (und den hast du genauso zwischen Top-Ligen und schwächeren Ligen) und wenn sie oder er bei diesem Tempo offensichtlich mithalten kann, warum sollen sie dann nicht pfeifen?


Ich glaube, du hast mich da falsch verstanden.
Mir geht es schlicht darum, das ich möchte, das, bevor jemand Länderspiele pfeift, mal eine Saison, besser zwei, mit etwa 20 Spielen in einer ersten Liga gepfiffen worden sind.
Sie hat so gepfiffen, wie ich es erwartet habe, und das war in diesem Spiel eher suboptimal.
Sie hätte, in meinen Augen, Rüdiger runterstellen müssen (wobei es letztlich ok war, das nicht zu tun, da die Gelbe unnötig war, für die Aktion mit dem Umreissen hätte es aber eine Karte geben müssen, und sie hat einen Strafstoß nicht gegeben, zusätzlich hatte sie bei der Roten erst eine Gelbe Karte in der Hand.
Das Problem war, sie stand nach Lehrbuch iht Positionsspiel hatte, aber, durch die extrem defensive Spielweise stand sie dadurch zu weit weg, bzw. zu viele Spieler in ihrer Sichlinie.
Das hat nichts mit Geschlecht zu tun, sondern mit Erfahrung.
Und wie du richtig sagst, der Unterschied zwischen Männer und Frauen ist das Tempo, genau darauf muss ein SR mit gutem Stellungsspiel reagieren.
Das ist etwas, das man nur mit Erfahrung erreicht.
Ich würde mich nicht wundern, wenn Frau Martincic in ein oder zwei Jahren eine ganz normale Schiedsrichterin ist, dann soll sie gerne pfeifen. So war es mir einfach zu früh, da sie bisher kaum Spiele der Männer gepfiffen hat.
Und ja, bei einer WM sollte man entsprechend aus einer TopLiga kommen, oder in Topwettbewerben gepfiffen haben, denn da ist das Spiel nochmal schneller, und verlangt daher wieder ein minimal anderes Stellungsspiel.
Ich finde, man baut Schiris auf, Stück für Stück.
Das ist alles.
Und in einem Punkt ja, Schiedsrichter in einer Topliga zu sein mag manchen Schritt später verkürzen, FCB vs. BVB oder WOB vs RB sind andere Kaliber als Warschau gegen Krakau, das sind Spiele, die mit CL oder ähnlichem vergleichbar sind, das bekommst du eben in der Ukraine nicht zu pfeifen, vielleicht ist das nicht fair, aber es ist eben so.


 Beitrag melden  Zitieren  Antworten


14.11.2021 21:18


Jadon42


Bayern München-FanBayern München-Fan


Mitglied seit: 18.10.2021

Aktivität:
Beiträge: 111

@nick_user

Zitat von nick_user
Zitat von Jadon42
Zitat von nick_user
Wenn man eine gute, erfahrene Schiedsrichterin hat?
Einen Mann würde man, mit diesen Stats, nicht pfeifen lassen, und das sollte für alle gelten.
Mir ist es egal, ob da ein Mann oder eine Frau pfeift, ich will nen guten Schiri, der kann an sonsten sein, was auch immer grade gefällt.
Links, rechts, Mann, Frau, schwarz, weiß und alles dazwischen, drüber und drunter ist mir völlig egal, ich will einfach nur wen kompetentes, der sich bereits bewiesen hat.
Hat was mit Respekt vor dem Sport und dem Turnier zu tun.


Dass es dir nicht egal zu sein scheint, zeigt ja schon die Eröffnung dieses Threads. Vergleichbare Beiträge deinerseits zu noch eher unerfahrenen männlichen Kollegen kann ich jedenfalls auf die schnelle nicht finden.
Die Schießrichterin hat mehr Erfahrung als die meisten Männer (sie ist seit 7 Jahren FIFA-Schiedsrichterin) bei ihrem ersten internationalen Spiel. Hinzu kommt, dass das ein Spiel sein sollte, dass sich perfekt als Einstieg anbietet.


Sie hat 2 Spiele in der ersten kroatischen Liga gepfiffen.
Bei einem Mann wäre mir das auch zu wenig.
Und über die Unterschiede zwischen Männer und Frauenfußball wollen wir uns jetzt nicht streiten, oder?


