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14.02.2020 10:22 Uhr | Quelle: dpa

Schiedsrichter wieder weniger hart? DFB widerspricht Berichten

«Es bleibt alles beim Alten.»

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Quelle: imago images
Der DFB hat angekündigt, dass die Schiedsrichter ihrer neuen Linie auch weiterhin treu bleiben

Der Deutsche Fußball-Bund hat Berichten widersprochen, wonach die Schiedsrichter möglicherweise wieder von ihrer neuen harten Linie bei Unsportlichkeiten abweichen könnten. Sie könne das nicht bestätigen, sagte eine DFB-Sprecherin am Donnerstag in Frankfurt Main: «Es bleibt alles beim Alten.» Nach einer Sitzung der Kommission Fußball bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) mit Schiedsrichter-Boss Lutz Michael Fröhlich gab es ausführliche Diskussionen um das Thema. Darüber berichten der «Kicker» und Sport1.

Der DFB hatte kurz vor Rückrundenbeginn in der Bundesliga angekündigt, konsequent gegen aggressives Verhalten gegenüber den Referees, Reklamieren, Rudelbildung, Schwalben und Zeitspiel vorzugehen. Seitdem gibt es immer wieder heftige Diskussionen um Verwarnungen wie im Fall der Gelb-Roten Karte für den Mönchengladbacher Alassane Pléa beim Spiel in Leipzig. Der DFB hat sein verschärftes Vorgehen auch mit der Vorbildfunktion für die Fußball-Basis begründet. Für einige Manager und Trainer wird dieser Zusammenhang überhöht.

Der Deutsche Fußball-Bund hat Berichten widersprochen, wonach die Schiedsrichter möglicherweise wieder von ihrer neuen harten Linie bei Unsportlichkeiten abweichen könnten. Sie könne das nicht bestätigen, sagte eine DFB-Sprecherin am Donnerstag in Frankfurt Main: «Es bleibt alles beim Alten.» Nach einer Sitzung der Kommission Fußball bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) mit Schiedsrichter-Boss Lutz Michael Fröhlich gab es ausführliche Diskussionen um das Thema. Darüber berichten der «Kicker» und Sport1.

Der DFB hatte kurz vor Rückrundenbeginn in der Bundesliga angekündigt, konsequent gegen aggressives Verhalten gegenüber den Referees, Reklamieren, Rudelbildung, Schwalben und Zeitspiel vorzugehen. Seitdem gibt es immer wieder heftige Diskussionen um Verwarnungen wie im Fall der Gelb-Roten Karte für den Mönchengladbacher Alassane Pléa beim Spiel in Leipzig. Der DFB hat sein verschärftes Vorgehen auch mit der Vorbildfunktion für die Fußball-Basis begründet. Für einige Manager und Trainer wird dieser Zusammenhang überhöht.

17.02.2020 08:26


Baerchen


Bor. M'Gladbach-FanBor. M'Gladbach-Fan


Mitglied seit: 23.03.2015

Aktivität:
Beiträge: 386

Ich lese das eine erlebe aber das andere - jedenfalls zu 99.9% aller Szenen in BuLi Spielen die ich sehe...

Bisher hab ich 3 Meckergelb (für Spieler...) gesehen. Plea - Plea - Thuram (fraglich ob der obskuren geste des Schiris bei der Verwarnung - der Grund waren möglicherweise auch "Fouls?").

Diese 3 Meckergelb gegenübergestellt zu den 300 Meckersituationen die ich in den Spielen gesehen habe und aufgeteilt über eine Meckerskala in "Stieler" würde ich sagen hat nichtmal die Meckerei mit dem höchsten Wert auf der Stielerskala die gelben Karten bekommen.

Ich bin aber - falls meine Fanbrille für diese Einschätzung Schuld ist - gerne bereit Bildmaterial unabhängig auswerten zu lassen im Bezug auf:
- Armbewegungswege ab einem Winkel von 90° (ist der schon zu hoch, muss man ab 50° schon mit einer gelben Karte für Beschwerdegefuchtel rechnen?)
- Abstand Spieler-Schiri
- Häufigkeit von Kiefer "Auf und Ab" Bewegungen inkl. deren Winkel zur Bewertung der möglichen "Intensität"
- Hopserhöhen und Häufigkeiten pro Sekunde (die ja scheinbar ein ganz ganz wichtiges kriterium sind bei einem ahndungswürdigen Meckern?)
- Bewegung Spieler zu Schiri (nicht Schiri zu Spieler)

Diese Werte vergleichen wir dann mal ganz objektiv bezogen auf die 3 Meckergelbs vs. die 300 Respektvollen-Okay-Meckerer und dann bin ich mal gespannt

TL;DR:
Buuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuull$!**@%#&$!**@%#&$!**@%#&$!**@%#&$!* - die Regel wird auch an diesem Spieltag absolut hirnrissig, willkürlich, lächerlich, dumm, hanebüchen und ohne erkennbare Linie (bezogen auf die Stielerskala) angewendet.
Bitte macht es ganz oder garnicht - so führt es weiterhin nicht zu mehr Respekt sondern zu mehr Ärger, Unverständnis und damit einhergehend dem Verlust von Respekt gegenüber dem Regelwerk und damit auch denen die dieses durchsetzen müssen...


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15.02.2020 12:33


John Doe


FC St. Pauli-FanFC St. Pauli-Fan


Mitglied seit: 26.02.2013

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Beiträge: 538

@adlerherz

Zitat von adlerherz
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Ich habe diese Formulierung bewusst gewählt, denn Stieler ist da weit, weit über das Ziel hinausgeschossen. Das wird nicht zuletzt durch seine Beileidung nach Spielschluss deutlich, als er Plea vorwarf, er habe die Strafe nicht wie ein Mann akzeptiert.


