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17.01.2022 22:29 Uhr | Quelle: dpa

Schiedsrichter Zwayer berichtet von heftigen Anfeindungen: „Nur schwer auszuhalten“

Pausiert aktuell

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Quelle: imago images
Felix Zwayer.

Schiedsrichter Felix Zwayer ist nach dem Wirbel um seine Person beim Bundesliga-Gipfel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München laut eigener Aussagen heftig angefeindet worden. „Auf meinem dienstlichen E-Mail-Account sind zahlreiche Nachrichten eingegangen, die unglaublich sind und mit denen es sehr schwer ist umzugehen und diese zu ignorieren“, berichtete der derzeit nicht aktive 40-Jährige in der Sendung „Meine Geschichte“ von „Sky“. Die Berliner Polizei habe ihm geschrieben, „dass eine Morddrohung gegen mich im Internet existiert“.

Community: Im Forum über Schiedsrichter-Entscheidungen & Co. diskutieren

Zwayer war von den Dortmundern nach deren 2:3-Niederlage Anfang Dezember kritisiert worden. Besonders hart hatte BVB-Jungstar Jude Bellingham den Referee verbal attackiert. Der Engländer hatte Zwayer in Anspielung auf den 17 Jahre alten Skandal um Robert Hoyzer indirekt Bestechlichkeit vorgeworfen. Die Reaktionen in der Folge habe er seiner Frau „gegenüber nicht verheimlichen“ können, sagte Zwayer. „Insbesondere, weil sie mir unglaublich nah gegangen sind. Was passiert dann, wenn man drei Tage später für ein internationales Spiel angesetzt ist? Man versucht diesen Rucksack aufzuladen und aufzunehmen und sich wie seit 15 Jahren von der eigenen Frau in der Tür zu verabschieden. Und dann sieht man, wie sie in Tränen ausbricht.“ Das sei eine Situation, „die nur schwer auszuhalten ist, um ehrlich zu sein – die ganz schwer auszuhalten ist“, äußerte Zwayer.

Archiv: BVB-Trainer Rose wünscht sich Comeback von Zwayer

Den Gerichtsakten zum Hoyzer-Skandal zufolge soll Zwayer, der die Affäre mit aufdeckte, damals wie Hoyzer Geld angenommen haben. Dem widersprach der Schiedsrichter: „Mir wurde niemals Geld angeboten, mir wurde niemals offenkundig von einer beabsichtigten oder durchgeführten Spielmanipulation berichtet. Ich habe von Robert niemals Geld für irgendeine Beteiligung an irgendeiner Manipulation eines Spiels erhalten.“ Auch nicht von einer anderen Person, fügte Zwayer auf Nachfrage an.

Schiedsrichter Felix Zwayer ist nach dem Wirbel um seine Person beim Bundesliga-Gipfel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München laut eigener Aussagen heftig angefeindet worden. „Auf meinem dienstlichen E-Mail-Account sind zahlreiche Nachrichten eingegangen, die unglaublich sind und mit denen es sehr schwer ist umzugehen und diese zu ignorieren“, berichtete der derzeit nicht aktive 40-Jährige in der Sendung „Meine Geschichte“ von „Sky“. Die Berliner Polizei habe ihm geschrieben, „dass eine Morddrohung gegen mich im Internet existiert“.

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Zwayer war von den Dortmundern nach deren 2:3-Niederlage Anfang Dezember kritisiert worden. Besonders hart hatte BVB-Jungstar Jude Bellingham den Referee verbal attackiert. Der Engländer hatte Zwayer in Anspielung auf den 17 Jahre alten Skandal um Robert Hoyzer indirekt Bestechlichkeit vorgeworfen. Die Reaktionen in der Folge habe er seiner Frau „gegenüber nicht verheimlichen“ können, sagte Zwayer. „Insbesondere, weil sie mir unglaublich nah gegangen sind. Was passiert dann, wenn man drei Tage später für ein internationales Spiel angesetzt ist? Man versucht diesen Rucksack aufzuladen und aufzunehmen und sich wie seit 15 Jahren von der eigenen Frau in der Tür zu verabschieden. Und dann sieht man, wie sie in Tränen ausbricht.“ Das sei eine Situation, „die nur schwer auszuhalten ist, um ehrlich zu sein – die ganz schwer auszuhalten ist“, äußerte Zwayer.