Auf der FIFA-Liste steht unter anderem auch ein Mann (der auch bereits in einem Länderspiel zum Einsatz kam) welcher in der ersten Gibraltischen Liga pfeift (und wenn er entsprechende Leistungen zeigt, warum auch nicht?). Wenn du wirklich meinst, dass so jemand mehr Erfahrung hat als eine Frau, die schon etliche Länderspiele der Damen, U-Spiele der Herren und Damen, etc. gepfiffen hat, dann lass ich dir die Meinung gerne.
Übrigens gibt es auch Leistungstests, die zur Beurteilung herangezogen werden. Der Hauptunterschied zwischen Männern und Frauen ist das höhere Tempo (und den hast du genauso zwischen Top-Ligen und schwächeren Ligen) und wenn sie oder er bei diesem Tempo offensichtlich mithalten kann, warum sollen sie dann nicht pfeifen?


 Beitrag melden  Zitieren  Antworten


11.11.2021 21:39


nick_user


Eintr. Frankfurt-FanEintr. Frankfurt-Fan


Mitglied seit: 20.09.2017

Aktivität:
Beiträge: 2715

@Jadon42

Zitat von Jadon42
Zitat von nick_user
Wenn man eine gute, erfahrene Schiedsrichterin hat?
Einen Mann würde man, mit diesen Stats, nicht pfeifen lassen, und das sollte für alle gelten.
Mir ist es egal, ob da ein Mann oder eine Frau pfeift, ich will nen guten Schiri, der kann an sonsten sein, was auch immer grade gefällt.
Links, rechts, Mann, Frau, schwarz, weiß und alles dazwischen, drüber und drunter ist mir völlig egal, ich will einfach nur wen kompetentes, der sich bereits bewiesen hat.
Hat was mit Respekt vor dem Sport und dem Turnier zu tun.


Dass es dir nicht egal zu sein scheint, zeigt ja schon die Eröffnung dieses Threads. Vergleichbare Beiträge deinerseits zu noch eher unerfahrenen männlichen Kollegen kann ich jedenfalls auf die schnelle nicht finden.
Die Schießrichterin hat mehr Erfahrung als die meisten Männer (sie ist seit 7 Jahren FIFA-Schiedsrichterin) bei ihrem ersten internationalen Spiel. Hinzu kommt, dass das ein Spiel sein sollte, dass sich perfekt als Einstieg anbietet.


Sie hat 2 Spiele in der ersten kroatischen Liga gepfiffen.
Bei einem Mann wäre mir das auch zu wenig.
Und über die Unterschiede zwischen Männer und Frauenfußball wollen wir uns jetzt nicht streiten, oder?


 Beitrag melden  Zitieren  Antworten


23.11.2021 15:32 Uhr | Quelle: WahreTabelle 12. Spieltag: VfL Bochum doppelt benachteiligt in Leverkusen – Bell sieht Rot gegen 1. FC Köln

4 Korrekturen im Fokus

Tah_Jonathan_Antwi_Adjei_Christopher_1008141267h_1637675392.jpg

Am 12. Bundesliga-Spieltag hat es vier Korrekturen gegeben, die sowohl Änderungen an Ergebnissen als auch anderen Schiedsrichter-Entscheidungen zur Folge hatten. Relevant für die WahreTabelle waren Korrekturen in der Partie zwischen Bayer 04 Leverkusen und Aufsteiger VfL Bochum, der das Spiel 0:1 verlor. Nach Abstimmung der WT-Community endete das Duell 1:1 – zudem mit einer Roten Karten für die „Werkself“. So war in der 30. Minute ein Platzverweis für Außenverteidiger Jeremie Frimpong diskutiert worden, der im Zweikampf um den Ball nicht das Spielgerät, sondern Elvis Rexhbecaj traf. 12. Spieltag: Alle Korrekturen und st...

