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10.07.2014 10:36 Uhr | Quelle: WahreTabelle.de

Pro und Contra Freistoßspray

WM bei WahreTabelle.de: Sneijder und Scholl kritisieren Schiedsrichter-Hilfsmittel.

Lionel Messi / Freistoß
Quelle: GettyImages
Irritiert das Freistoßspray wirklich die Spezialisten wie Argentiniens Lionel Messi?

Es war die einzige „spritzige“ Szene in einem langweiligen Halbfinale. In der ersten Halbzeit der Partie Niederlande gegen Argentinien (2:4 n. E., 0:0 n. V.) jagte Lionel Messi den Ball per Freistoß auf das Tor der „Elftal“ und wirbelte bei seinem Schuss kräftig den auf dem Rasen befindlichen Sprühschaum auf.

Der Freistoß brachte schon in der Pause einen erklärten Kritiker des Schiedsrichter-Hilfsmittels auf den Plan: Mehmet Scholl. Der Europameister von 1996 in der ARD: „Das Freistoßspray irritiert den Schützen, man sieht praktisch nur den Schaum durch die Gegend spritzen.“ Der ARD-Experte hatte sich bereits bei der Freistoßspray-Premiere zur Klub-WM im Dezember 2013 in Marokko ironisch geäußert. „Was ist eigentlich das Besondere an dem Spray?“, wollte Scholl damals von Moderator Gerhard Delling wissen.
Ähnlich wie Scholl, als Spieler in Diensten des FC Bayern München und des Karlsruher SC als Freistoßspezialist bekannt, scheint auch der Niederländer Wesley Sneijder (30) kein Freund des neuen Hilfsmittels zu sein, welches bei der WM durchweg positive Bewertungen bekam. „Das ist ein mentales Hindernis“, erklärte Sneijder der niederländischen Tageszeitung AD, „wenn man einen Freistoß tritt, hat man das Gefühl, dass da eine Wand steht.“

Dabei hatte das Freistoßspray, von der Berliner Zeitung auch als „Die Waffe des Schiedsrichters“ bezeichnet, bei der WM viele Skeptiker überzeugt. „Die ganze Schieberei, wo der Freistoß ausgeführt wird und die Mauer zu stehen hat, wäre damit zu Ende – hier ist Ruhe auf dem Platz“, erklärte DFB-Schiedsrichter-Chef Herbert Fandel während der WM auf der Homepage des Deutschen Fußball-Bundes und regte gleichzeitig an, nach dem Turnier in den zuständigen Gremien über eine Nutzung des Sprays in der Bundesliga zu beraten.
Befestigt am Hosenbund oder am Gürtel des Schiedsrichters, wurde mit dem Freistoßspray bei der WM das „Schinden“ von Raum durch die verteidigenden Spieler bei Freistoßsituationen weitgehend unterbunden. Zwar hatten Experten wie Schiedsrichterlegende Urs Meier (55), der in einem Exklusiv-Interview mit WahreTabelle.de unmittelbar vor der WM im Zusammenhang mit dem Freistoßspray sogar die „Persönlichkeitsfrage für den Schiedsrichter“ stellte, Bedenken geäußert, doch die Praxis gab der FIFA recht. Denn „Und auch der Schütze kommt nicht mehr auf die Idee, noch rasch den Ball an eine bessere Stelle zu legen. Dass das funktioniert, zeigen die bisherigen Partien. Die Spieler halten sich an die weiß-krakeligen Markierungen. Kein Gezeter, kein Schummeln. Damit hält das Spray sogar, was sein Name „9.15 Fair Play Limit“ verspricht“, schrieb die Berliner Zeitung dazu.

Produziert werden die 147 Milliliter-Sprays kurioserweise im Land des WM-Finalisten Argentinien. Glaubt man der Beschreibung des Herstellers, so handelt es sich bei dem Schaum um eine Flüssiggas-Substanz, die biologisch abbaubar ist und damit dem Rasen nicht schadet. Umweltschützer wird es freuen. Erfunden, so besagt es die Legende, wurde das Freistoßspray in Argentinien. Der Hobby-Kicker und Journalist Pablo Silva soll sich angeblich dermaßen über die viel zu kurze Entfernung der Freistoßmauer bei einem Spiel geärgert haben, dass er anfing, den Sprühschaum auszutüfteln. Andere Quellen besagen, dass ein Spray des Brasilianers Heine Allemagnea bereits vorher in den Ligen des Gastgebers angewandt wurde. (cge).

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Ähnlich wie Scholl, als Spieler in Diensten des FC Bayern München und des Karlsruher SC als Freistoßspezialist bekannt, scheint auch der Niederländer Wesley Sneijder (30) kein Freund des neuen Hilfsmittels zu sein, welches bei der WM durchweg positive Bewertungen bekam. „Das ist ein mentales Hindernis“, erklärte Sneijder der niederländischen Tageszeitung AD, „wenn man einen Freistoß tritt, hat man das Gefühl, dass da eine Wand steht.“

Dabei hatte das Freistoßspray, von der Berliner Zeitung auch als „Die Waffe des Schiedsrichters“ bezeichnet, bei der WM viele Skeptiker überzeugt. „Die ganze Schieberei, wo der Freistoß ausgeführt wird und die Mauer zu stehen hat, wäre damit zu Ende – hier ist Ruhe auf dem Platz“, erklärte DFB-Schiedsrichter-Chef Herbert Fandel während der WM auf der Homepage des Deutschen Fußball-Bundes und regte gleichzeitig an, nach dem Turnier in den zuständigen Gremien über eine Nutzung des Sprays in der Bundesliga zu beraten.
Befestigt am Hosenbund oder am Gürtel des Schiedsrichters, wurde mit dem Freistoßspray bei der WM das „Schinden“ von Raum durch die verteidigenden Spieler bei Freistoßsituationen weitgehend unterbunden. Zwar hatten Experten wie Schiedsrichterlegende Urs Meier (55), der in einem Exklusiv-Interview mit WahreTabelle.de unmittelbar vor der WM im Zusammenhang mit dem Freistoßspray sogar die „Persönlichkeitsfrage für den Schiedsrichter“ stellte, Bedenken geäußert, doch die Praxis gab der FIFA recht. Denn „Und auch der Schütze kommt nicht mehr auf die Idee, noch rasch den Ball an eine bessere Stelle zu legen. Dass das funktioniert, zeigen die bisherigen Partien. Die Spieler halten sich an die weiß-krakeligen Markierungen. Kein Gezeter, kein Schummeln. Damit hält das Spray sogar, was sein Name „9.15 Fair Play Limit“ verspricht“, schrieb die Berliner Zeitung dazu.

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