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15.02.2020 11:54


adlerherz
adlerherz

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adlerherz
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31.03.2020 15:01 Uhr | Quelle: WahreTabelle Rekordschiedsrichter: Keiner war bisher jünger als Kempter

Auch Miterfinder der Karten Kreitlein hält einen Rekord in der Bundesliga

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Schiedsrichter Michael Kempter stellte am 26. August 2006 in der Partie VfL Bochum gegen Energie Cottbus einen Rekord in der Bundesliga auf. Mit 23 Jahren, 6 Monaten und 29 Tagen ist er bis heute der jüngste Schiedsrichter im deutschen Oberhaus. Im September 2004 stieg er mit 21 Jahren, 7 Monaten, und 25 Tagen bereits zum jüngsten der 2. Bundesliga auf, dieser Rekord wurde 2008 aber gebrochen. Mit 20 Jahren, 5 Monaten, und 17 Tagen war ausgerechnet Kempters Bruder Robert rund ein Jahr jünger bei seinem Debüt. Während diese Rekorde in Zukunft noch von jüngeren Schiedsrichtern gebrochen werden könnten, ist der des ehemaligen Schiedsrichters Rudolf Kreitlein bis auf weiteres in Stein gemeißelt. Als angeblicher Miterfinder der ...

30.03.2020 17:37 Uhr | Quelle: WahreTabelle Phantomtore in der Bundesliga

Økland erhielt für seine Ehrlichkeit sogar eine Fair-Play-Plakette

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In der Bundesligahistorie gab es bis heute vier Phantomtore – also Tore, die vom Schiedsrichter fälschlicherweise anerkannt wurden, obwohl der Ball nicht im Tor war. Das erste Phantomtor „erzielte“ der Dortmunder Reinhold Wosab am 27. März 1965. Im Spiel von Borussia Dortmund gegen den Karlsruher SC gelang der Ball durch das Außennetz ins Tor zum 4:1 für Dortmund. Am Ende gewann der BVB mit 5:1 und das Tor blieb bestehen, auch eine Wiederholung des Spiels gab es nicht. Ebenfalls ohne Folgen blieb das Phantomtor von Leverkusens Stefan Kießling in der Partie am 18. Oktober 2013 gegen 1899 Hoffenheim. Dabei flog ein Kopfball des Stürmers durch ein Loch in der Seite des Netzes und landete zum 2:0 im Tor. Schiedsrichter Dr. Felix...

29.03.2020 16:18 Uhr | Quelle: WahreTabelle Regelmythen: Der Torwart darf den Ball nur sechs Sekunden festhalten

Ursprünglich kommt die Bestimmung aus den 1980er-Jahren

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Im Regelwerk des International Football Association Board (IFAB) steht geschrieben, dass es einen indirekten Freistoß gibt, wenn der Torhüter den Ball „mehr als sechs Sekunden lang mit der Hand/dem Arm kontrolliert, bevor er ihn freigibt“: Aber warum hält sich kaum ein Torwart an diese Regel? Das liegt am Ursprung der Regelung. Während der Weltmeisterschaft 1982 durften die Torhüter den Ball zum Teil sehr lang in der Hand behalten und sogar ablegen, nur um ihn danach erneut in die Hand zu nehmen. Das IFAB beschloss in den Jahren darauf, das Spiel zu beschleunigen und legte dafür die Sechs-Sekunden-Regel fest. Ohne feste Zeit, hätte sich vermutlich nichts an der Spielweise geändert. Heute wird den Schiedsrichtern beig...

28.03.2020 17:09 Uhr | Quelle: WahreTabelle Regelhistorie: Gelbe und Rote Karten im Fußball

Ihren Ursprung haben die Karten bei einem WM-Spiel 1966

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Der ehemalige deutsche Schiedsrichter Rudolf Kreitlein gilt gemeinsam mit dem Engländer Ken Aston als Erfinder der Gelben und Roten Karten. Kreitlein leitete bei der Weltmeisterschaft 1966 das Viertelfinale zwischen Gastgeber England und Argentinien. Während der aggressiv geführten Partie stellte Kreitlein in der 35. Minute Argentiniens Kapitän Antonio Rattin vom Platz, dieser war ihm hinterhergelaufen und schrie ihn auf Spanisch an, was Kreitlein als Beleidigung auffasste. Tatsächlich wollte Rattin, der weder Deutsch noch Englisch sprechen konnte, lediglich einen Dolmetscher anfordern, um sich mit Kreitlein zu unterhalten. Er weigerte sich deshalb den Platz zu verlassen und sorgte damit für eine fast zehnminütige Unterbrechung. Die retten...

27.03.2020 12:47 Uhr | Quelle: WahreTabelle Regelmythen: Im Fünfmeterraum ist der Torwart geschützt

Bereits seit 2012 existiert die Regel nicht mehr

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In der Bundesliga haben die Torhüter im Fünfmeterraum lange einen Sonderstatus genossen. Rempler von Gegenspielern gegen den Torwart wurden konsequent abgepfiffen. In der Saison 2012/ 2013 wurde diese Regel allerdings geändert. Seitdem sollen Schiedsrichter Zweikämpfe zwischen Feldspielern und Torhütern im Fünfmeterraum genauso bewerten wie einen normalen Zweikampf im Mittelkreis. Das führte dazu, dass nicht mehr jeder Körperkontakt abgepfiffen wurde. Der Mythos des unantastbaren Torhüters im eigenen Fünfer hält sich bei einigen Fans und Spielern aber bis heute. Übrigens: Die Regel war ohnehin eine deutsche Sonderregel, die der DFB 2012 eigenmächtig abgeschafft hat. Im offiziellen Fußballregelw...