17.11.2021 12:23 Uhr | Quelle: dpa Schiedsrichter Aytekin offen für mehr Transparenz beim Videobeweis

Akzeptanz für Entscheidungen

Aytekin_Deniz_Schiedsrichter_1007668504h_1637147933.jpg

Schiedsrichter Deniz Aytekin ist offen für mehr Transparenz beim Videobeweis. „Je mehr Transparenz vorhanden ist, desto mehr wird eine Entscheidung akzeptiert. Das ist doch überall so – auch, wenn ich zuhause mit meinen Kindern rede“, sagte der 43-Jährige der „Deutschen Presse-Agentur“. „Wenn im Fußball irgendwann entschieden wird, dass die Kommunikation zwischen dem Schiedsrichter und seinen Assistenten offengelegt werden soll, bin ich der Letzte, der sich dagegen wehrt.“ Deniz Aytekin: Noten in der Saison 2021/22 im Überblick Auch die aktuelle Altersgrenze für deutsche Profi-Schiedsrichter hält Aytekin f&uu...

09.11.2021 13:39 Uhr | Quelle: WahreTabelle 11. Spieltag: Siebert bei Zweikampf zwischen Funk und Kamada richtig – Keine Korrekturen

Vier strittige Szenen im Fokus

Kamada_Daichi_Funk_Marius_Zweikampf_1007915665h_1636455172.jpg

Erstmals in dieser Saison hat es an einem Bundesliga-Spieltag keine Korrektur an einem Ergebnis oder einer anderen Schiedsrichter-Entscheidung gegeben. Stattdessen wurden in der elften Runde vier strittige Szenen diskutiert, zwei davon in der Partie zwischen Greuther Fürth und Eintracht Frankfurt. In der 30. Minute war SGE-Angreifer Daichi Kamada in den gegnerischen Strafraum vorgedrungen, ehe er von Jetro Willems gestoßen wurde und anschließend im Zweikampf mit Torwart Marius Funk zu Fall kam. Schiedsrichter Daniel Siebert zeigte nicht auf den Punkt, auch nach weiteren Überlegungen nicht. Weil Kamada schon vor dem Kontakt einknicke, sieht „mehrjo“ aus dem Kompetenzteam „kein Foul“ in der Szene. Die KT-Mitglieder teilten einstimmig die Me...

04.11.2021 12:42 Uhr | Quelle: dpa Hummels „ungläubig“ über Rote Karte gegen Ajax: „Absurde Fehlentscheidung“

Verteidiger kritisiert Referee Michael Oliver

Hummels_Mats_BVB_1007768503h_1636025715.jpg

Mats Hummels von Borussia Dortmund hat mit großem Unverständnis auf seinen Platzverweis beim 1:3 gegen Ajax Amsterdam in der Champions League reagiert. „Ich habe keine Ahnung, wie man Rot geben kann. Wie man als Schiedsrichter auf Champions-League-Niveau auf die Idee kommen kann, Rot zu geben“, sagte der Verteidiger gegenüber „DAZN“. „Ich bin direkt auf dem Platz geblieben. Als er bei der Roten Karte geblieben ist, war ich ungläubig. Das war eine absurde Fehlentscheidung“, ergänzte er. Forum: Hier über den Platzverweis für BVB-Verteidiger Mats Hummels diskutieren Der Abwehrspieler war nac...

02.11.2021 14:49 Uhr | Quelle: WahreTabelle 10. Spieltag: Früher Elfmeter für VfB – Hack sieht Rot für Einsteigen gegen Schöpf

Zwei Korrekturen im Fokus

Al_Ghaddioui_Hamadi_Oxford_Reece_1007709787h_1635859864.jpg

Am 10. Bundesliga-Spieltag wurde sowohl eine Korrektur an einem Ergebnis vorgenommen als auch ein Platzverweis ausgesprochen. In der Partie zwischen dem FC Augsburg und dem VfB Stuttgart war Angreifer Hamadi Al Ghaddioui in der Anfangsphase nach einem Zweikampf mit Reece Oxford im gegnerischen Strafraum zu Fall gekommen. Schiedsrichter Patrick Ittrich ahnte das Einsteigen nicht, ließ die Szene weiterlaufen. Eine Fehlentscheidung, bewerteten das Kompetenzteam und die WT-Community. Die KT-Mitglieder votierten einstimmig, während 94,3 Prozent der User für einen Strafstoß waren. „Das Fallen ist sehr theatralisch, aber der Treffer am Fuß eindeutig“, erklärte „foebis04“. Die Stuttgarter wurden um die Chance auf die ganz frühe F&...