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26.03.2017 20:59 Uhr | Quelle: dpa / WahreTabelle

Schiedsrichter Zwayer pro Video-Beweis

TV-Auftritt: Bundesliga-Referee warnt vor zu hohen Erwartungen.

Zwayer_Berlin
Quelle: Imago Sportfoto / Archivbild
Schiedsrichter Felix Zwayer (2. v. r.), hier bei einem Zweitliga-Spiel in Stuttgart, gab in der Live-Sendung Doppelpass Auskunft zum Videobeweis.

Bundesliga-Schiedsrichter Felix Zwayer (35) hat sich für den Einsatz des Video-Beweises ausgesprochen, zugleich aber vor überzogenen Erwartungen an die Technik gewarnt. „Das System funktioniert noch nicht perfekt, es gab bei den ersten Live-Tests ein Problem in der Funkübertragung“, sagte der FIFA-Referee, der am Dienstag im Länderspiel Frankreich – Spanien als erster deutscher Unparteiischer auf Nationalmannschaftsebene den Videobeweis in Anspruch nehmen wird, am Sonntag in der TV-Sendung Doppelpass bei SPORT 1.

Zwayer gab in der Talkrunde, an der auch Torwart-Legende Uli Stein (62) und Ex-Bundesligatrainer Armin Veh (56) teilnahmen, Einblicke in die Detailarbeit mit dem Videobeweis. „Die Erfahrung zeigt: Der Entscheidungsprozess wird im Laufe der Zeit – bei gleicher Präzision - immer kürzer. Zum Teil klappte es in 12 bis 15 Sekunden, zum Teil länger“, erläuterte der 35-jährige Referee aus Berlin. Die Technik befindet sich derzeit auf FIFA- aber auch auf DFL-Ebene noch in der Phase der Erprobung.

Dennoch warnte Zwayer vor überhöhten Erwartungen: „Keine Fehlentscheidungen – das wird es nicht geben. Es wird ja auch nicht jede Entscheidung – Einwurf, Freistoß oder Ecke – überprüft.“ Vielmehr gehe es darum, so Zwayer weiter, „krasse Fehlentscheidungen zu vermeiden“.

Video-Assistent von Felix Zwayer wird am Dienstag im Stade de France in Paris mit Tobias Stieler ebenfalls ein erfahrener internationaler Schiedsrichter sein. Er könnte bei Entscheidungen von großer Tragweite (Tore, Platzverweise, Elfmeter) korrigierend eingreifen. „Der Druck wächst stetig. Das Tempo wird immer höher, die Spieler werden stärker, es gibt wenige Pausen im Spiel. Wir müssen sehr knifflige Situationen entscheiden“, sagte Zwayer. Sorgen um seine Autorität macht er sich wegen des Videobeweises nicht: „Fehler gehören dazu. Dann stelle ich den Fehler lieber sofort fest und korrigiere ihn.“

Insgesamt freut sich Felix Zwayer – im Februar 2016 in der Partie Bayer 04 Leverkusen – Borussia Dortmund erster Bundesliga-Referee, der ein Spiel nach einem nicht vollzogenen Tribünenverweis unterbrach – darauf, erster deutscher Schiedsrichter zu werden, der den Video-Beweis als Hilfe hat. „Es ist schon etwas Besonderes, sonderlich viele Gedanken mache ich mir dazu aber noch nicht, da wir Bundesliga-Schiedsrichter seit Saisonbeginn intensiv in diesem Bereich testen und deshalb bereits jetzt gut auf einen solchen Einsatz vorbereitet sind“, sagte Zwayer am Länderspiel-Sonntag. (cge / Mit Material von dpa).

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Zwayer gab in der Talkrunde, an der auch Torwart-Legende Uli Stein (62) und Ex-Bundesligatrainer Armin Veh (56) teilnahmen, Einblicke in die Detailarbeit mit dem Videobeweis. „Die Erfahrung zeigt: Der Entscheidungsprozess wird im Laufe der Zeit – bei gleicher Präzision - immer kürzer. Zum Teil klappte es in 12 bis 15 Sekunden, zum Teil länger“, erläuterte der 35-jährige Referee aus Berlin. Die Technik befindet sich derzeit auf FIFA- aber auch auf DFL-Ebene noch in der Phase der Erprobung.

Dennoch warnte Zwayer vor überhöhten Erwartungen: „Keine Fehlentscheidungen – das wird es nicht geben. Es wird ja auch nicht jede Entscheidung – Einwurf, Freistoß oder Ecke – überprüft.“ Vielmehr gehe es darum, so Zwayer weiter, „krasse Fehlentscheidungen zu vermeiden“.

