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18.06.2019 16:04 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Regelkunde: Wann Hand als Verstoß gewertet wird und wann nicht

Das viel diskutierte Handspiel…

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Quelle: imago images
Boateng beschwert sich lautstark über den angeblichen Handelfmeter

Keine Regel wurde in der abgelaufenen Saison so oft kritisiert, wie das Handspiel. Auch beim Auftakt der U-21-Nationalmannschaft bei der EM in Italien und San Marino gab es nach einer Flanke an den Arm von Timo Baumgartl Elfmeter für Dänemark. Musste man den Elfer geben? Ja!

Wann genau ist Handspiel strafbar?

Das Reglement der IFAB unterscheidet grundsätzlich zwischen Absicht, Fahrlässigkeit und Handspielen, die keinen Regelverstoß darstellen. Ein Vergehen liegt immer dann vor, wenn ein Fußballer den Ball absichtlich mit dem Arm oder der Hand spielt, er in der Folge eines Handspiels in Ballbesitz gelangt und danach ins Tor trifft oder eine Torchance hat. Maßgeblich für den Regelverstoß sind dabei die Fragen, ob der Spieler durch die Armhaltung seine Körperfläche vergrößert oder ob die Arme über Schulterhöhe sind. Baumgartl hatte bei seiner Grätsche den Arm über dem Kopf und hat damit seine Körperfläche vergrößert, daher war die Elfmeterentscheidung korrekt.

Diskussionen entstehen dann wieder aufgrund der Ausnahmen, die gemacht werden. Springt der Ball direkt von Kopf oder Körper an die eigene Hand oder an die Hand eines anderen Spielers, wird kein Handspiel gepfiffen. Das gleiche gilt, wenn keine unnatürliche Vergrößerung der Körperfläche vorliegt oder der Spieler sich beim Fallen abstützt und dabei den Ball trifft.

Große Diskussion gab es beispielsweise in der Partie Bayern München gegen Hannover 96 in der vergangenen Saison. Nach einem vermeintlichen Handspiel von Jerome Boateng entschied Schiedsrichter Christian Dingert auf Elfmeter für Hannover. Das Kompetenzteam von Wahre Tabelle korrigierte die Aktion und auch in der Community war die Aufregung groß. „Boateng dreht sich weg und hat den Arm eindeutig angelegt. Das ist im Leben kein absichtliches Handspiel“, fand „Harrygator. Auch „foebis04“ sagte zu der Szene: „Arm am Körper und wird am Ellenbogen getroffen. Das ist kein Elfmeter.“

Gerade die Fragen nach der Absicht und der unnatürlichen Vergrößerung der Körperfläche sind für den Schiedsrichter oft schwer zu beantworten. Hier ist der Referee oft auf die Hilfe des VAR angewiesen, um sich die Szenen dann noch einmal in Zeitlupe anzusehen.

Keine Regel wurde in der abgelaufenen Saison so oft kritisiert, wie das Handspiel. Auch beim Auftakt der U-21-Nationalmannschaft bei der EM in Italien und San Marino gab es nach einer Flanke an den Arm von Timo Baumgartl Elfmeter für Dänemark. Musste man den Elfer geben? Ja!

Wann genau ist Handspiel strafbar?

Das Reglement der IFAB unterscheidet grundsätzlich zwischen Absicht, Fahrlässigkeit und Handspielen, die keinen Regelverstoß darstellen. Ein Vergehen liegt immer dann vor, wenn ein Fußballer den Ball absichtlich mit dem Arm oder der Hand spielt, er in der Folge eines Handspiels in Ballbesitz gelangt und danach ins Tor trifft oder eine Torchance hat. Maßgeblich für den Regelverstoß sind dabei die Fragen, ob der Spieler durch die Armhaltung seine Körperfläche vergrößert oder ob die Arme über Schulterhöhe sind. Baumgartl hatte bei seiner Grätsche den Arm über dem Kopf und hat damit seine Körperfläche vergrößert, daher war die Elfmeterentscheidung korrekt.

Diskussionen entstehen dann wieder aufgrund der Ausnahmen, die gemacht werden. Springt der Ball direkt von Kopf oder Körper an die eigene Hand oder an die Hand eines anderen Spielers, wird kein Handspiel gepfiffen. Das gleiche gilt, wenn keine unnatürliche Vergrößerung der Körperfläche vorliegt oder der Spieler sich beim Fallen abstützt und dabei den Ball trifft.

Große Diskussion gab es beispielsweise in der Partie Bayern München gegen Hannover 96 in der vergangenen Saison. Nach einem vermeintlichen Handspiel von Jerome Boateng entschied Schiedsrichter Christian Dingert auf Elfmeter für Hannover. Das Kompetenzteam von Wahre Tabelle korrigierte die Aktion und auch in der Community war die Aufregung groß. „Boateng dreht sich weg und hat den Arm eindeutig angelegt. Das ist im Leben kein absichtliches Handspiel“, fand „Harrygator. Auch „foebis04“ sagte zu der Szene: „Arm am Körper und wird am Ellenbogen getroffen. Das ist kein Elfmeter.“

Gerade die Fragen nach der Absicht und der unnatürlichen Vergrößerung der Körperfläche sind für den Schiedsrichter oft schwer zu beantworten. Hier ist der Referee oft auf die Hilfe des VAR angewiesen, um sich die Szenen dann noch einmal in Zeitlupe anzusehen.