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Den Gerichtsakten zum Hoyzer-Skandal zufolge soll Zwayer, der die Affäre mit aufdeckte, damals wie Hoyzer Geld angenommen haben. Dem widersprach der Schiedsrichter: „Mir wurde niemals Geld angeboten, mir wurde niemals offenkundig von einer beabsichtigten oder durchgeführten Spielmanipulation berichtet. Ich habe von Robert niemals Geld für irgendeine Beteiligung an irgendeiner Manipulation eines Spiels erhalten.“ Auch nicht von einer anderen Person, fügte Zwayer auf Nachfrage an.

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Felix Zwayer Name : Felix Zwayer
Geburtsdatum: 19.05.1981
Ort: Berlin

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Felix Zwayer
Name : Felix Zwayer
Geburtsdatum: 19.05.1981
Ort: Berlin

31.03.2022 20:09


lukebromby


Deutschland-FanDeutschland-Fan


Mitglied seit: 31.03.2022

Aktivität:
Beiträge: 3

Das war wirklich falsch von den Schiedsrichtern.


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22.01.2022 16:57


OuterRange


Werder Bremen-FanWerder Bremen-Fan


Mitglied seit: 08.11.2015

Aktivität:
Beiträge: 298

Strafbare Handlungen gegenüber Zwayer und seine Familie sind zu verfolgen und entsprechend zu ahnden, sowas stellt automatisch außerhalb jeglicher Diskussion.

Zu Zwayers Leistungs- bzw. Leitungsniveau ist meine Meinung, dass er an guten Tagen ein Fahrstuhlkandidat für die Bundesliga ist. Er hat nicht umsonst so viel Probleme international gehabt und viel Kritik in Frankreich, Italien und England geerntet. Die UEFA hat nie eine große Neigung gezeigt ihn bei den Euros oder ab den Halbfinalen der Cup-Wettbewerbe einzusetzten, obwohl der DFB ihn als Nummer 1 einstuft hatte. Das er über sein Talent hinaus in Bereiche gehoben worden ist, hat in meinen Augen dem deutschen Schiedrichterwesen als auch seinem internationalen Ansehen geschadet.

 


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18.01.2022 22:46


Fabio11


Bor. Dortmund-FanBor. Dortmund-Fan


Mitglied seit: 20.06.2020

Aktivität:
Beiträge: 222

Ich möchte nur einmal erwähnt haben dass 2 Dinge gleichzeitig richtig sein können. Natürlich gehören Hassreden und Bedrohungen aufs Schärfste verurteilt. Persönlich wünsche ich Felix Zwayer und seiner Familie Glück, Gesundheit und alles was dazu gehört. Dennoch bin ich auf einer rein sachlichen Ebene der Meinung dass er nicht mehr Profifußball pfeifen sollte. Wenn er wirklich kein Geld angenommen hat wie er selbst behauptet - warum hat er dann ein Urteil und eine Strafe hierfür akzeptiert? Warum hat er gemeinsam mit dem DFB diese Tatsache jahrelang vertuscht? Warum hat er nachdem dieser Fakt geleakt wurde nicht vollkommene Transparenz geschaffen? Grundsätzlich haben Menschen eine zweite Chance verdient. Dazu gehört aber auch ein persönliches Mitwirken. Dieser Verantwortung ist FZ im Laufe der Jahre niemals nachgekommen. Und dennoch wurde er trotz nicht sonderlich guter Leistungen sehr stark gefördert. Die sachliche Kritik an ihm ist in meinen Augen weiterhin völlig berechtigt.


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