Video-Assistent von Felix Zwayer wird am Dienstag im Stade de France in Paris mit Tobias Stieler ebenfalls ein erfahrener internationaler Schiedsrichter sein. Er könnte bei Entscheidungen von großer Tragweite (Tore, Platzverweise, Elfmeter) korrigierend eingreifen. „Der Druck wächst stetig. Das Tempo wird immer höher, die Spieler werden stärker, es gibt wenige Pausen im Spiel. Wir müssen sehr knifflige Situationen entscheiden“, sagte Zwayer. Sorgen um seine Autorität macht er sich wegen des Videobeweises nicht: „Fehler gehören dazu. Dann stelle ich den Fehler lieber sofort fest und korrigiere ihn.“

Insgesamt freut sich Felix Zwayer – im Februar 2016 in der Partie Bayer 04 Leverkusen – Borussia Dortmund erster Bundesliga-Referee, der ein Spiel nach einem nicht vollzogenen Tribünenverweis unterbrach – darauf, erster deutscher Schiedsrichter zu werden, der den Video-Beweis als Hilfe hat. „Es ist schon etwas Besonderes, sonderlich viele Gedanken mache ich mir dazu aber noch nicht, da wir Bundesliga-Schiedsrichter seit Saisonbeginn intensiv in diesem Bereich testen und deshalb bereits jetzt gut auf einen solchen Einsatz vorbereitet sind“, sagte Zwayer am Länderspiel-Sonntag. (cge / Mit Material von dpa).

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Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Felix Zwayer Name : Felix Zwayer
Geburtsdatum: 19.05.1981
Ort: Berlin
Tobias Stieler Name : Tobias Stieler
Geburtsdatum: 02.07.1981
Ort: Hamburg

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Felix Zwayer
Name : Felix Zwayer
Geburtsdatum: 19.05.1981
Ort: Berlin
Tobias Stieler
Name : Tobias Stieler
Geburtsdatum: 02.07.1981
Ort: Hamburg

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Am 6. Spieltag der 2. Bundesliga wurden drei Ergebnisse von der WT-Community korrigiert. Besonders diskutiert wurde dabei der zurückgepfiffene Ausgleichstreffer vom HSV im Derby gegen den FC St. Pauli. Nach einer Flanke von Bakery Jatta traf Lukas Hinterseer zum vermeintlichen 1:1 für den HSV. Allerdings hob der Linienrichter die Fahne und Schiedsrichter Sven Jablonski entschied auf Abstoß für St. Pauli. Die TV-Bilder gaben keinen Aufschluss darüber, ob der Ball tatsächlich zu 100 Prozent im Aus war. WT-User „1860forever“ meint: „Der Ball muss mit vollem Umfang die volle Linie überschreiten, das war hier ziemlich sicher nicht der Fall. Somit regulärer Treffer.“ 79 Prozent der Nutzer stimmen am Ende dafür,...

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Vier Korrekturen am vierten Spieltag

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Am 4. Spieltag der Bundesliga hat das Kompetenzteam vier Entscheidungen der Schiedsrichter korrigiert. In der Partie Union Berlin – Werder Bremen (1:2) gab es gleich 6 strittige Szenen und zwei Änderungen, die allerdings das Endergebnis nicht betreffen. +++Diskussion zum Elfmeter für Klaassen +++ In der 5. Spielminute kommt Werders Davy Klaassen im Zweikampf gegen Rafal Gikiewicz zu Fall und Tobias Welz zeigt auf den Punkt. Nach einem Hinweis vom VAR sieht er sich die Szene an und bleibt am Ende bei seiner Entscheidung. WT-User „foebis04“ sagt: „Gikiewicz berührt Klaassen nicht, dieser hebt für mich ab und ...

16.09.2019 14:51 Uhr | Quelle: dpa 5000-Euro-Geldstrafe für VfB-Trainer Tim Walter

„Ich dachte, meine Frau pfeift heute.“

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Trainer Tim Walter vom VfB Stuttgart ist für seine öffentliche Schiedsrichter-Kritik nach dem 0:0 bei Erzgebirge Aue mit einer Geldstrafe in Höhe von 5000 Euro belegt worden. Der Grund sei unsportliches Verhalten, teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit. Im Anschluss an die Partie am 23. August hatte Walter in Richtung Schiedsrichter Felix Zwayer gesagt: „Ich dachte, meine Frau pfeift heute. Die pfeift auch immer für die mit den schönsten Trikots.“ Auch den Video-Assistenten hatte der 43-Jährige kritisiert. Walter und der VfB stimmten dem Urteil zu, es ist damit rechtskräftig.