19.09.2019 15:56 Uhr | Quelle: WahreTabelle Schiedsrichterball: Die trügerische Selbstbestätigung

Warum Welz auf den VAR hätte hören sollen

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Es war ein Samstagnachmittag, den Tobias Welz wohl nicht so schnell vergessen wird. Der 42-jährige Polizist war mit der Leitung des Spiels zwischen Union Berlin und Werder Bremen betraut und verhängte in dieser Partie drei Strafstöße und zwei Platzverweise. Bereits nach 70 Sekunden zeigte er das erste Mal auf den Punkt. Zwei Minuten später lief er dann in die Review Area und blieb – zur Überraschung der TV-Zuschauer – bei seiner Strafstoßentscheidung, die der DFB im Nachgang auch als regeltechnisch „falsch“ bezeichnete. Was war passiert? Der Bremer Davy Klaassen kam im Strafraum zu Fall, nachdem er von Unions Torhüter Rafal Gikiewicz leicht berührt worden war. Im Sturz wurde er zudem noch vom Verteidiger...

18.09.2019 16:22 Uhr | Quelle: WahreTabelle 2. Liga: HSV-Ausgleich hätte zählen müssen

Drei Korrekturen – Keine Änderung der Punkteverteilung

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Am 6. Spieltag der 2. Bundesliga wurden drei Ergebnisse von der WT-Community korrigiert. Besonders diskutiert wurde dabei der zurückgepfiffene Ausgleichstreffer vom HSV im Derby gegen den FC St. Pauli. Nach einer Flanke von Bakery Jatta traf Lukas Hinterseer zum vermeintlichen 1:1 für den HSV. Allerdings hob der Linienrichter die Fahne und Schiedsrichter Sven Jablonski entschied auf Abstoß für St. Pauli. Die TV-Bilder gaben keinen Aufschluss darüber, ob der Ball tatsächlich zu 100 Prozent im Aus war. WT-User „1860forever“ meint: „Der Ball muss mit vollem Umfang die volle Linie überschreiten, das war hier ziemlich sicher nicht der Fall. Somit regulärer Treffer.“ 79 Prozent der Nutzer stimmen am Ende dafür,...

17.09.2019 17:11 Uhr | Quelle: WahreTabelle Bremen zweimal betroffen - in Mainz fliegt der Siegtorschütze

Vier Korrekturen am vierten Spieltag

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Am 4. Spieltag der Bundesliga hat das Kompetenzteam vier Entscheidungen der Schiedsrichter korrigiert. In der Partie Union Berlin – Werder Bremen (1:2) gab es gleich 6 strittige Szenen und zwei Änderungen, die allerdings das Endergebnis nicht betreffen. +++Diskussion zum Elfmeter für Klaassen +++ In der 5. Spielminute kommt Werders Davy Klaassen im Zweikampf gegen Rafal Gikiewicz zu Fall und Tobias Welz zeigt auf den Punkt. Nach einem Hinweis vom VAR sieht er sich die Szene an und bleibt am Ende bei seiner Entscheidung. WT-User „foebis04“ sagt: „Gikiewicz berührt Klaassen nicht, dieser hebt für mich ab und ...

16.09.2019 14:51 Uhr | Quelle: dpa 5000-Euro-Geldstrafe für VfB-Trainer Tim Walter

„Ich dachte, meine Frau pfeift heute.“

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Trainer Tim Walter vom VfB Stuttgart ist für seine öffentliche Schiedsrichter-Kritik nach dem 0:0 bei Erzgebirge Aue mit einer Geldstrafe in Höhe von 5000 Euro belegt worden. Der Grund sei unsportliches Verhalten, teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit. Im Anschluss an die Partie am 23. August hatte Walter in Richtung Schiedsrichter Felix Zwayer gesagt: „Ich dachte, meine Frau pfeift heute. Die pfeift auch immer für die mit den schönsten Trikots.“ Auch den Video-Assistenten hatte der 43-Jährige kritisiert. Walter und der VfB stimmten dem Urteil zu, es ist damit rechtskräftig.

14.09.2019 17:51 Uhr | Quelle: dpa Schmadtke schimpft auf Videobeweis: „Haben Technik nicht im Griff“

Diskussionen um Düsseldorfer Führungstreffer

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Die Diskussion um den Videobeweis in der Fußball-Bundesliga nimmt kein Ende. Nach dem 1:1 (1:1) des VfL Wolfsburg am Freitagabend bei Fortuna Düsseldorf beschwerte sich VfL-Sportchef Jörg Schmadtke wieder einmal „über die Technik, die wir nicht im Griff haben“. Vor dem Führungstreffer der Fortuna durch Nico Gießelmann (17. Minute) war der Ball vor einer Hereingabe von Düsseldorfs Matthias Zimmermann augenscheinlich im Aus gewesen. Der Videoschiedsrichter überstimmte den Unparteiischen Manuel Gräfe aber nicht. „Das ist der Job des Schiedsrichters, der Ball ist klar im Aus, das kann man sehen“, beschwerte sich Wolfsburgs Torjäger Wout Weghorst anschließend deutlich beim TV-Streamingdienst DAZN.